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KMS - Virtualisierung RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    wir nutzen bei uns eine Virtualisierungsplattform namens "Foss-Cloud".

    Auf dieser Plattform haben wir 32 Dynamische Maschinen laufen, d.h. das sind Maschinen die aus einem "Golden Image", quasi einem Template jede Nacht neu erzeugt werden.
    Folglich gibt es jede Nacht 32 neue Maschinen, sodass diese am nächsten morgen wieder frisch sind.

    Außerdem läuft auf diesem noch eine Virtuelle Maschine mit einem Windows Server 2012 R2, auf dem KMS für die Dynamischen Maschinen installiert ist.

    Jetzt haben wir das Problem, dass die CMID des Templates immer identisch mit dem der geclonten Maschinen ist, sodass die "Aktuelle Anzahl" im KMS nicht hochgezählt wird. 
    Dies konnte ich allerdings so lösen, dass die Maschinen, nachdem diese in der Nacht erzeugt wurden zunächst ein "slmgr /rearm" ausführen um eine neue CMID zu erhalten. Im Anschluss installiert das Skript den KMS Client Setup Key und die Maschinen werden aktiviert. Dies funktioniert auch so, wie es soll und auch im Windows Server wird unter "slmgr /dlv" im Eintrag "Aktuelle Anzahl" der Eintrag incrementiert, sobald eine Maschine startet. Dies funktioniert also.

    Jetzt die Frage:
    Wir besitzen 60 Windows 7 KMS Lizenzen.
    Was bedeutet also dieses "Aktuelle Anzahl" eigentlich exakt? 
    Angenommen es werden 3 Tage lang jede Nacht diese Maschinen neugestartet, sodass die "Aktuelle Anzahl" prinzipiell auf 96 stehen müsste. Meckert der KMS Server dann, weil wir nur 60 Lizenzen besitzen, oder merkt der KMS Server, dass eine VM vom Vortag, die ja in der Nacht zerstört wurde, nicht mehr existiert und makiert diese Lizenz wieder als frei? Wenn ja, nach welcher Zeit macht er dieses bzw. kann man das auch umkonfigurieren?

    Wäre super, wenn ihr mir hier etwas Licht ins dunkle bringen könntet.
    Montag, 25. September 2017 21:50

Antworten

  • Vielen Dank für deine Antwort.

    Entschuldige meine Anfängerfragen, aber ich versuche mich aktuell etwas in KMS und das Lizensierungsmodell von Microsoft einzuarbeiten.

    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen - KMS bzw. die Aktivierung hat nicht all zu viel mit Lizensierung zu tun. ;)

    Zum Thema KMS, falls noch nicht bekannt:

    Plan for Volume Activation

    Bereitstellen von KMS-Aktivierung

    KMS - Key Management Service - Installation und Konfiguration

    Wenn ich das richtig verstehe, muss folglich der SysAdmin "manuell" dafür sorgen, dass nicht mehr Maschinen im Netzwerk mit Lizenzen versorgt werden, als offiziell erworben wurden? Aber seitens Microsoft gibt es keine Kontrolle?

    Da man einen KMS nur mit VL Lizenzen einsetzen kann, befindet man sich damit schon eher in etwas größeren Umgebungen. Solche Netze haben nicht selten keinen uneingeschränkt freien Internet-Zugang - und damit auch nicht zu MS-Servern. Ganz zu schweigen von Einrichtungen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf, ganz ohne Internet-Anbindung. Eine verpflichtende online Validierung der Lizensierung gibt es an der Stelle also aus gutem Grund nicht.

    Hat Microsoft da denn kein Interesse oder verifizieren die es aus genau diesem VM Grund nicht, da es dann zu mehr Problemen kommt als Vorteile?

    Interesse sicher, Gründe siehe oben.

    Wie wäre denn jetzt der optimale Workflow von SysPrep:

    Ich nehme mir also meine Template Maschine und mache ein SysPrep /oobe und bastel mir eine entsprechende unattended.xml, die Domäne, KMS Key etc. einrichtet und den normalen Setup Prozess überspringt.

    Sobald SysPrep dann ausgeführt wurde, sprich ich auf dem Willkommen Screen der Installation land, schalte ich die VM aus, erstelle ein Template und kann dann VMs damit erstellen. Sobald diese Starten werden diese dann automatisch eingerichtet und bekommen eine individuelle CMID, sodass Windows und Office aktiviert wird?

