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Serverlizenzierung / Backup Server 2019 Std. RRS feed

  • Frage

  • Guten Tag

    ich hätte da 2 Fragen zur Lizenzierung von Windows Server 2019 Standard

    Wenn ich 2 VMs nutze und diese mit dem Host über eine Drittsoftware, brauche ich den eine oder zwei Server Lizenzen?

    Also der Host ist nur mit der Sicherungssoftware und den VMs bestückt, mehr nicht

    Ist diese konstellation supported oder unsupported ? kann man das irgendwo nachlesen ?

    Viele Dank und schöne Weihnachen allen.


    Dienstag, 22. Dezember 2020 09:35

Alle Antworten

  • Server Standard ist je VM zu lizensieren, egal für was du es benötigst.
    Mittels Core-Lizensierung wiederum ist die Anzahl der VM's egal.
    Dienstag, 22. Dezember 2020 09:46
  • Moin,

    wenn der Hosts nur eine Sicherungssoftware *für sich selbst* ausführt, kannst Du mit einer Std. Lizenz zwei VMs darauf fahren. Wenn da ein zentraler Management-Server läuft, was auch das Backup anderer Systeme steuert, dann ist eine VM quasi für das verbraucht, was auf dem Blech läuft, und Du kannst mit der ersten Std. Lizenz nur eine VM ausführen.

    Nachlesen kannst Du das in der EULA oder, für Normalsterbliche ausformuliert, in https://www.microsoft.com/de-de/windows-server/pricing.


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Dienstag, 22. Dezember 2020 10:05
  • Danke für deine Antwort....

    Veeam Backup & Replication oder Altaro Backup soll installiert werden und sichert die VM´s weg.

    Das ist der Plan dort.


    Dienstag, 22. Dezember 2020 13:04
  • Das hat nichts mit den Serverlizenzen selber zu tun.
    Dienstag, 22. Dezember 2020 13:13
  • Das hat nichts mit den Serverlizenzen selber zu tun.
    Das hat es sehr wohl. Beide erwähnten Produkte bringen einen Management-Server mit. Wenn dieser nur eingesetzt wird, um die Backups auf dem Hyper-V-Host zu managen, wo er installiert ist, dann bleiben beide OSE Entitlements für die VMs frei. Managt man damit auch Backups auf einer anderen Maschine, so muss das OSE auf dem Blech lizenziert werden, und es bleibt nur eine VM übrig.

    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Dienstag, 22. Dezember 2020 14:08
  • Wenn die den Server doch mitbringen, sollte er doch in den Produktlizenzen enthalten sein;-).
    Deshalb verwenden wir auch z.B. keinen SQL-Server, da wir unseren Kunden die Zusatzlizenzen nicht aufbürden können und SQL-Standard i.d.R. zu klein ist.
    Da sollte man doch sehen, ob man die Management-Server nicht auch als Linux bekommen könnte.
    Allerdings frage ich mich, wenn die Software auf dem Host läuft, warum die noch einen eigenen Server brauchen. Zumindest finde ich in den Beschreibungen nichts von "Server" sondern nur "Software".
    Wäre net, wenn du mir die Links, als Begründung, liefern könntest.

    Dienstag, 22. Dezember 2020 17:21
  • Moin,

    "Management-Server" *ist* bei diesen Produkten Software.


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Dienstag, 22. Dezember 2020 17:38
  • Nach einiger Suche bin ich hier fündig geworden:
    https://www.mcseboard.de/topic/208864-hyper-v-host-und-die-zusatzprogramme/

    und sehe wieder etwas klarer. Es geht gar nicht um die Software an sich, sondern um Software die auf dem Hyper-V-Host etwas anderes tut, als es für den Betrieb der VM's nötig ist. Dies macht den Host dann zu einem Server.

    Dann ist es auch kein Wunder, dass

    - kleine Unternehmen sich an den Lizenzen schnell verheben können da ich mehr Lizenzen erwerben muss als ich benötige.
    - ich immer mehr und stärker dazu tendiere, auf Linux umzusteigen, da ich mir Microsoft nicht mehr leisten kann.

