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Günstiger Loadbalancer RRS feed

  • Frage

  • Hallo Walter, sorry dass ich mich da einmische, ich suche einen günstigen Loadbalancer der nur für die CAS-Rollen der E2K10 sein soll. Ich habe bis jetzt nur einen von Kemp für ca. 1.700 Euro gefunden. Gibt es denn da noch eine "günstigere" Alternative die wir in kleineren Umgebungen (bis ca. 800-1000 Postfächer) einsetzen können? Viele Grüße Thomas
    Mittwoch, 23. März 2011 21:43

Antworten

  • Hallo Thomas,

    der günstigste wäre Windows Network Loadbalancing. Der kostet gar nichts, allerdings kann er quasi auch "gar nichts" - vor allem kein Load Balancing. :) Darum empfiehlt ihn MSFT auch nicht mehr für den Einsatz von Exchange.

    Die Dinger von KEMP sind gut und im Preis angemessen.

    Hast Du gesehen, dass es die auch als virtuelle Maschinen gibt? Dafür kannst Du Dir auch eine Testversion bestellen und es selbst ausprobieren.


    Grüße aus Berlin schickt Robert
    MVP Exchange Server
    Donnerstag, 24. März 2011 06:40
  • Es hat NICHTS mit der Größe zu tun.
    Einzig und allein mit dem Anspruch an "Verfügbarkeit".

    NLB mache ich nicht mehr bzw. nur nach ausführlicher Unterweisung des Kunden, was NLB bedeutet.
    die 3400 Euro für zwei Kemps sind ruck zuck wieder drin,
    und wer sagt denn, dass man damit "NUR" ExchangeCAS verteilen muss.
    Man kann ALLES verteilen
    auch LDAP-Zugriffe, DNS-Zugriffe etc.

    Stell dir vor du hast so nen Scanner mit "ScantoMail" in dem du nur "EINEN LDAP-Server eintragen kannst"

    oder nen WIFI AP der nur EINEN RAdius kann.

    "Wagner Thomas" schrieb im Newsbeitrag news:f618ac69-fd17-47fc-8d37-df25e3a4b5ea@communitybridge.codeplex.com...

    Hallo Walter, hallo Robert

    vielen Dank für Eure Antwort. Ich denke Du bist eher in größeren Exchange Umgebungen unterwegs so ab ca. 1.000 Mailboxen. Wir sind aber bei kleinen Unternehmen mit ca. 50-100 Mailboxen unterwegs. Diese Unternehmen wollen auch Exchange 2010 und DAG. Wenn ich da aber komme und sage dass Sie für einen Loadbalancer noch 1.700 Euro hinblättern müssen (im Idealfall 2 mal, falls der eine ausfällt), dann bekommt man oft eine Absage, zumindest bei uns im Westerwald. Gibt es denn noch eine andere Möglichkeit die CAS-Rolle ausfallsicher zu machen. Round Robin scheidet ja aus, weil Round Robin meines Wissens nach "blind" verteilt. Und ist der eine CAS dann weg, dann müßte die Email ja im "Nirgendwo" verschwinden. Hast Du mir da noch einen Tip?

    Und der virtuelle Loadbalancer kostet auch 1.300 Euro, ist denn ein virtueller Loadbalancer zu empfehlen? Ich habe da keine Erfahrung mit.

    Sorry für die vielleicht "knausrigen" Fragen, aber die kleinen Unternehmen wollen und können eben nicht so viel für die IT ausgeben.

    Viele Grüße
    Thomas


    Exchange MVP www.msxfaq.net
    Samstag, 26. März 2011 12:23
  • Hallo Robert,

    vielen Dank, da werd ich heute Abend gleich mal rein schauen.

    Viele Grüße

    Thomas

    • Als Antwort markiert Wagner Thomas Dienstag, 29. März 2011 10:58
    Dienstag, 29. März 2011 10:58

Alle Antworten

  • Hallo Thomas,

    der günstigste wäre Windows Network Loadbalancing. Der kostet gar nichts, allerdings kann er quasi auch "gar nichts" - vor allem kein Load Balancing. :) Darum empfiehlt ihn MSFT auch nicht mehr für den Einsatz von Exchange.