    Die Master VM so einrichten wie du sie brauchst (Softwareinstallation , Einstellungen, Patches, Daten, etc.), Office rearm ausführen, sysprep /generalize mit Verweis auf deine Unattend.xml und anschließendem Shutdown. Dann von der heruntergefahren VM dein Golden Image ziehen.

    Beim Hochfahren der davon geklonten VMs findet dann die Spezialisierung (OOBE) statt - gemäß der Vorgaben deiner Unattend.xml.

    An welchem Punkt der Installation wird denn die CMID genau generiert?
    Danke :)

    Eben während des Spezialisierungsprozesses (dem ersten Start) der neuen VM.

    Gruß TechnikSC885

    Dienstag, 26. September 2017 08:10
  • Die maximale Rearm-Zahl hat nichts mit der Gültigkeit der Aktivierung zu tun, die gilt immer.

    Wenn du dein Golden Image häufiger auf Basis des vorhandenen anpassen möchtest, empfiehlt es sich einen Snapshot zu erstellen bevor du den sysprep Prozess anwirfst (kann auch nicht schaden einen Snapshot zu haben, falls in der Generalisierungsphase etwas schief geht, oder man etwas vergessen hat).

    Zur Unattend.xml: Empfehlungen für das Erstellen von Antwortdateien

    Gruß TechnikSC885

    Dienstag, 26. September 2017 09:21
  • Danke für die Antwort.

    Ich habe jetzt etwas mit SysPrep rumgespielt, aber das ist für unsere Umgebung leider eher weniger geeignet.

    Was genau spricht deiner Meinung nach denn gegen die Eignung, bzw. wo "klemmt's"?

    Thema Office:
    Ich habe auf der Master VM Office eingerichtet und im Anschluss OSPPREARM ausgeführt. Sobald ich dann davon ein Golden Image erzeuge und im Anschluss davon eine VM erstelle, landet Office in der Graceperiod, was ja auch richtig ist. Wenn ich das richtig verstehe, dann sollte sich Office innerhalb von 120 Minuten dann automatisch beim KMS melden und sich aktivieren. Allerdings zeigt die Graceperiod die Zeit seit dem Rearm an, den ich in der Master VM gemacht habe. Irgendwie auch nachvollziehbar. Wenn jetzt aber 30 Tage vorbei sind, und man eine VM startet an der sofort gearbeitet werden soll, sprich keine 120min Vorlaufzeit hat, dann gibt es ja eine Fehlermeldung sowie einen Roten Balken, dass die Produktaktivierung nicht möglich war (oder ähnlich). Jetzt ist die Frage wie man dies verhindern könnte oder anders gesagt. Office aktiviere sobald es gestartet wird. Sobald ich manuell ein ospp.vbs /act mache ist es ja sofort aktiviert. Muss man dies wirklich mit einem Skript machen oder geht das auch schöner?

    Wenn die Graceperiod abgelaufen ist, heißt das einfach nur dass das System sofort aktiviert werden will --> es "sieht" den KMS und aktiviert sich ohne Wartezeit. Probleme bzw. den roten Balken gibt's nur, wenn der KMS in dem Moment nicht erreichbar wäre.

    Gruß TechnikSC885

    Dienstag, 26. September 2017 17:24

Alle Antworten

  • Hallo Waishon,

    >> Jetzt haben wir das Problem, dass die CMID des Templates immer identisch mit dem der geclonten Maschinen ist, sodass die "Aktuelle Anzahl" im KMS nicht hochgezählt wird.

    Vorgesehen wäre da eigentlich, dass das "Golden Image" vor dem Ablegen per sysprep für's OS und ospprearm falls auch Office eingesetzt wird, generalisiert wird. Damit ersparst du dir zum einen "Handstände" per Skript auf den immer neu generierten VMs - und damit auch die mögliche Fehlerquelle, dass dein KMS-Zähler unbemerkt "abstürzt" wenn das Skript mal aus irgend einem Grund nicht funktionieren sollte.

