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SBSMonitoring.mdf hohe Festplatten Auslastung , EFS, Verschlüsselndes Dateisystem, Outlook langsam RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    Ich habe dies alles zusammen aufgelistet, da ich nicht mehr im Geringsten weiß, was der Auslöster ist. Sorry für die alnge Mail.

    Seit ein paar Wochen, habe ich massive Performance Problem mit einem SBS 2011 System. Bei den Usern bliebt Outlook 2010 (32Bit) hängen und auch andere Applikationen. Auf dem Server lief alles im Schneckentempo und somit  konnte ich auch nicht sofort etwas entdecken. Dann war alles wieder OK und etwas später das gleiche. Es gab gute und schlechte Tage. Irgendwie alles sehr ungenau aussagen.

    Die Hardware HP ML50 G6 mit 32GB RAM, 1er CPU E5645 je 2 gespielte 10k SAS 2,5“ HD pro Laufwerk (C= BS, SQL SBSMonitoring usw., Kaspersky SC 9 -  D: Exchange DB, WSUS, SyBase (IKAROS), SQL (WWS) - F: Filesystem und Exchange LOG) = 6HD´s und einen HP Raid Controller E200i mit 256Mb Cache sollten eigentlich reichen.  Für VSS gibt es noch einen 1TB S-ATA HD sie am lokalen Port am Mainboard hängt.

    Dazugibt es noch einen Terminal Server für die Leute die unterwegs sind. Dort wird mit Offices 2007 gearbeitet

    Es gibt 4 NB und 6 PC Plätze mit Win 7 Pro 64Bit und Office 2010 32Bit.

    Es gibt ca. 15User und (weil Kunde will) 55 Mailkonten. Zwei von den User über wachen mit Outlook die Konten  = bis zu 20 Stück. Ich habe auch schon mit dem Kunde drüber geredet.

    Zum Sichern wird Acronis SBS B&R 11 benutz das auf einen Qnap die Daten ablegt.

    Als Virenscanner wird Kaspersky Enterprise eingesetzt und somit auch Kaspersky für MS Exchange.

    Als Performance Auslöser konnte ich folgendes feststellen und teilweise auch Workarounds finden.

    -          Jeden halben Stunde hat die HD 100% Auslastung durch die SBSMonitoring.mdf. Es wird über einen Zeitraum von ca. 6 min 55MB dauerhaft gelesen. Die Datei lebst ist ca. 3GB groß und die LOG-LDF ca. 2,6GB. Die Lösung von http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/smallbusinessserver/thread/d195baac-da8b-4387-9079-c55d5e1879b4 brachte bei mir keinen Erfolg.

    -          Wenn ich Dateien auf das NAS ablegen will oder auf dem NAS Kopieren will, dauert das extrem lange. Ursache war der Dienst „Verschlüsselndes Dateisystem (EFS)“. Diesen habe ich nicht aktiviert. Normal steht er auf „Manuell“. Er wurde leider bei den beiden Server, zwei NB  und 2PC auf „Automatisch“ gestellt. Das Abschalten konnte nur durch einen Reboot umgesetzt werden.  Da wir das nicht aktiviert haben und auch nicht nutzen, frage ich mich wodurch das immer wieder automatisch auf „Automatisch“ umgestellt wirde. Wir haben es jetzt bei allen Servern und PC auf „Deaktiviert“ gestellt.

    -          Wenn die EFS an ist, kann Acronis seine Task nicht mehr alle finden!?

    -          Hin und wieder friert Outlook bei den Usern ein. Dies passiert bei allen Usern. Lösung war die  „Verschlüsselung – Daten zwischen MS Outlook und MS Exchange verschlüsselt“ abzuschalten.

    So nun zu meinen Fragen:

    Wie bekomme ich das SBSMonitoring.mdf Problem gelöst? Damit würde schon einen Riesenschritt nach vorne kommen.

    Kann ich die SBS Monitoring DB auch auf eine andere Festplatte legen?

    Wodurch wird der Dienst „EFS“ immer wieder gestartet?

    Wie kann ich das Outlook Problem beheben? Die NB sollten schon die Daten verschlüsseln, da Sie sich die Daten auch von Unterwegs holen.  

    Danke

    Mathias

    Mittwoch, 21. November 2012 13:54

Antworten

  • Hallo Tobias,

    aber gerne doch.

    Das hängen bleiben von Outlook war ein eigen Tor. Es trafen dann gleich verschieden Faktoren zusammen.

    Ich habe mal versucht das alles noch einmal zusammen zu fassen.

    1.

    Bei der Übernahme der alten Mails aus den vorhandenen PST Datei wurde das Limit von 500 objtFolder  + objtFolderView überschritten.