    Die Dinger von KEMP sind gut und im Preis angemessen.

    Hast Du gesehen, dass es die auch als virtuelle Maschinen gibt? Dafür kannst Du Dir auch eine Testversion bestellen und es selbst ausprobieren.


    Grüße aus Berlin schickt Robert
    MVP Exchange Server
    Donnerstag, 24. März 2011 06:40
  • HI,

    wenn Email irgendwie im Unternehmen relevant ist dann sind 1700 EUR im Gegensatz zu den Handständen die die ohne machen müsstest oder mit den Nachteilen von Windows NLB nicht sehr viel Geld. Einfach mal ausrechnen was 1 Stunde ausfall kostet.


    Viele Grüße Walter Steinsdorfer MVP Exchange Server http://msmvps.com/blogs/wstein/
    Donnerstag, 24. März 2011 07:11
    Moderator
  • Hallo Walter, hallo Robert

    vielen Dank für Eure Antwort. Ich denke Du bist eher in größeren Exchange Umgebungen unterwegs so ab ca. 1.000 Mailboxen. Wir sind aber bei kleinen Unternehmen mit ca. 50-100 Mailboxen unterwegs. Diese Unternehmen wollen auch Exchange 2010 und DAG. Wenn ich da aber komme und sage dass Sie für einen Loadbalancer noch 1.700 Euro hinblättern müssen (im Idealfall 2 mal, falls der eine ausfällt), dann bekommt man oft eine Absage, zumindest bei uns im Westerwald. Gibt es denn noch eine andere Möglichkeit die CAS-Rolle ausfallsicher zu machen. Round Robin scheidet ja aus, weil Round Robin meines Wissens nach "blind" verteilt. Und ist der eine CAS dann weg, dann müßte die Email ja im "Nirgendwo" verschwinden. Hast Du mir da noch einen Tip?

    Und der virtuelle Loadbalancer kostet auch 1.300 Euro, ist denn ein virtueller Loadbalancer zu empfehlen? Ich habe da keine Erfahrung mit.

    Sorry für die vielleicht "knausrigen" Fragen, aber die kleinen Unternehmen wollen und können eben nicht so viel für die IT ausgeben.

     

    Viele Grüße
    Thomas 


    Donnerstag, 24. März 2011 08:52
  • Es gibt noch von Citrix einen "virtuellen" Netscaler, aber da weiß ich den Preis leider nicht zu.

    Naja Ausfallsicherheit kostet halt und ein Loadbalancer muss ja nicht nur Exchange balancen, geht ja auch für RDP andere internen Webservices, etc...

    Gruß

    Jörg

    Donnerstag, 24. März 2011 13:26
  • Moin,

    ganz ehrlich: Für 50-100 User dürfte WNLB ausreichen.

    Du musst mit den Kunden halt die Vor- und Nachteile durchsprechen:

    WNLB - Vorteile:

    - kostenfrei

    WNLB - Nachteile:

    - NLB basiert auf Source-IP (schlecht bei NAT)

    - kein echtes Load Balanceing (eher einer links, einer rechts)

    - keine Dienst überprüfung (fällt nur der IIS aus merkt das WNLB nicht)

     

    Die Nachteile hast Du bei Dritt-Anbietern nicht, aber dafür kosten die Geld. Wenn der Kunde sagt "die Nachteile nehme ich kauf, aber zwei CAS mit WNLB ist immer noch besser als gar nichst" - dann ok. Wenn er das nicht will, muss er Geld locker machen.


    Grüße aus Berlin schickt Robert
    MVP Exchange Server
    Donnerstag, 24. März 2011 18:15
  • Es hat NICHTS mit der Größe zu tun.
    Einzig und allein mit dem Anspruch an "Verfügbarkeit".

