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Wie viele VMs mit SQL Server 2008 R2 Data Center RRS feed

  • Frage

  • Hallo alle zusammen,

    wir haben mehrere virtuelle Server auf unterschiedlichen pysikalischen Servern. Die pysikalischen Server sind zum einen Citrix Xen-Server und zum anderen VMware ESX(i)-Server. Außerdem haben wir unter anderem eine SQL Server 2008 R2 Data Center und eine SQL Server 2008 Enterprise Lizenz.

    Zur Lizenzierung habe ich folgendes Dokument gefunden: https://partner.microsoft.com/download/germany/40130487 (Ist nicht für den SQL-Server)

    Ich würde gerne alle SQL-Server mit SQL Server 2008 R2 Data Center ausrüsten und zusätzliche Server für die Spiegelung bereitstellen. Die Spiegelserver müssen ja die selbe Version und Edition haben.

    Wenn wir eine SQL Server 2008 R2 Data Center-Lizenz haben, kann ich dann sowohl die VMs auf dem Citrix Xen-Server als auch auf dem VMware-Server damit ausrüsten und zusätzlich auf dem neuen Citrix Xen-Server, der für die Spiegelung benötigt wird?

    Ich habe gelesen, dass die Lizenzierung pro CPU ist und beliebige VMs umfassen kann. Geht das auch, wenn die VMs auf unterschiedlichen physikalischen Servern sind?

    • Bearbeitet dasichs Mittwoch, 29. Oktober 2014 18:10
    Dienstag, 28. Oktober 2014 16:39

Antworten

  • nein das geht nicht.

    die SQL Server 2008 R2 Data Center Lizenz gibt es nur als Prozessorlizenz und diese muss auf einen physischen Prozessor gebunden werden. Dh. es wird fuer jeden physischen Server auf welchem eine VM mit einem SQL Server betrieben werden soll eine SQL Server 2008 R2 Data Center Lizenz faellig.

    Am besten wendest Du Dich an Deinen MSFT Ansprechpartner fuer Lizenzierung welcher Dir dann verbindliche Auskunft geben kann.

    Ein kleiner Hinweis, die Lizenzierung in einer virtuellen Umgebung haben sich in SQL 2012 und 2014 stark geaendert und verteuert.

    Im uebrigen wirst Du vermutlich gar keine SQL Server 2008R2 DataCenter Lizenz mehr kaufen koennen.


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    Dienstag, 28. Oktober 2014 20:02
  • Hallo,

    nein, bei SQL Server 2008 R2 war das noch anders. Es gelten immer die Lizenzbedingungen zum Zeitpunkt des Kaufs - und sollten dabei liegen.

    Nach dem was ich hier vorliegen habe, konnten vormals passive Instanzen lizenzfrei betrieben werden - was aber wie gesagt vom Zeitpunkt des Kaufs abhängt.

    Zu bedenken ist: SQL Server 2008 R2 ist mittlerweile zum Abschuss freigegeben worden: End of Mainstream support for SQL Server 2008 and SQL Server 2008 R2 Weitere Lizenzen dürften somit schwierig zu bekommen sein.

    Sobald ihr ein Upgrade macht, gelten die neuen Regeln. Sich deswegen an eine veraltende SQL Server Version zu klammern, ist langfristig nicht beste Idee. Gerade im Bereich Hochverfügbarkeit ist einiges positives passiert, so dass ein Upgrade sich durchaus rechnen kann.

    Wie schon zuvor geschrieben: Berechne Deine Bedarf (langfristig), dann knöpf Dir Deinen Ansprechpartner bei Microsoft vor, und lass Dir die Optionen vorrechnen.

    Gruß Elmar

    • Als Antwort markiert dasichs Dienstag, 4. November 2014 12:09
    Montag, 3. November 2014 13:41
  • Ich weiß nicht, wie Du Lizenzen einrichtest. Bei uns ist eine Lizenz im besten Falle ein Stück Pappe in einem Ordner.

    Du musst natürlich den Spiegelserver installieren damit es funktioniert. Im Failover-Fall hast Du eine "Grace Period" von 30 Tagen um auf dem Secondary zu arbeiten. Danach musst Du wieder auf dem Primary zurück sein.
    Du siehst, es gibt viele Details, über die Du Dich mit einem lizenztechnisch auf dem neuesten Stand befindlichen Mitarbeiter von Microsoft austauschen kannst.

