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Bevorzugtes Exchange Server Setup RRS feed

  • Allgemeine Diskussion

  • Guten Abend (oder Morgen ;o)

    Vor geraumer Zeit hatte ich die Möglichkeit, bei einem grossem Pharmaunternehmen die EWS von Exchange zu testen, um auf kleinen embedded Devices die Auslastung von Sitzungszimmern zu visualisieren.

    Da nun mein Action Pack freigeschaltet wurde, wollte ich fragen, was ich davon brauche, um einen brauchbaren Exchange Service Zuhause aufzusetzen, mit dem ich EWS wieder testen kann. Eventuell lasse ich auch einen Teil meiner Domains darüber laufen.

    Mein kurzer Fragekatalog:

    - Reicht ein HP Mikroserver wie N40L oder N56L ?

    - Welche Windows Server Version benötige ich?

    - Welche Exchange Version ist am besten geeignet?

    - Brauche ich zusätzliche Firewall nach aussen, oder ist Windows Server langsam selber in der Lage, dies zu handeln?

    Ich hätte da eben noch einen unbenutzten Mikroserver N40L mit 3 * GB Ethernet, wovon ein Interface eine zusätzliche öffentliche IP bekommen soll aus meinem /29 Range, und das 2. Interface ins Firmennetz zeigt.

    muchas gracias
    richard

    Donnerstag, 16. April 2015 23:03

Alle Antworten

  • Hallo Richard,

    ein kleiner Server ist halt langsam, Exchange ist am Ende ein Datenbank Server, Festplatten Speed und RAM sind für zügiges Arbeiten eine Grundvoraussetzung. Hier gibt es einen Hilfestellung, wo man seine benötigte Servergröße berechnen kann.

    Für EWS würde ich immer 2013 verwenden.

    Als Partner kannst du kostenfrei Office 365 E3 (5 Lizenz) verwenden. Da hättest du schon alles und brauchst Dir auch keine Gedanken über die Firewall zu machen.

    Hoffe, es hilft ein wenig.

    Viele Grüße
    Thomas

    Freitag, 17. April 2015 06:43
  • Guten Morgen Thomas

    Das sind ja ne Menge Berechnungen in dem Link (o;

    Und welchen Windows Server würdest Du darunter empfehlen für Exchange 2013?

    Also mir geht es nicht nur um Exchange selber, sondern auch um die Anbindung per PHP oder Sonstiges an EWS, um von da z.B. Belegungen von Personen oder auch Sitzungszimmern anzuzeigen.

    Was Ähnliches gibt es aus Schweden und nennt sich Evoko.

    gruss
    richard

    Freitag, 17. April 2015 07:06
  • Guten Morgen Richard,
    Für das Development reicht wohl auch der kleiner Server. Für die Produktion ist der aber sicher zu klein. Für eine Pi mal Daumen Kalkulation ist immer Anzahl der User, Anzahl der Mails nötig, Anzahl Devices....

    Von diesem Typ Software gibt es einige. Willst du eine eigene Software in der Richtung entwickeln? Dann wäre der Exchange Server kein Problem, da das Unternehmen einen bereits besitzt und diese Art von Anfragen kosten nicht soviel.
    Viele Grüße

    Thomas

    Freitag, 17. April 2015 07:31
  • Hallo Thomas

    Ich möchte gerne selber Applikationen dazu entwickeln, und dann kommt natürlich auch der Lernfaktor dazu (o;

    Vor einiger Zeit machte ich ein Testprojekt für ein klitzekleines Pharmaunternehmen hier in der Schweiz ;o)
    Einerseits ging es darum, Belegungen von Sitzungszimmern anzuzeigen, als auch um nicht reservierbare, quasi "on-demand" Besprechungszimmer zu reservieren und mit einem grossem Display aussen anzuzeigen.

    Leider wurde dann da die IT Entwicklungsabteilung "redundant" gemacht.

    Aber ich möchte diese Ideen gerne weiter führen und eventuell sogar als Blog veröffentlichen, falls Interesse besteht.

    gruss aus der regnerischen schweiz (o;
    richard

    Freitag, 17. April 2015 07:42
  • Hallo Richard,

    hört sich gut an. Wenn du etwas veröffentlicht hast, dann poste doch gerne in diesem Thread. Ich schaue mir das gerne an. So etwas iist immer mal interessant.

    Viele Grüße

    Thomas

    Freitag, 17. April 2015 08:28
  • Hallo Thomas

    Habe gerade gelesen, dass Exchange Server 2013 Windows Server 2012 R2 Standard benötigt....also nichts mit einem kleinem Setup (o;

    Aber hoffe das bringe ich hin auf dem HP Microserver...

    Freitag, 17. April 2015 12:46
  • Moin,

    na ja, lizenzrechtlich bist Du mit dem Action Pack eigentlich eh auf der falschen Schiene. Das ist für produktiven Einsatz. Du kannst zwar auch Software damit schreiben, dass musst Du aber in Deiner produktiven Umgebung tun.

