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Windows 2008R2 Auslagerungsdatei (Pagefile.sys) RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei einen Server zu installieren, der später als SQL Datenbankserver (Enterprise 2008) verwendet werden soll. Vor diesem Hintergrund hat der Server auch 48 GB RAM. Der Blade Server selbst hat nur eine 72GB gespiegelte Systemplatte, für den Rest werden LUNs aus dem SAN verwendet.

    Nach der Installation genehmigte sich die Auslagerungsdatei (pagefile.sys) knapp 55 GB. Im Blog von Mark Russinovich hat er allgemein etwas zur Auslagerungsdatei beschrieben, dass pagefile.sys

    Beginn Zitat: http://blogs.technet.com/b/markrussinovich/archive/2008/11/17/3155406.aspx

    On Windows Vista and Server 2008, the minimum is intended to be large enough to hold a kernel-memory crash dump and is RAM plus 300MB or 1GB, whichever is larger. The maximum is either three times the size of RAM or 4GB, whichever is larger.

    Ende Zitat...

    Ich würde gerne auf meiner Systemplatte mehr Platz schaffen. Eine neue Systemplatte ist dabei keine Option.

    Eine mögliche Lösung ist, dass ich eine LUN (schnelles SAN System) für die Auslagerungsdatei verwende. Hierfür würde ich die Größe der Auslagerungsdatei auf der Systemplatte auf eine feste Größe einstellen und auf der LUN eine weitere Möglichkeit zur Auslagerung schaffen wollen. Ich stelle mir aber die Frage, ob das wirklich sinnvoll bzw. notwendig ist.

    Habt Ihr Erfahrungswerte oder andere Lösungsvorschäge?

    Gruß Alex

    Montag, 5. Juli 2010 06:47

Antworten

  • Hallo zusammen,

    ich habe mir das nun ein paar Tage mit beiden Varianten angeschaut und werde es jetzt dabei belassen, dass ich es auf einer LUN auslagere. Ist denke ich die "sicherste" Methode.

    Danke für die Denkanstöße

    Viele Grüße
    Alex

    Dienstag, 13. Juli 2010 16:27

Alle Antworten

  • Hi Alex,
     
    > Hallo zusammen,
    >
    > ich bin gerade dabei einen Server zu installieren, der später als SQL
    Datenbankserver (Enterprise 2008) verwendet werden soll. Vor diesem
    Hintergrund hat der Server auch 48 GB RAM. Der Blade Server selbst hat
    > nur eine 72GB gespiegelte Systemplatte, für den Rest werden LUNs aus dem
    SAN verwendet.
    >
    > Nach der Installation genehmigte sich die Auslagerungsdatei
    (pagefile.sys) knapp 55 GB. Im Blog von Mark Russinovich hat er allgemein
    etwas zur Auslagerungsdatei beschrieben, dass pagefile.sys
    >
    > Beginn Zitat:
    >
    > On Windows Vista and Server 2008, the minimum is intended to be large
    enough to hold a kernel-memory crash dump and is RAM plus 300MB or 1GB,
    whichever is larger. The maximum is either three times the
    > size of RAM or 4GB, whichever is larger.
    >
    > Ende Zitat...
    >
    > Ich würde gerne auf meiner Systemplatte mehr Platz schaffen. Eine neue
    Systemplatte ist dabei keine Option.
    >
    > Eine mögliche Lösung ist, dass ich eine LUN (schnelles SAN System) für
    die Auslagerungsdatei verwende. Hierfür würde ich die Größe der
    Auslagerungsdatei auf der Systemplatte auf eine feste Größe einstellen
    > und auf der LUN eine weitere Möglichkeit zur Auslagerung schaffen wollen.
    Ich stelle mir aber die Frage, ob das wirklich sinnvoll bzw. notwendig ist.
    >
    > Habt Ihr Erfahrungswerte oder andere Lösungsvorschäge?
    >
    > Gruß Alex
     
    Es kommt jetzt darauf an, wie stark der Server später auslagert. Du
    könntest die Größe der Pagefile.sys auf eine feste größe definieren und
    lokal vorhalten. Dann prüfst du anhand einiger Counter wie häufig
    ausgelagert wird und wie stark er genutzt wird.
     
     
    Dann kannst du Ihn immernoch ins SAN schieben. Den SQL kannst du später
    auch auf 40GB RAM limitieren, sodass du fürs System 8GB hast und die
    x3-Regel wieder anwenden kannst.
     
    Viele Grüße
    Christian 
     
    Montag, 5. Juli 2010 07:26
  • Hallo Alex,

    ich würde die Pagefile auf eine LUN verlegen. Die Größe  mit einem 1:1 Verhältnis plus Overhead (ca. 100MB, Headerfiles) dimensionieren.

    Das 1:1 Verhältnis begründe ich mit der Möglichkeit im Falle eines Absturzes einen Complete Memory Dump zu erstellen.

    - Minidump: Erfasst viel zu wenig Information um bei einem Absturz nützlich zu sein.
    - Kernel: Ist üblicherweise ausreichend um eine korrekte Diagnose durchzuführen (Pagefile Größe muss 1:1 mit dem Kernel Memory   Verbrauch des Systems sein, welches bei jedem System ein anderer Wert ist, +10-100MB für das Headerfile )
    - Complete: Pagefile Größe muss 1:1 mit dem eingebauten Ramspeicher sein +10-100MB für das Headerfile


    zu beachten:


    Der Minidump ist Üblicherweise nicht ausreichend.

    Die meisten Probleme werden von Komponenten ausgelöst, die in dem Kernel Memory Bereich arbeiten.

    Im schlimmsten Fall kann nur ein Complete Memory Dump aushelfen um den Grund eines Absturzes zu finden.

     

    lg. Florian

    Montag, 5. Juli 2010 17:40
  • Hallo zusammen,

    ich habe mir das nun ein paar Tage mit beiden Varianten angeschaut und werde es jetzt dabei belassen, dass ich es auf einer LUN auslagere. Ist denke ich die "sicherste" Methode.

    Danke für die Denkanstöße

    Viele Grüße
    Alex

    Dienstag, 13. Juli 2010 16:27