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Fragen zur 100MB-Minipartition und Multiboot RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    meine Ausgangslage:
    SATA 500GB, installiert sind: XP Pro, Vista Ultimate, Windows 7 Ultimate und Suse Linux 11.1

    Als letztes System kam Windows7 dazu. Bei der Installation wurde ich, da ich bereits den entsprechenden Platz formatiert und partitioniert hatte, nicht gefragt, ob ich die 100MB-Partition anlegen will, was dann auch nicht geschehen ist.

    Hierzu nun ein paar Fragen:

    1. Wohin wurde das, was sonst auf die 100MB-Partition kommt, denn jetzt installiert?

    2. Was wäre genau auf diese Partition gekommen, und ist jetzt eben wahrscheinlich auf der Sytempartition von XP oder Vista gelandet. Also welche Dateien bzw. Ordner (wäre ja wichtig, wenn ich das Win7 sichern / imagen will. Dann sollten diese Dateien ja wahrscheinlich mitgesichert werden)?

    3. Könnte ich nachträglich diese Minipartition anlegen (würde aber kanapp, denn es gehen ja nur 4 Primärpartitionen pro Platte).

    4. Zählt diese Minipartition überhaupt als Primärpartition in Sinne der "höchstens 4 primäre Partitionen pro Platte - Regel"?

    5. Wenn ich nun z.B. die XP-Partition löschen will, und aber die entsprechenden Daten der nicht erstellten Minipartition hier abgelegt worden sind, wie gehe ich dann vor? Wohin jetzt mit diesen Dateien?
    Die selbe Frage würde sich stellen, wenn ich das Windows 7 von der jetzigen Platte auf eine andere umziehen lassen möchte, ohne halt die gesamte Platte zu migrieren, sondern eben nur das Win7. Muss ich dann Stückchenweise die Datein zusammenklauben? Und wenn ja wohin dann auf der neuen Platte abspeichern?

    Mit sehr vielem Dank,

    Eddy

    • Verschoben Alex Pitulice Dienstag, 12. Juni 2012 09:01 Zusammenfuehrung Plan (aus:Windows 7 Installationsprobleme)
    Freitag, 15. Januar 2010 20:02

Alle Antworten

  • 1. Wohin wurde das, was sonst auf die 100MB-Partition kommt, denn jetzt installiert?

    2. Was wäre genau auf diese Partition gekommen, und ist jetzt eben wahrscheinlich auf der Sytempartition von XP oder Vista gelandet.

    Hallo Eddy,

    die 100MB Partition beinhaltet den Bootloader und der liegt nun bei dir auf C:. Das ist wegen GPT und EFI so gemacht. Wenn du das nicht nutzt, brauchst du sie nicht.

    Gruß
    André

    "A programmer is just a tool which converts caffeine into code" CLIP- Stellvertreter http://www.winvistaside.de/
    Freitag, 15. Januar 2010 23:38
  • Hi,

    @ André,
    nun sei doch nicht sooo knapp. Für den Fall, dass Fragen offen bleiben:
    @ Eddy,
    die berüchtigte 100-MB-"hidden partition" wird angelegt, wenn auf der vorgesehenen Festplatte kein Betriebssystem ist. Dorthin kommen die Boot-Dateien und die für Bitlocker benötigten Dateien, damit man ein verschlüsseltes Dateisystem auch von einem unverschlüsselten Ausgangspunkt starten kann. Wenn bereits ein Betriebssystem vorhanden ist, ist das nicht nötig. Die Boot-Dateien etc. werden dann einfach ins root-Verzeichnis des alten Betriebssystems kopiert. Ein "nachträgliches Anlegen" ist also in keinem Fall nötig (entweder, weil sie eh angelegt wurden, oder weil sie überflüssig sind). Was das Löschen von Partitionen angeht: Die Partition, auf der die Boot-Dateien liegen (bootmgr etc.), darf natürlich nicht gelöscht werden. Sollte sowas notwendig werden (aus Platzgründen o.ä.), empfehle ich eher eine Neuinstallation von Grund auf. Mag sein, dass man das umgehen kann; aus Sorge um "unbeabsichtigte Nebenwirkungen" würde ich das aber bleiben lassen. Anders gesagt: Man muss dann schon wissen, was man tut.
    Mobile AMD64 3000+, VIA Apollo K8T800 chipset, 1 G RAM, ATIRadeonMobility 9700, 20x DVDRW, C:XPSP3 (50G),D:WIN7 (30G),F:DATA (250G)
    Samstag, 16. Januar 2010 00:24
  • Ich wollte mich halt kurz fassen. Dass verwirrt die Leute sonst nur, wenn da noch riesig ausschweift. Einfach Finger weg und gut.
    "A programmer is just a tool which converts caffeine into code" CLIP- Stellvertreter http://www.winvistaside.de/
    Samstag, 16. Januar 2010 00:35
  • Eddy_2010:

