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Fehler beim versuch den virtuellen Computer zu starten; Fehler: 0x800705AA RRS feed

  • Frage

  • Hallo Zusammen,

    Folgendes Szenario:

    Physikalische Maschine mit 32GB RAM und Windows Server 2016 Standard

    Virtuelle Maschine mit Windows Server 2012R2 Standard. Virtueller Computer sowie auch die Virtuellen Festplatten liegen auf dem Laufwerk E mit 1,79TB Speicheplatz. Die virtuelle Maschine soll mit 8GB RAM betrieben werden.

    Problem:

    Die virtuelle Maschine startet nur mit max. 3200 MB RAM fest eingestelltem Arbeitsspeicher.

    Wenn ich 8000 MB einstelle kommt die obige Fehlermeldung.

    Die physikalische Maschine hat eine max. Speicherauslastung von 6GB RAM (Taskmanager). RAM sollte also genügend zu Verfügung stehen. Festplattenspeicher ist auch ausreichend (1,79TB). In den Einstellungen des Hyper-V ist NUMA zugelassen.

    Ich habe keine Erklärung für dieses Phänomen. Gerne stellich auch weitere Info´s zu Verfügung.

    Gruß Johannes Lenzen 

    Freitag, 23. Juni 2017 12:51

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  • Ich habe keine Erklärung für dieses Phänomen. Gerne stellich auch weitere Info´s zu Verfügung.

    Gruß Johannes Lenzen 

    Hallo Johannes,

    na dann liefere mal mehr Infos:

    - Management OS durchgepatcht? Guest auch?
    - Treiber aktuell?
    - Kommt Hyper-V auf Server Hardware zum Einsatz?
    - Ist BIOS/UEFI auf aktuellem Stand?
    - Gen1 oder 2 VM?
    - Virenscanner im Einsatz?!

    Vielleicht geben die Fragen auch einen Denkanstoß oder eine Idee.

    Gruß,
    Marcel

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    Freitag, 23. Juni 2017 14:11
  • Die physikalische Maschine hat eine max. Speicherauslastung von 6GB RAM (Taskmanager).

    Was läuft denn da alles drauf? Normalerweise dürfte Hyper-V alleine niemals so viel verbrauchen.

    Zu 2008R2 Hyper-V-Zeiten gab es mal ein obskures Autostart-Programm von Google, das ein solches Verhalten verursacht hat...


    Evgenij Smirnov

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    Freitag, 23. Juni 2017 14:50
  • Moin Marcel,

    Erst einmal vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Nachfolgend ein paar Antworten zu den Fragen:

    >> - Management OS durchgepatcht? Guest auch?

    Alle Systeme sind aktuell und alle Updates installiert.

    >> - Treiber aktuell?

    Der Server (2016, physikalisch) ist vor ca. 3 Wochen neu aufgesetzt worden. Alle notwendigen Treiber aktualisiert.

    >> - Kommt Hyper-V auf Server Hardware zum Einsatz?

    Natürlich kommt Hyper-V auf einer Hardware zum Einsatz! Dell-Server Typ: T330, ServTag: 6YGQ5K2

    >> - Ist BIOS/UEFI auf aktuellem Stand?

    Ist bei der Installation vor ca. 3 Wochen gemacht worden.

    >> - Gen1 oder 2 VM?

    Habe beide Generationen versucht und jeweils die virt. Laufwerke eingefügt.

    Habe auch schon einmal versucht einen Server ganz neu zu erstellen/zu installieren. Das selbe Phänomen: begrenzter Einsatz von RAM

    >> - Virenscanner im Einsatz?!

    Ja, Avira-Business. Auch versucht bei ausgeschaltetem Schutz zu starten: Fehlermeldung bleibt.

    Ich hoffe, ich konnte die Fragen soweit alle beantworten und mehr "Licht ins Dunkel" bringen.

    Gruß Johannes

    Montag, 26. Juni 2017 06:43
  • Moin Evgenij,

    auf dem physikalischen Server läuft nicht nur Hyper-V, sondern es sind auch ein paar Programme installiert:

    - Haufe Steueroffice

    - StarMoney Business 7

    - Datenablage

    - Standardtools: AcrobatReader, GoogleChrom etc.

    - Acronis Backup 12.5

    Von dem beschriebenen mit Google hab ich auch gelesen, aber scheint nicht das Problem zu sein- schon deinstalliert: Fehler bleibt. 

    Danke für die schnelle Reaktion und die Gedankenanstöße zu Lösungsfindung.

    Gruß Johannes

    Montag, 26. Juni 2017 06:58
  • auf dem physikalischen Server läuft nicht nur Hyper-V, sondern es sind auch ein paar Programme installiert:

    - Haufe Steueroffice

    - StarMoney Business 7

    - Datenablage

    - Standardtools: AcrobatReader, GoogleChrom etc.

