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Unzufrieden: Windows Server-Sicherung RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich möchte versuchen - konstruktiv - meine Unzufriedenheit zu äußern. Es geht um eine Vollsicherung mit der Windows Server Sicherung unter Windows 2008 R2. Das System ist ein DC und das Sicherungsziel ist eine NAS. Ich liste die Punkte auf, die mir negativ auffielen.

    1. ) Es wird eine Vollsicherung auf ein Netzlaufwerk per GUI angeboten. Diese bricht, mit einem nichts sagenden Fehler, ab. Später lese ich in der MSDN, dass ein System State Backup auf einem Netzlaufwerk nicht unterstützt wird. Die GUI hätte das gar nicht anbieten dürfen.

    2.) Ich scheine eine Vollsicherung nur auf lokalen Medien erstellen zu können. Das scheint mir absurd. Ein System sollte so gesichert werden, dass die Sicherung unabhängig von der Hardware ist.

    3.) Bei der Wiederherstellung kann ich nicht das Selbe Medium wie bei dem Backup nutzen. Ich hatte die NAS per iSCSI eingebunden um die NAS als lokales Medium nutzen zu können. Der Initiator ist aber in der WinRE nicht vorhanden. Das Programm schlägt mir ein Netzlaufwerk, was beim Sichern nicht unterstützt wird, oder eine DVD vor. Ein System von >200GB auf eine DVD zu sichern ist ein gewagter Vorschlag. Ich kopierte die Sicherung auf ein Netzlaufwerk.

    4.) Die Wiederherstellung schien dann zu funktionieren. Der DC beendete den Boot-Versuch mit einem Bluescreen, da das Active Directory nicht gestartet werden konnte. Zu diesem Fehler schlägt mir das MSDN vor, die Rolle komplett zu entfernen. Gut, dass man ein Backup hat :/

    5.) Ich versuchte den Reperaturmodus des Verzeichnisdienstes. Der DC fuhr hoch. Sehr gut! STRG+ALT+DEL gedrückt und anmelden. Nein, doch nicht. Fehler:"Kein Verzeichnisdienst vorhanden.".

    Hier musste ich tatsächlich aufhören, da mir das Ganze dann zu absurd wurde. Ich verstehe ja, dass man den DPM pushen will, nur bitte nicht durch Zeitverschwendung und Frustration.

    Gruß,
    Björn

    Montag, 14. Januar 2013 08:41

Alle Antworten

  • Hi,

    Am 14.01.2013 09:41, schrieb Salacryldeliancourt:

    ich möchte versuchen - konstruktiv - meine Unzufriedenheit zu äußern

    ... dann wäre die bessere Adresse:
    https://connect.microsoft.com

    Hier im Forum lesen die MSler zwar mit, aber es ist keiner dabei, der auch nur annähernd Einfluss auf das Produkt hat und selbst wenn, dann würde er dich an den offiziellen Kanal verweisen.

    Tschö
    Mark


    Mark Heitbrink - MVP Windows Server - Group Policy

    Homepage:       www.gruppenrichtlinien.de - deutsch
    GPO Tool:       www.reg2xml.com - Registry Export File Converter
    NetworkTrayTool www.gruppenrichtlinien.de/tools/Networktraytool.htm

    Montag, 14. Januar 2013 09:07
  • Am 14.01.2013 09:41, schrieb Salacryldeliancourt:

    1. ) Es wird eine Vollsicherung auf ein Netzlaufwerk per GUI
    angeboten.

    Ok, ist ärgerlich, aber da das Backup am Ende immer über die CMD als Task ausgeführt wird kann man damit leben.

    2.) Ich scheine eine Vollsicherung nur auf lokalen Medien erstellen
    zu können. Das scheint mir absurd. Ein System sollte so gesichert
    werden, dass die Sicherung unabhängig von der Hardware ist.

    Klassiker: Performancegewinn
    Alle Server sichern zuerst lokal, danach wird "übertags" das Bakup von einer Software über eine eigene Netzwerkkarte gesammelt und weggeschrieben. Ist Standard seit vielen Jahren ...

    3.) Bei der Wiederherstellung kann ich nicht das Selbe Medium wie bei
    dem Backup nutzen.

    Mit meiner USB Platte klappts, auch mit der internen S-ATA oder der zusätzlichen virtuellen HDD im Server.

    4.) Die Wiederherstellung schien dann zu funktionieren.

    Ich habe mehrfach Bare-Metal-Recovery vollzuogen. Tuts.

    Bis auf die GUI Problematik kann ich deine Problem nicht nachvollziehen/bestätigen. Evtl. liegt an deiner iSCSI Lösung.

    Aber selbst da muss man lieder sagen: MS BAkup ist keine HighEnd BackupSolution, sondern eine Einzelplatz Lösung. Wenn du "mehr" willst, dann musst du "mehr" Software kaufen, zB den Data Protection Manager von Microsoft.

    Tschö
    Mark
     -- Mark Heitbrink - MVP Windows Server - Group Policy

    Homepage:       www.gruppenrichtlinien.de - deutsch
    GPO Tool:       www.reg2xml.com - Registry Export File Converter
    NetworkTrayTool www.gruppenrichtlinien.de/tools/Networktraytool.htm

    Montag, 14. Januar 2013 09:13
  • Am 14.01.2013 09:41, schrieb Salacryldeliancourt:

    1. ) Es wird eine Vollsicherung auf ein Netzlaufwerk per GUI
    angeboten.

    Ok, ist ärgerlich, aber da das Backup am Ende immer über die CMD als Task ausgeführt wird kann man damit leben.

    Es ist egal, ob die Funktion auch per Kommandozeile vorhanden ist. Die Server-Konsole scheint mir dahingehend eine Baustelle zu sein oder eben die berühmte Bananen-Software. Es ist kein Argument einen Fehler zu entschuldigen (oder zu relativieren), indem es auch anders ginge.

