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Performance Probleme mit Hyper-V? RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    bevor ich mich für Hyper-V entscheide wollte ich mich erstmal erkundigen.


    Unsere Firma nutzt eine Software wo die gesamten Daten auf dem Server gespeichert sind.
    Auf dem PC´s ist nur ein kleiner Client installiert und die Daten vom Server per Fraigabe (net use) verbunden.


    Die Software greift auf sehr viele kleinen Dateien zu.

    Meine Frage ist nun jetzt:
    Sollte ich auf Hyper-V umstellen und die gesamten Daten auf den Virtuellen Computer/Server speicher, wird sich dann etwas an der Performance tun oder bleibt alles beim gleichen?

    P.S.
    Auf die Netzwerkfreigabe mit den Daten greifen ca. 25 Benutzer gleichzeitig zu.

    MfG
    Riedel

    Donnerstag, 25. August 2011 11:39

Antworten

  • Hallo Riedel,

    wie bei allen Dingen hängt es natürlich wieder vom Einzelfall und vielen Faktoren ab. Aber ich würde in der Regel folgende Aussagen treffen: die Type 1 Hypervisor sind so gut das Ihr Overhand nur wenige Prozent ausmacht. Also wenn ein System auf einer bestimmten Hardwarekonfiguration 100% hat dann sollten das gleiche System virtualisiert vieleicht 98% bis 95% der Performance liefern. Wie schnell jetzt allerdings 100% auf der Hardware sind das hängt von vielein Faktoren ab: RAID Controller und Raidlevel, Art der Platten, was und wieoft greift etwas auf die Platten zu, usw. 

    Hoffe die Aussage hilft Ihnen ein wenig bei der Entscheidung. Wenn ja bitte nicht vergessen als hilfreiche Antwort zu makieren.

     


    Grüße/Regards Carsten Rachfahl | MVP Virtual Machine | MCT | MCITP | MCSA | CCA | Husband and Papa | www.hyper-v-server.de | First German Gold Virtualisation Kompetenz Partner ---- If my answer is helpful please mark it as answer or press the green arrow.
    Donnerstag, 25. August 2011 21:52
    Moderator

Alle Antworten

  • Noch als Info:

    Das ganze Soll auf einen HP ML350 G6 Serve laufen der 32GB Arbeitsspeicher hat.
    Insgesammt werden "nur" 2 Virtuelle Server installiert.
    Zu den Festplatten: RAID1 mit 2xSAS => OS mit Hyper-V und ebenfalls auf C dann die vhd
    Eine dritte Festplatte dient als Hot-Spare.

    In Plannung ist ebenfalls auf dem Virtuellen Server Microsoft SQL 2008 R2 zu installieren.
    Auch da wird die frage sein, ob die SQL-Datenbanken auf dem Virtuellen Server bleiben können oder ob diese aus Performance Gründen einen anderen Speicherort bekommen sollten?!

    Donnerstag, 25. August 2011 16:06
  • Hallo Riedel,

    wenn ein neuer Server angeschaft wird mit guten Platten, dann wird sich vermutlich schon etwas an der Performance der Lösung verbessern. Es ist aber wichtig zu wissen, das ein viertuelles System immer etwas langsamer ist als das gleiche System, was direkt auf der Hardware ausgeführt wird. Die Virtualisierung hat viele andere Vorteile. Einer zum Beispiel ist, das man meherer Systeme auf einer Hardware ausführen kann. Zu den Platten: ich würde noch einen vierte kaufen und alle in einem RAID 10 betreiben, das bringt Performance und es können bis zu 2 Platten ausfallen. Da der HP ML350 36 Monate vor Ort Service mitbringt kann dann die defekte Platte am nächsten Arbeitstag ausgetauscht werden.


    Grüße/Regards Carsten Rachfahl | MVP Virtual Machine | MCT | MCITP | MCSA | CCA | Husband and Papa | www.hyper-v-server.de | First German Gold Virtualisation Kompetenz Partner ---- If my answer is helpful please mark it as answer or press the green arrow.