    Einen schönen Tag noch,
    Christoph
    --
    Microsoft SQL Server MVP - http://www.insidesql.org/blogs/cmu

    Mittwoch, 5. November 2014 07:45
    Beantworter

Alle Antworten

  • nein das geht nicht.

    die SQL Server 2008 R2 Data Center Lizenz gibt es nur als Prozessorlizenz und diese muss auf einen physischen Prozessor gebunden werden. Dh. es wird fuer jeden physischen Server auf welchem eine VM mit einem SQL Server betrieben werden soll eine SQL Server 2008 R2 Data Center Lizenz faellig.

    Am besten wendest Du Dich an Deinen MSFT Ansprechpartner fuer Lizenzierung welcher Dir dann verbindliche Auskunft geben kann.

    Ein kleiner Hinweis, die Lizenzierung in einer virtuellen Umgebung haben sich in SQL 2012 und 2014 stark geaendert und verteuert.

    Im uebrigen wirst Du vermutlich gar keine SQL Server 2008R2 DataCenter Lizenz mehr kaufen koennen.


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    Dienstag, 28. Oktober 2014 20:02
  • Zum Thema Lizensierung SQL Server 2008/R2 gibt es auch noch einige Doku's:

    http://download.microsoft.com/download/6/F/8/6F84A9FE-1E5C-44CC-87BB-C236BFCBA4DF/SQLServer2008_LicensingGuide.pdf

    http://download.microsoft.com/download/2/7/0/270B6380-8B38-4268-8AD0-F480A139AB19/SQL2008R2_LicensingQuickReference-updated.pdf

    Allerdings schließe ich mich der Empfehlung von Daniel an, Du solltest besser einen Licensing Expert zu rate ziehen.


    Olaf Helper

    [ Blog] [ Xing] [ MVP]

    Mittwoch, 29. Oktober 2014 06:40
  • Ich fasse die Empfehlungen von Microsoft mal ohne Gewähr zusammen: Lizenziere alle physikalischen Cores Deines Host-Servers mit SQL Server 2014 und Software Assurance.

    Ansonsten empfehle ich auch die Konsultation einen Lizenz-Experten.

    Einen schönen Tag noch,
    Christoph
    --
    Microsoft SQL Server MVP - http://www.insidesql.org/blogs/cmu

    Mittwoch, 29. Oktober 2014 08:07
    Beantworter
  • Ich habe auch noch gelesen, dass ein Spiegelserver keine Lizenz benötigt. Werde das wohl wirklich mal mit einem Lizenz-Ansprechpartner klären müssen :-)
    Mittwoch, 29. Oktober 2014 18:12
  • Ich habe auch noch gelesen, dass ein Spiegelserver keine Lizenz benötigt.

    das ist ein weiterer Punkt in welchem sich Lizenzregeln des SQL Server 2014 von frueheren Versionen unterscheidet.


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    Mittwoch, 29. Oktober 2014 19:27
  • Ich habe auch noch gelesen, dass ein Spiegelserver keine Lizenz benötigt.

    das ist ein weiterer Punkt in welchem sich Lizenzregeln des SQL Server 2014 von frueheren Versionen unterscheidet.

    Bedeutet das, dass die Version 2014 das im positiven Sinne unterstützt oder im negativen Sinne nicht unterstützt?
    Donnerstag, 30. Oktober 2014 11:37
  • das bedeutet, dass SQL Server 2014 standby server immer eine Lizenz benoetigen.

    (positiv fuer MSFT aber negative fuer die Kunden)


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    Donnerstag, 30. Oktober 2014 12:30
  • Mein MSFT-Ansprechpartner stuft die Spiegelung als Aktiv/Aktiv-Cluster ein und meint daher, dass ich zwei Lizenzen benötige.

    Er meint allerdings auch, dass es eventuell als Aktiv/Passiv-Cluster zu sehen sei, dann dürfte die Datenbank aber nicht erreichbar sein etc.

    Ist eine Spiegelung ein Aktiv/Passiv-Cluster?

    Donnerstag, 30. Oktober 2014 15:28
  • Hallo,

    auch passiv benötigt eine Software Assurance.

    Lies Dir durch Brent Ozar: SQL Server 2014 Licensing Changes

    Dazu ein Link auf das offizielle Datasheet.

    Kurzfassung: Alles kostet! Am besten alles von A - Z durchrechnen, was langfristig bei euch am besten passt.

