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Umbenennen einer Domäne - Windows 2008 R2 RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    habe herausgefunden, dass das Umbennen einer Domäne mit dem tool rendom.exe durchzuführen ist.

    Sind dabei Schwierigkeiten zu erwarten oder sollte das ganze problemlos klappen?

    Welche Schritte sind dafür notwendig?

     

    Vielen Dank,

    Petersen

    Freitag, 14. Mai 2010 11:30

Antworten

  • Und nachdem du das rausgefunden hast, hast du die Suchmaschine geschlossen und nicht mehr geschaut, ob es dafür Anleitungen und Whitepaper gibt? ;)

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc738208(WS.10).aspx

    Ja grundsätzlich funktioniert das problemlos, aber es gibt afaik Ausschlußkriterien wie bspw. ein installierter Exchange 2007/2010.

     

    Bye

    Norbert


    Dilbert's words of wisdom #32: If it wasn't for the last minute, nothing would get done.
    Freitag, 14. Mai 2010 12:08
  • Servus,

    gibt es denn einen *trifftigen* Grund warum die Domäne umbenannt werden soll?
    Denn dieser Vorgang ist alles andere als "einfach" (wie so vieles in der IT).
    Es ist zwar möglich ab dem Gesamtstrukturfunktionsmodus "Windows Server 2003" eine Domäne umzubenennen,
    doch falls man diesen Weg gehen möchte, muss vorher die Umgebung genauestens analysiert und die notwendigen Schritte geplant werden.
    Die Hauptproblematik sind die eingesetzten (Netzwerk-) Applikationen.

    Abgesehen davon, der Name der AD-Domäne fällt doch dem Benutzer kaum auf. Der ist in den meisten Fällen *nur* für die IT interessant.
    Die Benutzer kommen doch mit dem Domänennamen kaum in Berührung (i.d.R. "sehen" sie ihn nur bei der Anmeldung) und sehen ihn praktisch sonst nirgends.
    Der Außenauftritt ist von dem Domänennamen auch nicht abhängig. Was die Mailadressen anbetrifft, haben die mit dem Domänennamen ebenfalls nichts zu tun, genauso wenn es um die Benutzeranmeldung geht. Die Benutzeranmeldung könnte auf den userPrincipalName (UPN) umgestellt werden und dazu könnte man die Mailadresse nutzen. 

    Und abgesehen davon: Der Prozess ist kritisch und schlägt auch mal fehl. Des Weiteren wurde er nicht intensiv in komplexen Installationen von Microsoft getestet. Microsoft kann nicht *garantieren*, dass nach dem Ändern des Domänennamen alles weiterhin ordnungsgemäß funktioniert. Ist ja auch verständlich, denn es kommt auf die eingesetzten Applikationen an. Ob die alle in einer "anderen" Domäne funktionieren, kann dir keiner unterschreiben. Wenn man dennoch die Domäne umbenennen möchte, sollte man VORHER eine vollständige Sicherung der Domäne durchführen.


    Viele Grüße aus Mainz
    Yusuf Dikmenoglu - Microsoft MVP - Directory Services
    Blog: LDAP://Yusufs.Directory.Blog/
    Freitag, 14. Mai 2010 13:34

Alle Antworten

  • Und nachdem du das rausgefunden hast, hast du die Suchmaschine geschlossen und nicht mehr geschaut, ob es dafür Anleitungen und Whitepaper gibt? ;)

    http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc738208(WS.10).aspx

    Ja grundsätzlich funktioniert das problemlos, aber es gibt afaik Ausschlußkriterien wie bspw. ein installierter Exchange 2007/2010.

     

    Bye

    Norbert


    Dilbert's words of wisdom #32: If it wasn't for the last minute, nothing would get done.
    Freitag, 14. Mai 2010 12:08
  • Servus,

    gibt es denn einen *trifftigen* Grund warum die Domäne umbenannt werden soll?
    Denn dieser Vorgang ist alles andere als "einfach" (wie so vieles in der IT).
    Es ist zwar möglich ab dem Gesamtstrukturfunktionsmodus "Windows Server 2003" eine Domäne umzubenennen,
    doch falls man diesen Weg gehen möchte, muss vorher die Umgebung genauestens analysiert und die notwendigen Schritte geplant werden.
    Die Hauptproblematik sind die eingesetzten (Netzwerk-) Applikationen.

    Abgesehen davon, der Name der AD-Domäne fällt doch dem Benutzer kaum auf. Der ist in den meisten Fällen *nur* für die IT interessant.
    Die Benutzer kommen doch mit dem Domänennamen kaum in Berührung (i.d.R. "sehen" sie ihn nur bei der Anmeldung) und sehen ihn praktisch sonst nirgends.
    Der Außenauftritt ist von dem Domänennamen auch nicht abhängig. Was die Mailadressen anbetrifft, haben die mit dem Domänennamen ebenfalls nichts zu tun, genauso wenn es um die Benutzeranmeldung geht. Die Benutzeranmeldung könnte auf den userPrincipalName (UPN) umgestellt werden und dazu könnte man die Mailadresse nutzen. 

    Und abgesehen davon: Der Prozess ist kritisch und schlägt auch mal fehl. Des Weiteren wurde er nicht intensiv in komplexen Installationen von Microsoft getestet. Microsoft kann nicht *garantieren*, dass nach dem Ändern des Domänennamen alles weiterhin ordnungsgemäß funktioniert. Ist ja auch verständlich, denn es kommt auf die eingesetzten Applikationen an. Ob die alle in einer "anderen" Domäne funktionieren, kann dir keiner unterschreiben. Wenn man dennoch die Domäne umbenennen möchte, sollte man VORHER eine vollständige Sicherung der Domäne durchführen.


    Viele Grüße aus Mainz
    Yusuf Dikmenoglu - Microsoft MVP - Directory Services
    Blog: LDAP://Yusufs.Directory.Blog/
    Freitag, 14. Mai 2010 13:34