    >> Meckert der KMS Server dann, weil wir nur 60 Lizenzen besitzen, oder merkt der KMS Server

    Wie viele Lizenzen du hast weiß dein KMS garnicht - das (Lizenz-)Rechtliche ist vom (Aktivierungs-)Technischen komplett getrennt. So bald dein KMS den erforderlichen Mindestzähler für OS/Office erreicht hat, aktiviert der dir munter alles was er zu sehen bekommt - völlig ungeachtet dessen ob ihr genug Lizenzen für die eingesetzten Produkte vorhaltet.

    Gruß TechnikSC885

    • Bearbeitet TechnikSC885 Dienstag, 26. September 2017 04:50
    Dienstag, 26. September 2017 04:48
  • Vielen Dank für die Antwort! 

    >> Jetzt haben wir das Problem, dass die CMID des Templates immer identisch mit dem der geclonten Maschinen ist, sodass die "Aktuelle Anzahl" im KMS nicht hochgezählt wird.

    Vorgesehen wäre da eigentlich, dass das "Golden Image" vor dem Ablegen per sysprep für's OS und ospprearm falls auch Office eingesetzt wird, generalisiert wird. Damit ersparst du dir zum einen "Handstände" per Skript auf den immer neu generierten VMs - und damit auch die mögliche Fehlerquelle, dass dein KMS-Zähler unbemerkt "abstürzt" wenn das Skript mal aus irgend einem Grund nicht funktionieren sollte.

    Stimmt so sollte man dies eigentlich machen. Leider nutzen wir noch eine pädagogische Software die Sysprep verhindert bzw. im Anschluss einiges durcheinander bringt. Gibt es eine Beispiel unattended Datei die lediglich die CMID aufräumt aber die Benutzer und co unberührt lässt?

    Was meinst du genau mit "abstürzen"? 

    >> Meckert der KMS Server dann, weil wir nur 60 Lizenzen besitzen, oder merkt der KMS Server

    Wie viele Lizenzen du hast weiß dein KMS garnicht - das (Lizenz-)Rechtliche ist vom (Aktivierungs-)Technischen komplett getrennt. So bald dein KMS den erforderlichen Mindestzähler für OS/Office erreicht hat, aktiviert der dir munter alles was er zu sehen bekommt - völlig ungeachtet dessen ob ihr genug Lizenzen für die eingesetzten Produkte vorhaltet.

    Gruß TechnikSC885

    Kann man vereinfacht sagen, dass der KMS lediglich die Aktivierung "verteilt" und die VMs/Computer dann selber eine Anfrage an Microsoft/KMS senden, ob dieser gültig ist? Was ist denn, wenn 96 Maschinen innerhalb von 3 Tagen, wovon 64 allerdings wieder gekillt wurden, eine Lizensierungsanfrage senden, und wir nur 60 Lizenzen besitzen? Gibt es dort irgendwelche Probleme?

    Um das zusammenzufassen, sollte es mit der oben genannten Methode, die CMID zu löschen prinzipiell kein Problem gebe, da ein SysPrep ja eigentlich das gleiche tun würde. Dort hätte man ja analog die selbe Problematik mit den hochzälenden Lizenzen, richtig?

    Dienstag, 26. September 2017 06:26
  • Richtig, der KMS aktiviert nur - und zählt dabei wie viele unterschiedliche Clients ihm in einem bestimmten Zeitfenster begegnen.

    Dieser Zähler ist aber absolut nicht von Interesse - so lange er die erforderliche Mindestzahl nicht unterschreitet und der KMS damit die Aktivierung wieder einstellt.

    Auch die Clients überprüfen nichts mehr gegen MS Server o.Ä. - die sehen den KMS, werden aktiviert und gut.

    Wie gesagt Technik (Aktivierung) und Recht (Lizenzierung) sind zwei paar Schuhe - eine Validierung findet da nicht statt. Die einzige "Überprüfung" ist die initiale aktivierung deines KMS-Servers.

    So lange du den KMS-Zähler "hoch hältst", ist absolut irrelevant wie du das machst, ob manuell an jedem Client, automatisiert per Skript auf den Clients - oder eben wie eigentlich von MS angedacht via sysprep+ospprearm beim Erstellen des golden Image...
    Mit letzterer Methode würdest du allerdings eben unnötige Fehlerquellen vermeiden.