    > 3. Könnte ich nachträglich diese Minipartition anlegen (würde aber kanapp, denn es gehen ja nur 4
    > Primärpartitionen pro Platte).

    Könnte man machen. Meine erste Tat bei einem Gerät mit Minipartition wäre
    allerdings das Löschen der Minipartition, da ich Bitlocker nicht brauche.
    Ich will autarke Partitionen. Jede Partition (mit Betriebssystem) muss hier
    separat startbar sein, ohne Abhängigkeit von einer anderen Partition.

    > 4. Zählt diese Minipartition überhaupt als Primärpartition in Sinne der "höchstens 4 primäre
    > Partitionen pro Platte - Regel"?

    Das dürfte so sein.

    > 5. Wenn ich nun z.B. die XP-Partition löschen will, und aber die entsprechenden Daten der nicht
    > erstellten Minipartition hier abgelegt worden sind, wie gehe ich dann vor? Wohin jetzt mit diesen
    > Dateien?

    Du kannst die XP-Partition mit der Bootkonfiguration problemlos löschen.
    Danach die Win 7-Partition mit der Setup-CD aktiv setzen und eine neue
    Bootkonfiguration darauf schreiben - fertig.

    hpm
    Samstag, 16. Januar 2010 01:42
  • Sanmartin:

    > Die Partition, auf der die
    > Boot-Dateien liegen (bootmgr etc.), darf natürlich nicht gelöscht werden.

    Doch, die kann man problemlos löschen.

    > Sollte sowas notwendig
    > werden (aus Platzgründen o.ä.), empfehle ich eher eine Neuinstallation von Grund auf.

    Eine Neuinstallation nur wegen des BCD-Store, des Bootmanagers oder
    sonstiger fehlender Dateien wäre aber arg übertrieben.

    hpm
    Samstag, 16. Januar 2010 01:50
  • @ Andre


    Das ist wegen GPT und EFI so gemacht. Wenn du das nicht nutzt, brauchst du sie nicht.


    Hallo Andre,

    hm - wieso ist das wegen GPT und EFI so gemacht?
    Wenn ich GPT und EFI nutzen würde bräuchte ich dennoch nicht zwingend diese Minipartition einzurichten, zumal diese ja auch nicht angelegt wird, wenn bereits ein Betriebssystem besteht oder extern partitoniert wird auch nicht unter GPT und EFI, oder?


    Eddy

    Samstag, 16. Januar 2010 21:44
  • @ Sanmartin
    Anders gesagt: Man muss dann schon wissen, was man tut.
    Hallo,

    ja genau.
    Aber eben darauf zielt ja meine Fragestellung ab, um rauszufinden, welche Dateien wohin und warum hininstalliert wurden.
    Wenn ich das wüßte, wüßte ich dann auch, wie ich weiter zu verfahren hätte.
    Es kann ja durchaus sein, dass man Partitionen verschieben bzw. umziehen lassen will bei Hardwarewechsel etc. etc.

    Dann ist es schon wichtig genau zu wissen, welche Daten zu welchem System gehören, oder ob ich eine Partition sichern muss oder zwei, wobei eine noch versteckt ist!

