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Zugriff auf DFS-Namespace dauert sehr lange RRS feed

  • Frage

  • ·         Hallo nochmals...

    Ich muss einen zuvor schon mal eröffneten Thread nochmal eröffnen...

    Wir haben das Problem, dass auf einen Namespace die Zugriffszeiten extrem lange sind - vielmehr das öffnen von Office-Dokumenten sehr lange dauert (> 1 Min), der Explorerzugriff scheint normal schnell.

    Die Konfiguration sieht wie folgt aus:

    - Hab einen DFS-Namespace im Modus Windows Server 2008 erstellt. Der Namespace (NS) ist für die HomeDir oder im User-Konto auch Basisordner genannt, gedacht.
    Konkret:
    \\Domain.local\basisordner

    - Die Cachedauer des Namespaces habe ich auf 1200 Sek hochgeschraubt.
    - Sortiermethode ist auf Niedrigste Kosten definiert und für Windows 7 ist das Clientfailback zu den bevorzugten Zielen aktiviert.
    - Derzeit ist das Abrufen für Scalierbarkeit optimiert und (wenn auch hier ohne Bedeutung) ABE aktiviert.

    Im Namespace wurde nun ein Ordner mit zwei Verweisen erstellt.

    - die Freigabeberechtigungen des Ordners und der Ziele sind auf Vollzugriff für authentifizierte Benutzer definiert - geerbte Berechtigungen des Dateisystems werden verwendet.
    - Cachedauer des Ordners habe ich auf 1200 Sek eingestellt
    - das Clientfailback zu den bevorzugten Zielen ist aktiviert

    Folgende Maßnahmen wurden bisher getroffen:

    - Prozessmonitor mit Filter auf Dateisystem und Explorer.exe >>> ohne Auffälligkeiten
    - Hinzufügen eines zweiten Namespaceservers
    - Heraufsetzen der Cachedauer für Namespace und Ordner
    - Verändern der Standardfreigabeberechtigungen des Ordners im Namespace

    Den Namespace bekommen die Benutzer über ihr Konto in der AD gemappt (Userkonto/Profil/Baisordner)

    Exploreranzeige des gemappten Laufwekrs ist gut - das Öffnen von Dateien dauert meist weit über eine Minute, also viel zu lange!

    Hat jemand eine Idee dazu?

    Vielen Dank für jeden Beitrag in der Sache...

    MfG
    Harald

     


    Freitag, 29. Juli 2011 06:58

Antworten

  • Hallo an alle,

    die Sache ist mittlerweile gelöst - kurzum, es lag an der "Unverträglichkeit" der zwei Verzeichnisdienste AD und NDS. unmittelbar nach Deinstallation des Novell-Clients war von langen Zugriffszeiten beim Öffnen von Office-Dateien aus einer MS-Freigabe (DFS) nichts mehr zu spüren.

    Danke euch allen...

     


    MfG Harald
    Montag, 2. Januar 2012 14:33

Alle Antworten

  • Hallo zusammen,

    folgende Situation:
    In einer reinen MS-Umgebung haben wir zwei Namespaces. Einer im Modus Windows Server 2000 (NS a) und einer im Modus Windows Server 2008 (NS b)!

    NS a hat als Ordnerziel die freigabe der USER-Verzeichnisse, welche als Basisornder über das Benutzerkonto gemappt werden.
    Beispiel für den Namespace \\unsereDomäne\basisordner\user
    Beispiel für den \\unsereDomäne\basisordner\user\abteilung\%USERNAME%

    Das Laufwerk wird gemappt, der Explorer-Zugriff ist performant - alles soweit OK.

    NS b hat als Ordnerziel eine x-beliebige Freigabe. Hier sorgt eine GPP-Laufwerkszuordnung für das Mapping des Netzlaufwerkes.

    Das Laufwerk wird gemappt, der Explorer-Zugriff ist performant - alles soweit OK.

    Jetzt das Problem:
    Greife ich auf Office-Dateien vom NS a zu, dauert es weit über 1 Minute!!!!, bis die Datei offen ist. Währenddessen ist die Anwendung geblockt und es wird keine Rückmeldung angezeigt.
    In der Stautszeile der Anwendung (Word, Excel) steht "Kontakt mit \\unsereDomäne\basisordner\user\abteilung\tatsächlicher benutzername zum Abrufen von Informationen herstellen. Drücken Sie ESC, um den Vorgang abzubrechen.

    Greife ich auf Office-Dateien vom NS b zu, wird die Anwendung geöffnet und die Datei (je nach größe) ist sofort da!

    Woran liegt diese unzumutbar lange Verzögerung beim Zugriff auf den Speicher im NS a.