    Donnerstag, 25. August 2011 16:09
    Moderator
  • Hallo Herr Rachfahl,

    leider ist die Hardware bereits schon da und eine zusätzliche vierte Festplatte kann aus bestimmten Gründen momentan nicht angeschafft werden.

    Ich würde nur gerne wissen ob das System was ich aufbauen möchte langsamer, sehr langsamer oder sehr sehr langsamer sein wird als wenn ich es ohne Virtualisierung machen würde.

    Wie bereits oben erwähnt, wird auf dem Server hauptsächlich eine Filefreigabe und ein SQL-Server sein.
    Ich befürchte nur, dass die Daten vom Virtualisierten Server viel langsamer gelesen werden.
    Desweiteren habe ich von einem Techniker gehört, dass die SQL-Datenbank niemals auf einem Virtualisierten System liegen sollte, da dies stark die Performance einschränkt.

    Aus diesem Grund wohlte ich erstmal nachfragen.

    Donnerstag, 25. August 2011 18:17
  • Hallo Riedel,

    wie bei allen Dingen hängt es natürlich wieder vom Einzelfall und vielen Faktoren ab. Aber ich würde in der Regel folgende Aussagen treffen: die Type 1 Hypervisor sind so gut das Ihr Overhand nur wenige Prozent ausmacht. Also wenn ein System auf einer bestimmten Hardwarekonfiguration 100% hat dann sollten das gleiche System virtualisiert vieleicht 98% bis 95% der Performance liefern. Wie schnell jetzt allerdings 100% auf der Hardware sind das hängt von vielein Faktoren ab: RAID Controller und Raidlevel, Art der Platten, was und wieoft greift etwas auf die Platten zu, usw. 

    Hoffe die Aussage hilft Ihnen ein wenig bei der Entscheidung. Wenn ja bitte nicht vergessen als hilfreiche Antwort zu makieren.

     


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    Donnerstag, 25. August 2011 21:52
    Moderator
  • Hallo Riedel,

    hat die Antwort geholfen? Ja, dann bitte als Antwort makieren. Nein, wo kann ich weiter helfen?


    Grüße/Regards Carsten Rachfahl | MVP Virtual Machine | MCT | MCITP | MCSA | CCA | Husband and Papa | www.hyper-v-server.de | First German Gold Virtualisation Kompetenz Partner ---- If my answer is helpful please mark it as answer or press the green arrow.
    Sonntag, 4. September 2011 20:05
    Moderator
  • Hallo,

    ich habe ein ähnliches Problem, wo ihr mir eventuell helfen könnt.
    Ich habe eine HP Z840 Workstation in größter möglichen Ausführung auf der ich Hyper-V betreibe.

    Bis jetzt läuft auch alles super, nur wenn ich mehr als 2 VMs starte bricht alles zusammen.
    Im Windows Monitoring sieht man das sich CPU und RAM kaum bewegen, die Festplatten aber 100 Auslastung haben und eine Schreibgeschwindigkeit von max. 7 MB/s schaffen.

    Hyper-V und Windows 10 laufen auf einer SSD, die VDs laufen auf 2 TB HDDs im Single Mode.
    Ich frage mich im Moment, sind die Performanceprobleme nur wegen der Platten da, oder kann das auch andere Auswirkungen haben wie alte Treiberstände auf dem System.

    Jetzt habe ich vermehrt gelesen das RAID empfohlen werden, kann man sagen das man VMs ohne RAIDs nicht betreiben sollte?
    Aktuell kann ich glaub ich Max. 4 oder 6 interne HDDs einbauen.

    Freitag, 24. Februar 2017 07:52
  • Zyrusvirus: Lass doch die alten Beiträge, die bereits beantwortet sind, unberührt und erstelle Deinen Eigenen aktuellen ;)


    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)


    Freitag, 24. Februar 2017 07:59