    Das nachträglich Anlegen meinte ich so, dass ich eventuell das XP auf dessen Partition nun Teile von Windows7 liegen möglicherweise mal gelöscht werden soll. Dann wäre es schon interessant zu wissen, wie man eventuell Windows 7 dazu bringt doch so eine Partition anzulegen.

    Seltsam finde ich übrigens auch, dass diese Partition standardmäßig nicht angelegt wird, wenn bereits ein zweites System besteht.
    Vielleicht möchte der Anwender ja denn och lieber die ausgelagerten Dateien auf einer extra Partition haben und nicht verstreut auf den Systempartitionen anderer Systeme. Diese Wahl hätte ich schon gerne. Seltsam.

    Eddy


    Samstag, 16. Januar 2010 21:51
  • @ Andre
    Ich wollte mich halt kurz fassen. Dass verwirrt die Leute sonst nur, wenn da noch riesig ausschweift. Einfach Finger weg und gut.
    Hallo,

    naja, so schnell bin ich nicht zu verwirren. :-)

    Eddy
    Samstag, 16. Januar 2010 21:52
  • @ Hans-Peter Matthess

    Eddy_2010:

    > 3. Könnte ich nachträglich diese Minipartition anlegen (würde aber kanapp, denn es gehen ja nur 4
    > Primärpartitionen pro Platte).

    Könnte man machen. Meine erste Tat bei einem Gerät mit Minipartition wäre
    allerdings das Löschen der Minipartition, da ich Bitlocker nicht brauche.
    Ich will autarke Partitionen. Jede Partition (mit Betriebssystem) muss hier
    separat startbar sein, ohne Abhängigkeit von einer anderen Partition.

    > 4. Zählt diese Minipartition überhaupt als Primärpartition in Sinne der "höchstens 4 primäre
    > Partitionen pro Platte - Regel"?

    Das dürfte so sein.

    > 5. Wenn ich nun z.B. die XP-Partition löschen will, und aber die entsprechenden Daten der nicht
    > erstellten Minipartition hier abgelegt worden sind, wie gehe ich dann vor? Wohin jetzt mit diesen
    > Dateien?

    Du kannst die XP-Partition mit der Bootkonfiguration problemlos löschen.
    Danach die Win 7-Partition mit der Setup-CD aktiv setzen und eine neue
    Bootkonfiguration darauf schreiben - fertig.

    hpm
    Hallo,

    mein Empfinden ist das sehr ähnlich. Zunächst stört mich in der Tat die Abhängigkeit von 2 Partitionen untereinander.
    Du gehst davon aus, dass der Rest wie z.B. Bitlocker nicht so wichtig ist, aber kann man sich da sicher sein?
    Ich weiß immer noch nicht genau, was da sonst noch neben Bitlocker eventuell Wichtiges abgelegt wird.

    Den Bootloader mag Windows7 ja mittels Installations-DVD wieder repariert bzw. neu angelegt bekommen.

    Eddy


    Samstag, 16. Januar 2010 22:06
  • @ Hans-Peter Matthess

    Sanmartin:

    > Die Partition, auf der die
    > Boot-Dateien liegen (bootmgr etc.), darf natürlich nicht gelöscht werden.

    Doch, die kann man problemlos löschen.

    > Sollte sowas notwendig
    > werden (aus Platzgründen o.ä.), empfehle ich eher eine Neuinstallation von Grund auf.

    Eine Neuinstallation nur wegen des BCD-Store, des Bootmanagers oder
    sonstiger fehlender Dateien wäre aber arg übertrieben.

    hpm

    Hallo,

    ich denke auch, dass das so nicht angedacht sein kann, dass man gleich eine Neuinstallation vornehmen muss.

    Es scheint ja auch erstmal grundsätzlich egal zu sein, wohin Windows7 diese Dateien hin auslagert, hauptsache "ES" weiß hinterher wo sie liegen.

