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Mail versenden mit MAPI RRS feed

  • Frage

  • Ich habe ca. 500 Kunden zu betreuen und beinahe täglich bekomme ich Meldungen, das nach einem Windows UPDATE der MAPI Versand über "Live Mailer" oder Outlook nicht mehr funktioniert. Ich habe Tage damit verbracht im Internet zu recherchieren, aber zum Erfolg führte keine der angebotenen Lösungen. Abgesehen davon, das ich es sehr frustrierend finde, das nach jedem Windows UPDATE hunderte von Kunden mehr oder weniger Probleme haben, würde ich gern dieses Problem lösen können, da meine Kunden allmählich ungeduldig werden - zu Recht. Extremfalls heute - am Vormittag hat ein Kunden über unsere Software noch mails verschickt - dann ein UPDATE Windows 10 gefahren und seitdem funktioniert es nicht mehr. Die Fehlermeldungen sind: .“Fehler beim Versuch eine eMail zu senden“ (beim Senden, wenn man Anwendung als Admin gestartet hat) oder aber „Beim Öffnen dieser Nachricht ist ein Problem aufgetreten“ . >Für eine Lösung dieses Problems wäre ich sehr dankbar.

    Donnerstag, 17. August 2017 14:40

Alle Antworten

  • Moin,

    bist Du sicher, dass Du wirklich MAPI (also Exchange) und nicht IMAP meinst? Outlook könnte zwar beides, aber LiveMail meines Wissens nur die Standardprotokolle IMAP4, POP3 und SMTP.


    Evgenij Smirnov

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    Donnerstag, 17. August 2017 15:09
  • Da heißt es dann bei Microsoft meist lapidar:

    "Dann ist die Software halt nicht kompatibel und sollte durch eine Win10-kompatible Version ersetzt werden."
    Microsoft zieht sich den Schuh leider nicht an sondern verweist auf den Softwarehersteller.
    Bei Microsoft ist doch immer alles in Ordnung.

    Da bietet sich dann doch leider eher mal ein Java-Modul zum Mailversenden an, das ist nicht so von Windows abhängig.

    Donnerstag, 17. August 2017 15:26
  • Hi,
     
    Am 17.08.2017 um 16:40 schrieb Roy Schückel:
    > [...] Extremfalls heute - am Vormittag hat ein Kunden über unsere
    > Software noch mails verschickt - dann ein UPDATE Windows 10 gefahren
    > und seitdem funktioniert es nicht mehr. [...]
     
    Ich mache mich mal unbeliebt:
    es ist deine Software, die nicht mehr kompatible mit aktuellen
    Sicherheitsmechanismen ist.
     
    Lies die Security Bulletins zum Patch, kläre gegen welche Mechanismen
    deine Software jetzt verstösst, korrigiere es und liefer ein Update
    deiner Software aus.
     
    Nur, weil du das Mailmodul zB seit 10 Jahren nicht angepasst hast,
    heisst das nicht, daß es nicht schon die letzten 6 Jahre eigentlich
    nicht mehr dem "State of the Art" entsprach. Jetzt hat MS die Leitung
    gekappt aber die Baustelle ist nicht zwingend nagelneu.
     
    Es gibt wohl einen Grund, warum es nicht mehr geht. Unabhängig davon,
    daß die Patchqualität von MS nicht mehr der gewohnten bis vor 2-3 Jahren
    entspricht.
     
    Der Vorteil ist: Wenn es eure Software ist, dann liegt alles in deiner
    Hand, deine Kunden passend zu bedienen. Es wird nicht der letzte Patch
    gewesen sein, der Win32 Altlasten abschiesst.
     
