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Microsoft Deployment Tool 2010 - Bei Upgrade von Vista auf Seven => Fehlerhafter Lizenzkey RRS feed

  • Frage

  • Hallo Zusammen,

    bin mittlerweile am verzweifeln, da ich nicht mehr weiterkomme. Google gibt nichts mehr her und auch andere Tutorials können nicht mehr weiterhelfen. Zur Situation:

    Habe ein Windows7-Image per MDT bereitgestellt. Bei einer Unattended-Neuinstallation funktioniert alles reibungslos (mit hinterlegtem Key). Auch wenn ich das Installationsmedium manuell an einem Rechner einlege, kann ich ohne Probleme (und ohne Eingabe eines Keys) updaten. 

    Wenn ich jetzt eine Upgradeinstallation via WDT durchführe erhalte ich folgende Fehlermeldung:

    Die Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation enthält einen ungültigen Product Key. Entfernen Sie den ungültigen Product Key, oder geben Sie in der Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation einen gültigen Product Key an, um die Windows-Installation fortzusetzen. 

     

    Habe natürlich schon versucht den Key für eine Upgrade-Installation komplett aus dem Unattended.xml-File herauszunehmen => kein Erfolg. Habt Ihr noch irgendeinen Rat? Bitte um Hilfe!

     

     

    Donnerstag, 12. August 2010 06:41

Alle Antworten

  • Hallo,

    probiere es bitte nochmal per folgende Anleitung aus den englischen Foren:

    http://social.technet.microsoft.com/Forums/en/mdt/thread/e56aee98-c97e-4825-a960-7da2db707414

    Gruß,
    Andrei

    Freitag, 13. August 2010 09:49
    Moderator
  • Hallo,

    probiere es bitte nochmal per folgende Anleitung aus den englischen Foren:

    http://social.technet.microsoft.com/Forums/en/mdt/thread/e56aee98-c97e-4825-a960-7da2db707414

    Gruß,
    Andrei

    Habe ich versucht... Leider kein Erfolg. Seltsam ist doch, dass ich beim normalen Upgrade (sprich durch manuelles Upgraden mit Orginalmedium) der Key gar nicht gebraucht wird. Da läuft es einfach durch. Durch diese Erkenntnis hatte ich auch schon versucht den Key für Upgradeinstallation (eigene TaskSequence) komplett zu entfernen => Kein Erfolg

    Auch die oben genannte Lösung den Eintrag aus einem Reiter zu entfernen hat nicht geholfen. Trotzdem vielen vielen Dank für die Mühe.

    Freitag, 13. August 2010 11:37
  • Schau mal unter http://blogs.technet.com/b/deploymentguys/archive/2009/03/30/deploying-windows-7-vl-with-mak-multiple-access-keys-using-mdt-2010.aspx nach. Das sollte Dir helfen.

    viele Grüße

    Maik


    http://myitforum.com/cs2/blogs/maikkoster/

     

    Alle Lösungsmöglichkeiten versucht. Problem hier ist, dass es glaube ich nicht an der Aktivierung des Key's scheitert, sondern er wird vorab überprüft, was er eigentlich ja gar nicht muss (wie schon erwähnt läuft ein manuelles Update (mit orginalmedium händisch updaten) ohne Eingabe eines Keys durch. Ich kann mir nicht erklären wieso er sich beim Upgrade immer wieder einen Schlüssel holen möchte... Trotzdem auch Dir vielen Dank für die Mühe!!!

     

    Freitag, 13. August 2010 11:40
  • Noch eine Frage... Mir ist gerade was aufgefallen...

    Wenn man auf "Eigenschaften" einer "TaskSequence" geht, 

    Dort dann in den Reiter "TaskSequence" wechselt,

    habe ich unter dem Ordner "State Capture" als UnterOrdner nur "Non-Upgrade" und "Refresh only"

    Bei "Preinstall" nur Unterordner "New Computer only" und "Refresh only"

    Gehört da kein "Upgrade only" (oder so ähnlich) rein?

