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HYPER-V: vhdx auf SSD (Defragmentierung, Superfetch, Prefetch, Indizierung ein-/ausschalten)? RRS feed

  • Allgemeine Diskussion

  • Hallo zusammen,

    wir betreiben einen WinServer2012R2 als Hyper-V-Host für eine virtuelle Maschine.

    Der Hyper-V-Host benutzt für sich selbst eine eigene HDD.
    Zur VM gehören dann noch zwei VHDx-Dateien, von denen jede wiederum auf einer eigenen HDD liegt.

    Insgesamt sind also 3 HDD verbaut - wie folgt:
    a) HDD für Server2012R2 Hyper-V-Hostsystem

    b) HDD für 1. VHD-Datei: Server2012R2 als VM
    c) SSD für 2. VHD-Datei: Datenvolume für obige VM

    Wie ist nun die sinnvollste Einstellung des Systems, damit vor allem die SSD nicht gebremst wird:
    1. Hostsystem: Defragmentierung, Superfetch, Prefetch, Laufwerksindizierung an oder aus für alle/einzelne HDDs?
    2. VM-System: Defragmentierung, Superfetch, Prefetch, Laufwerksindizierung an oder aus für alle/einzelne HDDs?

    Vielen Dank für eine kurze Rückantwort

    Dienstag, 14. Juli 2015 15:16

Alle Antworten

  • Du reichst die SSD 1:1 an die Gast VM durch.

    Dafür muss sie am Host initialisiert und OFFLINE geschaltet werden.


    Ich bin viel mobil unterwegs. Verzeiht die manchmal mangelnde Rechtschreibung. :-)

    Mittwoch, 15. Juli 2015 12:34
  • Ich nehme an, dass hier ein Mißverständnis vorliegt bei der vorherigen Antwort.
    Es ging mir vornehmlich darum, zu erfahren, ob:

    * Defragmentierung

    * Superfetch

    * Prefetch

    * Laufwerksindizierung

    wg. der SSD-Festplatte besser an- oder besser abgeschaltet werden sollte. Hatte gehört, dass diese Punkte die SSD ausbremsen könnten ...

    Donnerstag, 23. Juli 2015 15:52
  • Hi,

    belasse alles am besten bei den Default Einstellungen. Also quasi den Zustand, wenn man einen Windows Server gerade installiert hat.

    Von Pass-Through Disks würde ich definitiv abraten. Damit macht man sich den Vorteil der Virtualisierung eines Servers zunichte, da man wieder Abhängigkeiten einführt.


    Best regards Daniel Neumann - This posting is provided AS IS with no warranties, and confers no rights.


    Donnerstag, 23. Juli 2015 19:09
  • Hallo,

    ich sehe auch keine Vorteile bei diesen "Tuning"-Schaltern. SSD brauchen generell nicht defragmentiert zu werden, es gibt keine Köpfe, welche die Daten an einem Strang besser verwerten könnten. Es gibt andere Möglichkeiten die Performance der VM zu verbessern, Stichwort: Netzwerkadapterleistung.

    Besten Gruss Marcel | http://www.windowspro.de/marcel-kueppers



    Freitag, 24. Juli 2015 06:28
  • Das mit der Defragmentierung leuchtet mir ein.

    * Der Hyper-V-Host hatte die Defragmentierun der SSD im Standard auch ausgeschaltet. Die VM, die ja über eine VHDx-Datei auf der SSD arbeitet, jedoch nicht...

    Die Frage zur Superfetch, Prefetch und Laufwerksindizierung ist immer noch unbeantwortet.

    Montag, 27. Juli 2015 15:36
  • Die Frage zur Superfetch, Prefetch und Laufwerksindizierung ist immer noch unbeantwortet.

    Hatte ich oben bereits geschrieben auf dem Standard belassen und das heißt im Falle eines Server auslassen. Laufwerksindizierung ist aber bei einem File Server ein anderes Thema. ;-)

    Best regards Daniel Neumann - This posting is provided AS IS with no warranties, and confers no rights.

    Montag, 27. Juli 2015 18:02
  • Prefetch kommt doch bevorzugt aus dem Clientumfeld. Wo evtl oft ausgeführte Neustarts und Programmaufrufe gefühlt beschleunigt werden können. Auf einen Server bezogen speziell einen Hypervisor sehe ich keine Vorteile.

    Besten Gruss Marcel | http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    Montag, 27. Juli 2015 20:27