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Failover Cluster mit lokalem Speicher RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    folgendes Szenario, vielleicht kann mir jemand dabei helfen:
    Ich habe zwei identische Server welche ich als Knoten in einem Failover Cluster einbinden möchte.
    Die Server sind mit jeweils zwei Platten je 300 GB und 6x 1,2 TB ausgestattet.
    Nun möchte ich mit 2012 R2 die 6x 1,2 TB als Speicher für meine VMs nutzen. Leider werden im Failover Cluster keine geeigneten Datenträger angezeigt.

    Wie kann ich es nun schaffen, dem System vorzugaukeln passende Datenträger für ein Failover zu haben?

    Besten Dank
    Christian

    Donnerstag, 7. Januar 2016 06:10

Antworten

  • Hallo Christian,

    das iSCSI Target kann eine eigenständige Appliance im SAN sein, welche die Volumes bereitstellt und via Initiator (und IP) bestenfalls redundant (MPIO) angebunden werden.

    Du kannst auch ein Windows Server iSCSI Target bereitstellen und die Volumes für den Cluster bereitstellen.

    Bedenke, dass die Formung Deines Clusters immer dem Validierungsprozess standhalten sollte und auch hier bestenfalls ohne Fehler abschließt.

    Ich bin nicht sicher ob hier gerade etwas durcheinander geworfen wird, aber ich denke in den Artikeln die Du in Erinnerung hast ging es um die Anbindung eines Initiators an ein Target, aber keinesfalls um lokalen Speicher.

    Schau mal hier:

    https://www.windowspro.de/marcel-kueppers/windows-server-2012-r2-als-iscsi-target-konfigurieren


    Gruß,
    Marcel


    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    Donnerstag, 7. Januar 2016 13:17
  • Hallo Christian,

    Garnicht. Wenn du die lokalen Festplatten für Hyper-V nutzen willst musst du den Hyper-V Manager nehmen und die Maschinen lokal betreiben. Im Failover Cluster Manager kannst du nur Shared Storage Speicher verwenden welcher von beiden Servern angesprochen werden kann um Cluster VMs zu erhalten.

    Auf lokalen Platten kannst du auch nur lokale Hyper-V VMs betreiben. 

    Du musst in dem Fall die VHD(x) Dateien auf einen Fileserver (SMB3) oder SAN legen damit die Platten im Failover Cluster Manager angezeigt werden.


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform,
    MCSA: Windows Server 2012,

    Donnerstag, 7. Januar 2016 07:02

Alle Antworten

  • Hallo,

    ein Failovercluster benötigt einen Shared Storage in Form eines iSCSI Targets oder eines SoFS (Scale out File-server) mit SMB3 Freigaben. Ausserdem werden CSV (Cluster Shared Volumes) eingerichtet um den Knoten den gemeinsamen Speicher zur Verfügung zu stellen.

    Gruß,
    Marcel

    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    Donnerstag, 7. Januar 2016 07:02
  • Hallo Christian,

    Garnicht. Wenn du die lokalen Festplatten für Hyper-V nutzen willst musst du den Hyper-V Manager nehmen und die Maschinen lokal betreiben. Im Failover Cluster Manager kannst du nur Shared Storage Speicher verwenden welcher von beiden Servern angesprochen werden kann um Cluster VMs zu erhalten.

    Auf lokalen Platten kannst du auch nur lokale Hyper-V VMs betreiben. 

    Du musst in dem Fall die VHD(x) Dateien auf einen Fileserver (SMB3) oder SAN legen damit die Platten im Failover Cluster Manager angezeigt werden.


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform,
    MCSA: Windows Server 2012,

    Donnerstag, 7. Januar 2016 07:02
  • Hallo Marcel,

    das mit dem iSCSI Target hatte ich versucht.
    Ich hatte mal einen Artikel gefunden (finde ihn leider nur nicht mehr) wie es wohl doch gehen sollte.
    Die Anleitung hatte besagt ich sollte zuerst das Cluster erstellen. Die Rolle/das Feature iSCSI & iSNS installieren, aber keine Festplatten zuweisen. 
    Die Zielverbindung muss mit CHAP oder einem lokalen Zertifikat erstellt werden.
    Die Laufwerke sollten anschließend via IP verbunden werden.

    Soweit im Groben. Jetzt fehlt mir bei dem ganzen Konstrukt nun leider die ausführliche Anleitung, insbesondere der Punkt wie ich die Laufwerke via IP verbinde.

    Gruß
    Christian

    Donnerstag, 7. Januar 2016 12:54
  • Hallo Christian,

    das iSCSI Target kann eine eigenständige Appliance im SAN sein, welche die Volumes bereitstellt und via Initiator (und IP) bestenfalls redundant (MPIO) angebunden werden.

    Du kannst auch ein Windows Server iSCSI Target bereitstellen und die Volumes für den Cluster bereitstellen.

    Bedenke, dass die Formung Deines Clusters immer dem Validierungsprozess standhalten sollte und auch hier bestenfalls ohne Fehler abschließt.

    Ich bin nicht sicher ob hier gerade etwas durcheinander geworfen wird, aber ich denke in den Artikeln die Du in Erinnerung hast ging es um die Anbindung eines Initiators an ein Target, aber keinesfalls um lokalen Speicher.

    Schau mal hier:

    https://www.windowspro.de/marcel-kueppers/windows-server-2012-r2-als-iscsi-target-konfigurieren


    Gruß,
    Marcel


    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    Donnerstag, 7. Januar 2016 13:17
  • Hallo Christian 

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    Gruß Benjamin


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform,
    MCSA: Windows Server 2012,

    Donnerstag, 14. Januar 2016 17:01
  • Mit 2012 geht das nicht, aber in der Technical Preview von Server 2016 gibt es "Storage Spaces Direct" was im Grunde wohl das ist was du suchst. Wenn das bis zu fertigen Server 2016 nicht rausfliegt ginge es wohl damit.

    hier ein schönes Video dazu:

    https://www.youtube.com/watch?v=i8znxUZHItw

    • Bearbeitet Sascha Loth Freitag, 15. Januar 2016 09:10
    Freitag, 15. Januar 2016 09:09
  • Storage Spaces Direct setzen einen minimal 4 Knoten Cluster voraus und können auch als Hyper-converged betrieben werden. Auch RDMA (SMB Direct) sollte hier berücksichtigt werden.

    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    Freitag, 15. Januar 2016 09:44
  • Storage Spaces Direct setzen einen minimal 4 Knoten Cluster voraus und können auch als Hyper-converged betrieben werden. Auch RDMA (SMB Direct) sollte hier berücksichtigt werden.

    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    ok, das war mit neu dass 4 Knoten benötigt werden.

    Freitag, 15. Januar 2016 10:54
  • Aktueller Nachtrag: Storage Spaces Direct wird in der TP5 (27.4.16) auch mit 3-Knoten supportet (mirrored design). Parity weiter mit min. 4 Knoten. Datacenter Edition.

    Gruß,
    Marcel

    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    Freitag, 29. April 2016 11:20