    Und ich denke eigentlich auch, dass Microsoft, da es ja die Möglichkeit geschaffen hat, dass Windows7 diese Dateien auf Partitionen bereits installierter Systeme auslagert, auch irgendwie mit einkalkuliert haben sollte bzw. auch hat, dass eben solch ein bereits zuvor installiertes System eventuell mal gelöscht oder erneuert oder sonst wie verändert wird.

    MS kann ja nicht das "Überleben" der Windows7-Installation von dem Fortbestehen eines anderen Systems abhängig machen, ohne dazu eine Lösung zu haben.

    Oder ist das zu naiv gedacht?

    Eddy
    Samstag, 16. Januar 2010 22:13
  • Eddy_2010:

    > mein Empfinden ist das sehr ähnlich. Zunächst stört mich in der Tat die Abhängigkeit von 2
    > Partitionen untereinander.
    > Du gehst davon aus, dass der Rest wie z.B. Bitlocker nicht so wichtig ist, aber kann man sich da
    > sicher sein?

    Das musst du selbst wissen, ob du Bitlocker mal zu verwenden gedenkst oder
    nicht. Willst du denn? Wenn nein, braucht's diese Partition nicht.

    > Ich weiß immer noch nicht genau, was da sonst noch neben Bitlocker eventuell Wichtiges abgelegt
    > wird.

    Der Hautpgrund ist wohl Bitlocker, ansonsten befindet sich darauf eben noch
    die Bootkonfiguration, also BCD und Bootmanager, was man ebenso gut auch auf
    die Win 7-Partition schreiben kann, womit diese dann autark startbar wäre.

    hpm
    Samstag, 16. Januar 2010 22:56
  • Eddy_2010:

    > MS kann ja nicht das "Überleben" der Windows7-Installation von dem Fortbestehen eines anderen
    > Systems abhängig machen, ohne dazu eine Lösung zu haben.

    Es ist ja auch von keinem anderen "System" abhängig, sondern der Installer
    schreibt die Bootkonfiguration eben auf die aktive, primäre Partition.
    Wenn jemand mit XP auf C: anfing, ist es dann eben C:

    hpm
    Samstag, 16. Januar 2010 22:59
  • Hallo hpm,

    Hans-Peter Matthess :

    > Das musst du selbst wissen, ob du Bitlocker mal zu verwenden gedenkst oder
    > nicht. Willst du denn? Wenn nein, braucht's diese Partition nicht.

    Kann man nicht unbewdingt immer generell von vornherein sagen, aber ich verstehe was Du meinst.

    Bitlocker braucht also diese Extra-Partition zum Verschlüsseln der Win7-Systempartition - ok.
    Und ich nehme mal stark an, dass Win7, wenn z.B. ein bereits zuvor installiertes XP existiert es die Bitlockerdaten eben dann auf C des XP legt.

    Meine Frage an MS wäre dann, wieso legt Win7 nicht immer eine extra-Partition an, oder fragt wenigstens mal nach, ob's denn ok wäre für Bitlocker ein paar Dateien auf die C-Partition zu legen? Wäre wenigstens höflich :-)

    MS muss doch davon ausgehen, dass wenn Win7 eine primäre Partition vorfindet diese doch sehr wahrscheinlich bereits von einem anderen Betriebssystem genutzt wird.
    Wie kann das Konzept so aussehen, dorthin einfach Bitlocker-Dateien etc. auszulagern?

    Andere Verschlüsseler wie z.B. True Crypt können sowas ja auch ohne Extrapartition - nur mal so am Rande.

    >Es ist ja auch von keinem anderen "System" abhängig, sondern der Installer
    >schreibt die Bootkonfiguration eben auf die aktive, primäre Partition.
    >Wenn jemand mit XP auf C: anfing, ist es dann eben C:

    Hm, wieso findest Du, dass Win7 nicht von einem anderen System abhängig ist bzw. abhängig sein kann?

    Wenn Win7 seine Bitlocker-Dateien auf C von XP legt und der doofe User dass erstmal garnicht weiß, weil's ihm ja auch nicht explizit mitgeteilt wurde, sein XP daraufhin löscht oder sonstwie zerstört, könnte ein Entschlüsseln der Win7-Systempartition vielleicht schwierig werden.
    Auch das Booten des Systems wird erstmal problematisch, zumal wenn man nicht um die Zusammenhänge zw. XP-C und Win7 weiß.
    Das müßte doch auch MS zumindest voraus ahnen können, dass das nicht immer gut geht.