    Gruß Elmar

    Persönliche Fußnote: Es muss schließlich Argumente für Azure geben ;))

    Donnerstag, 30. Oktober 2014 17:56
  • Elmar schrieb:
    auch passiv benötigt eine Software Assurance.

    Genau!
    Hier dieser Satz versucht es positiv zu formulieren, was früher auch ohne SA ging:
    Beginning with SQL Server 2014, each active server licensed with SA coverage allows the installation of a single passive server used for failover support.

    Bei 2012 las sich das noch so:
    For each properly licensed instance of SQL Server, customers can run a supporting passive instance in a separate OSE for the purposes of temporary support.
     Einen schönen Tag noch,
    Christoph
    --
    Microsoft SQL Server MVP - http://www.insidesql.org/blogs/cmu

    Freitag, 31. Oktober 2014 08:12
    Beantworter
  • Danke euch!
    Wir haben ja 2008 R2 und ich frage mich, ob das bei Server 2008 R2 genauso gilt :-)

    Montag, 3. November 2014 13:14
  • Hallo,

    nein, bei SQL Server 2008 R2 war das noch anders. Es gelten immer die Lizenzbedingungen zum Zeitpunkt des Kaufs - und sollten dabei liegen.

    Nach dem was ich hier vorliegen habe, konnten vormals passive Instanzen lizenzfrei betrieben werden - was aber wie gesagt vom Zeitpunkt des Kaufs abhängt.

    Zu bedenken ist: SQL Server 2008 R2 ist mittlerweile zum Abschuss freigegeben worden: End of Mainstream support for SQL Server 2008 and SQL Server 2008 R2 Weitere Lizenzen dürften somit schwierig zu bekommen sein.

    Sobald ihr ein Upgrade macht, gelten die neuen Regeln. Sich deswegen an eine veraltende SQL Server Version zu klammern, ist langfristig nicht beste Idee. Gerade im Bereich Hochverfügbarkeit ist einiges positives passiert, so dass ein Upgrade sich durchaus rechnen kann.

    Wie schon zuvor geschrieben: Berechne Deine Bedarf (langfristig), dann knöpf Dir Deinen Ansprechpartner bei Microsoft vor, und lass Dir die Optionen vorrechnen.

    Gruß Elmar

    • Als Antwort markiert dasichs Dienstag, 4. November 2014 12:09
    Montag, 3. November 2014 13:41
  • Wenn ich SQL unter 2008 R2 oder 2012 lizenziere, würde ich ja ohne Lizenz für den Spiegelserver auskommen. Falls ich das richtig verstanden habe, müsste ich allerdings die Lizenz übertragen bevor ich bei einem Failover den Spiegel zum Prinzipal ernenne? Oder kann ich die Lizenz aus technischer Sicht schon auf dem Spiegel einrichten, damit ich sie nicht erst übertragen muss?

    • Bearbeitet dasichs Dienstag, 4. November 2014 12:26
    Dienstag, 4. November 2014 12:25
  • Ich weiß nicht, wie Du Lizenzen einrichtest. Bei uns ist eine Lizenz im besten Falle ein Stück Pappe in einem Ordner.

    Du musst natürlich den Spiegelserver installieren damit es funktioniert. Im Failover-Fall hast Du eine "Grace Period" von 30 Tagen um auf dem Secondary zu arbeiten. Danach musst Du wieder auf dem Primary zurück sein.
    Du siehst, es gibt viele Details, über die Du Dich mit einem lizenztechnisch auf dem neuesten Stand befindlichen Mitarbeiter von Microsoft austauschen kannst.

    Einen schönen Tag noch,
    Christoph
    --
    Microsoft SQL Server MVP - http://www.insidesql.org/blogs/cmu

    Mittwoch, 5. November 2014 07:45
    Beantworter
  • Ich habe jetzt mit der Microsoft-Geschäftskundenbetreuung gesprochen:

    http://www.microsoft.com/de-de/licensing/hilfe/geschaeftskundenbetreuung/default.aspx

    Sie meinten, dass der Spiegelserver bis einschließlich Version 2012 keine Lizenz benötigt.
    Ebenso haben sie mir die Graceperiod von 30 Tagen bestätigt.

    Was mir noch ganz neu klar geworden ist: Die Lizenzen sind nur "Papier" und in den Programmen muss nichts aktiviert werden. Somit gibt es keine technischen Hürden hierfür :-)

    Danke euch allen!

    Dienstag, 11. November 2014 13:12