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Virtueller Fileserver Cluster mit 2012 RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    wir wollen einen Fileserver Cluster mit zwei Nodes unter 2012 erstellen.
    Dazu steht die Virtualisierungsplattform ProxMox auf drei Hosts zur Verfügung, an welche ein Shared Storage angeschlossen ist.

    In der Testumgebung habe ich es so gelößt, dass ich einen Blech 2008R2 iSCI Target Server mit einem lokalen Volume als Storage für den 2012-Cluster installiert habe.
    Die zwei virtualisierten 2012 Server habe ich dann zu einem Cluster zusammengefaßt, die Fileserver-Rolle installiert und per iSCSI Volumes eingerichtet. Ebenso ein Disc-Quorum.
    So läßt sich aber nur ein Active-Passive Cluster realisieren, die Zugriffe erfolgen von den Clients über die eingerichteten Shares immer nur auf den Cluster-Node mit dem Quorum, der andere Node ist passiv, bis der aktive ausfällt. Dann übernimmt der passive das Quorum, die iSCSI Volumes und stellt die Shares neu zur Verfügung.

    Meine Frage(n) dazu:

    Ist iSCSI überhaupt dazu geeignet, die Hochverügbarkeit in einem 2-Node Fileserver-Cluster sicher zu stellen? Bei Ausfalltests sind alle offenen Dateizugriffe unterbrochen und nicht fortgesetzt worden, dies soll eigentlich nicht geschehen. Zumal die Dateizugriffe über die beiden Server verteilt werden und nicht alle nur über den aktiven laufen sollten.
    Kann also ein Scale-Out-Fileserver auch mit iSCSI realisiert werden?
    Es könnten auch "lokale" Disks der virtuellen Clusternodes statt iSCSI-Volumes eingerichtet werden. Ist dann ein SOFS möglich, so dass alle Daten von beiden Nodes erreichbar wären, quasi eine Spiegelung der lokalen Platten von Node1 zu Node2?

    Oder alles Käse und mit der Konstellation der beiden Nodes als virtuelle Server auf ProxMox nicht hochverfügbar machbar?

    Gruß aus Berlin
    Davorin


    Donnerstag, 15. August 2013 11:33

Antworten

  • Hallo Davorin,

    Danke für die Information. Ich verstehe besser warum Sie SOFS installieren wollen.

    Sie brauchen fortlaufend verfügbaren Dateifreigabe. Es ist neu mit SMB3 und Sie brauchen dafür SOFS.
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/hh831795.aspx

    Wir haben bisher zwei Probleme mit SOFS getroffen :
    Es war nicht stabil mit eine Application die viele Logs geschrieben.
    SIS oder Previous Version funktionieren damit nicht.

    Das technet sagt:
    „Sie sollten einen Dateiserver mit horizontaler Skalierung nicht verwenden, wenn die Arbeitsauslastung eine hohe Anzahl von Metadatenvorgängen generiert, beispielsweise Öffnen von Dateien, Schließen von Dateien, Erstellen neuer Dateien oder Umbenennen vorhandener Dateien.“
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/hh831349.aspx

    Viele Grüße
    Nathan

    Montag, 19. August 2013 13:37

Alle Antworten

  • Hallo Davorin,

    Die Erklärung für das Quorum:
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc731739.aspx

    Ich vermute dass Sie die Konfiguration Keine Mehrheit nur Datenträger (nicht empfohlen)  oder Knoten- und Datenträgermehrheit verwenden.

    Es ist mir unklar warum „die Zugriffe erfolgen von den Clients über die eingerichteten Shares immer nur auf den Cluster-Node mit dem Quorum“.Mit einer Normalen Konfiguration die Shares können an einem Knoten stehen und der Datenträger des Quorum auf dem anderen Knotten stehen oder die Beide auf dem gleichem Knoten. Es ist egal.

    „Bei Ausfalltests sind alle offenen Dateizugriffe unterbrochen und nicht fortgesetzt worden“.
    Es gibt hier ein Problem.  Haben Sie die Validierungstests gelaufen ?
    Haben Sie Ereignis in dem Ereignisanzeige ?
    Sie müssen ein  freigegeben Volume und die IP des VCO für die Zugriffe den Clients verwenden.
    Die freigegeben Volumes können auf dem shared storage (mit ein virtuelles disk) oder dem iSCSI target stehen.