     

    Freitag, 13. August 2010 11:47
  • Noch was dazu:

    wenn ich ein neues Deployment Share erstelle und dann die Einstellungen

    - Path

    - Share

    - Descriptive Name

    - Allow Image Capture

    - Allow Admin Password

    - Allow Product Key

    durchlaufe erhalte ich, egal welche Einstellungen ich treffe, unter "Summary" 

    Upgrade: False

    Kann ich das Irgendwie änder/beeinflussen oder ähnliches? Oder hat dies keine Bedeutung?

     

    Freitag, 13. August 2010 11:53
  • mmh... immer noch keine Lösung... 

    könnte mir bitte jemand den Aufbau einer funktionierenden Tasksequence posten? (der beim Upgrade von Vista auf Win7 funktioniert?). Würde mir sehr helfen. Vielen Dank im Voraus. 

    Dienstag, 17. August 2010 13:08
  • OK, mal der Reihe nach ;-)

     Schau bitte noch mal in der Unattend.xml nach (Eigenschaften der Task Sequenz in dem Reiter "OS Info"). Der Lizenzkey ist dort an zwei Stellen hinterlegt. Einmal in der Windows PE Phase unter x86_Microsoft-Windows-Setup_neutral\UserData\ProductKey und dann in der Specialize phase unter x86_Microsoft-Windows-Shell-Setup_neutral\ProductKey. Nach den Änderungen ruhig den Deploymenshare einmal aktualisieren.

    Dann zur Task Sequenz selber. Ein Upgrade wird aus dem bestehenden System heraus ausgeführt. Deswegen sind einzelne Schritte wie z.B. das sichern der Benutzerdaten nicht notwendig und werden übersprungen. Das sichern der Benutzerdaten ist aber in allen anderen szenarien wichtig, deswegen wird es ausgeführt, wenn es sich nicht um ein Upgrade handelt. Die Task Sequenz selbst ist in der Lage verschiedene Szenarien abzudecken. Also nicht nur ein Upgrade sondern auch ein Refresh, Capture, etc. Je nach Szenario sind einzelne Schritte notwendig oder eben nicht. Deswegen kann jeder einzelne Schritt (oder eine Gruppe von Schritten) an bestimmte Bedingungen geknüpft werden (siehe den Reiter "Options" bei der Gruppe/Schritt).

    Ein Upgrade startet und läuft per Definition immer im derzeitigen System. Sprich Du startest es über {Pfad_zum_Deploymentshare}\scripts\litetouch.vbs. Im Wizard hast Du dann die möglichkeit ein Upgrade auszuwählen. Oder die definierst das fest in der customsettings.ini (DeploymentType=UPGRADE) und überspringst dann diesen Teil im Wizard (SkipDeploymentType=YES). Microsoft selbst empfiehlt in der Dokumentation jedoch kein "Upgrade" durchzuführen, sondern ein Refresh.

    Ich persönlich bevorzuge auch immer ein Refresh. Nur dass halt nicht das Ursprungs-Betriebssystem aufgespielt wird, sondern ein anderes. Sprich alle Benutzerdaten sichern, alles weg, neues Betriebssystem mit allen Anwendungen und Treibern drauf und Benutzerdaten zurücksichern. Funktioniert mit der gleichen Task Sequenz und man hat nicht den ganzen "Müll" aus dem alten Betriebssystem mit dabei.

    Die Task Sequenzen die MDT als Template mitliefert, funktionieren im allgemeinen. Persönlich habe ich noch kein echtes "Upgrade" von Vista zu Windows 7 durchgeführt, da ich, wie bereits erwähnt, ein Refresh auf das neue Betriebssystem bevorzuge. Das funktioniert dann auch relativ problemlos, egal ob von XP zu Windows 7 oder Vista zu Windows 7. Und es funktioniert auch von x86 zu x64 oder umgekehrt, was mit einem Upgrade nicht möglich wäre.

    viele Grüße

    Maik


    http://myitforum.com/cs2/blogs/maikkoster/

    Mittwoch, 18. August 2010 10:51
  • Hallo Maik,

     

    vielen Dank für Deine Rasche Antwort. An die Idee eines "Refreshes" hatte ich noch gar nicht gedacht. Verstand unter "Refresh" bis dato das Sichern und Rückspielen der  persönlichen Daten auf ein frisches System. Unterschied zum Update ist, dass Applicationen und deren Einstellungen nicht gesichert werden, oder? Habe auf einem Testrechner die Tasksequence gerade unter "Refresh" angestoßen. 