    Tscghö
    Mark
    --
    Mark Heitbrink - MVP Group Policy - Cloud and Datacenter Management
     
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    Donnerstag, 17. August 2017 17:05
  • Häufiger hat das aber auch einfach die Ursache, dass Microsoft einfach Registry-Einträge (COM-Schnittstellen) entfernt die Microsoft aus fadenscheinigen Gründen für unsicher hält.
    Dies ging auch meiner, von mir entwickelten Software so.
    Nach einer Reparatur-Installation, die alles neu registriert, funktionierte wieder alles.
    Zugegeben ist das für Kunden äußerst lästig, funktionierende Software nach einem Microsoft-Update zu reparieren, zu mal es ebenso Software gibt, die diese Möglichkeiten nicht anbieten.
    Da hilft dann meist nur Deinstallation und Neuinstallation.
    Aber auch bei der Deinstallation kann es da schon zu Problemen kommen, da der Update u.U. wesentliche Informationen dafür eben entfernt hat und eine Neuinstallation eben wegen unvollständiger Deinstallation ebenso scheitert.

    Für mich stellt sich da die Frage, warum Microsoft vorhandene COM-Interfaces und Registryeinträge einfach so entfernt, bzw. eine neue Registrydatei erstellt und nur das genehme aus der alten kopiert.

    Und was die Win32 Altlasten angeht, so wird der nächste Schritt dann wohl sein, .NET 2.0/3.5 dann für unsicher und nicht mehr lauffähig zu erklären, da diese ebenso auf Win32-Altlasten (Win XP) basieren.
    Software wird dann automatisch auf .NET 4.x angehoben, was ja (siehe andere Beiträge bzgl. Net 4.7) durchaus auch nicht von Erfolg gekrönt sein wird.


    Freitag, 18. August 2017 07:44
  • Am 18.08.2017 um 09:44 schrieb bfuerchau:
    > Und was die Win32 Altlasten angeht, so wird der nächste Schritt dann
    > wohl sein, .NET 2.0/3.5 dann für unsicher und nicht mehr lauffähig zu
    > erklären, [...]
     
    Ja.
     
    Entweder hören wir auf 20 Jahre alte Technik am Leben zu halten und
    machen es endlich mal richtig oder wir kotzen die nächsten Jahre
    weiterhin, weil alles noch so ist wie es war und Neues nur umständlich
    gebastelt werden kann. Und dann noch ein Zoo an heterogenem Mist betreut
    werden muss.
     
    MS agiert im Moment etwas unglücklich, da sie alle bedienen müssen, die
    Altlast und das Neue. Ich hätte gerne mehr Fokus auf dem Neuen. Alte
    Zöpfe abschneiden, fertig.
    Alte Software in alten System betreiben, die in einem VLAN/Silo/RDS
    Farm/VDI whatever betrieben werden und bis zum Sankt Nimmerleinstag
    keine Änderungen mehr erhalten, die die Software auf meinem neuen System
    sauber funktioniert oder es eine Alternative gibt.
     
    Ich muss nicht alles auf einem neuen System installieren. Freundet euch
    damit an, die Systeme zu segmentieren, nicht nur per IP, Netz, Vlan,
    sondern auch nach Sicherheitsklassen und Typen.
     
    Pack die eine Anwendung zB in eine RDS Farm, deploy sie als RemoteApp.
    Warte auf Hilfe bei Fehler, oder lass sie wo sie ist.
     
    Tschö
    Mark
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    Samstag, 19. August 2017 10:32
  • Als Homeuser stehe ich da wohl eher auf dem Schlauch (es gibt ja genug Beispiele hier im Forum) aber auch bei Firmen scheint es mit den Update/Upgrades ja nicht weit her zu sein, wenn immer noch nach Office/Exchange 2007 oder Server 2008 gefragt wird.
    Vielleicht sollte Microsoft dann einfach den Support früher abschneiden und alle (privat und Firmen) müssen dann halt mal tief in die Tasche greifen um ihre Software zu erneuern. Das würde auch Arbeitsplätze schaffen.

