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Windows 10 Deployment über SCCM - ISO-Boot ohne USB oder PXE RRS feed

  • Allgemeine Diskussion

  • Hallo Zusammen,

    da meine Recherche zu diesem Thema nichts ergeben hat, wollte ich mal direkt im Technet nachfragen.

    Wir stehen kurz davor, Windows 10 in unserem Unternehmen über SCCM zu deployen und analysieren momentan verschiedenste Deploymentmöglichkeiten. Wir wollen es uns und auch dem Anwender natürlich so einfach wie möglich machen.

    Aus gegebenem Anlass (so wurde es mir mitgeteilt) ist PXE in unserem Netzwerk aktuell nicht aktiv.

    Unsere Überlegung war, eine ISO Datei für den nächsten Bootvorgang zu hinterlegen.

    Die Frage ist, ob das ohne PXE und ohne zum Client rennen zu müssen um einen USB-Stick anzuklemmen, technisch überhaupt möglich/umsetzbar ist.

    Hat vielleicht jemand dazu einen Lösungsvorschlag?

    Viele Grüße
    Tim

    Donnerstag, 9. Februar 2017 10:09

Alle Antworten

  • Irgendwie muss ein Boot-Image ja zum Rechner kommen ... entweder per USB oder PXE-Boot. USB ist nicht wirklich zeitgemäß. Was spricht denn gegen PXE?

    Torsten Meringer | http://www.mssccmfaq.de

    Donnerstag, 9. Februar 2017 10:20
    Beantworter
  • Ich konnte etwas in Erfahrung bringen. Wir verwenden momentan kein PXE, da es zu Problemen im UEFI Modus kam. Um PXE in allen Office Flächen nutzen zu können, müssten DHCP-Server und Switch angepasst werden. Weiterhin müssten wir über Windows Befehle das BIOS umkonfigurieren, da PXE-Boot dort deaktiviert ist. Das Problem dabei ist, dass unternehmensweit auf den Clients Bioskennwörter verteilt sind.

    Mein Kollege sagte mir, dass es grundsätzlich möglich wäre PXE bei uns zum Rennen zu bekommen, dies allerdings mit relativ viel Aufwand behaftet wäre. Deshalb suchen wir nach einem einfachen Workaround um das Thema PXE herum.


    Donnerstag, 9. Februar 2017 11:18
  • Problem mit UEFI eigentlich nur, wenn man x86 u x64 Betriebssysteme verteilen will *und* DHCP-Optionen verwendet werden (was eh offiziell nicht supportet ist). Verwendet man IPhelper besteht das Problem nicht.
    Bios-Kennwörter auch schon zum (temporären) Ändern der Bootreihenfolge ("F12")? Je nach Hersteller der Hardware gibt es Tools, mit dem BIOS-Settings auch unter Windows geändert werden können.
    Ich kenne eure Umgebung nicht, aber alle andere als PXE ist mMn nicht handhabbar (wer hat welchen USB-Boot-Stick in welcher Version? Wie kann man alle Sticks aktualisieren, falls es neue Treiber braucht? Oder das WinPE aktualisiert werden muss)?

    Torsten Meringer | http://www.mssccmfaq.de

    Donnerstag, 9. Februar 2017 12:00
    Beantworter
  • Die temporäre Bootoption ist nicht gelockt mit dem Bios-Kennwort. Allerdings hilft uns diese auch nicht weiter, wenn PXE-Boot im Bios schon deaktiviert ist. USB ist mMn definitiv keine Option, gerade auch wegen den Punkten die du oben beleuchtest.

    Ich denke wir werden nicht drumherum kommen, PXE vernünftig zu konfigurieren.

    Hätte mich auch ehrlich gesagt gewundert, wenn es irgendeine "Wundergeheimfunktion" in Windows gibt, die eine ISO für den nächsten Boot bestimmen kann. Aber ich frag immer lieber gerne nach bevor ich meinen Kollegen was falsches erzähle.

    Donnerstag, 9. Februar 2017 12:31
  • Hätte mich auch ehrlich gesagt gewundert, wenn es irgendeine "Wundergeheimfunktion" in Windows gibt, die eine ISO für den nächsten Boot bestimmen kann.

    Naja ... theoretisch natürlich schon, siehe https://www.raymond.cc/blog/boot-an-iso-directly-from-the-windows-boot-manager/ und vermutlich auch in irgend einer Form automatisierbar, aber auch viel zu aufwändig.

    Torsten Meringer | http://www.mssccmfaq.de

    Donnerstag, 9. Februar 2017 13:03
    Beantworter
  • Den EasyBCD habe ich gerade getestet. Ist schon ein nettes Programm, kann aber auch nur ISO-Dateien in den Bootloader schreiben, wenn Legacy-Boot aktiv ist. Also fällt das auch weg. Aber vielen Dank für die Anregung!
    Donnerstag, 9. Februar 2017 14:07
  • Hallo Tim,

    also wenn es um das Deployment von 10 auf neuen Maschinen geht, kommst Du, wie
    es Torsten bereits anmerkte, nicht um PXE herumkommen.

    Warum bietest Du keine TS an, in der Du die vorhandenen Clients über das

    Softwarecenter auf 10 Upgrades?

    Vorteil ist, dass die Leute alle Einstellungen und Dateien auf deren Rechnern behalte
    relativ zügig geht.

    VG

    Daniel


    Donnerstag, 16. Februar 2017 13:37