    PS: was die Lizensierung angeht, ist es deine Aufgabe dafür zu sorgen, dass im Falle eines Audits die erforderliche Anzahl Lizenzen zu den aktivierten Systemen (nicht dem Zähler des KMS) vorgehalten wird.

    Gruß TechnikSC885


    • Bearbeitet TechnikSC885 Dienstag, 26. September 2017 06:43 PS:
    Dienstag, 26. September 2017 06:39
  • Vielen Dank für deine Antwort.

    Entschuldige meine Anfängerfragen, aber ich versuche mich aktuell etwas in KMS und das Lizensierungsmodell von Microsoft einzuarbeiten.

    Wenn ich das richtig verstehe, muss folglich der SysAdmin "manuell" dafür sorgen, dass nicht mehr Maschinen im Netzwerk mit Lizenzen versorgt werden, als offiziell erworben wurden? Aber seitens Microsoft gibt es keine Kontrolle? Hat Microsoft da denn kein Interesse oder verifizieren die es aus genau diesem VM Grund nicht, da es dann zu mehr Problemen kommt als Vorteile?

    Wie wäre denn jetzt der optimale Workflow von SysPrep:

    Ich nehme mir also meine Template Maschine und mache ein SysPrep /oobe und bastel mir eine entsprechende unattended.xml, die Domäne, KMS Key etc. einrichtet und den normalen Setup Prozess überspringt.

    Sobald SysPrep dann ausgeführt wurde, sprich ich auf dem Willkommen Screen der Installation land, schalte ich die VM aus, erstelle ein Template und kann dann VMs damit erstellen. Sobald diese Starten werden diese dann automatisch eingerichtet und bekommen eine individuelle CMID, sodass Windows und Office aktiviert wird?

    An welchem Punkt der Installation wird denn die CMID genau generiert?

    Danke :)


    Dienstag, 26. September 2017 07:17
  • Vielen Dank für deine Antwort.

    Entschuldige meine Anfängerfragen, aber ich versuche mich aktuell etwas in KMS und das Lizensierungsmodell von Microsoft einzuarbeiten.

    Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen - KMS bzw. die Aktivierung hat nicht all zu viel mit Lizensierung zu tun. ;)

    Zum Thema KMS, falls noch nicht bekannt:

    Plan for Volume Activation

    Bereitstellen von KMS-Aktivierung

    KMS - Key Management Service - Installation und Konfiguration

    Wenn ich das richtig verstehe, muss folglich der SysAdmin "manuell" dafür sorgen, dass nicht mehr Maschinen im Netzwerk mit Lizenzen versorgt werden, als offiziell erworben wurden? Aber seitens Microsoft gibt es keine Kontrolle?

    Da man einen KMS nur mit VL Lizenzen einsetzen kann, befindet man sich damit schon eher in etwas größeren Umgebungen. Solche Netze haben nicht selten keinen uneingeschränkt freien Internet-Zugang - und damit auch nicht zu MS-Servern. Ganz zu schweigen von Einrichtungen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf, ganz ohne Internet-Anbindung. Eine verpflichtende online Validierung der Lizensierung gibt es an der Stelle also aus gutem Grund nicht.

    Hat Microsoft da denn kein Interesse oder verifizieren die es aus genau diesem VM Grund nicht, da es dann zu mehr Problemen kommt als Vorteile?

    Interesse sicher, Gründe siehe oben.

    Wie wäre denn jetzt der optimale Workflow von SysPrep:

    Ich nehme mir also meine Template Maschine und mache ein SysPrep /oobe und bastel mir eine entsprechende unattended.xml, die Domäne, KMS Key etc. einrichtet und den normalen Setup Prozess überspringt.

    Sobald SysPrep dann ausgeführt wurde, sprich ich auf dem Willkommen Screen der Installation land, schalte ich die VM aus, erstelle ein Template und kann dann VMs damit erstellen. Sobald diese Starten werden diese dann automatisch eingerichtet und bekommen eine individuelle CMID, sodass Windows und Office aktiviert wird?

    Die Master VM so einrichten wie du sie brauchst (Softwareinstallation , Einstellungen, Patches, Daten, etc.), Office rearm ausführen, sysprep /generalize mit Verweis auf deine Unattend.xml und anschließendem Shutdown. Dann von der heruntergefahren VM dein Golden Image ziehen.

