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Problem beim Erstellen einer Schutzgruppe RRS feed

  • Allgemeine Diskussion

  • Hallo,

    wir sichern mit DPM 2012 auf einem PDC (Windows 2012 R2) die lokalen Daten auf ein Tandberg Laufwerk. Der SQL Server, der Hyper-V Dienst sind auch lokal auf dem Server installiert. Alles scheint zu funktionieren. Es tauchen aber 2 Probleme auf:

    1.) Beim Erstellen einer Schutzgruppe mit die Info :

    DPM is unable to enumerate contents in <MSSQLSERVER> on the protected computer <ServerName> . Recycle Bin, System Volume Information folder, non-NTFS volumes, DFS links, CDs, Quorum Disk (for cluster) and other removable media cannot be protected.

    ID 38 angezeigt.

    2.) Bei geplanten Aufträgen tauchen die eingestellten Backupzeiten nicht auf.

    3.) Ein Band aus dem Wechsler wird als ungültig angezeigt. Dieses Band wurde zum Sichern schon benutzt, aber der Server wurde mit einem Image auf einen Stand vor dem Backuptermin zurückgesetzt. Ein Austauschen des Bacrcodes brachte auch keine Lösung. Ein Inventarisieren, Katalogisieren bringt keine Lösung. Das Band läßt sich mit DPM auch nicht Löschen oder ähnliches.

    Vielen Dank im Vorab für die Tipps.

    Montag, 10. November 2014 09:48

Alle Antworten

  • Moin,

    Du hast mehrere Probleme in Deiner Umgebung. Ich fürchte, die sind nicht über ein Forum zu lösen.

    Domain Controller, SQL, DPM und Hyper-V direkt auf 'Blech' installiert - keine gute Idee.

    DC, SQL und DPM mögen zwar funktionieren, haben aber das Problem, dass Produktiv und Backup auf der selben Hardware laufen - damit wird das Recovery nach einem Totalverlust schwer.

    Dann kommen wir zum nächsten Problem: aber der Server wurde mit einem Image auf einen Stand vor dem Backuptermin zurückgesetzt . Image-Backups sind ein no-go für Domain Controller, Datenbanken usw.

    Und zuletzt läuft auch noch Hyper-V auf dem System. Ein Virtualisierungshost sollte nur Virtualisierungshost sein und keine anderen Rollen innehaben.

    Ich sehe zwei Möglichkeiten:

    1. Du suchst Dir einen Experten, der das Chaos für Dich beseitigt (MS Support wäre eine Anlaufstelle)
    2. Du sicherst alle Nutzdaten manuell und fängst noch mal von vorne an, aber richtig

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    • Bearbeitet Dark Grant Montag, 10. November 2014 23:44
    Montag, 10. November 2014 23:42
  • Hallo,

    noch ist der Server kein Produktivsystem. Daher habe ich immer vor weiteren Installationen ein Imagebackup angelegt, um im Fall der Fälle einen Schritte zurück gehen zu können.

    DC, SQL, DPM und Hyper-V auf einem Rechner geht. Mit den Einschränkungen laut MS kann ich leben, da es sowieso nur einen Server geben wird, der auch alle Nutzdaten enthält. Das Bare Metal Backup wird nur jetzt benutzt.

    Leider kann ich anhand der Fehlermeldung ID 38 auf keinen Configfehler schließen. Klingt nach einem Rechte-/ Zugriff - Problem auf dem SQL Server. Warum dann aber nur bei den genannten Funktionen. Bei MS finde ich auch keinen Hinweis darauf. 

    Ein parallel installiertes, virtuelles Testsystem an einem anderen Rechner zeigt die ID 38 Fehlermeldung nicht an, trotz identischer Konfiguration.

    Dienstag, 11. November 2014 12:00
  • Moin,

    meiner Meinung nach, hast Du eine optimierungsfähige Herangehensweise (... bitte nicht als persönliche Beleidigung auffassen)

    > Daher habe ich immer vor weiteren Installationen ein Imagebackup angelegt, um im Fall der Fälle einen Schritte zurück gehen zu können

    Dafür gibt es Windows Server Backup oder andere VSS basierte Backuplösungen. Images sind Relikte aus dem letzten Jahrtausend.

    Ein Produktivsystem, das vorher zum Testen herhalten musste, sollte grundsätzlich frisch aufgesetzt werden. Nichts mit Rollback auf älteren Stand usw.

    > DC, SQL, DPM und Hyper-V auf einem Rechner geht.

    Nicht Alles, was sich ohne Fehlermeldung installieren lässt, führt auch zu einer empfohlenen oder unterstützten Konfiguration. Es hat seinen Grund, warum MS 'best practices' für diverse Dienste herausgibt.

    > Mit den Einschränkungen laut MS kann ich leben, da es sowieso nur einen Server geben wird, der auch alle Nutzdaten enthält.

    Könntest Du mit den Eischränkungen leben, würdest Du nicht schon vor der Produktivsetzung Hilfe benötigen.

    Sehe das Ganze als Test, der fehlgeschlagen ist, und fange noch mal richtig an.

    > Das Bare Metal Backup wird nur jetzt benutzt.

    Sobald der Server produktiv läuft, kann er nicht kaputt gehen? Durch Naturgewalt oder Feuer zerstört werden? Nicht bei einem Einbruch gestolen werden?