    Mal gucken was passiert. 

    Mittwoch, 18. August 2010 11:32
  • Also Refresh ist die MDT Bezeichnung. Geläufiger ist sicherlich Re-image. Was grundsätzlich passiert ist, sichern aller benutzerdaten (lokal oder im netzwerk), optional sichern des gesamten computers als wim, löschen der Festplatte, aufspielen des Referenzimages, injizieren der Treiber, installieren aller konfigurierten Anwendungen und zum Schluss das zurücksichern der Benutzerdaten.

    Es mag etwas mehr Aufwand sein, gerade wenn man zusätzliche Anwendungen installiert haben möchte, aber dauherhaft ist es die saubere Lösung, da man so mehr oder wenigern jeden Computer wieder in einen definierten Ausgangszustand bekommt.

    Bei einem echten "Upgrade" wird das alte Betriebssystem nicht gelöscht, sondern quasi mit dem neuen Betriebssystem "überschrieben", wenn man das mal so ausdrücken darf. Deswegen ist eine Benutzerdatensicherung nicht notwendig.

     

    viele Grüße

    Maik


    http://myitforum.com/cs2/blogs/maikkoster/

    Mittwoch, 18. August 2010 12:21
  • Hallo Maik,

    habe Refreshinstallation eines Vista-Rechners durchgeführt. Applicationen werden dabei jedoch nicht gesichert. Nehmen wir mal an, wir hätten in der Firma 50 Rechner mit ca 100 unterschiedlichen Applicationen in verschiedener Konstellation. Dann dürfte ich bei einer Refreshinstlallation händisch an jedem Refreshten PC die betroffenen Anwendungen installieren... ODER? Das wäre viel Zeit und viel Aufwand. Daher haben wir uns auch für ein Upgrade entschieden (zumindest bis das SCE vernünftig konfiguriert ist). Hast Du vielleicht noch eine andere Möglichkeit / Lösung. 

    P.S: "Refresh" macht die Sicherung doch per USMT. USMT sichert aber nur etwa 10 - 15 auserlesene Anwendungen (Adobe Reader usw). Gibt es eine Möglichkeit andere Anwendungen mit zusichern?

    P.s.s: Die Refreshlösung ist meines erachtens besonders in der Ordnerstruktur der "Eigenen Dateien" ein wenig unsauber (wenn man denn die versteckten Ordner eingeblendet hat) Vielleicht hab ichs auch nur einfach falsch konfiguriert... 

    Trotzdem vielen Dank für Deine Hilfe. Bin wirklich dankbar, da ich alleine nicht mehr weiterkomme!

    Mittwoch, 18. August 2010 12:41
  • Stimmt. Beim Refresh werden "nur" die Benutzerdaten gesichert. Der Ansatz von MDT ist, das ganze modular zu halten. Sprich die Benutzerdatensicherung ist eigentlich unabhängig von dem Original oder Zielbetriebssystem (mit der Ausnahme welche version von USMT genutzt werden muss). Genauso werden Treiber und auch Anwendungen gehändelt. Treiber können z.B. explizit nach Hardware injiziert/installiert werden, haben ja aber nicht wirklich was mit dem Referenzimage zu tun. so kann man alle Komponenten unabhängig voneinander konfigurieren und nutzen.

    Anwendungen sind entweder bereits im Referenzimage enhalten (Thick image) oder müssen während des Deployment prozesses "on-the-fly" nachinstalliert werden. Deswegen können die Anwendungen in MDT integriert werden. Oder wo Du bereits SCE erwähnst, man integriert MDT in ConfigMgr und nutzt dann die Packages aus dem ConfigMgr.