    Beim Hochfahren der davon geklonten VMs findet dann die Spezialisierung (OOBE) statt - gemäß der Vorgaben deiner Unattend.xml.

    An welchem Punkt der Installation wird denn die CMID genau generiert?
    Danke :)

    Eben während des Spezialisierungsprozesses (dem ersten Start) der neuen VM.

    Gruß TechnikSC885

    Dienstag, 26. September 2017 08:10
  • Ah! Vielen Dank! Jetzt ist einiges klarer.

    Jetzt habe ich mir andere Technet Artikel/Forenbeiträge zu SysPrep durchgelesen und hier war die Rede von maximal 3 maligen Rearm. Ist das richtig, dass dies nur gilt, falls man keinen gültigen Lizenzschlüssel für die Master VM hat? Da wir aber KMS haben und somit auch eine gültige Aktivierung, können wir auf unserer Master VM auch beliebig oft ein SysPrep machen, oder?

    Die XML Datei sollte man am besten mit ICE zusammenbasteln, oder?
    • Bearbeitet Waishon Dienstag, 26. September 2017 08:40
    Dienstag, 26. September 2017 08:37
  • Die maximale Rearm-Zahl hat nichts mit der Gültigkeit der Aktivierung zu tun, die gilt immer.

    Wenn du dein Golden Image häufiger auf Basis des vorhandenen anpassen möchtest, empfiehlt es sich einen Snapshot zu erstellen bevor du den sysprep Prozess anwirfst (kann auch nicht schaden einen Snapshot zu haben, falls in der Generalisierungsphase etwas schief geht, oder man etwas vergessen hat).

    Zur Unattend.xml: Empfehlungen für das Erstellen von Antwortdateien

    Gruß TechnikSC885

    Dienstag, 26. September 2017 09:21
  • Danke für die Antwort.

    Ich habe jetzt etwas mit SysPrep rumgespielt, aber das ist für unsere Umgebung leider eher weniger geeignet.

    Thema Office:

     Ich habe auf der Master VM Office eingerichtet und im Anschluss OSPPREARM ausgeführt. Sobald ich dann davon ein Golden Image erzeuge und im Anschluss davon eine VM erstelle, landet Office in der Graceperiod, was ja auch richtig ist. Wenn ich das richtig verstehe, dann sollte sich Office innerhalb von 120 Minuten dann automatisch beim KMS melden und sich aktivieren. 

    Allerdings zeigt die Graceperiod die Zeit seit dem Rearm an, den ich in der Master VM gemacht habe. Irgendwie auch nachvollziehbar. Wenn jetzt aber 30 Tage vorbei sind, und man eine VM startet an der sofort gearbeitet werden soll, sprich keine 120min Vorlaufzeit hat, dann gibt es ja eine Fehlermeldung sowie einen Roten Balken, dass die Produktaktivierung nicht möglich war (oder ähnlich). 

    Jetzt ist die Frage wie man dies verhindern könnte oder anders gesagt. Office aktiviere sobald es gestartet wird. Sobald ich manuell ein ospp.vbs /act mache ist es ja sofort aktiviert. Muss man dies wirklich mit einem Skript machen oder geht das auch schöner?

    Dienstag, 26. September 2017 17:11
  • Danke für die Antwort.

    Ich habe jetzt etwas mit SysPrep rumgespielt, aber das ist für unsere Umgebung leider eher weniger geeignet.

    Was genau spricht deiner Meinung nach denn gegen die Eignung, bzw. wo "klemmt's"?

    Thema Office:
    Ich habe auf der Master VM Office eingerichtet und im Anschluss OSPPREARM ausgeführt. Sobald ich dann davon ein Golden Image erzeuge und im Anschluss davon eine VM erstelle, landet Office in der Graceperiod, was ja auch richtig ist. Wenn ich das richtig verstehe, dann sollte sich Office innerhalb von 120 Minuten dann automatisch beim KMS melden und sich aktivieren. Allerdings zeigt die Graceperiod die Zeit seit dem Rearm an, den ich in der Master VM gemacht habe. Irgendwie auch nachvollziehbar. Wenn jetzt aber 30 Tage vorbei sind, und man eine VM startet an der sofort gearbeitet werden soll, sprich keine 120min Vorlaufzeit hat, dann gibt es ja eine Fehlermeldung sowie einen Roten Balken, dass die Produktaktivierung nicht möglich war (oder ähnlich). Jetzt ist die Frage wie man dies verhindern könnte oder anders gesagt. Office aktiviere sobald es gestartet wird. Sobald ich manuell ein ospp.vbs /act mache ist es ja sofort aktiviert. Muss man dies wirklich mit einem Skript machen oder geht das auch schöner?

