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Treiber Reihenfolge geht zu beeinflussen, Wahl verschiedener Treiber für ein und dieselbe Hardware ohne Multiboot RRS feed

  • Frage

  • Ja, geschäftlich benutzte Rechner. Win XP und Win7 x64.

    Herzlichen Dank für deine Links, diese wurden mir von google nicht angebracht, falsche Schlagwörter.
    Wie ich es aus einem anderen Artikel noch in Erinnerung hatte (fand ihn aber nicht mehr),
    kann man die Bootreihenfolge über Einträge in die Registry beeinflussen.

    Über deine Links kommt man zu
    http://support.microsoft.com/kb/193888

    und
    http://support.microsoft.com/kb/115486

    die dies ausführlich beschreiben.

    Der Bootvorgang unter

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb457123.aspx

    Jedoch muß man sich selber um mögliche Nebeneffekte kümmern.

    Die Idee war eben dies automatisiert zu tun.

    Abhängigkeiten können aus der Registry gelesen werden, den erstellten Abhängigkeitsbaum
    kann man dann in unabhängige Teilbäume aufspalten. Diese können dann unabhängig und parallel abgearbeitet werden, egal in welcher Bootkategorie Sie eingestellt wurden. Innerhalb des Teilbaumes muß diese Reihenfolge dann wieder eingehalten werden.

    Und es gibt sehr wohl noch optimierungsmöglichkeiten.

    1.) Die benötigten Dateien parallel in eine Ramdisk laden.

    Dies kann eine CPU übernehmen, die Prozesse greifen dann darauf zurück.
    Wichtig ist dabei, daß parallel zu diesen Zugriffen der Rest in die Ramdisk geschrieben wird.
    Möglich ist aktuell dieser Transfer in die Ramdisk, aber erst nachdem alles dorthin gelangt ist
    geht der Boot weiter.

    2.) Unabhängige Pfade parallel abarbeiten.

         Warum das Netzwerk erst so späht initialisiert wird?

    Mit den obigen Links kann ich mal sehen wie weit ich komme, oder kennt jemand schon ein Tool, welches dies zu leisten vermag?

    Und andererseits hab ich noch eine Frage.

    Gibt es eine Möglichkeit Hardware mit verschiedenen Treibern zu benutzen, ohne das Windows im Multiboot zu betreiben?
    Bei uns gibt es 2 Spracherkennungssysteme. Die eine will den sStandardtreiber und die andere bringt eigene Treiber mit.  Wegen diesen zwei will ich nicht eine  Kopie im Multiboot betreiben müssen. Beide sind sehr empfindlich, wenn es einen anderen Treiber gibt als ihren erwarteten. Es sind diese beiden beinahe funktionsgleichen Programme.

    Bei Hardware geht dies ja, entweder die eine Hardware oder die andere.

    Aktuell kann ich es nur durch einen Multiboot lösen.

    Bei mehrfachen Installationen muß man Programmaktualisierungen/ Updates auf allen Koppien neu durchführen. Dies ist sehr Zeitaufwendig. Ich will ein Windows haben und einmal mit
    dem einen und dann mit dem anderen Treiber für die selbe Hardware z.B. Graka starten. Alles andere und vor allem die Hardware soll gleich bleiben und nur einmal aktualisiert werden müssen.

    Welche optionen habe ich hierfür?

    Ich weiß z.B. daß die Registry jedesmal neu aufgebaut wird aus 2 Dateien.
    Kann ich nun eine dritte in diesen Prozess einklinken. Diese würde ich dann über einen Multibooteintrag auswählen.  Es muß wirklich eine dritte sein, sonst werden ja alle anderen Einträge nicht übernommen. Und ich müßte weiterhin Merhfachaktualisierungen fahren.

    Als eine andere wäre eine Sandbox wie Sandboxie eine option. Für Programme kann man so die Einträge in die Registry umbiegen. Aber Treiber müssen ja beim booten eingerichtet werden, denn sonst kommt Windows und installiert mir Standardtreiber.

