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Exchange 2013 mit Hosted Exchange 2016 synchronisieren RRS feed

  • Frage

  • Moin,

    möglich eine banale Frage..ich stell Sie mal trotzdem da ich bisher mit diesem Thema nur Randwissen habe.

    Situation:

    Vor Ort:

    Exchange 2013 Server mit einer Archivierungssoftware im Anschluss

    Wunsch der GF

    Diesen Exchange 2013 mit einem Hosted Exchange 2016 zu verbinden. Hierbei sollen die User sich aber direkt mit dem Hosted Exchange 2016 verbinden ( Outlook 2016 auf jedem PC) und der Hosted soll sich aber mit dem Exchange 2013 synchon. um damit dann die Archivierung zu erhalten

    Fragen

    1: Wie stelle ich über welches Protokoll dies Verbindung her...wo..(Connectoren?)

    2: Was wäre noch zu beachten bei dieser KOnstelation (MX Record Eintrag etc)

    Viele Grüße ausm Norden

    Mario

    Mittwoch, 25. Oktober 2017 09:05

Antworten

  • Hallo Mario,

    deine Fragen lassen Raum für Spekulationen. Bezieht sich deine Frage nun auf eine Möglichkeit, Exchange Online (als Bestandteil von Office 365) mit einer lokal installierten Archivierungslösung zu verbinden? Oder beziehst du dich auf eine "Hosted Exchange 2016" Lösung, die bei einem beliebigen Exchange Hosting-Anbieter in Deutschland betrieben wird.

    Hinsichtlich der benötigten Ports kann man nur auf die entsprechende Dokumentation des Anbieters der Archivierungslösung verweisen.

    • Was ist dein Ziel?
    • Möchtest du den lokalen Exchange Server zum Schluss deinstallieren können? 

    Du kannst eine Exchange Hybrid Konfiguration aufbauen, die dann TCP Port 25 und TCP 443 benötigt. Ob dies für das Unternehmen sinnvoll ist, vermag ich nicht zu sagen.

    Was den MX Eintrag angeht, hängt es ebenfalls von der Zielimplementierung ab. Wenn du der E-Mail Filterung von Exchange Online Protection misstraust und deine Archivierungslösung nicht direkt mit einem externen Exchange verbunden werden kann, verweist der MX weiterhin auf den lokalen Mailserver. Nach der Filterung und nach der Archivierung erfolgt dann die Zustellung zum Server, der die Postfächer bereitstellt.

    Ja, es ist die typische Beraterantwort: es kommt drauf an.  

    Gruß,
    Thomas 


    Thomas Stensitzki | MCSM - MCM - MCT- MCSE - MCSA | Blog: http://justcantgetenough.granikos.eu/

    Mittwoch, 25. Oktober 2017 13:51
  • Moin,

    wenn es sich um einen "Hosted Exchange" bei irgendeinem Provider handelt, müssest Du den fragen, was er kann. Aber normalerweise sind Exchange-Verbindungen zwischen on-prem und einem Provider nicht möglich. Das geht nur mit Office365 (Hybrid Cloud).

    Was es aber auf keinen Fall gibt, ist eine "Synchronisation" von zwei Exchange Server, die getrennt funktionieren. Das kann Exchange nicht mal on-prem.

    Die DAG ist ausschließlich ein Mittel der Hochverfügbarkeit und der einzige, der etwas mit den passiven Datenbanken anfangen kann, ist das Backup-Programm (aber auch nur für die DB-Sicherung).

    Was eine Hybrid-Cloud aber könnte, wären zwei Dinge:

     - Archivierung im Mail-Transport (Mails kommen on-prem an, werden archiviert und danach in Postfächer on-prem oder cloud weitergeleitet, ausgehend analog)

     - Jounaling (Mails werden eingehend/ausgehend in ein Jounal-Postfach kopiert, von dem dann die Archivierung durchgeführt wird)

    Die zweite Variante kann Mailstore problemlos, für die erste Variante braucht es ein anderes Produkt.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    Donnerstag, 26. Oktober 2017 08:44

Alle Antworten

  • Ok Habs gefunden..Azure Hybrid....

    Geht das auch irgendwie ohne dem??

    Mittwoch, 25. Oktober 2017 11:18
  • Moin

    Ich hab mal kurz nachgeschaut. Du kannst ja auch als Archivsoftware Mailstore einsetzen (ist auch rechtskonform) Das lässt sich nativ mit Office 365 verbinden, d.h. der lokale Exchange Server könnte dann wegfallen und du hast immer noch eine Mailarchivierung "zu Hause"

    Viele Grüße

    Lutz

    (auch aus dem Norden)

    Mittwoch, 25. Oktober 2017 11:24
  • Hallo Mario,

    deine Fragen lassen Raum für Spekulationen. Bezieht sich deine Frage nun auf eine Möglichkeit, Exchange Online (als Bestandteil von Office 365) mit einer lokal installierten Archivierungslösung zu verbinden? Oder beziehst du dich auf eine "Hosted Exchange 2016" Lösung, die bei einem beliebigen Exchange Hosting-Anbieter in Deutschland betrieben wird.

    Hinsichtlich der benötigten Ports kann man nur auf die entsprechende Dokumentation des Anbieters der Archivierungslösung verweisen.

    • Was ist dein Ziel?
    • Möchtest du den lokalen Exchange Server zum Schluss deinstallieren können? 

    Du kannst eine Exchange Hybrid Konfiguration aufbauen, die dann TCP Port 25 und TCP 443 benötigt. Ob dies für das Unternehmen sinnvoll ist, vermag ich nicht zu sagen.

    Was den MX Eintrag angeht, hängt es ebenfalls von der Zielimplementierung ab. Wenn du der E-Mail Filterung von Exchange Online Protection misstraust und deine Archivierungslösung nicht direkt mit einem externen Exchange verbunden werden kann, verweist der MX weiterhin auf den lokalen Mailserver. Nach der Filterung und nach der Archivierung erfolgt dann die Zustellung zum Server, der die Postfächer bereitstellt.

    Ja, es ist die typische Beraterantwort: es kommt drauf an.  

    Gruß,
    Thomas 


    Thomas Stensitzki | MCSM - MCM - MCT- MCSE - MCSA | Blog: http://justcantgetenough.granikos.eu/

    Mittwoch, 25. Oktober 2017 13:51
  • Moin,

    wenn es sich um einen "Hosted Exchange" bei irgendeinem Provider handelt, müssest Du den fragen, was er kann. Aber normalerweise sind Exchange-Verbindungen zwischen on-prem und einem Provider nicht möglich. Das geht nur mit Office365 (Hybrid Cloud).

    Was es aber auf keinen Fall gibt, ist eine "Synchronisation" von zwei Exchange Server, die getrennt funktionieren. Das kann Exchange nicht mal on-prem.

    Die DAG ist ausschließlich ein Mittel der Hochverfügbarkeit und der einzige, der etwas mit den passiven Datenbanken anfangen kann, ist das Backup-Programm (aber auch nur für die DB-Sicherung).

    Was eine Hybrid-Cloud aber könnte, wären zwei Dinge:

     - Archivierung im Mail-Transport (Mails kommen on-prem an, werden archiviert und danach in Postfächer on-prem oder cloud weitergeleitet, ausgehend analog)

     - Jounaling (Mails werden eingehend/ausgehend in ein Jounal-Postfach kopiert, von dem dann die Archivierung durchgeführt wird)

    Die zweite Variante kann Mailstore problemlos, für die erste Variante braucht es ein anderes Produkt.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    Donnerstag, 26. Oktober 2017 08:44