    Wenn die Graceperiod abgelaufen ist, heißt das einfach nur dass das System sofort aktiviert werden will --> es "sieht" den KMS und aktiviert sich ohne Wartezeit. Probleme bzw. den roten Balken gibt's nur, wenn der KMS in dem Moment nicht erreichbar wäre.

    Gruß TechnikSC885

    Dienstag, 26. September 2017 17:24
  • Moin,

    ich hatte erstmal ein SysPrep ohne XML Datei gemacht. Hierbei ist mir aufgefallen, dass das Einrichten der Maschine doch relativ lange dauert, bis man zum normalen Windows Installationsbildschirm gelangt. In meiner Umgebung ca 3-4 Minuten. Per Skript wäre dies in 30-60s erledigt, natürlich nicht so zuverlässig. 

    Außerdem befindet sich der Computer in einer Domäne und ich bekomme beim Login die normale Domänenaneldemaske zu sehen. Allerdings soll sich der Rechner dauerhaft automatisch mit einem Lokalen Benutzeraccount einloggen. Dies kann man aber vermutlich über die XML Regeln soweit ich weiß, oder?

    Ich setze mich die nächsten Tagen mal dran eine entsprechende XML Datei zu basteln und schauen wie gut es damit funktioniert. 

    Das "Geräte werden installiert" kann man vermutlich nicht beschleunigen oder?

    Warum ist die Geschwindigkeit wichtig?

    Klar, wenn sie VMs in der Nacht gestartet werden, ist es irrelevant, ob es jetzt 1 Minute oder 60 Minuten dauert. Allerdings kommt es teilweise auch vor, dass sich Mal eine Maschine aufhängt. Hier wäre eine Wartezeit von 3-4 Minuten Ehe man weiterarbeiten kann, zwar verschmerzbar aber doch sehr ärgerlich. 

    Dienstag, 26. September 2017 22:34
  • Ich habe jetzt eine entsprechende XML Datei erstellt, die mir das System so einrichtet, wie ich es möchte. Das funktioniert auch prima. 

    Ich kann leider keine Bilder posten, folglich muss ich das Problem beschreiben.
    Ich habe nach dem SysPrep oben noch eine schwarze Leiste. Wenn man auf Einstellungen klickt, dann öffnet sich "Textdienste und Eingabesprachen". In der Bar habe ich die Möglichkeit zwischen Deutsch und Englisch zu wählen. Gibt es eine Möglichkeit diese Bar zu entfernen während des Syspreppen?

    Samstag, 30. September 2017 15:58
  • Warum ist die Geschwindigkeit wichtig?

    Klar, wenn sie VMs in der Nacht gestartet werden, ist es irrelevant, ob es jetzt 1 Minute oder 60 Minuten dauert. Allerdings kommt es teilweise auch vor, dass sich Mal eine Maschine aufhängt. Hier wäre eine Wartezeit von 3-4 Minuten Ehe man weiterarbeiten kann, zwar verschmerzbar aber doch sehr ärgerlich. 

    Deswegen provisioniert auch jedes VDI-System, das ich kenne, ein paar Maschinen mehr als tatsächlich benötigt werden. Muss eine zerstört werden, hat der User eine fertige und bereits laufende Maschine, mit der er sich verbinden kann.

    Evgenij Smirnov

    I work @ msg services ag, Berlin -> http://www.msg-services.de
    I blog (in German) @ http://it-pro-berlin.de
    my stuff in PSGallery --> https://www.powershellgallery.com/profiles/it-pro-berlin.de/
    Exchange User Group, Berlin -> http://exusg.de
    Windows Server User Group, Berlin -> http://www.winsvr-berlin.de
    Mark Minasi Technical Forum, reloaded -> http://newforum.minasi.com

    Samstag, 30. September 2017 18:37