    Anmerkung:
    Für beide Namespaces ist der gleiche Server verantwortlich.
    Beide Ordnerziele liegen auf dem selben Server.
    Während des Zugriff und der Anzeige in der Statuszeile der Office-Anwendung lässt sich keine Auslastung (CPU, LAN) des Servers beobachten.

    Hat jemand eine Idee oder noch besser eine Lösung?

    Natürlich wurde schon über die Migration des NS in den Windows Server 2008-Modus nachgedacht, aber noch nicht durchgeführt...

     


    MfG Harald
    Donnerstag, 7. Juli 2011 11:01
  • Hallo,

    von welchem Client OS greifst du auf diesen DFS NS zu?
    Tritt das Problem auch auf, wenn:

    - du keinen Virenscanner installiert hast am Client
    - du im abgesicherten Modus (mit Netzwerktreibern) zugreifst?
    - du über den FQDN auf den DFS-Stamm zugreifst? (\\domain.com\basisordner\ )

    Um welche Office Version handelt es sich?

     

    Donnerstag, 7. Juli 2011 11:37
  • Hi,

    Problem tritt auf

    - unter Windows 7 Pro x86
    - wenn ich über den FQDN auf den DFS-Stamm zugreife

    Ohne Virenscanner scheint es etwas schneller zu sein aber die Statuszeileninformation bekomme ich trotzdem.

    Im abgesicherten Modus habe ich es noch nicht testen können, glaube aber auch nicht daran, dass es dann geht, zumal wir die Situation auf jeder OS-Plattform haben.


    MfG Harald

    Anmerkung: ich bin erstmal für zwei Wochen im Urlaub und kann dann erst wieder antworten....

    Donnerstag, 7. Juli 2011 12:08
  • Versuche bitte einmal einen Mitschnitt mittels Process Monitor zu erstellen.

    Als Filter zunächst einstellen:

    - Process Name = winword.exe / excel.exe / explorer.exe (ja nach dem)
    - nur Dateioperation anzeigen lassen

    Schau bitte einmal ob du hier Unterschiede erkennen kannst (zu dem funktionierenden Namespace).

    Die ganze Aktion natürlich am Client ausführen.

    Donnerstag, 7. Juli 2011 12:51
  • Hallo Matthias,

    das werde ich versuchen.

    Wie geschrieben, bin ich jetzt erst mal im Uralub und teste dies gleich am 25. Juli!

    Wenn weitere Tipp oder gar Lösungen in der Zwischenzeit vorhanden oder gar gefunden sein sollten, schreibt ruhig.

    ich verfolge den Thread während der Zeit und mach mich dann an die Umsetzung.

    Danke schon mal bis dahin.


    MfG Harald
    Freitag, 8. Juli 2011 06:53
  • Hallo zusammen,

    so - nach meinem Urlaub will ich mich der Sache wieder annehmen...

    Hab zwischenzeitlich folgendes getestet:

    Erstellung eines neuen Namespaces im Modus Windows Server 2008 mit aktiviertem ABE.
    Gleichzeitig wurde für diesen Test bei einem User der Pfad auf diesen neuen DFS Namespace im Benutzerkonto geändert.

    Nach ersten Test schien es, dass der Dateizugriff nun performanter ist, was sich jedoch nun relativiert hat.

    Der Benutzer klagt nach wie vor über unverhältnismäßig lange Wartezeiten beim Öffnen von Dateien gerade dann, wenn länger kein Zugriff auf den Speicher (Laufwerk G:\) erfolgt ist.

    Die Cachedauer des Verweises beträgt 300 sek - ich hab den Eintrag mal auf 1800 sek hochgesetzt.

    Bei den Ergebnissen des Prozessmonitors ist mir im Filter Winword.exe nicht ungewöhnliches aufgefallen....

     

     

     


    MfG Harald
    Montag, 25. Juli 2011 10:13
  • Hallo Harald,

    ich habe den anderen Thread mit diesem zusammengeführt, so dass alle sehen können, was bis jetzt darüber diskutiert wurde.

    Schau Dir auch folgende Threads an:

    http://social.technet.microsoft.com/Forums/en/winserverfiles/thread/bed3701d-33d4-4046-9173-f699cd6da72d

    http://social.technet.microsoft.com/Forums/de-DE/windows_Serverde/thread/c6efa95b-e99f-4ad9-80b9-3bc74f6d1482

    Gruss,
    Raul

    Mittwoch, 3. August 2011 15:10
  • Hallo an alle,

    die Sache ist mittlerweile gelöst - kurzum, es lag an der "Unverträglichkeit" der zwei Verzeichnisdienste AD und NDS. unmittelbar nach Deinstallation des Novell-Clients war von langen Zugriffszeiten beim Öffnen von Office-Dateien aus einer MS-Freigabe (DFS) nichts mehr zu spüren.

    Danke euch allen...

     


    MfG Harald
    Montag, 2. Januar 2012 14:33