    Also ich empfinde diese Zusammenhänge erstmal als sehr gewöhnungsbedürftig.

    Könnte es eventuell so sein, dass, wie ja auch Eingangs Andre bemerkte, das alles mit dem neuen Festplatten- bzw. Partitionstabellenstandard zu erklären ist?

    Ohne mich jetzt wirklich tiefer mit der Thematik beschäftigt zu haben, ist doch wohl erstmal so, dass es in einem GUID Partitionstabellenschema so aussieht, dass dort erstmal ne Menge Platz für solche Einträge wäre, wie sie Win7 auf einer klassich formatierten Platte in Form einer extra Partition unterbringt.

    Vielleicht ist dieses Verhalten von Win7 mehr auf GUID ausgelegt als auf die klassische MBR-Variante und erscheint somit erstmal seltsam. Unter GUID wäre das dann absolut ok und logisch.
    Könnte das möglicherweise so sein?


    Eddy
    • Bearbeitet Eddy_2010 Samstag, 16. Januar 2010 23:36 Fehlerkorrektur
    Samstag, 16. Januar 2010 23:34
  • Sinnvoll ist die Sache auch noch aus dem Grund, dass nicht so schnell irgendwelche Software oder der User selber die Bootkonfiguration zerlegen kann. Da es hier bei mir normalerweise eh nie mehr als ein System pro PC gibt, empfinde ich die Bootpartition nicht als störend und hab auch noch keine weiteren Nachteile erkennen können.

    cu, Ingo
    Sonntag, 17. Januar 2010 01:30
  • Eddy_2010:

    [Ein Haufen Fragen und Empfehlungen an Microsoft]

    da fühle ich mich nicht mehr zuständig. ;-)
    aber du kannst tagelang hier schmökern:
    http://technet.microsoft.com/de-de/windows/aa905065.aspx

    hpm

    Sonntag, 17. Januar 2010 12:18
  • Ingo Böttcher:

    > Sinnvoll ist die Sache auch noch aus dem Grund, dass nicht so schnell irgendwelche Software oder
    > der User selber die Bootkonfiguration zerlegen kann. Da es hier bei mir normalerweise eh nie mehr
    > als ein System pro PC gibt, empfinde ich die Bootpartition nicht als störend und hab auch noch
    > keine weiteren Nachteile erkennen können.

    ACK, das ist ein Vorteil. Andererseits: wenn die Bootkonfiguration mal
    schwächeln sollte, möchte ich sie gerne mit einer Rücksicherung des
    Systemlaufwerks wieder in Ordnung bringen können. So müsste sie halt separat
    gesichert werden.

    hpm
    Sonntag, 17. Januar 2010 12:23
  • Und schon haben wir den nächsten Vorteil: du kannst die Bootpartition ebenfalls sichern und einzeln, getrennt vom restlichen System zurücksichern. Der zusätzliche Haken im Backup, damit diese Partition mit gesichert wird, dürfte ja kein Problem sein.
    cu, Ingo
    Sonntag, 17. Januar 2010 13:25
  • @ Ingo Böttcher

    Hallo Ingo,

    >Und schon haben wir den nächsten Vorteil: du kannst die Bootpartition ebenfalls sichern und einzeln, getrennt vom restlichen System zurücksichern. Der >zusätzliche Haken im Backup, damit diese Partition mit gesichert wird, dürfte ja kein Problem sein.