    NLB mache ich nicht mehr bzw. nur nach ausführlicher Unterweisung des Kunden, was NLB bedeutet.
    die 3400 Euro für zwei Kemps sind ruck zuck wieder drin,
    und wer sagt denn, dass man damit "NUR" ExchangeCAS verteilen muss.
    Man kann ALLES verteilen
    auch LDAP-Zugriffe, DNS-Zugriffe etc.

    Stell dir vor du hast so nen Scanner mit "ScantoMail" in dem du nur "EINEN LDAP-Server eintragen kannst"

    oder nen WIFI AP der nur EINEN RAdius kann.

    "Wagner Thomas" schrieb im Newsbeitrag news:f618ac69-fd17-47fc-8d37-df25e3a4b5ea@communitybridge.codeplex.com...

    Hallo Walter, hallo Robert

    vielen Dank für Eure Antwort. Ich denke Du bist eher in größeren Exchange Umgebungen unterwegs so ab ca. 1.000 Mailboxen. Wir sind aber bei kleinen Unternehmen mit ca. 50-100 Mailboxen unterwegs. Diese Unternehmen wollen auch Exchange 2010 und DAG. Wenn ich da aber komme und sage dass Sie für einen Loadbalancer noch 1.700 Euro hinblättern müssen (im Idealfall 2 mal, falls der eine ausfällt), dann bekommt man oft eine Absage, zumindest bei uns im Westerwald. Gibt es denn noch eine andere Möglichkeit die CAS-Rolle ausfallsicher zu machen. Round Robin scheidet ja aus, weil Round Robin meines Wissens nach "blind" verteilt. Und ist der eine CAS dann weg, dann müßte die Email ja im "Nirgendwo" verschwinden. Hast Du mir da noch einen Tip?

    Und der virtuelle Loadbalancer kostet auch 1.300 Euro, ist denn ein virtueller Loadbalancer zu empfehlen? Ich habe da keine Erfahrung mit.

    Sorry für die vielleicht "knausrigen" Fragen, aber die kleinen Unternehmen wollen und können eben nicht so viel für die IT ausgeben.

    Viele Grüße
    Thomas


    Exchange MVP www.msxfaq.net
    Samstag, 26. März 2011 12:23
  • Hi,

    bei mehreren Unternehmen die eine höhere Verfügbarkeit möchten lohnt sich eventuell das OUtsourcing der Email-Serverinfrastruktur zu einem Hoster (Microsoft Online?). Verfügbarkeit kostet halt Geld, das ist leider nicht zu ändern.


    Viele Grüße Walter Steinsdorfer MVP Exchange Server http://msmvps.com/blogs/wstein/
    Sonntag, 27. März 2011 15:35
    Moderator
  • Hallo an alle,

    vielen Dank für Eure Antworten, die sind sehr hilfreich.

    @Robert: Du schreibst dass man für 50-100 User NLB nutzen kann. Könntest Du mir bitte einen ungefähren Richtwert geben bis wann Du den Windows NLB einsetzen würdest?

    Aber nichts desto trotz vielen Dank für all die anderen Antworten und Anregungen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Montag, 28. März 2011 20:45
  • Hallo Thomas,

    da gibt es keinen Richtwert.

    Früher sagte MSFT mal, dass man maximal 8 Knoten einsetzen soll,
    mittlerweile empfehlen sie WNLB gar nicht mehr.

    Wie ich oben schon schrieb, muss man die Anforderungen abwägen.

    Arbeite Dich durch Franks Artikel durch:
    http://www.msxfaq.de/cluster/nlb.htm

    Er zeigt schön, was die einzelnen Vor- und Nachteile sind.


    Grüße aus Berlin schickt Robert
    MVP Exchange Server
    Dienstag, 29. März 2011 05:43
  • Hallo Robert,

    vielen Dank, da werd ich heute Abend gleich mal rein schauen.

    Viele Grüße

    Thomas

    • Als Antwort markiert Wagner Thomas Dienstag, 29. März 2011 10:58
    Dienstag, 29. März 2011 10:58