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mklink directory symbolic link kann nicht als Laufwerksbuchstabe gemappt werden - Access denied RRS feed

  • Frage

  • Hi Leute,

    etwas strange aber, ich möchte folgendes tun:

    Auf einem W2008 gibt es ein Share: \\oldserver\oldshare
    Auf einem W2012R2 habe ich mit mklink /D c:\links\link \\oldserver\oldshare erfolgreich einen symbolischen Link für Verzeichnisse erstellt und kann zugreifen.

    Nun wird der symbolische Link c:\links\link freigeben als \\newserver\link
    Ich kann auf dem (neuen) Server einen Laufwerksbuchstaben auf \\newserver\link setzen und erfolgreich darüber auf \\oldserver\oldshare zugreifen - genau was ich schlußendlich will.

    Versuche ich aber vom W7 Client oder einem anderen Server aus einen Lauwerksbuchstaben zu Mappen für \\newserver\link, dann endet dies in einem "Access denied".

    Die Freigaberechte stehen auf Jeder=Vollzugriff und sowohl am Server als auch am Client sind alle 4 SymLinkEvaluations auf "Aktiviert".

    Der ganze Spuk dient der Vorbereitung eines Fileserverumzugs, bei dem ich schon jetzt die Homedrives und Profileverzeichnisse im AD auf den neuen Server umstellen will, die Daten aber noch auf dem alten Server liegen. Ich brauche also eine "temporäre Weiterleitung", transparent für den Enduser und die Applikationen.


    Viele Grüße Dirk

    Mittwoch, 18. Februar 2015 14:24

Antworten

  • > Ich hätte erwartet, die Inhalte beider Ordnerziele "gemischt" zu sehen.
    > Hmm. Oder ist das so nicht vorgesehen?
     
    Nein, das ist nicht vorgesehen. DFS "mischt" nicht. Was Du stattdessen
    machen kannst: Ordne den Namespace direkt zu, dort erstellst Du zwei
    Unterordner, die jeweils auf einen der Server zeigen. Paßt für Deinen
    Plan aber nicht...
     
    > Was meinst Du dazu? Warum sehe ich bei 2 Ordnerzielen nur die Inhalte
    > des ersten Ziels?
     
    Du siehst die Inhalte "eines" Ziels. DFS-N ist nur ein virtuelles
    Konstrukt, letzten Endes muss der Zugriff immer auf einen echten Share
    gehen. Siehe auch "dfsutil /pktinfo" :)
     
     

    Martin

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    NO THEY ARE NOT EVIL, if you know what you are doing: Good or bad GPOs?
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    Dienstag, 24. Februar 2015 15:20

Alle Antworten

  • Hallo Dirk,

    bitte sehen Sie sich den untengenannten Artikel an:

    Creating a symlink directory on a network share to a path below a mapped drive letter, local path, or UNC path does not work

    Für detaillierte Informationen über die Fehlermeldung "Access denied" finden Sie unter diesem Link: How to Create and Use Links with MKLINK in Windows

    Grüße,

    Michaela


    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass im Rahmen dieses Forums, welches auf dem Community-Prinzip „IT-Pros helfen IT-Pros“ beruht, kein technischer Support geleistet werden kann oder sonst welche garantierten Maßnahmen seitens Microsoft zugesichert werden können.

    Donnerstag, 19. Februar 2015 12:41
    Moderator
  • Hallo Michaela,

    danke, leider verweist Dein erster Link auf genau meine Anfrage hier ;-)

    Deinen 2. Link kenne ich, er beschäftigt sich allerdings nicht mit diesem detaillierten Problem, das ich hier habe.


    Viele Grüße Dirk

    Donnerstag, 19. Februar 2015 13:20
  • > Versuche ich aber vom W7 Client oder einem anderen Server aus einen
    > Lauwerksbuchstaben zu Mappen für \\newserver\link, dann endet dies in einem "Access denied".
     
    "Kontext" ist wohl das Stichwort. Ich würde mal vermuten, dass der
    Zugriff auf den alten Server in diesem Fall im Kontext des LanManServer
    auf dem neuen Server stattfindet und nicht mehr mit Deinem Benutzerkontext.
     
    Ein Netzwerktrace könnte Klarheit schaffen.
     
    Testhalber auch einfach mal den neuen Server (also den Computeraccount)
    auf die alte Freigabe berechtigen.
     
    Und zu guter Letzt noch die Gretchenfrage: Warum ziehst Du noch von
    Server zu Server um, statt das ganze einfach in ein DFS zu stecken? Mit
    DFS-N ist die Serverumschaltung durch Ändern des Ordnerziels in Sekunden
    erledigt, und DFS-R kümmert sich vorher um das Kopieren der Daten.
     
     

    Martin

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    Montag, 23. Februar 2015 15:53
  • Hi Martin,

    danke, ich werde das morgen mal testen.

    Warum ich kein DFS nehme? Platzgründe. Es ist ein Fileserver auf einer Storage unter VMware. Die Partition ist 1,5TB groß, der mir verbleibende Platz auf der Storage aber nur 1TB. Ich kann nicht kopieren. Ich möchte die gesamte Datenpartition (eine einzelne vmdk-Datei) am alten Server unmounten und am neuen Server ranmounten. Alter und neuer Server sind auf demselben Datastore, somit muss nichts kopiert werden. Lediglich die 5 Freigaben muss ich von Hand wieder setzten. Mit einer 40Gb Testpartition hat das wunderbar geklappt.