    „Kann also ein Scale-Out-Fileserver auch mit iSCSI realisiert werden?“
    Scale-Out-Fileserver braucht CSV und CSV funktioniert mit iSCSI.
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/jj612869.aspx


    „Es könnten auch "lokale" Disks der virtuellen Clusternodes statt iSCSI-Volumes eingerichtet werden.“
    Meinen Sie ein virtuelles Disk auf ProxMox das die beide Knoten sehen kann oder zwei unterscheiden virtuellen Disks ? CSV funktioniert mit Volumen die die beide Knoten sehen kann (freigegeben Volume).

    „Ist dann ein SOFS möglich, so dass alle Daten von beiden Nodes erreichbar wären, quasi eine Spiegelung der lokalen Platten von Node1 zu Node2?“
    Mit SOFS können die beiden Knoten die Daten erreichen aber es ist nicht wie ein Spiegel. Die Knoten sehen  das gleiche Volume.
     
    Viele Grüße
    Nathan

    Freitag, 16. August 2013 17:36
  • Hallo Nathan,

    "Ich vermute dass Sie die Konfiguration Keine Mehrheit nur Datenträger (nicht empfohlen)  oder Knoten- und Datenträgermehrheit verwenden."

    Wir verwenden Knoten- und Datenträgermehrheit bei gerade Anzahl von Knoten.

    "Es ist mir unklar warum „die Zugriffe erfolgen von den Clients über die eingerichteten Shares immer nur auf den Cluster-Node mit dem Quorum“.Mit einer Normalen Konfiguration die Shares können an einem Knoten stehen und der Datenträger des Quorum auf dem anderen Knotten stehen oder die Beide auf dem gleichem Knoten. Es ist egal."

    Da habe ich mich unglücklich ausgedrückt, der aktive Node hatte bisher immer auch die Quorum Disc, was ja nicht so sein muss, sondern Zufall war, der passive Knoten kann ja auch die Quorum Disc haben.

    "„Bei Ausfalltests sind alle offenen Dateizugriffe unterbrochen und nicht fortgesetzt worden“.
    Es gibt hier ein Problem.  Haben Sie die Validierungstests gelaufen ?"

    Ja, außer dass nur ein Netzwerk vorhanden ist, alles Grün.

    "Haben Sie Ereignis in dem Ereignisanzeige ?"

    Nein

    "Sie müssen ein  freigegeben Volume und die IP des VCO für die Zugriffe den Clients verwenden.""

    Ein Share ist auf dem File Server Cluster direkt eingerichtet, welches per GPO verbunden wird.

    "Die freigegeben Volumes können auf dem shared storage (mit ein virtuelles disk) oder dem iSCSI target stehen."

    Wir haben kein shared Storage für die Cluster Nodes, nur iSCSI-targets, da sind Shares eingerichtet.


    "„Es könnten auch "lokale" Disks der virtuellen Clusternodes statt iSCSI-Volumes eingerichtet werden.“
    Meinen Sie ein virtuelles Disk auf ProxMox das die beide Knoten sehen kann oder zwei unterscheiden virtuellen Disks ? CSV funktioniert mit Volumen die die beide Knoten sehen kann (freigegeben Volume)."

    Ich meinte, dass ich den virtuellen Nodes direkt lokale Disks zuweise, die ich dann für den Cluster nehme. Das geht aber nicht, weil diese lokalen Disks auch nur jeder Node für sich alleine sieht.

    „Ist dann ein SOFS möglich, so dass alle Daten von beiden Nodes erreichbar wären, quasi eine Spiegelung der lokalen Platten von Node1 zu Node2?“
    Mit SOFS können die beiden Knoten die Daten erreichen aber es ist nicht wie ein Spiegel. Die Knoten sehen  das gleiche Volume.

    Verstanden.


    Montag, 19. August 2013 09:33
  • Hallo Davorin,

    Danke für die Information. Ich verstehe besser warum Sie SOFS installieren wollen.

    Sie brauchen fortlaufend verfügbaren Dateifreigabe. Es ist neu mit SMB3 und Sie brauchen dafür SOFS.
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/hh831795.aspx

    Wir haben bisher zwei Probleme mit SOFS getroffen :
    Es war nicht stabil mit eine Application die viele Logs geschrieben.
    SIS oder Previous Version funktionieren damit nicht.

    Das technet sagt:
    „Sie sollten einen Dateiserver mit horizontaler Skalierung nicht verwenden, wenn die Arbeitsauslastung eine hohe Anzahl von Metadatenvorgängen generiert, beispielsweise Öffnen von Dateien, Schließen von Dateien, Erstellen neuer Dateien oder Umbenennen vorhandener Dateien.“
    http://technet.microsoft.com/de-de/library/hh831349.aspx

    Viele Grüße
    Nathan

    Montag, 19. August 2013 13:37