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Exchange und ext. Provider-Postfächer. RRS feed

  • Frage

  • Hi @all,

    Ich hoffe, daß ihr mir eine Antwort geben könnt.

    Zur Situation: Vorhanden sind ein Exchange Server 2016 und div. Postfächer, die bei einem Provider gehostet werden. Die E-Mails werden per POP-Konnektor abgeholt, und auf die Postfächer im Exchange verteilt. Nun ist es ja so, daß intern geschriebe E-Mail nicht auf den Postfächern beim Provider auftauchen.

    Nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, E-Mails, die an interne Postfächer geleitet werden, zusätzlich nach extern zu verschicken, so daß sie in den Provider-Postfächern auftauchen? Es scheint so zu sein, daß E-Mails an interne Exchange-Postfächer grundsätzlich nicht nach extern geleitet werden, sobald sich ein Postfach mit der entsprechenden E-Mail-Adresse auf dem Exchange befindet. Auch die Konfiguration "ext. Relaydomäne" hat hier nix gebracht.

    Für Anregungen im Voraus vielen Dank.

    Gruß, Alfie

    btw.: Bitte fragt mich nicht nach dem Sinn dieser Konfiguration. Ich weiß, daß das Beste ist, den Exchange dann abzuschalten. Allerdings wird diese Konfiguration exakt so vom Kunden gewünscht.

    Freitag, 24. März 2017 08:27

Antworten

  • Moin,

    dieser Satz:

    > btw.: Bitte fragt mich nicht nach dem Sinn dieser Konfiguration. Ich weiß, daß das Beste ist, den Exchange dann abzuschalten. Allerdings wird diese Konfiguration exakt so vom Kunden gewünscht.

    Ist der beste Grund, Deinen Frage zu ignorieren. :(

    Ich frage mal Fachleute, will aber die Antwort nicht hören.

    Wie Evgenij schon schreib: Das wäre eine Schleife oder die Mails wären dann doppelt im Exchange-Postfach.

    Und was das für einen Sinn macht, ist auch nicht ganz klar. Wenn die Mails vom Provider "abgeholt" werden, warum dann noch mal zum Provider schicken.

    Technisch kann man das nicht mit der gleichen Mail-Adresse lösen. Eine Transportregel könnte das Weiterleiten übernehmen, aber Exchange ist ja für die Adresse verantwortlich und hat keine Veranlassung, eine bekannte Mail nach außen zu leiten. Das geht also nur, wenn die externe Mailbox eine andere Adresse hat, die nicht bei Exchange liegt.

    Technisch wäre das übrigends eine "interne Relaydomäne", keine "externe" (das intern/extern bezieht sich nicht auf den Empfänger sondern auf den Absender).

    Und ansonsten wie üblich: POP-Connectoren sind Mist, technisch unsauber und rechtliche problematisch. Und es ist Deine Aufgabe als Dienstleister, dem Kunden das zu erklären, denn Du bis der Fachmann. Wenn der Kunde das nicht glauben will, gibt es genügen andere Kunden, die besser auf Dich hören und bei denen man dann dass Geld dann auch leichter verdient.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    • Als Antwort markiert Pinkflag Freitag, 24. März 2017 20:07
    Freitag, 24. März 2017 15:09

Alle Antworten

  • Moin,

    das würde aber doch einen Loop verursachen, oder? Wenn die POP-Postfächer, an die weitergeschickt werden soll, dieselben sind, die dann abgeholt werden, meine ich...


    Evgenij Smirnov

    I work @ msg services ag, Berlin -> http://www.msg-services.de
    I blog (in German) @ http://it-pro-berlin.de
    my stuff in PSGallery --> https://www.powershellgallery.com/profiles/it-pro-berlin.de/
    Exchange User Group, Berlin -> http://exusg.de
    Windows Server User Group, Berlin -> http://www.winsvr-berlin.de
    Mark Minasi Technical Forum, reloaded -> http://newforum.minasi.com

    Freitag, 24. März 2017 10:01
  • Moin,

    dieser Satz:

    > btw.: Bitte fragt mich nicht nach dem Sinn dieser Konfiguration. Ich weiß, daß das Beste ist, den Exchange dann abzuschalten. Allerdings wird diese Konfiguration exakt so vom Kunden gewünscht.

    Ist der beste Grund, Deinen Frage zu ignorieren. :(

    Ich frage mal Fachleute, will aber die Antwort nicht hören.

    Wie Evgenij schon schreib: Das wäre eine Schleife oder die Mails wären dann doppelt im Exchange-Postfach.

    Und was das für einen Sinn macht, ist auch nicht ganz klar. Wenn die Mails vom Provider "abgeholt" werden, warum dann noch mal zum Provider schicken.

    Technisch kann man das nicht mit der gleichen Mail-Adresse lösen. Eine Transportregel könnte das Weiterleiten übernehmen, aber Exchange ist ja für die Adresse verantwortlich und hat keine Veranlassung, eine bekannte Mail nach außen zu leiten. Das geht also nur, wenn die externe Mailbox eine andere Adresse hat, die nicht bei Exchange liegt.

    Technisch wäre das übrigends eine "interne Relaydomäne", keine "externe" (das intern/extern bezieht sich nicht auf den Empfänger sondern auf den Absender).

    Und ansonsten wie üblich: POP-Connectoren sind Mist, technisch unsauber und rechtliche problematisch. Und es ist Deine Aufgabe als Dienstleister, dem Kunden das zu erklären, denn Du bis der Fachmann. Wenn der Kunde das nicht glauben will, gibt es genügen andere Kunden, die besser auf Dich hören und bei denen man dann dass Geld dann auch leichter verdient.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    • Als Antwort markiert Pinkflag Freitag, 24. März 2017 20:07
    Freitag, 24. März 2017 15:09
  • Hallo Robert

    vielen Dank für deine Antwort. Du hast natürlich Recht, in allem. Und genau diese deine Antwort werde ich dazu verwenden, meinem Kunden bzw. meinem Chef, die Sache darzulegen und von der ursprünglichen Lösung wegzukommen.

    Mir war der Unsinn ebenfalls klar. Es ging um eine technische Lösung, dies zu bewerkstelligen. Das Konfliktpotzential war mir bekannt. Nie und nimmer hätte ich das so bei einem Kunden einrichten wollen.

    Schönes Wochenende und Danke, Alf

    Freitag, 24. März 2017 15:21