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/aa996193(EXCHG.80).aspx

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/aa996193%28EXCHG.80%29.aspx

    Für den Übergang wurde der Wert auf max 5000 gesetzt und sollte wieder zurückgesetzt werden bis das Konto aufgeräumt wurde. Hier wurde nur leider nicht „dezimal“ sondern „Hexadezimal“ (Default)ausgewählt und somit waren es dann mal schnell 20480 Objekte!

    http://www.messagingtalk.org/?q=node/389

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd159906(v=exchg.80).aspx

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff477612.aspx

    2.

    Diese wurde nicht wieder zurückgesetzt.

    3.

    Es gab 2 User die zum eigenen Postfach noch weitere Postfächer (bis zu 20 Stück) heran geholt hatten.

    4.

    Unter den „Posteingang“ und „gesendete Objekte“ und weitere wurden die Mails nicht aufgeräumt oder mit Unterordner abgelegt. Somit waren 6 Postfächer in diesen Ordner über 9000 Objekte.

    Lösung war, diese Mails direkt in neuen Ordner unter dem Postfach abzulegen. Das brachte den meisten Erfolg.

    http://letsexchange.blogspot.de/2012/02/infinite-loop-of-nested-folders.html

    Ich hatte noch einen Link gefunden, wo das Exchange Objekt Limit für SBS Server gegen über einen „echten“ Exchange Server aufgezeigt wurde. Ich konnte diesen Link nicht wiederfinden.

    ====

    Das Problem mit dem EFS Dienst konnte ich nicht klären. Hier wurde mein Workaround umgesetzt und noch nicht weiter bearbeitet.

    ====

    Die SBSMonitoring Problematik ist ein Allgemeines Problem. Es fällt in kleinen SBS Systemen nicht auf. Bei allen meinen SBS System tritt dies mehr oder weniger auf.

    Ich hoffe, dass ich alle wichtigen Info´s zusammengesammelt habe.

    Ein Frohes neues Jahr wünsche ich euch allen und das wir gemeinsam viele Problem lösen können.

    Mathias

    Dienstag, 1. Januar 2013 18:14

Alle Antworten

  • Deine Frage lässt sich im Rahmen dieses Forum, und ohne selbst Analysen auf dem betroffenen Server inkl. angeschlossene Infrastruktur anzustellen, nicht lösen lassen.

    Deswegen hol Dir externe Expertise ins Haus, um mit einer tiefergehenden (Performance-)Analyse der eigentlichen Problemstellungen auf die Schliche zu kommen.

    --

    Tobias Redelberger
    StarNET Services (HomeOffice)
    Frankfurter Allee 193
    D-10365 Berlin
    Tel: +49 (30) 86 87 02 678
    Mobil: +49 (163) 84 74 421
    • Als Antwort markiert Mathias Amenda Sonntag, 23. Dezember 2012 19:18
    • Tag als Antwort aufgehoben Mathias Amenda Dienstag, 1. Januar 2013 18:15
    Sonntag, 23. Dezember 2012 17:55
    Moderator
  • Danke Tobias,

    ich bin da schon einige Schritte weiter.

    Das SBSMonitoring Problem ist ein allgemeines Problem und fällt so nicht auf. Bei diesem Kunden, sind noch diverse andere DB am Laufen, was die Problematik verstärkt.

    Sein WWS wurde Spezial für Ihn programmiert, wo auch noch einige SQL Befehlsätze für zusätzlichen Traffic sorgen.

    Dazu kommt sein Umgang mit den Postfächern und deren Inhaltesmenge.

    Dann noch weitere kleine Probleme, die das Fass zum überlaufen brachten.

    Es wird noch einige Zeitkosten, bis das alles wieder rund läuft.

    Vielen Dank für deinen Rat

    Mathias

    Sonntag, 23. Dezember 2012 19:33
  • Hi Mathias,

    wenn Du dann von Teilergebnisnisse oder ein abschließende Gesamtbetrachtung inkl. Lösungsansätze berichten kannst, wären weitere Mitleser bestimmt erfreut darüber :)

    --

    Tobias Redelberger
    StarNET Services (HomeOffice)
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    Mobil: +49 (163) 84 74 421
    Sonntag, 23. Dezember 2012 21:23
    Moderator
  • Hallo Tobias,

    aber gerne doch.

    Das hängen bleiben von Outlook war ein eigen Tor. Es trafen dann gleich verschieden Faktoren zusammen.

    Ich habe mal versucht das alles noch einmal zusammen zu fassen.

    1.

    Bei der Übernahme der alten Mails aus den vorhandenen PST Datei wurde das Limit von 500 objtFolder  + objtFolderView überschritten.

