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Datenbank auslagern RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    wir haben folgendes Problem. Wir haben ein ERP - System mit einer SQL Server 2000 Datenbank. Dieses System gibt es drei Mal. Ein Produktivsystem und zwei Testsysteme.

    Alles liegt auf einem Server, der so langsam keinen Speicherplatz mehr hat. Wir können diesem Server auch leider nicht mehr Speicherplatz zuweisen. 

    Nun haben wir versucht, eine Testsystem - Datenbank (45 GB) auf einen Wechseldatenträger auszulagern. (Bitte: ich weiß, das soll man nicht machen Performance etc. das weiß ich alles!!!)

    Leider hat der Server nur einen USB1.1 Anschluss. Mehr brauche ich nicht zu sagen. 

    Gibt es eine andere Möglichkeit die Datenbank über diesen Server "ansprechbar" zu halten (also Servername und DB-Name bleiben unverändert), die Datenbank aber auf einem anderen Server zu speichern?

    Also nochmal anderes gesagt: Für die Programme soll alles gleich bleiben. Sie behalten den Connectionstring. Im Hintergrund leitet aber der ursprüngliche Server nur zu einem anderen Server und SQL Server weiter. Auf diesem sollen die Daten gespeichert werden.

    Ich weiß, dass wir über eine Aufstockung nicht drum herum kommen. Es ist nur für eine Übergangsphase. Da es für ein Testsystem ist, ist auch der Performance zweitrangig.

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    Marcel

     

    Donnerstag, 20. Oktober 2011 05:38

Antworten

  • Hallo Alex,

     

    wir konnten eine weitere Partion anhängen und benutzen jetzt diese.

    Gruß Marcel

    • Als Antwort markiert Alex Pitulice Montag, 24. Oktober 2011 09:23
    Montag, 24. Oktober 2011 09:17
  • Hallo,

    das mit dem verkleinern haben wir auch schon probiert. Bringt leider nicht so viel. 

    Wir haben allerdings gerade "gemerkt", dass wir eine weitere SAN Partion einrichten können. Diese wäre dann allerdings ohne RAID, was beim Testsystem aber egal ist. Damit sollte das Problem gelöst sein.

    Marcel

    • Als Antwort markiert Alex Pitulice Montag, 24. Oktober 2011 09:23
    Donnerstag, 20. Oktober 2011 06:37

Alle Antworten

  • Hallo Marcel,

     

    habt ihr schon mal versucht, die Transaktionslogs und Datenbankdateien zu verkleinern? Für die Testdatenbanken, sofern vorhanden, kann man auf die Transaktionslogs sicher ganz verzichten.

    So ließe sich eventuell schon mal etwas Speicherplatz gewinnen. Soweit ich weiß, greift der SQL Server lediglich auf die lokalen Festplatten zu, das zu umgehen gelang mit leider auch noch nicht.

     

    Alternativ wäre eventuell eine Überlegung, einen weiteren Server (Virtualisierung?) mit entsprechend mehr Platz aufzusetzen. Dort könntet ihr sofern die Datenbanken in keinem 24h-Betrieb laufen einen sauberen Schnitt machen und dem neuen Server den gleichen DNS Namen und die gleiche IP zuweisen. Umziehen müsst ihr ja vermutlich ohnehin?

     

    Viele Grüße,

    Colin Groebel

    zwei R software & consulting GmbH

     

    Donnerstag, 20. Oktober 2011 06:22
  • Hallo,

    das mit dem verkleinern haben wir auch schon probiert. Bringt leider nicht so viel. 

    Wir haben allerdings gerade "gemerkt", dass wir eine weitere SAN Partion einrichten können. Diese wäre dann allerdings ohne RAID, was beim Testsystem aber egal ist. Damit sollte das Problem gelöst sein.

    Marcel

    • Als Antwort markiert Alex Pitulice Montag, 24. Oktober 2011 09:23
    Donnerstag, 20. Oktober 2011 06:37
  • Hallo Marcel,
    Du kannst auch im "SQL Server Konfigurations Manager" auf den Clients einen Alias einrichten, der den alten Servernamen auf einen anderen Server umleitet.

    Das funktioniert natürlich nur, wenn Du nicht außerdem vom selben Client auf die Produktion willst.
     Einen schönen Tag noch,
    Christoph
    --
    Microsoft SQL Server MVP
    www.insidesql.org/blogs/cmu

    Donnerstag, 20. Oktober 2011 09:47
    Beantworter
  • .. einen Alias einrichten, der den alten Servernamen auf einen anderen Server umleitet.

    Das funktioniert natürlich nur, wenn Du nicht außerdem vom selben Client auf die Produktion willst.


    Hallo Christoph & Marcel,

    einen Alias richtet man für Instanzennamen ein, nicht für Servernamen (das wäre ein DNS Alias), von daher ist das ein gangbarer Weg. Kleiner Haken ist halt nur, wenn man viele Clients hat, das man überall den Alias einrichten muss ... was man aber per Powershell scripten kann.

    Ich habe das schon mal in einem Desaster Fall eingesetzt, eine Instanz hatte sich "verabschiedet" und um wieder schnell Online zu einen, habe ich die Datenbank in einer anderen Instanz angehängt, auf den Clients einen Alias AlteInstanz => NeueInstanz eingericht und weiter ging es, ohne das der ConnectionString für diverse Apps hätten angepasst & deployed werden müssen; wäre weit mehr Aufwand gewesen.

    Als die Instanz wieder lief, wurde der Alias entfernt; ebenfalls Remote per PoSh und wieder war alles schöne heile Welt. 


    Olaf Helper
    * cogito ergo sum * errare humanum est * quote erat demonstrandum *
    Wenn ich denke, ist das ein Fehler und das beweise ich täglich
    Blog Xing
    Donnerstag, 20. Oktober 2011 16:25
  • Hallo Marcel,

     

    wie ist der Status - bist du hier zu einer Lösung gekommen?

     

    Viele Grüße,

    Alex

    Montag, 24. Oktober 2011 09:10
  • Hallo Alex,

     

    wir konnten eine weitere Partion anhängen und benutzen jetzt diese.

    Gruß Marcel

    • Als Antwort markiert Alex Pitulice Montag, 24. Oktober 2011 09:23
    Montag, 24. Oktober 2011 09:17