    Daß mit den virtuellen Maschinen und abgeleiteten VM-Diffs (Platzersparnis), geht meines erachtens nicht.
    Denn hierbei werden Änderungen nur im VM-Diff gespeichert. Die Mutter VM darf nicht geändert werden (bei Programmupdates für gleiche Programme in allen VM-Diffs wäre dies sinnvoll), falls ich es richtig verstanden habe.

    Die Links auf die ich mich beziehe  bei den VM sind:

    http://blogs.technet.com/b/sieben/archive/2009/08/05/devirtualisierung-mit-vhd-boot.aspx
    http://blogs.technet.com/b/dmelanchthon/archive/2009/08/28/wie-funktioniert-das-booten-von-vhds.aspx

    http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd440865%28WS.10%29.aspx

    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd744338%28WS.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd744347%28v=ws.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd744531%28v=ws.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd744247%28v=ws.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd744322%28v=ws.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd799305%28v=ws.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd799310%28v=ws.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd744263%28v=ws.10%29.aspx  sysprep
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd744543%28v=ws.10%29.aspx  Warten von Abbildern auch für PE
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd799291%28v=ws.10%29.aspx  näheres zu PE
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd799278%28v=ws.10%29.aspx Exemplarisch zu PE verarbeiten/erstellen
    http://technet.microsoft.com/de-DE/library/dd799299%28v=ws.10%29.aspx Startmenü mit vhd erweitern
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/gg318049%28v=ws.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd799282%28WS.10%29.aspx
    http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc731662%28WS.10%29.aspx

    http://www.wintotal.de/reparaturinstallation-unter-windows-vista-windows-7/  Reparutrinstal win7

    http://www.tecchannel.de/server/tools/2028287/tool_download_disk2vhd_festplatten_in_virtual_hard_disks_vhd_exportieren/

    http://www.windowspro.de/andreas-kroschel/ueberblick-tools-fuer-vhd

    http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/ee656415.aspx

    http://hefte.com-magazin.de/hefte/artikelarchiv/com-artikel/2010-3-vhd-ratgeber-zu-virtuellen-festplatten.html?no_cache=1

    http://www.administrator.de/forum/physikalische-maschine-in-vhd-hyper-v-konvertieren-tools-166860.html

    mfg rubineric

    • Bearbeitet rubinerich Donnerstag, 11. Juli 2013 14:42
    Donnerstag, 11. Juli 2013 13:58

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  • 1.) Die benötigten Dateien parallel in eine Ramdisk laden.


    OMG...


    Martin

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    Donnerstag, 11. Juli 2013 15:46
  • Damit meine ich, daß bei den Beschreibungen eines Startes von einer RAM-Disk, die Sytempartition normalerweise in das RAM kopiert werden, und dies schon einige Zeit in Anspruch nehmen kann ( Je nach größe der Partition und Geschindigkeit der HDD). 

    Während dessen drehen bis auf eine alle CPUs Däumchen.  Schlau wäre jetzt die zuerst benötigten Dateien ins RAM kopieren und während die ersten Prozesse/Treiber damit starten/arbeiten, wird der Rest successive nachgeladen. Da die benötigten Dateien nicht sehr groß sind, dürften Sie für den Bootvorgang schon im RAM liegen und schneller auf Sie zugegriffen werden können. Zu konflikten dürfte es auch nicht kommen, da der Rest ja nicht Bootrelevante Dateien sind und diese parallel zum Booten in die RAM-Disk geladen würden deren Speicherplatz ja gleich zu beginn schon alloziert wurde. Schreib und Leseleistung sind auch nach vielen vielen  Stunden der Benutzung immer noch konstant hoch und vor allem gleich groß im Gegensatz zu einer SSD. Man muß kein Secure Erase mit Neuinstallation vornehmen.