    Naja, ob das nun so ein Vorteil ist? Bisher konnte ich ja den MBR auch separat sichern bzw. zurücksichern.
    Und der zusätzliche Haken könnte eventuell schwierig werden, da die 100MB-Partition in aller Regel versteckt angelegt wird und so nicht sichtbar ist.
    Also brauche ich wieder Software, die das alles von alleine kann - oder eben auch nicht. :-)

    Aber es geht mir auch gar nicht so sehr darum Vor- und Nachteile abzuwägen, sondern viel mehr um das Verstehen, wie denn nun mit dieser neuen Konstellation und all ihrer Varianten (Partition wird erstellt, dann wieder nicht...) umzugehen ist in punkto Sicherung, Löschung etwaiger alten Systeme auf denen nun aber Daten von Win7 liegen etc etc.

    Eddy
    Sonntag, 17. Januar 2010 14:32
  • @ Hans-Peter Matthess

    Eddy_2010:

    [Ein Haufen Fragen und Empfehlungen an Microsoft]

    da fühle ich mich nicht mehr zuständig. ;-)
    aber du kannst tagelang hier schmökern:
    http://technet.microsoft.com/de-de/windows/aa905065.aspx

    hpm


    Hallo,

    sorry, aber da kann man sich schon mal heiß schreiben. Wollte Dich nicht mit 100 weiteren Fragen zutexten. ;-)

    Aber der Link von Dir hat zumindest einiges Licht ins Dunkel gebracht, was Bitlocker angeht.
    Denn wenn ich, was ja auch eine meiner vielen Fragen war, keine Extra-Partition von vornherein anlege, ist dann Bitlocker für alle Zeit gestorben für mich?

    Hier die Antwort:

    Zitat

    "Vorbereiten der Festplatte für die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung

    <script type="text/javascript"><!-- loadTOCNode(2, 'moreinformation'); // --></script> Zur Verschlüsselung von Laufwerken und zur Überprüfung der Startintegrität benötigt BitLocker mindestens zwei Partitionen. Bei diesen zwei Partitionen liegt eine Split-Load -Konfiguration vor. Eine Split-Load-Konfiguration trennt die Hauptpartition des Betriebssystems von der aktiven Systempartition, von der aus der Computer gestartet wird.

    Das BitLocker-Laufwerkvorbereitungstool automatisiert die folgenden Prozesse, um den Computer für BitLocker vorzubereiten:
    • Erstellen des zweiten Volumes, das von BitLocker benötigt wird
    • Migrieren der Startdateien auf das neue Volume
    • Volume zum aktiven Volume machen"
    Zitat Ende (von hier: http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/930063)

    Also hat MS doch eine Lösung besagte Minipartition im Nachhinein anzulegen.
    Interessant.

    Vielen Dank,

    Eddy
    Sonntag, 17. Januar 2010 14:44
  • Eddy_2010:

    > Aber es geht mir auch gar nicht so sehr darum Vor- und Nachteile abzuwägen, sondern viel mehr
    > um das Verstehen, wie denn nun mit dieser neuen Konstellation und all ihrer Varianten (Partition
    > wird erstellt, dann wieder nicht...) umzugehen ist in punkto Sicherung, Löschung etwaiger alten
    > Systeme auf denen nun aber Daten von Win7 liegen etc etc.

    Das hatte ich doch schon geschrieben. Wenn zusätzliche Partition da, diese
    eben auch mitsichern. Was die Löschung von Systemen angeht: wenn da eine
    Bootkonfiguration für ein anderes bestehendes System mitgelöscht wurde,
    erneuert man sie halt einfach.

    hpm
    Sonntag, 17. Januar 2010 14:52
  • Ingo Böttcher:

    > Und schon haben wir den nächsten Vorteil: du kannst die Bootpartition ebenfalls sichern und
    > einzeln, getrennt vom restlichen System zurücksichern. Der zusätzliche Haken im Backup, damit
    > diese Partition mit gesichert wird, dürfte ja kein Problem sein.

    Du solltest in die Werbung gehen. ;-)

    hpm
    Sonntag, 17. Januar 2010 14:53
  • Eddy_2010:

    [Laufwerksvorbereitungstool]

    > Also hat MS doch eine Lösung besagte Minipartition im Nachhinein anzulegen.
    > Interessant.

    Ja klar, das hatte ich weiter oben ja schon bestätigt.

    hpm
    Sonntag, 17. Januar 2010 14:58