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Outlook 2016 mit virtuellem Exchange Server ohne Internetverbindung

    Frage

  • Hallo Forengemeinde,

    ich habe folgende Konstellation:

    Für ein Demo-Laptop benötige ich ein Outlook 2016 unter Windows 10 und in einer virtuellen Umgebung Exchange 2016.

    Solange das Laptop mit dem Internet verbunden ist, funktioniert Outlook 2016, d.h. ich bin mit dem virtuellen Exchange 2016 verbunden.

    Sobald das WLAN jedoch beendet wird, geht Outlook offline. Obwohl OWA nach wie vor mit dem virtuellen Exchange 2016 funktioniert.

    Ist das Verhalten "by design"? Geht Outlook 2016 nur online wenn eine aktive Internetverbindung erkannt wurde?

    Der virtuelle Host und der Gast sind virtuell über VMware Network Adapter miteinander verbunden!

    Danke und Gruß

    Pascal

    Dienstag, 4. Oktober 2016 14:20

Alle Antworten

  • Moin,

    das wird wohl alles davon abhängen, wo das DNS am Laptop hin zeigt und wie das Routing eingerichtet ist. Vermutlich musst Du rigoros alles, was Autodiscover und Exchange-Traffic ist, am Host per HOSTS-Datei auf die virtuellen Adressen der VMs festpinnen. Sonst nutzt er irgendeinen imaginären Gateway am WLAN-Interface, und der fällt natürlich flach, wenn WLAN getrennt ist.

    Ich persönlich tendiere dazu, virtuelle Demo-Umgebungen komplett virtuell zu halten, also auch den Client. Dann ist der Demo-Traffic im vSwitch gekapselt, und wenn's mal raus muss, dann gibt es entweder die entsprechende Funktion im Hypervisor oder eine kleine Router-VM.

    Es ist sicher nicht der Fall, dass Outlook eine Internetverbindung braucht, sonst würde es ja in keiner Behörde funktionieren ;-)


    Evgenij Smirnov

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    In theory, there is no difference between theory and practice. In practice, there is.

    Mittwoch, 5. Oktober 2016 05:53
  • Tach,

    den Hinweis bzgl. der HOSTS habe ich mal ausprobiert. Dennoch brachte dieser leider keine Abhilfe.

    Weitere Infos zur Konfiguration:

    Das Laptop hat keinen Ethernet Uplink. Es steckt also kein Kabel drin!

    SCP ist im AD im virtuellen Win2k12 R2 korrekt eingerichtet. DNS Alias entsprechend auch. Zertifikat ist auch erstellt (self-signed).

    ECP und OWA vom Guest läuft. nslookup auf autodiscover wird korrekt aufgelöst. Ping auf autodiscover.domain.tld geht. E-Mail-AutoKonfiguration testen (STRG+Rechtsklick auf Outlook Icon)

    sagt, dass der Dienstverbindungspunkt wie erwartet abgerufen werden kann ( HTTP Status 200).

    Manuelle Eingabe im IE autodiscover.domain.tld/autodiscover/autodiscover.xml bringt die XML-Datei.

    Die von Outlook im %localappdata%\Microsoft\Outlook\ abgelegte autodiscover.xml sieht auch korrekt aus.

    IPv6 ist an den virtuellen Adaptern aktiviert und auf automatisch beziehen gestellt. IPv4 ist auf den virtuellen Adaptern auf feste IPs eingestellt mit DNS-Verweis auf den virtuellen Server. Kein Gateway!

    Exchange 2016 ist mittlerweile auf CU 3 aktualisiert.

    Aber sobald der Wifi-Adapter deaktiviert wird, geht die Verbindung zum Exchange verloren :(

    Die erweiterte Startprotokollierung von Outlook in der Registry mit EnableETWLogging erzeugt leider eine .etl, die im eventvwr zwar viele Einträge anzeigt (Infos, Warnungen, Fehler), jedoch komplett ohne weiteren Inhalt bzw. irgendwelche Daten.

    Was könnte man noch probieren? Jeder Rat ist willkommen!

    Donnerstag, 6. Oktober 2016 14:47