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Outlook 2010: Größe der OST-Datei RRS feed

  • Frage

  • Liebes Forum,

    wir haben es nun mehrfach gehabt, dass Outlook 2010 nicht mehr startete, was wahrscheinlich an der OST-Datei lag, die in beiden Fällen 49GB groß war. Nach Löschen der OST funktionierte Outlook wieder.

    MS beschreibt hier:
    https://support.microsoft.com/de-de/help/832925/how-to-configure-the-size-limit-for-both-pst-and-ost-files-in-outlook

    wie man die Größe der OST begrenzen kann.
    Es wird weiterhin beschrieben, dass die OST komprimiert wird, sobald "WarnFileSize" oder "WarnLargeFileSize" erreicht sind, allerdings auch, dass dann keine E-Mails mehr versendet werden können.

    Wie kann ich es regeln, dass die OST nicht so groß wird, dass Outlook nicht mehr startet, was offenbar bei etwa 49GB der Fall ist?

    Viele Grüße
    Davorin

    Dienstag, 18. September 2018 12:12

Alle Antworten

  • Moin,

    in die OST werden neben dem eigenen Postfach auch die angebundenen Postfächer und Public Folder-Favoriten heruntergeladen. Es gab mal einen Outlook 2010-Build, der sogar das Online-Archiv offline gespeichert hat, aber das hat MSFT schnell gefixt.

    Ab Outlook 2013 kannst Du die OST-Größe begrenzen, indem Du den Zeitraum schmälerst, der offline gespeichert wird. In 2010 gibt es diese Möglichkeit nicht, so dass Dir nur die beiden Haken als Hilfsmittel zur Verfügung stehen:

    Wenn das eigene Postfach aber schon so groß ist, hast Du keine Handhabe und musst auf den Cache Mode verzichten oder Outlook upgraden.


    Evgenij Smirnov

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    Dienstag, 18. September 2018 12:27
  • Hallo Evgenij,

    danke für deine Antwort :-)
    Da wir mittendrin sind in der Umstellung auf Win10/Off 2016 können wir es dabei belassen und ggf. die OST löschen.

    Viele Grüße
    Davorin

    Dienstag, 18. September 2018 12:42
  • Auch Archivierungseinstellungen können hier helfen, da zu archivierende Dokumente aus der aktuellen Datei entfernt und in ein Archiv gerettet werden. Diese Archive stehen dann als weitere Dateien in der Ordnersicht zur Verfügung.
    Dienstag, 18. September 2018 14:14
  • Auch Archivierungseinstellungen können hier helfen, da zu archivierende Dokumente aus der aktuellen Datei entfernt und in ein Archiv gerettet werden. Diese Archive stehen dann als weitere Dateien in der Ordnersicht zur Verfügung.

    Friends don't let friends create PST files in 2018!

    Außerdem verringert es ja nur dann die Größe der OST, wenn dabei die Daten tatsächlich auch aus dem produktiven Postfach (Erinnerung: es ist ein Exchange-System, kein POP/IMAP/PST) entfernt werden - und das kann nicht im Sinne des Betreibers sein!

    Aber da die Umstellung auf 2016 eh ins Haus steht, hat der Schmerz dann hoffentlich bald ein Ende...


    Evgenij Smirnov

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    Dienstag, 18. September 2018 19:16
  • Ich habe dies auf Grund der Größe mit meinem Firmen-Exchange-Postfach gemacht (Outlook 2016).
    Es wurde eine Archiv-PST erstellt, alles alte (>12 Monate) wurde dort hin kopiert, das Archiv ist in meiner Ordnerliste automatisch hinzugefügt und im Exchangepostfach sind diese Einträge alle weg.

    Daher verstehe ich die Aussage

    "und das kann nicht im Sinne des Betreibers sein"

    hier überhaupt nicht;-), da ich doch mein Postfach aufräumen muss und will.

    Mittwoch, 19. September 2018 10:33
  • Wir kommen einfach aus unterschiedlichen Welten. Ich nenne einfach mal ein paar der größten Schmerzen, die in meiner Welt auftreten (die Liste ist auf keinen Fall vollständig):

    • was aus dem Postfach raus ist, ist nicht erreichbar für OWA, ActiveSync, nachträgliches Legal Hold, Enterprise Search usw.
    • wo hebt man die PSTs auf? Lokal auf dem Client --> geht nicht, wenn man mehr als einen hat, von VDI und Terminalservern ganz zu schweigen. Auf einer File Share --> ist schon von Anfang an unsupported und jeder, der es für ein paar Tausend Nutzer betreiben musste, weiß auch warum. Im Roaming Profile --> viel Spaß beim täglichen Hoch- und Runterkopieren von Dutzenden Gigabyte.
    • es gibt keinen Zugriffsschutz für diese Daten, außer DRM, was aber nicht viele konsequent am Start haben. 
    • PSTs aktualisieren ihren Zeitstempel unabhängig davon, ob tatsächlich etwas verändert wurde (Backup lässt grüßen).

    Alles handelbar in einem Laden mit 10-15 Leuten, die ortsfest an einem Rechner mit Outlook arbeiten. Multipliziere mit 100+, pack mobile Endgeräte dazu, und Du hast ein komplettes Chaos.


    Evgenij Smirnov

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    Mittwoch, 19. September 2018 10:58
  • Das kann ich da schon nachvollziehen denn die Welten sind da doch nicht so weit auseinander;-).

    Aber ich denke, dass man da diesbezüglich auch eher über grundsätzliche Archivierungen (eben genau wegen dieser Probleme) unabhängig der individuellen Postfächer nachdenken muss und es gibt auch entsprechende Lösungen.
    Oder verhinderst du tatsächlich das Löschen von Einträgen eines Postfaches mit der Shift-Taste oder aus dem Ordner "Gelöschte Elemente" sowie das verschieben in z.B. den SPAM-Ordner?

    Mittwoch, 19. September 2018 11:05

  • Oder verhinderst du tatsächlich das Löschen von Einträgen eines Postfaches mit der Shift-Taste oder aus dem Ordner "Gelöschte Elemente" sowie das verschieben in z.B. den SPAM-Ordner?

    Da, wo es von den Richtlinien des Unternehmens oder der Branche her geboten ist, ja.

    Und ja, von Exchange und Outlook unabhängige Archivierungslösungen sind in der Regel die Antwort. Es ist aber viel einfacher, eine Archivierungslösung mit nur Exchange als Quelle einzuführen als noch Zehntausende von PSTs einsammeln zu müssen.

    Daher nochmal: In 2018 mit PSTs anzufangen ist einfach nur an falscher Stelle gespart und zu kurz gedacht.


    Evgenij Smirnov

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    Mittwoch, 19. September 2018 11:49
  • Ok, werde ich unserem Admin für die Zukunft mal mit auf den Weg geben.
    Mittwoch, 19. September 2018 11:55