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Systemlaufwerk erzwingen in Windows 10 und Windows 7 RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    wir haben mehrere Festplatten in den Rechnern, die aber nicht sinnlos rumhängen, sondern Zwecke erfüllen. Deshalb werden die Daten auch direkt am physikalischen Ort gespeichert und Bibliotheken nicht verwente.

    Sowohl Windows 7 als auch Windows 10 haben die Unsitte, bei verschiedenen Gelegenheiten, insbesondere bei Installationen und Updates, Systemordner und Systemdateien irgendwo aber eben nicht auf C: abzulegen. Das hat zur Folge, dass die Rechner nicht mehr starten, wenn eine Platte abgehängt wird, was gelegentlich nötig ist. Außerdem möchte ich Ordnung in meinem Dateisystem - meine Ordnung und nicht irgendeine von Windows aufgezwungene.

    Frage: Weiß jemand eine Möglichkeit, Windows dazu zu zwingen, Systemdaten ausschließlich auf C: zu speichern.

    2. Frage: Weiß jemand eine Möglichkeit, Windows zu zwingen, jene Daten im Userverzeichnis, die nicht systemrelevant sind, sondern user- oder programmerzeugt, aber nicht von Hand gespeichert werden können, auf ein anderes Laufwerk und nur betriebssystemerelevante Daten auf C: zu speichern? (Anmerkung: Alles, was man von Hand speichern kann einschließlich Downloads usw kommt sowieso nicht auf C: sondern wird dort hingesteuert, wo wir es brauchen, es geht nur um maschinenerzeugte Daten, die nach betriebssystemrelevant, anwendungsrelevant und userrelevant sortiert gespeichert werden sollen).

    Danke

    Spockspockspock


    Fortschritt ist nicht, das Alte abzuschaffen, sondern das schlechte Alte durch etwas besseres zu ersetzen, das gute Alte aber zu erhalten, bis es etwas wirklich besseres gibt.

    Sonntag, 10. April 2016 07:59

Alle Antworten

  • Hi,
     
    Am 10.04.2016 um 09:59 schrieb Spockspockspock:
    > Frage: Weiß jemand eine Möglichkeit, Windows dazu zu zwingen,
    > Systemdaten ausschließlich auf C: zu speichern.
     
    Kein Ahnung.
     
    > 2. Frage: Weiß jemand eine Möglichkeit, Windows zu zwingen, jene
    > Daten im Userverzeichnis, [...] C: zu speichern?
     
    Hier ist alles relevante definiert.
    HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User
    Shell Folders
     
    ... wenn die Deppen (3rd Party Softwareentwickler) die vom OS
    definierten Pfad verwenden und nicht mal wieder die ShellFolder lesen
    oder eine eigene Definition im PRogramm hinterlegen.
     
    Tschö
    Mark
    --
    Mark Heitbrink - MVP Windows Server - Group Policy
     
    GPO Tool: http://www.reg2xml.com - Registry Export File Converter
     
    Dienstag, 12. April 2016 12:27
  • Danke Mark,

    das trifft aber mein Problem nicht. Wie ich der Registry entnehme, steuert die die Daten dort hin, wo ich sie ganz bestimmt nicht will - größtenteils jedenfalls.

    Programme speichern Daten, die sie für ihre generelle Funktion benötigen. Einstellungen z.B., die beim Start gelesen werden. Die gehören nach C:

    Programme speichern aber auch Daten, die bei der Bearbeitung entstehen, Zwischenspeicherungen usw., besonders kritisch ist das bei HTML- Video- oder Audio-Editoren und bei verschiedenen Officeanwendungen. Die haben auf C: nix zu suchen und gehören zu den nicht userbezogenen und damit notwendigerweise allgemein zugänglichen Arbeitsergebnissen und die haben auf C: und in den Userfolders absolut keinen Sinn.

    Wie bekomme ich die wo anders hin als in dies Sch...Userordner, hast Du da einen Rat?

    Übrigens: Könnte ich mit der Registrystelle die Userverzeichnisse auch userunabhängig machen und aus dem Betriebsystem heraus auf eine Datenplatte verlegen?