    Denn jeden Treiber interressieren doch nur seine Dateien und ein paar Systemdateien.  Und der Ordner Programme liegt alphabetisch nun einmal vor dem Ordner Windows. Für den Fortgang des Bootens ist dieser Ordner (Programme)  nicht relevant, kann daher also später geladen werden. Ähnliches bei den Ordnern unter dem Windows Ordner nicht auf alle muß sofort der Zugriff möglich sein.

    Welche Dateien benötigt werden, kann anhand der Zugriffe ermittelt/protokolliert werden.

    Beim Ruhemodus wird das RAM komplett auf HDD gespiegelt und erst nachdem es wieder ins RAM geschrieben ist kann weitergearbeitet werden. Mit einem Transparenten Dateisystem könnte man auch hier die notwendigen Dateien zuerst ins RAM holen und während hiermit gearbeitet wird, wird der Rest zurückgeschrieben. Wobei leere Plätze ja nicht mit übertragen werden müssen. Sind auf dem Speicherplatz schon neue Daten abgelegt (wegen Platzmangel) wird die Auslagerung eben nachgeholt und dieser Bereich nicht ins RAM sondern ohne diesen Umweg in die Auslagerungsdatei geschrieben.

    Ja eine SSD ist schneller, doch das RAM ist um den Faktor 100 schneller. Gegenüber einer normalen magnetischen um den Faktor 1000. Zwar gibt es die bootoptimization, welche die Dateien zum booten hintereinander ablegt, um Kopfbewegungen zu sparen, trotzdem dauert dies noch ein ganzes Stück. RAM hat man auch schon eingebaut, und wenn man es Transparent organisiert, kann man viele alte Rechner um einiges Beschleunigen.  Readyboost usw. fürs booten ohne den Kauf einer SSD mit den vorhandenen Ressourcen.

    Readyboost arbeitet mit Speicherplatz auf der HDD, oder kann man dies auf eine RAM-DISK legen. Wenn es nichts bringen würde hätte MS Readyboost ja nicht eingeführt, aber eben mit HDD-Platz.

    Wer schon einmal mit einem Win auf einer RAM-Disk gearbeitet hat, der ist davon begeistert.

    Bei kleineren RAM-Speichermengen könnte man ein transparentes Dateisystem drüberlegen. Nur beim Start sind die Dateien auf der RAM-disk, danach hat Windows die notwendigen Treiber sowieso im RAM. Daher können Sie nun aus der RAM-Disk wieder auf die HDD wandern und damit RAM freigeben.

    Windows würde nicht merken ob von der RAM-Disk oder der HDD geliefert wird. Der Anwender würde diese Beschleunigung aber sehr wohl merken.

    Wobei das Netzwerk immer das langsamste beim Starten ist. Bei geschickter Anordnung wäre es sicher früher parat. Wir Reden hier nicht von ein Paar Sekunden sondern es dauert vom Windows Startanfang bis zum Netzwerkzugriff durch einen Dienst für eine Anwendung satte 3 Minuten. Auf einer SSD ist Windows zwar schon  nach 18 Sekunden benutzbar, aber der Zugriff aufs Netzwerk  durch den Dienst kann erst nach besagten 3 Minuten erfolgen. Ja es wurden von uns schon mehrere Hardwarekonfigurationen durchprobiert. Die hosts-Datei ist auch gut konfiguriert, denn nach dem das Netzwerk steht ist der Zugriff innerhalb von einer fünftel Sekunde beim Ordner-Wechsel im Explorer möglich.

    Der Treiber wird eben zu späht geladen, welche Gründe könnte es hierfür geben. Sprich weshalb Ordnet der Hersteller den Treiberstart nicht in die Boot-Gruppe, sondern erst so späht ein?

    Denn während der Konfigurationsarbeit, könnten ja andere Treiber parallel gestartet werden.Vielleicht haben wir auch nur ein paar Optimierungsmöglichkeiten übersehen.

    Für Hinweise bin ich dankbar.

    mfg rubinerich

    Donnerstag, 11. Juli 2013 18:41
  • Du weißt, was OMG heißt?...

    Martin

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    Freitag, 12. Juli 2013 08:47