    Alternativ kann man seine Software ja dann vom Internet abkoppeln und an dedizierten Stellen im Unternehmen frei zugängliche Terminals für Internetrecherche und Mails aufzustellen.
    Wirklich dringende Nachrichten vertraut man dann wie früher der Post an, da ging zwar mal was verschütt, aber es gab keine Viren.

    Ein hoch auf die Polemik...

    Nichts für ungut, aber Microsoft betreibt im Moment einen Grad der Bevormundung den ich (und andere) ungeheurlich finde und haut Softwareupdates 1x monatlich pauschal raus ohne wenn und aber.
    Wenn man wenigsten offiziell und nicht durch die Hintertür (sehe deskmodder) von entsprechenden Verfahren erfährt, denn wer kommt schon darauf solche Hintertüren zu finden, die mit dem nächsten Update verschlossen werden (z.B. GPO-Einstellungen sind auf einmal wirkungslos).

    Wiso gab es vor 10-1703 die Möglichkeit Upgrades auszuschalten und nur Updates zuzulassen?
    Ab 10-1703 kann man die nur max. X Tage zurückhalten (ohne auf die Trickkiste zurückzugreifen).

    Samstag, 19. August 2017 11:19
  • Ein hoch auf die Polemik...

    Nichts für ungut, aber Microsoft betreibt im Moment einen Grad der Bevormundung den ich (und andere) ungeheurlich finde und haut Softwareupdates 1x monatlich pauschal raus ohne wenn und aber.

    Nun, wir erleben hier halt die Digitalisierung der Impfdebatte ;-)

    Das wäre mal eine interesante Untersuchung: Wieviele von den (privaten) Windows-Nutzern sich im gleichen Zeitraum im "Computer-Hilfe"-Forum über die Bevormundung durch Microsoft aufregen und im "Mutti-Kind-Hund"-Forum wiederum dafür plädieren, dass Eltern ihren Nachwuchs zwangsweise gegen alles durchimpfen lassen, was das RKI in seinem Katalog gefunden hat, am besten gleich nach der Geburt...


    Evgenij Smirnov

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    Samstag, 19. August 2017 13:21
  • Hi,
     
    Am 19.08.2017 um 13:19 schrieb bfuerchau:
    > Nichts für ungut, aber Microsoft betreibt im Moment einen Grad der
    > Bevormundung den ich (und andere) ungeheurlich finde [...]
     
    Macht Apple schon seit Jahre und alle finden es gut. Nach Zeit "X" wird
    alles alte als "Dreck" definiert und es geht nur noch neu.
     
    > Wiso gab es vor 10-1703 die Möglichkeit Upgrades auszuschalten und
    > nur Updates zuzulassen? Ab 10-1703 kann man die nur max. X Tage
    > zurückhalten (ohne auf die Trickkiste zurückzugreifen).
     
    CBB und 180 versatz war ein total sinnfreies Feature. Jeder der Updates
    kontrollieren will hat ein Patchmanagement. Da kann ein WSUS sein oder
    eine alterenative Software.
    Oder ganz simpel: Wupdates ganz abschalten und manuell patchen. Die
    Deltas und Kumulativen Updates stehen jeden Monat bereit. Fertig.
     
    Entweder willst du Kontrolle, dann ist diese mit
    Arbeit/zeit/Aufwand/Dienstleistung zu "erkaufen" oder die willst
    weiterhin die Zombies und Bots im Netz. Weil Leute NICHT patchen, aber
    sich dann auch nicht weiter kümmern.
     
    Windows 10 ist der Katalysator für die Einsicht, daß IT, wie sie seit 20
    Jahre betrieben wird nicht mehr funktioniert.
    Unterbesetze IT Abteilungen, zu wenig Zeit zur Entwicklung, Überstunden
    und Nerds, die alles am Leben halten, aber sich um Security und wichtige
    Themen nicht kümmern können. Das wird vor die Wand laufen.
     
    Tschö
    Mark
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    Sonntag, 20. August 2017 09:48