    - Acronis Backup 12.5

    Vorab, bevor wir jetzt über weitere Infos und RAM-Verbrauch philosophieren, warum wurden denn diese Applikationen in das Management OS installiert? Und das in diesem Umfang. Meiner Meinung nach gehören absolut keine Services in die Parent Partition. Dafür konfiguriert man doch einen Host, um diese in eine VM zu installieren. Erst wenn Du das Rückgängig machst, kann man auch weiter über Fehler sprechen, vorher ist das nicht weiter möglich.



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    Montag, 26. Juni 2017 07:53
  • Hallo Marcel,

    ich verstehe Deine Argumentation "Meiner Meinung nach gehören absolut keine Services in die Parent Partition." und kann Deine Überlegung auch nachvollziehen.

    Meines Wissens gibt es laut Microsoft keine Vorgaben für die Hyper-V-Rolle. Es sei denn, man möchte mehr wie zwei Hyper-V laufen lassen. Dann darf auf der physikalischen Maschine keine weitere Rolle installiert sein.

    Übrigens: Auf der besagten physikalischen Maschine ist z.Zt. keine weitere Rolle installiert; d.h. kein Domäneserver, kein Druckserver, etc.

    Die Option "Rückgängig" hieße in diesem Fall, dass ich die zwei Programme Haufe und StarMoney wieder auf den DomäneServer (SBS2011) umziehe um sie dann später auf eine neue zus. VM umzuziehen. Was ja im Moment nicht geht, da VM nicht voll einsatzfähig.

    Die Option "Rückgängig" würde ich deshalb allgemein als Fragestellung in den Raum werfen., falls sonst keine andere Ursache in Erwägung gezogen wird.

    Gruß Johannes

    Montag, 26. Juni 2017 09:34
  • Meines Wissens gibt es laut Microsoft keine Vorgaben für die Hyper-V-Rolle. Es sei denn, man möchte mehr wie zwei Hyper-V laufen lassen. Dann darf auf der physikalischen Maschine keine weitere Rolle installiert sein.

    Hallo Johannes,

    hier wird etwas vermischt: Technik und Lizenzierung!

    Grundsätzlich würde ich hier soweit gehen, Hyper-V frisch aufzusetzen und zertifizierte aktuelle Treiber installieren. Danach die VMs wieder auf den "Host" migrieren. Alles andere macht für mich keinen Sinn. Ob Domänencontroller oder Haufe Software, ich fänd den DC wahrscheinlich weitaus harmloser.

    Gruß,
    Marcel

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    Montag, 26. Juni 2017 09:41
  • Moin,

    es trifft wohl zu, dass das Installieren von anderen Programmen oder Rollen in der Parent Partition nicht verboten ist. Und damit fällt es in die gleiche Kategorie wie Single Label DNS Domains, Exchange auf DC, Exchange und SQL auf einer Maschine usw.: Kann man machen, ist aber dann Kacke.

    Versuch mal das Rückgängigmachen so gut wie möglich zu emulieren:

    • Antivirus aus
    • Alle Dienste und Programme, die nicht zur Hyper-V-Rolle gehören, aus
    • VMMS durchtreten
    • und dann schauen, was der Task-Manager an freiem RAM anzeigt und was die NUMA Node zurück gibt (Get-VMHostNumaNode).MemoryAvailable.

    Was steh übrigens in der NUMA-Config Deiner VM? Der Host hat zwar nur einen NUMA Node, aber auch den kann man verdrehen ;-)


    Evgenij Smirnov

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    Montag, 26. Juni 2017 10:01
  • Das Management-OS nimmt eine Sonderstellung bei Aktivierung von Hyper-V ein. Was aussieht wie ein Windows ist ein Windows, jedoch nach aktivieren dann schon in einer Art "VM". Diese erfüllt wichtige Dienste für den eigentlichen VM Workload. Sowie Evgenij schon sagt: verboten ist es nicht, aber ob es technisch sinnvoll ist (siehe Fehler) sollte dann vorher klar sein. Es kann zudem bei jedem Haufe- oder StarMoney-Update zu weiteren Fehlern führen, darüber hinaus ziehen Updates Neustarts nach, demnach geht der VM Workload offline.

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    Montag, 26. Juni 2017 11:10

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    Montag, 26. Juni 2017 11:18
  • Hallo Evgenij,

    Deinen Vorschlag würde ich übrigens mal nach Feierabend oder am Wochenende testen.

    Übrigens:

    Wenn ich jetzt die NUMA-Abfrage durchführe, kommt folgendes Ergebnis

    NodeId: 0

    ProzessorAvailability: {85, 87, 92, 93}

    MemoryAvailable: 23402

    MemoryTotal: 32723

    ....

    In der NUMA-Konfig ist eingestellt:

    Aufteilung virtl. Computer auf phys. NUMA-Knoten zulassen.

    Gruß Johannes

    Montag, 26. Juni 2017 11:33