    Dabei kann man jetzt über die cs.ini festlegen, welche Anwendungen z.B. standardmässig immer installiert werden sollen. Oder man kann in dem Wizard gezielt die zusätzlichen Anwendungen auswählen, die man benötigt. Ich persönlich bevorzuge die MDT Datenbank in der ich das Ganze per Computer, Per Niederlassung, per Model, etc vorgeben kann. z.B. kann ich bestimmte Hardware abhängige Anwendungen für ein Model vordefinieren oder einem bestimmten Computer einzelne Anwendungen direkt zuweisen. Jedes mal wenn er nun per MDT installiert wird, bekommt er dann diese Anwendungen. der "Gather" Schritt evaluiert nun die cs.ini und führt u.a. auch alle konfigurierten Datenbankenabfragen aus und hast dann danach eine Liste aller Anwendungen die installiert werden sollen. In der Hilfe von MDT gibt es relativ viel Grundlagen information dazu.

    Nett ist es, wenn man zu Beginn des Prozesses dann eine Liste der installierten Andwendungen erstellt, diese über ein Zuordnungstabelle abgleicht und daraus die wieder zu installierenden Anwendungen für die Installation einträgt. Michael Niehaus (der "Schöpfer" von MDT) hat einen netten Artikel dazu geschrieben. http://blogs.technet.com/b/mniehaus/archive/2009/12/01/dynamic-application-detection-with-lite-touch-revisited.aspx. Mit ConfigMGr läuft das wieder etwas netter, da ich da die installierten Anwendungen ja bereits inventarisiert habe und somit nur nachsehen muss. Das Mapping ist notwendig um z.B. bei installiertem Adobe 7 vielleicht doch die aktuelle Version zu installieren.

    Das Thema ist nicht ganz trivial und sicherlich mit einem Upgrade deutlich einfacher zu lösen. Der Vorteil wenn man sich mal die Mühe macht ist aber, dass man wie gesagt jederzeit, jeden beliebigen Computer, egal ob neu oder existierend, in einen definierten Zustand bringen kann. Mir händeln es bei uns im Support so, taucht ein Problem bei einem Benutzer auf, bei dessen Lösung wir mehr als 15 minuten benötigen, bekommt der erst mal ein Re-imaeg (refresh). Dabei ist der Prozess aber so automatisiert, dass er alles, was im Standard vorgsehen ist, auch nachträglich wieder installiert hat. Einzig individuelle Anwendungen die der Benutzer nachinstalliert hat, obwohl er es nicht hätte tun sollen weil nicht standardisiert, sind nicht mehr drauf. Wenn der Fehler dann noch existiert, lohnt es sich tatsächlich mehr Zeit zu investieren, da das Problem dann auch mehrere betreffen könnte. Die Erfahrung zeigt aber, dass der Grossteil der Probleme damit behoben ist. OK, man weiss nicht was tatsächlich war, aber wir können garantieren, dass wir dem Benutzer innerhalb von weniger als 1 Stunde wieder ein lauffähiges System zur Verfügung stellen können.

    Unter http://deploymentcd.com/ gibt es eine kostenlose CD von Johan Arwidmark, einem DER Experten in diesem Bereich, mit vielen Schritt-für-Schritt Anleitungen und Videos. Es lohnt sich auf jeden Fall dort mal reinzuschauen.

    Ansonsten einfach weiterfragen ;-)

    viele Grüße

    Maik


    http://myitforum.com/cs2/blogs/maikkoster/

     

    Mittwoch, 18. August 2010 13:21
  • Halloooo Maik,

     

    vielen vielen Dank für dies nützlichen Infos. Besonders diese CD werde ich mir gründlich ansehen. Auch wenn meine Threatfrage nicht beantwortet ist, habe ich neue Ansatzpunkte in Punkto "Refreshinstallation" eventuell wird das Upgrade überdacht. 

    Dankeschön!!!

    Mittwoch, 18. August 2010 13:35