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/aa996193(EXCHG.80).aspx

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/aa996193%28EXCHG.80%29.aspx

    Für den Übergang wurde der Wert auf max 5000 gesetzt und sollte wieder zurückgesetzt werden bis das Konto aufgeräumt wurde. Hier wurde nur leider nicht „dezimal“ sondern „Hexadezimal“ (Default)ausgewählt und somit waren es dann mal schnell 20480 Objekte!

    http://www.messagingtalk.org/?q=node/389

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd159906(v=exchg.80).aspx

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff477612.aspx

    2.

    Diese wurde nicht wieder zurückgesetzt.

    3.

    Es gab 2 User die zum eigenen Postfach noch weitere Postfächer (bis zu 20 Stück) heran geholt hatten.

    4.

    Unter den „Posteingang“ und „gesendete Objekte“ und weitere wurden die Mails nicht aufgeräumt oder mit Unterordner abgelegt. Somit waren 6 Postfächer in diesen Ordner über 9000 Objekte.

    Lösung war, diese Mails direkt in neuen Ordner unter dem Postfach abzulegen. Das brachte den meisten Erfolg.

    http://letsexchange.blogspot.de/2012/02/infinite-loop-of-nested-folders.html

    Ich hatte noch einen Link gefunden, wo das Exchange Objekt Limit für SBS Server gegen über einen „echten“ Exchange Server aufgezeigt wurde. Ich konnte diesen Link nicht wiederfinden.

    ====

    Das Problem mit dem EFS Dienst konnte ich nicht klären. Hier wurde mein Workaround umgesetzt und noch nicht weiter bearbeitet.

    ====

    Die SBSMonitoring Problematik ist ein Allgemeines Problem. Es fällt in kleinen SBS Systemen nicht auf. Bei allen meinen SBS System tritt dies mehr oder weniger auf.

    Ich hoffe, dass ich alle wichtigen Info´s zusammengesammelt habe.

    Ein Frohes neues Jahr wünsche ich euch allen und das wir gemeinsam viele Problem lösen können.

    Mathias

    Dienstag, 1. Januar 2013 18:14
  • Hi,

    ich häng mich hier mal mit rein.

    Ich habe hier auch einen SBS 2011 der sehr sehr Träge ist. Hierbei laufen 4 SQL Instanzen.

    7 Clients und 2 NB, also nicht die Masse.

    Bei meinen Kunden mit ca. 3-5 Clients viel mir deswegen noch nichts auf, wegen der Trägheit.

    Der SBSMonitoring fällt mir hier auch sehr hungrig auf.

    CPU Last läuft Teils permanent auf 5 bi 9% der SQL Prozess (Größe im Arbeitsspeicher) 1,5GB.

    Unsere Warenwirtschaft leidet darunter (andere SQL Instanz) mit trägen zugriffen. Ich habe hierbei schon einmal den Raidcontroller unter verdacht gehabt und den ganzen Spaß (Raid5) umgerubelt auf einen anderen, aber ohne Erfolg.

    Nach einem Neustart des Systems geht es so mit der Trägheit ca. 4h gut, dann werden die ganzen Datenzugriffe wieder extrem verlangsamt.

    Falls noch jemand Ideen hat, ich bin offen für jeden Vorschlag.

    Ach ja bei mir läuft GDATA Enterprise mit in der SQL Instanz von unserer WW. Habe ich schon einmal komplett deinstalliert, um es genauer zu Wissen. Aber ohne Erfolg.

    Bei der Datensicherung viel mir nur auf, wenn ich unsere WW Datenbank Stoppe und diese nach der Sicherung wieder starte musste ich immer die SBS Monitoring Instanz mit neu starten, sonst lief keine der Datenbanken mehr richtig. (integrierte Windows Serversicherung 2011)

    Habe testweise schon mal die Acronis B&R installiert gehabt (wird dieses Jahr noch angeschafft) aber keine wirkliche Verbesserung gemerkt.

    Gruß Hubert



    • Bearbeitet themoon19 Mittwoch, 2. Januar 2013 22:01
    Mittwoch, 2. Januar 2013 21:59
  • Bitte stell zuerst die verwendete Hardware inkl. sämtlicher Spezifikationen (Anzahl Cores, RAM, Spindeln mit RPM, RAID-Controller mit Anzahl Cache usw.) dar.

    Des Weiteren erstelle während des Problemverhaltens einen Performance-Bericht für den SBS:

    Scheduling and Managing Data in Windows Performance Monitor
    http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc766082.aspx

    und berichte uns von den so erlangten Erkenntnissen.

    S.a.: http://blogs.technet.com/b/askperf/archive/2007/01/10/preparing-to-troubleshoot-part-one.aspx

    --

    Tobias Redelberger
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    Mittwoch, 9. Januar 2013 10:38
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