    Ich weiß, meine Wünsche sind ungewöhnlich, aber meet the need wäre auch bei Microsoft nicht schlecht und das ist bei meinen Aufgaben schon seit XP immer weniger der Fall. (Du weißt ja, Win2000 best Windows ever)

    Schöne Grüße

    Spockspockspock


    Fortschritt ist nicht, das Alte abzuschaffen, sondern das schlechte Alte durch etwas besseres zu ersetzen, das gute Alte aber zu erhalten, bis es etwas wirklich besseres gibt.

    Dienstag, 12. April 2016 13:02
  • Hi
     
    Am 12.04.2016 um 15:02 schrieb Spockspockspock:
    > das trifft aber mein Problem nicht. Wie ich der Registry entnehme,
    > steuert die die Daten dort hin, wo ich sie ganz bestimmt nicht will
     
    Ja und? Dann ändere das. Nennt sich Ordnerumleitung. Die
    Gruppenrichtlinien unterstützen einige von denen, die anderen lassen
    sich alle per "RegHack" editieren.
     
    > Programme speichern Daten, die sie für ihre generelle Funktion
    > benötigen. Einstellungen z.B., die beim Start gelesen werden. Die
    > gehören nach C:
     
    Das ist nicht OS abhängig, sondern Programbedingt und immer eine
    Definitionsfrage des Enwicklers, von wo er abfragt und wohin er speichert.
     
    > Wie bekomme ich die wo anders hin als in dies Sch...Userordner, hast Du
    > da einen Rat?
     
    Jedes Program einzelnt betrachten. Es ist wie gesagt keine OS Funktion.
    Das OS stellt nur "Standard" zur Verfügung, zB "Temp" oder
    "LocalAppData" etc.  Was der Depp damit macht ist Sache des Deppen.
     
    Du kannst/musst jetzt für jedes Programm, daß sich nicht mit der
    "normalen" Ordnerumleitung fangen lässt mit NTFS Juntions und Links
    arbeiten. Wenn es dir wichtig ist.
     
    > Übrigens: Könnte ich mit der Registrystelle die Userverzeichnisse auch
    > userunabhängig machen und aus dem Betriebsystem heraus auf eine
    > Datenplatte verlegen?
     
    Nein. Jeder Benutzer braucht ein Profil. Du kannst aber die PFade zu den
    Profile pro Maschine definieren, das geht schon seit NT4 über die
    Antwortdatei, oer nachträglich:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
     
    Wenn mehrere Benutzer dasselbe Profile verwenden sollen musst du die
    Berechtigungen innerhalb der ntuser.dat anpassen. Regedit -> Struktur
    laden -> Berechtigungen setzen
     
    > (Du weißt ja, Win2000 best Windows ever)
     
    Never ever!
     
    Tschö
    Mark
    --
    Mark Heitbrink - MVP Windows Server - Group Policy
     
    GPO Tool: http://www.reg2xml.com - Registry Export File Converter
     
    Dienstag, 12. April 2016 13:17
  • Hallo Mark,

    danke für Deine Hinweise und Deine Geduld. Werde es versuchen.

    Wir haben es übrigens getestet. Wir haben ein Manuskript von rund 800.000 Anschlägen mit Duden prüfen lassen. Einmal unter Win2000 auf einem Pentium 4 und einmal auf einem Intel Quadcore unter Win 7. Bearbeitungszeit Win2000 ca. 20 Minuten, unter Win7 auf der wesentlich schnelleren Maschine über 4 Stunden, das nenn ich mal Fortschritt.

    Deshalb bleibe ich dabei: Nach Win 2000 nur noch Rückschritte. Das kommt nur von dem ganzen nutzlosen Overhead an Funktionen, die den User zum Analphabeten stempeln und dafür sorgen, dass man ja nichts mehr selber kann aber keinen Nutzen haben. Einzig das Aufwerfen von USB-Sticks ist besser geworden und bleibt nicht mehr hängen. Dafür ist jetzt der ganze Stick kaputt, wenn man ihn versehentlich rauszieht und nicht nur die letzte Datei. Aber das nur am Rande, dafür kannst Du ja nichts.

    Schöne Grüße und danke

    Spockspockspock


    Fortschritt ist nicht, das Alte abzuschaffen, sondern das schlechte Alte durch etwas besseres zu ersetzen, das gute Alte aber zu erhalten, bis es etwas wirklich besseres gibt.

    Dienstag, 12. April 2016 15:45