    So einen Server will ich auch ;)


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    Dienstag, 11. November 2014 18:08
  • Hi,

    zu Deinem SQL-Problem: falls es sich um einen SQL 2012 handelt, musst Du dem Konto "NT-AUTORITÄT\SYSTEM" SysAdmin-Rechte innerhalb von SQL (mittels SQL Server Management Studio) geben.


    Gruß

    Ben

    MCITP Windows 7

    Wenn Dir meine Antwort hilft, markiere sie bitte entsprechend als Antwort! Danke! :-)

    Hinweis: Meine Posts werden "wie besehen" ohne jedwede Gewähr bereitgestellt, da menschliche, technische und andere Fehler nicht ausgeschlossen werden können.

    Donnerstag, 13. November 2014 07:54
  • Ja so etwas in der Art muss es sein. Leider ist es in dem Fall so, dass dieses Konto bereits sysadmin Rechte hat.

    Nochmal zum genauen Verständnis:

    - ich habe mit Windows Server Sicherung ein Image erstellt. (ist immer mit VSS - Sonst wären viele Dateien nicht sicherbar.)

    - zu best practice: es gibt sogar eine Anleitung vom MS zur Installation von DPM auf DC´s. Trotz der Fehlermeldung, dass der Papierkorb und SystemVolumeInformation nicht geschützt werden können, habe ich gestern sichern und genau das auch komplett wiederherstellen können. Das Problem mit ID 38 wird eher ein Zugriffs- oder Rechteproblem sein. Eine genauso installierte Maschine in Virtualbox hat komischerweise keine solche Fehlermeldung mit ID 38. Ich suche gerade nach Unterschieden bei den Rechten und Einstellungen. Insgesamt ist DPM selbst gegenüber Backup Exec immer noch ein Bastelsystem. Leider. Die Meldung ID 38 ist nach Einstufung von MS auch kein Fehler, sondern nur eine Info.

    - die Einschränkungen sind i.O. auf dem DC. Ich kann Nutzdaten sichern und wiederherstellen. Zusätzlich zu den Bandsicherungen wird dann noch mit Windows Server Sicherung auf NAS ein Backup angelegegt nach dem Prinzip der doppelten / redundanten Sicherung.

    @Dark Grant: Wo habe ich gesagt, dass der Server nicht kaputt gehen wird? Ist eine BareMetal Sicherung auf ein NAS kein gutes Mittel gegen einen Komplett Ausfall?

    @Ben-neB: Der Tipp geht in die richtige Richtung und hilft mehr als Unterstellungen und Vermutungen.

    Freitag, 14. November 2014 09:09
  • Hi,

    hast Du schon das aktuellste Update Rollup 4 installiert? Eventuell behebt das einige Probleme.

    http://support.microsoft.com/kb/3009516

    Falls der Download-Link nicht gehen sollte, kannst Du auch die KB-Nummer im Microsoft Updatekatalog einfügen und suchen: https://catalog.update.microsoft.com/v7/site/Thanks.aspx?id=140

    zu Problem 1: https://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/03f1267a-5061-488d-b4d6-e4b3b9b66dd5/use-dpm-2012-to-backup-sql-server-2012?forum=dataprotectionmanager

    Problem 2 verstehe ich noch nicht so ganz - Du hast einen Task angelegt und jetzt wird die Backup-Zeit WO nicht angezeigt?

    Zu Problem 3: kannst Du das Band auch über die Library selbst löschen? Evtl. kannst Du dann das Band über DPM neu einlesen und formatieren.


    Gruß

    Ben

    MCITP Windows 7

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    Freitag, 14. November 2014 09:40
  • Hallo,

    danke für die Antwort.

    zu 1.) Ich habe einen WSUS installiert, der alle Updates automatisch zieht. Die nötigen Updates für den SQL Server sind mit drin und auch genehmigt. Der Stand ist also de aktuellste.

    zu 2.) Problem hat sich - so glaube ich geklärt. Die geplanten Task erscheinen nur ab einem bestimmten Zeitraum vorher als geplant und nicht für jetzt bis in alle Zukunft. Scheinbar wir nur der nächste geplante Task ab ca. 2 Tage vorher angezeigt. Warum auch immer. Aber der läuft auch immer gut und fehlerfrei.

    zu 3.) hat sich auch geklärt. Ich habe zum 2. Mal einen älteren Stand wiederhergestellt aus einem Bare Metal Image. Dann konnte ich das Band löschen und nun ist es wieder verfügbar. Unerklärlich, aber zweimal das gleiche ist nicht dasselbe????? :-)

    Das Problem mit der ID 38 besteht immer noch. Ich bin da noch am Forschen. Für mich heißt das aber:

    - Sicherung und Wiederherstellung normaler Daten ist möglich

    - keine Wiederherstellung für "SystemVolumeInformation"

    - den Papierkorb zu sichern und wiederherzustellen ist trotz anders lautender Meldung scheinbar doch möglich (habe es getestet)

    Den Rest der Einschränkungen nutze ich (zum Glück) nicht.

    SystemVolumeInformation sicher ich aber über Windows Server Sicherung. Und da klappt es.

    Donnerstag, 20. November 2014 14:04