    Da nun Microsoft nach und nach alle anderen Produkte vom Markt verdrängt (siehe Virescanner, nun auch Browser) wird dies wohl irgendwann auch Linux betreffen. Spätesten dann, wenn Microsoft Server nicht mehr auf Linux gehostet werden dürfen. Nicht, weil es technisch nicht geht, sondern weil es rechtlich verboten wird.

    Ich weiß, dass ist wohl wieder polemisch. Aber ich betrachte die Entwicklung von Microsoft seit "Windows 286" wirklich mit Sorge.

    Dienstag, 22. Dezember 2020 21:47
  • Spätesten dann, wenn Microsoft Server nicht mehr auf Linux gehostet werden dürfen. Nicht, weil es technisch nicht geht, sondern weil es rechtlich verboten wird.

    Sorry, aber dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Das hat es noch nicht einmal zu Beginn der Hyper-V-Zeit gegeben, als Microsoft den eigenen Hypervisor auf dem Markt platzieren musste. Es gab von Anfang an die Alliance mit VMware, Citrix und anderen. Die Lizenzierung war von Anfang an (also seit 2008) so wie jetzt, auf das Blech und nicht auf den Hypervisor bezogen. Es gab kein einziges Microsoft-Produkt - trotz anderslautender Gerüchte - das jemals einen bestimmten Hypervisor für seine Virtualisierung vorschrieb.

    Bereits 2011 war Microsoft auf Platz 5 der Core Contributors zu Linux, damals 3.0. Zumindest unter Konzernen. Aber auch Platz 15 insgesamt ist mehr als man von einer linuxhassenden Company erwarten würde.

    2016, Microsoft war der größte Open Source-Contributor überhaupt.

    Insofern nein, es ist nicht polemisch, sondern schlicht unzutreffend.

    Und in der Sache: Da Windows Server-Lizenzierung ja davon unabhängig ist, auf welchem Hypervisor der Server läuft, würde es ja nicht teurer werden, wenn man dafür rechtlich zwingend Hyper-V nehmen müsste ;-)


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Dienstag, 22. Dezember 2020 22:13
  • Wie Microsoft vorgeht sieht man ja am neuen Edge Chrome, der nun standardmäßig dazu gehört.
    Vor Jahren gab es egentlich ein Verbot dieses zu tun um den Endusern die freie Wahl des Browsers zu überlassen. Nun habe ich den Edge Chrom automatisch am Hals. Soviel zum Einhalten von Verboten.

    Aber zurück zum Thema:
    Was ich nicht begreife ist die außerordentliche Flut von nötigen dedizierten Servern, die natürlich zu lizensieren sind.
    Warum muss Exchange unbedingt alleine laufen?
    Da der Exchange bereits einen IIS betreibt, kann ich den mit unserer Anwendung parallel mit nutzen und benötige keinen 2. Server, was ich beretis ohne Probleme tue. Für sog. KMU's eine wichtige Überlegung.
    Warum müssen verschiedene Dienste (AD, DHCP, Lizenzen, SQL-Server u.v.m.) auf separaten Servern laufen, wo die Hardware dann aufgeteilt werden muss? Wenn ich die Server so beobachte kommen die im Tagesdurchschnitt auf kaum mehr als 5-10% Auslastung. Da sind doch Reserven für andere Dienste auf dem selben Server genug vorhanden.

    Aber auch zum Thema Lizenzrechner finde ich nichts vernünftiges.
    Wenn ich nur 3 Server-VM's benötige reichen dann die 2 o.g. Lizenzen zuzüglich einer weiteren Standard-Lizenz von ca. 160€? Oder muss ich dann bereits auf eine 16-Core-Lizenz aufrüsten zu 5000€?
    Genau das macht das Ganze eben nahezu unbezahlbar.

    "A minimum of 8 core licenses is required for each physical processor and a minimum of 16 core licenses is required for each server."

    Damit kann ich auch verstehen, warum die Kunden geradezu auf Cloud gezwungen werden, da ich dann tatsächlich nur die 2-3 VM-Lizenzen bezahlen muss.

    Nachtrag: Und die User-CAL's kommen auch noch oben drauf.
    Mittwoch, 23. Dezember 2020 11:53