    Wenn ich die Partition am alten Server unmounte, fehlt dem DFS die Partition.

    Auf der Partition liegen u.A. die Homedrives und Profile. Und diese beide Pfade muss ich im AD dann neu definieren. Und genau das wollte ich schon im Vorfeld tun mittels dem mklink-Konstrukt.


    Viele Grüße Dirk

    Montag, 23. Februar 2015 16:09
  • > Warum ich kein DFS nehme? Platzgründe.
     
    "Ausrede"? :-)
     
    1. DFS-Namespace erstellen, Ordnerziel auf den bestehenden Share. Da
    mußt Du noch nix kopieren.
    2. AD-Pfade umstellen - auf Datenverlust achten, wenn Du FR verwendest
    3. Neuen Server in Betrieb nehmen, inaktives Ordnerziel dazu,
    Replikation einrichten.
    4. Wenn alles repliziert ist: Ordnerziele umschalten.
    5. Alten Server löschen.
     
    Während 3./4. brauchst Du temporär mehr Platz, danach nicht mehr.
     
    > unmounten und am neuen Server ranmounten.
     
    Ok, wenn der Platz sooo eng ist, daß Du das nicht mal temporär
    bekommst... Aber denk dran: Langfristig bekommst Du Transparenz nur mit
    DFS-N.
     

    Martin

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    Montag, 23. Februar 2015 17:50
  • Nur dass ich es richtig verstanden habe:

    Bei Schritt 3 und 4 wird der komplett Filestore dupliziert, ich benötige also in diesem Moment den doppelten Platz, richtig?


    Viele Grüße Dirk

    Dienstag, 24. Februar 2015 08:45
  • > Bei Schritt 3 und 4 wird der komplett Filestore dupliziert, ich benötige
    > also in diesem Moment den doppelten Platz, richtig?
     
    Ja.
     

    Martin

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    Dienstag, 24. Februar 2015 09:51
  • Siehst Du, und das kann ich leider aus Platzgründen nicht.

    Viele Grüße Dirk

    Dienstag, 24. Februar 2015 10:02
  • > Siehst Du, und das kann ich leider aus Platzgründen nicht.
     
    Hatte ich mir schon gedacht :)
     

    Martin

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    Dienstag, 24. Februar 2015 10:06
  • Hi Martin,

    Du hast mich mit DFS auf ne Spur gesetzt... Bisher setzte ich es noch nicht ein - aber vielleicht bald.

    Ich habe einen Namespace eingerichtet: \\domäne.de\dfs (Domänenbasierend, wie man sieht), darunter einen Ordner namens "test" mit 2 Ordnerzielen auf 2 Freigaben auf 2 verschiedenen Servern. Die Freigabeordner haben unterschiedlichen Inhalt und werden *nicht* repliziert.

    Wenn ich jetzt mit einem Client einen Laufwerksbuchstaben mappe auf \\domäne.de\dfs\test, dann sehe ich dort nur den Inhalt des ersten Ordnerziels.

    Ich hätte erwartet, die Inhalte beider Ordnerziele "gemischt" zu sehen. Hmm. Oder ist das so nicht vorgesehen?

    Hintergrund dieses Vorgehens ist folgende Idee:
    Es wird auf dem neuen Fileserver ein DFS-Namespace mit einem Ordner und zwei Ordnerzielen (ohne Replikation) eingerichtet. Daraufhin werden alle Freigabenverweise im AD nach und nach auf den DFS-Ordner umgestellt, dessen Ordnerziel 1 wiederum auf die bisherige Freigabe zeigt. Somit müsste unterbrechungsfrei Zugriff bestehen. Das Ordnerziel 2 verweist bereits auf eine Freigabe am neuen Server, deren Ordner aber leer ist.
    Nun unmounte ich irgendwann am alten Server die vmdk-Datei (File-Partition)und mounte sie am neuen Server an. Ich ziehe die Freigabe am neuen Server, auf die das Ordnerziel 2 verweist, zurück und gebe statt dessen unter gleichem Namen die Ziele an der neu angemounteten Partition frei, so dass das Ordnerziel 2 wieder ein erreichbares Ziel hat. Danach entferne ich das Ordnerziel1, welches bereits ins Nirvana verweist.

    Was meinst Du dazu? Warum sehe ich bei 2 Ordnerzielen nur die Inhalte des ersten Ziels?


    Viele Grüße Dirk

    Dienstag, 24. Februar 2015 11:53
  • > Ich hätte erwartet, die Inhalte beider Ordnerziele "gemischt" zu sehen.
    > Hmm. Oder ist das so nicht vorgesehen?
     
    Nein, das ist nicht vorgesehen. DFS "mischt" nicht. Was Du stattdessen
    machen kannst: Ordne den Namespace direkt zu, dort erstellst Du zwei
    Unterordner, die jeweils auf einen der Server zeigen. Paßt für Deinen
    Plan aber nicht...
     
    > Was meinst Du dazu? Warum sehe ich bei 2 Ordnerzielen nur die Inhalte
    > des ersten Ziels?
     
    Du siehst die Inhalte "eines" Ziels. DFS-N ist nur ein virtuelles
    Konstrukt, letzten Endes muss der Zugriff immer auf einen echten Share
    gehen. Siehe auch "dfsutil /pktinfo" :)
     
     

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    Dienstag, 24. Februar 2015 15:20