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RemoteApp - Darstellungsprobleme mit Outlook 2019 und Win2k19 RRS feed

  • Frage

  • Guten Abend

    Ich habe die Remoteapp-Umgebung von Win2k12 auf Win2k19 migriert und dort Office 2k19 installiert. Nun haben wir mit dem Outlook einige Darstellungsfehler z.B. beim Versand von einem Email und öffnen von einem neuen Mail bleibt der Inhalt vom letzten Mail auf dem Bildschirm. Danach muss man das Fenster ein wenig bewegen und es aktualisiert sich dann. Für uns technisch begabten schnell erkennbar und not a big deal, aber für alle anderen im Büro sorgt dies für ziemliche Verwirrung. Ich habe schon Stundenlang mit diversen Settings herumgespielt und es nicht hingekriegt.

    Mit folgenden Einstellungen habe ich einmal verschiedene Tests ohne Erfolg probiert:
    - Outlook auf dem RDSH - Hardwaregrafikbeschleunigung aktiviert und deaktiviert
    - RDSH Settings (GPO)
      Advanced Remote FX on/off
      Image Quality
      Compression for Remote FX
      Color Depth

    Hat jemand eine Idee woran es liegen könnte?

    Danke

      

    Dienstag, 5. Januar 2021 21:00

Antworten

  • Es ist nur bei RemoteApp aufgetreten aber die Lösung war simpler als gedacht und zwar habe ich bei den RDH VMWare Hosts den Grafikkartenspeicher von 8MB (default) auf 128MB erhöht. Nun scheint das Problem nicht mehr aufzutreten. 

    Bei den alten RDH Win2k R2 mit Office 2k13 hatte ich nur 4MB und dort war das Problem nie aufgetreten. Aber warhscheinlich sind die neuen Systeme auch Speicherhungriger.

    • Als Antwort markiert TechNetPat Freitag, 8. Januar 2021 23:28
    Freitag, 8. Januar 2021 23:28

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  • RemoteFX wird in 2019 nicht mehr unterstützt. Hier hilft dann u.U. nur im RDS selber an der Qualität zu drehen und runter zu schrauben, z.B. nur 64K-Farben u.ä.
    Die neuren Anwendungen erfordern heute nun viel mehr Grafikleistungen was u.U. durch DDA dann verbessert wird:
    https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/virtualization/hyper-v/deploy/deploying-graphics-devices-using-dda
    Dienstag, 5. Januar 2021 22:43
  • Das ist sehr gut zu wissen. Vielen Dank. Wir verwenden jedoch VMWare und nicht Hyper-V. Dann muss ich wohl an deren Seite Änderungen vornehmen.
    Mittwoch, 6. Januar 2021 01:54
  • RemoteFX wird in 2019 nicht mehr unterstützt.

    Nicht ganz richtig. Die GPU-Virtualisierung von RemoteFX wird nicht mehr unterstützt, aber das kam hier eh nicht zum Einsatz. Alle anderen RemoteFX-Komponenten (WAN-Optimierung, USB usw.) sind weiterhin da und werden auch weiterentwickelt.


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de


    Mittwoch, 6. Januar 2021 06:28
  • Ja, danke. Aber bei den Grafikanforderungen der Anwendung handelt es sich gerade um die Grafikaufbereitung.
    Bei reinen GDI/GDI+-Funktionen können die Befehle weitergeleitet und im Client ausgeführt werden.
    Bei den neuen Verfahren müssen häufiger Bitmaps übertragen werden und das mit einer entsprechenden Wiederholrate, was zu den bekannten Effekten führt.

    Und da kommt dann auch eher vGPU zum Tragen. Allerdings ist dies für die VM da unerheblich ob es VMWare, Virtual Box oder Hyper-V ist. Solange der Windows Server nur noch DDA unterstützt muss auch die vGPU DDA bereitstellen können.

    Mittwoch, 6. Januar 2021 09:48
  • Moin,

    konntest Du verifizieren, ob das Phänomen auch auftritt, wenn Du einen vollen Desktop statt RemoteApp präsentierst?

    Was läuft auf den Clients? Kannst Du dort zum Testen das Bitmap Caching mal deaktivieren?


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Mittwoch, 6. Januar 2021 10:00
  • Es ist nur bei RemoteApp aufgetreten aber die Lösung war simpler als gedacht und zwar habe ich bei den RDH VMWare Hosts den Grafikkartenspeicher von 8MB (default) auf 128MB erhöht. Nun scheint das Problem nicht mehr aufzutreten. 

    Bei den alten RDH Win2k R2 mit Office 2k13 hatte ich nur 4MB und dort war das Problem nie aufgetreten. Aber warhscheinlich sind die neuen Systeme auch Speicherhungriger.

    • Als Antwort markiert TechNetPat Freitag, 8. Januar 2021 23:28
    Freitag, 8. Januar 2021 23:28
  •  Aber warhscheinlich sind die neuen Systeme auch Speicherhungriger.

    Auch darauf ist die Antwort einfacher als gedacht ;-) Bis Server 2016 hat sich ein Windows-Terminalserver überhaupt nicht um die Grafikausstattung seiner Hardware geschert und alles nur auf der CPU und im RAM gerechnet.

    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de


    Samstag, 9. Januar 2021 07:20
  • Und warum konnte man mit RemoteFX und vGPU Verbesserungen erziehlen?
    https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/remotefx-windows-server-2012-session-host-terminal-server-nutzen

    Entscheidend ist die Verwendung von DirectX durch die App und nicht durch den TS.

    Samstag, 9. Januar 2021 11:52
  • Und warum konnte man mit RemoteFX und vGPU Verbesserungen erziehlen?
    https://www.windowspro.de/wolfgang-sommergut/remotefx-windows-server-2012-session-host-terminal-server-nutzen

    Entscheidend ist die Verwendung von DirectX durch die App und nicht durch den TS.

    Auf Terminalservern? Konnte man nicht. vGPU unter RemoteFX war von Anfang bis zu Ende VDI vorbehalten. Ob bei 2016, wo RemoteFX ja noch und GPU-Awareness des RDSH schon verfügbar war, spürbare Verbesserungen erreicht werden konnten, darüber scheiden sich die Geister. Aber bei 2012R2 war noch alles, was mit GPU, ob echt oder virtualisiert, zu tun hatte, dem Terminalserver egal.

    Alle anderen RemoteFX-Features waren tatsächlich auch im Terminalserver-Betrieb verfügbar. Die haben aber nichts mit der Hardware zu tun.


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Samstag, 9. Januar 2021 13:17