    Für eine Entiwcklungsumgebung brauchst Du entweder echte Lizenzen oder MSDN.

    Nicht vergessen darfst Du, dass Du auch ein Active Directory für den Server brauchst.

    Wenn Du praxisnah entwickeln willst, muss Du da eigentlich zwei Umgeben haben: Ein mit Exchange auf dem DC und eine ohne. Hintergrund ist, dass die Berechtigungen sich deutlich unterscheiden, wenn Exchange auf einem DC installiert ist (dann ist der technisch bedingt Domain und evt.sogar Enterprise Admin). Das hängt aber auch von Deinem Kundenkreis ab. Bei größeren Installation findet man Exchange nicht auf einem DC. Hast Du aber auch SMB-Kunden, dann kann da schon mal ein Singel-Server stehen.

    Und auch bezüglich der Exchange Version hängt es natürlich stark davon ab, auf welchem Server Deine Software laufen soll. Aktuell sind die Versionen 2007, 2010 und 2013. Alle unterscheiden sich. Wenn Du garantieren willst, dass es auf allen läuft, brauchst Du die natürlich auch.

    Im Endeffekt können wir Dir nur sagen, wie eine Umgebung aussehen kann, wenn Du möglichst genau Deine Anforderungen beschreibst.

    Eventuell ist dann ein Azure-Account auch besser, oder eine eigene virtuelle Umgebung.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Exchange Server

    Freitag, 17. April 2015 13:10
  • Hallo Robert

    Ich brauche eigentlich nur eine "produktive" Umgebung, da die entwickelten Applikationen von aussen darauf zugreifen, entweder als W8.1 App oder mit PHP/Python Code von einem embedded System.

    Ich möchte einfach die Ressourcen nutzen, die Exchange nach aussen zur Verfügung stellt, sei es EWS oder Sonstiges.

    Also einmal aufsetzen und gut ist (o;

    Freitag, 17. April 2015 13:54
  • Das Problem ist, dass Du eben immer noch nicht beschreibst, was Du genau erreichen willst, sondern gleich eine Lösung.

    Exchange ist ein komplexes System. Da reicht "einmal aufsetzen und gut ist" nicht aus.

    Du brauchst:

     - ein korrektes funktionierendes AD (was mind. einen DC bedeutet)

     - einen Server für Exchange mit einem der möglichen Betriebssysteme

     - für den Zugriff von außen eine feste IP-Adresse

     - diverse Einstellungen im Exchange, DNS, Zertifikate

     - Wissen über SMPT, HTTPS, Netzwerke, Firewalls, usw.

    Daher noch mal: Ohne Deine GENAUEN ANFORDERUNGEN zu kennen, können wir nur raten oder Dir halt die Empfehlungen von Microsoft geben. Den Link dazu hattest Du oben schon mal.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Exchange Server

    Freitag, 17. April 2015 14:04
  • So...kleines Update...

    Testhardware ist eingetroffen...und Server 2012 R2 Standard mit Exchange 2013 SP1 installiert...
    Völlig problemlos (o;

    Also ich habe schon geschrieben, was ich erreichen will, eine Testumgebung, um externe EWS Anwendungen zu entwickeln, um Belegungen von Personen, Sitzungszimmer, Devices anzuzeigen bzw. zu modifizieren.

    Mich verblüfft immer wieder, dass Microsoft Leute das Gefühl haben, das Internet erfunden zu haben (o;

    Sagen wir mal so zu Netzwerk, Internet Kenntnissen....ich habe schon vor 15 Jahren bei einem Provider namens EUnet Multicast BGP Peering im Backbone selber konfiguriert, und ich betreibe seit daher meine eigene Internet Plattformen wie Web, Email, DNS usw...und habe auch schon NNTP Feeds für UPC Cablecom Schweiz konfiguriert. Okay....LAN Netzwerke...da habe ich nur das komplette Netzwerkdesign für Novartis Basel gemacht und die technische Migration geleitet...

    Nein...aber zurück zum Thema *ggg

    Ich war erstaunt über die einfache Installationsweise....fehlt jetzt nur noch, dass ich eine der 3 restlichen fixen IP Adressen zum Server weiter leite....denke aber, dass die eigene Firewall von Windows Server 2012 R2 ungeeignet ist, und deshalb einen bestehenden der 2 Gateways dafür benutze mit Packet Filter...

    Also das endliche Setup wird sein, dass mein Postfix MTA im Internet, natürlich basierend auf FreeBSD (o;, für eine Domain den Forward macht zum Exchange Server....

    Aber ich kann immerhin jetzt schon lokal testen, und von lokal auch nach aussen Mails versenden....Empfang habe ich auch getestet mittels Telnet...funktioniert astrein (o;

    Hat eigentlich Exchange auch die vielfältigen Möglichkeiten von Postfix, mittels externen Dateien, Skripts oder RBL Mails zu filtern?

    Montag, 27. April 2015 22:15