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Replikation zur Außenstelle RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich bräuchte mal ein-zwei Tipps oder Ideen zu einer Problemstellung.

    Wir haben eine Außenstelle. Der entfernte Standort ist über eine VPN Verbindung an unser Netzwerk angebunden. Wir möchten dort im Standort einen SQL Server installieren, der die gleichen Daten hält wie der SQL Server in unserem Standort.

    Infos:

    An beiden Standorten wird Hyper-V eingesetzt

    Die Außenstelle muss nur lesend auf "Ihren" SQL Server zugreifen (keine Eingabe von Daten).

    Die Replikation kann eine zeitliche Versetzung von bis zu 3-5 Tagen haben.

    Monatlich kann man von einem inkrementellen Änderungsvolumen von ca. 800 MB ausgehen.

    Grundsätzlich geht es um die Frage, wie die Änderungen zukünftig übertragen werden.

    Folgende Lösungsansätze haben wir:

    Manuell: Inkrementelle Sicherung im HQ, Transfer der Dateien via BITS, Manuelles Einspielen im Außenstandort

    Automatisch: Automatisiertes Log-Shipping (Kopie + Verarbeitung).

    Hat jemand noch eine bessere Idee oder positive / negative Erfahrung mit einer Variante? Oder Ideen in Verbindung mit Hyper-V?

    Danke

    Micha

    Donnerstag, 17. Dezember 2015 08:14

Antworten

  • Hallo

    das aufgezeigte Datenvolumen ist sicherlich für keine Anbindung eine echte herausforderung. Insofern ist der Anspruch auf 3-4 Tage sicherlich leicht über-zuerfüllen, mit z.B. Zeitversetztem Logshipping.

    Ich würde das vermutlich auf tägliches einspielen takten, um diesen Server auch gleich als DR-Server verwenden zu können. Das ist auch leichter nachvollziehbar ("Daten vom Vortag" als "Daten vor 3 Tagen")

    Also beispielsweise stündliches T-Log-Backup (hier ist die in der SLA vereinbahrte RPO entscheidend), Übertragung zur Außenstelle und nächtliches Wiederherstellen.


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
    MCSM: Microsoft Certified Solutions Master Data Platform, MCM, MVP
    www.SarpedonQualityLab.com | www.SQL-Server-Master-Class.com

    Freitag, 18. Dezember 2015 09:47