    2.) Ich scheine eine Vollsicherung nur auf lokalen Medien erstellen
    zu können. Das scheint mir absurd. Ein System sollte so gesichert
    werden, dass die Sicherung unabhängig von der Hardware ist.

    Klassiker: Performancegewinn
    Alle Server sichern zuerst lokal, danach wird "übertags" das Bakup von einer Software über eine eigene Netzwerkkarte gesammelt und weggeschrieben. Ist Standard seit vielen Jahren ...

    Tatsächlich? Ok, wo ist der Perfomancgewinn, wenn der Weg der Selbe ist? Ich sogar einen einzigen Tasks in zwei Tasks aufteile. Entschuldige, den Sinn erkenne ich nicht. Wäre bei uns das Netz am Tag noch mit "sinnlosen" Transfer belastet, wäre das unverantwortlich.

    3.) Bei der Wiederherstellung kann ich nicht das Selbe Medium wie bei
    dem Backup nutzen.

    Mit meiner USB Platte klappts, auch mit der internen S-ATA oder der zusätzlichen virtuellen HDD im Server.

    Natürlich funktioniert es mit einer internen S-ATA, was anderes habe ich nie behauptet. USB habe ich probiert, das mochte die GUI auch nicht (bot mir das Laufwerk nicht mal an), kann auch sein, dass das VSS für Hyper-V war. Ist hier aber gerade nicht das Thema. Das Thema war, dass ich bei der Wiederherstellung nicht, das Selbe Medium zur Verfügung habe, wie beim Backup. Das es andere Methoden gibt, ist schön, tut hier aber in dem Fall nichts zur Sache.

    4.) Die Wiederherstellung schien dann zu funktionieren.

    Ich habe mehrfach Bare-Metal-Recovery vollzuogen. Tuts.

    Bis auf die GUI Problematik kann ich deine Problem nicht nachvollziehen/bestätigen. Evtl. liegt an deiner iSCSI Lösung.

    Auch hier habe ich nicht das behauptet, worauf du dich beziehst. Die Wiederherstellung funktionierte in soweit als das das Restore seinen Teil erfüllte. Lediglich das zurück gespielte System fuhr nicht hoch. Ich vermute, dass das AD nicht in der Lage ist, aus so einem Backup wieder hergestellt werden zu können.

    Aber selbst da muss man lieder sagen: MS BAkup ist keine HighEnd BackupSolution, sondern eine Einzelplatz Lösung. Wenn du "mehr" willst, dann musst du "mehr" Software kaufen, zB den Data Protection Manager von Microsoft.

    Tschö
    Mark

    Ok, das war zu erwarten. Das ist auch legitim. Ich erwarte nur, dass das die Dinge, die nicht funktionieren, dann nicht angeboten werden. Alles andere verschwendet Zeit. Ich freue mich auf eine Diskussion, sofern der Kontext gewahrt bleibt. Danke.

    Gruß,
    Björn

    Montag, 14. Januar 2013 12:27
  • Am 14.01.2013 13:27, schrieb Salacryldeliancourt:

    Tatsächlich? Ok, wo ist der Perfomancgewinn, wenn der Weg der Selbe
    ist?

    Nein. Der Weg ist ein anderer. Es ist ein eigenes BackupNetzwerk.
    Das hat nichts mit deinem ProdNetzwerk zu tun.
    Diese Idee des Dateneinsammelns nach erfolgreichem Backup über ein
    eigenes Netzwerk hat sich nicht MS ausgedacht ...

    USB funktioniert definitiv per GUI.

    Ich vermute, dass das AD nicht in der Lage ist, aus so einem Backup
    wieder hergestellt werden zu können.

    Kann es. Ich habe wbadmin zu häufig verwendet inkl. Baremetal Recovery, also auch Hardwaretausch. Sowohl von Platte (USB/Intern S-ATA) als auch vom Netzwerk wieder hergestellt.

    Noch ein Punkt zur GUI:
    GUI ist für Microsoft die schlimmste Änderung und Anpassung, die sie dürchführen müssen, wenn da ein Tipfehler drin ist, eine Checkbox fehlt oder ein Feature, was auch immer, dann dauert das immer mind. 2 Generationen, bis es korrigiert wird.

    Der Prozess zur Korrektur des winzigen Schnipsel zieht einen riesen Rattenschwanz hinter sich her. Du nämlich diese Checkbox in der GUI nun für alle 95 verfügbaren Sprachen übersetzen, wenn es ein Wort dafür überhaupt gibt, denk mal an Glasefekt und ähnliche ..., kontrollieren das der Text nicht über die Ränder läuft, es überhaupt die die FIX vorgegebenen Textboxen und Fenster passt etc.

    Deswegen gibt es viele Feature nur als Commandline/Parameter, denn der CMD Befehl ist immer englisch und beliebig erweiterbar.

    Tschö
    Mark


    Mark Heitbrink - MVP Windows Server - Group Policy

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    NetworkTrayTool www.gruppenrichtlinien.de/tools/Networktraytool.htm

    Montag, 14. Januar 2013 13:13
  •  
    > Deswegen gibt es viele Feature nur als Commandline/Parameter, denn der
    > CMD Befehl ist immer englisch und beliebig erweiterbar.
     
    Immer englisch?
     
    schtasks /create /sc Stündlich
     
    :-)))
     

    NO THEY ARE NOT EVIL, if you know what you are doing: Good or bad GPOs?
    Wenn meine Antwort hilfreich war, freue ich mich über eine Bewertung! If my answer was helpful, I'm glad about a rating!
    Dienstag, 15. Januar 2013 22:13