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Unterstützte HA (Hochverfügbarkeit) RDS-Szenarien im VDI-Konstrukt RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich plane ein VDI-Konstrukt auf Basis von Server 2012 R2 welches Hochverfügbar bereitgestellt werden soll.

    Ein großes Problem habe ich bei der Frage ob meine Lösungen überhaupt von Microsoft unterstützt wird:

    RD Verbindungsbroker - Darf diese Rolle direkt auf der physische Hyper-V-Maschine installiert werden (also auf dem Session Host) oder sollte dieser Dienst innerhalb einer eigenen virtuellen Maschine ausgerollt werden?
    -> Ziel: Hochverfügbarkeit via Aktiv/Aktiv-Verbindung mit geteilter SQL-Datenbank (Cluster).

    RD Web Access - Gleiche Frage
    -> Ziel: Hochverfügbarkeit via Round-Robin

    Kopfzerbrechen macht mir der RD Lizenzserver. Die Lizenzierungsart soll pro Benutzer sein. Muss in der Art überhaupt die Rolle Hochverfügbar bereitgestellt werden?
    Wenn ja: Primärer Server mit aktivierten Lizenzen, Sekundärer Server mit temporären Lizenzen?

    Ich bedanke mich im Voraus für jede Antwort die mich in der Sache weiterbringt.


    Mit freundlichen Grüßen Christian Freund

    Montag, 8. August 2016 13:53

Antworten

  • Moin Christian,

    1. bitte nichts mit der Hyper-V-Rolle kombinieren, ob nun als RDVH oder für Server-Virtualisierung

    2. RDCB: Kann ruhig als VMs bereit gestellt werden. Mit der Platzierung musst Du schauen, die RDVH möchte man ja nicht für Servervirtualisierung lizenzieren, aber Du hast bestimmt auch einen Infrastruktur-Cluster, da können sie hin.

    3. RDWA: Hier gilt dasselbe

    4. RD Lizenzserver werden nicht hochverfügbar bereitgestellt. Hier gibt es ja Karenzzeiten, und innerhalb deren muss der Server wiederhergestellt sein. Da sich diese Zeiten in Monaten bemessen, sollte es eine machbare Aufgabe darstellen ;-) "Primäre" und "temporäre" Lizenzen bringen Dich vermutlich ohnhin in Teufels Küche.


    Evgenij Smirnov

    msg services ag, Berlin -> http://www.msg-services.de
    my personal blog (mostly German) -> http://it-pro-berlin.de
    Windows Server User Group, Berlin -> http://www.winsvr-berlin.de
    Mark Minasi Technical Forum, reloaded -> http://newforum.minasi.com

    In theory, there is no difference between theory and practice. In practice, there is.

    Montag, 8. August 2016 14:05

Alle Antworten

  • Moin Christian,

    1. bitte nichts mit der Hyper-V-Rolle kombinieren, ob nun als RDVH oder für Server-Virtualisierung

    2. RDCB: Kann ruhig als VMs bereit gestellt werden. Mit der Platzierung musst Du schauen, die RDVH möchte man ja nicht für Servervirtualisierung lizenzieren, aber Du hast bestimmt auch einen Infrastruktur-Cluster, da können sie hin.

    3. RDWA: Hier gilt dasselbe

    4. RD Lizenzserver werden nicht hochverfügbar bereitgestellt. Hier gibt es ja Karenzzeiten, und innerhalb deren muss der Server wiederhergestellt sein. Da sich diese Zeiten in Monaten bemessen, sollte es eine machbare Aufgabe darstellen ;-) "Primäre" und "temporäre" Lizenzen bringen Dich vermutlich ohnhin in Teufels Küche.


    Evgenij Smirnov

    msg services ag, Berlin -> http://www.msg-services.de
    my personal blog (mostly German) -> http://it-pro-berlin.de
    Windows Server User Group, Berlin -> http://www.winsvr-berlin.de
    Mark Minasi Technical Forum, reloaded -> http://newforum.minasi.com

    In theory, there is no difference between theory and practice. In practice, there is.

    Montag, 8. August 2016 14:05
  • Servus Evgenij,

    danke für die prompte Antwort. Das hilft mir weiter.


    Mit freundlichen Grüßen Christian Freund

    Montag, 8. August 2016 14:33