none
Hardware for SQL-Server 2014 RRS feed

  • Frage

  • We are planning to install a new SQL-Server for the databases of our ERP-System (and later also for SharePoint Portal Server)

    We have a new Hardware which is equipped as following:

    - Intel XEON E5-2630V3 - 2,4 GHz - 8 Core

    - 64 GB DDR4-2133

    - Adaptec 8805 RAID-Controller with 6 x HDD Seagate Enterprise Performance 15k (ST600MX0082)

    My Question now is:

    Is this Hardware suitable for Installation on a SQL-Server? What would be the Best-Practice to install the Server? Especially regarding to the Partitions of the HDDs and the RAID-System.

    thanks in advance,

    Matthias

    Dienstag, 26. Mai 2015 11:15

Antworten

  • Also hier noch mal ein paar weitere Informationen:

    Auf dem SQL-Server soll hauptsächlich die Datenbank für das ERP-System laufen. Die Datenbank ist zur Zeit ca. 75 GB gross und es greifen ca. 100 Benutzer auf das System zu.

    Die in dem Server verbauten Festplatten sind ja Hybrid-Festplatten mit 32 GB SSD integriert.

    Hat jemand schon mal Erfahrungen gemacht mit Hybrid-Festplatten in einem SQL-Server?

    Matthias Jürgens

    Hallo Herr Jürgens,

    75 GB sind ja nicht sonderlich groß. Wobei es sicherlich sehr schnell weitere Datenbanken geben wird. Insofern würde ich bei meinen Eingangsaussagen bleiben.

    Hybride Festplatten sind eher im Consumer-Bereich zu sehen. Da kann ich mit keinen Erfahrungswerten dienen.

    Möglicherweise langt das aber alles ja für ihre spezielle Last mit der ERP-Software aus. 100 Nutzer ist ja nicht immer gleich 100 aktive Nutzer. Nur spätestens bei Sharepoint wird sich das Lastverhalten sicherlich ändern, wenn dieser auch aktiv genutzt wird. Mit 6 Platten sind die Konfigurationsvarianten eher gering und Trennung Log. von Daten nicht so leicht. Man könnte einmal die Konfiguration mit Raid5 + Raid 1 + HotSpare mit 1 x Raid 10 vergleichen, also mit SQLIO oder anderen Tools durchmessen, um zu sehen, was man an Durchsatz erreicht. Mit nur einem Controller ist es durchaus fraglich, ob eine Trennung unbedingt sinnvoll ist.


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
    MCSM: Microsoft Certified Solutions Master Data Platform, MCM, MVP
    www.SarpedonQualityLab.com | www.SQL-Server-Master-Class.com

    Donnerstag, 28. Mai 2015 14:54

Alle Antworten

  • Hallo Matthias,

    allgemein ist die Hardware für einen SQL Server sicherlich geeignet. Ob sie jedoch für eure Anwendung geeignet ist lässt sich so pauschal nicht sagen. Hier müsste man wissen welche Leistungsanforderungen die Anwendung stellen und was ihr als Leitungsziel habt.

    Generelle Empfehlungen sind:

    - getrennte Platten für Transaktion Log und Datenbank Dateien

    - separate Platte für Betreibssystem

    Welches Raid System das richtige ist richtet sich nach der gewünschten Ausfallsicherheit sowie der Lese/Schreibleistung.

    Gruß Benjamin


    Benjamin Hoch MCSA: Microsoft Certified Solutions Associate - SQL Server 2012, MCSA: Microsoft Certified Solutions Associate - Windows Server 2012,

    Dienstag, 26. Mai 2015 11:26
  • We are planning to install a new SQL-Server for the databases of our ERP-System (and later also for SharePoint Portal Server)

    We have a new Hardware which is equipped as following:

    - Intel XEON E5-2630V3 - 2,4 GHz - 8 Core

    - 64 GB DDR4-2133

    - Adaptec 8805 RAID-Controller with 6 x HDD Seagate Enterprise Performance 15k (ST600MX0082)

    ...

    counterquestions (in German since German forum):

    Welche Edition von SQL Server möchtest Du einrichten? Standard Edition??
    SQL Server 2014 erlaubt für diese  immerhin 128 GB RAM.

    Und selbst das ist nicht besonders viel. Warum sich also seine Speicherplätze mit so kleinen Riegeln verbauen?

    Selbst der E5-2630 v3 erlaubt bis zu 768 GB Ram.

    Und da wären wir beim nächsten Punkt: der Prozessor ist meines Erachtens sehr ungünstig gewählt. Hier wird an falscher Stelle gespart. Ich hätte hier den E5-2667 v3 gewählt, mit einer deutlich höhren Grundtaktfrequenz (3,2 Ghz gegenüber 2,4). Der E5-2640 v3 würde mit 2.6 GHz daherkommen.

    I/O ist ein weites Thema. Da verweise ich mal auf diesen Blog, von wo aus man weitere Artikel findet: Disk I/O: Microsoft SQL Server on SAN Best Practices

    Disk Partition Alignment Best Practices for SQL Server

    Aber: Letztlich kommt es auf die geplante Workload-charakteristika und -Auslastung an, ob das System ausreicht. Und dafür benötigt man ein paar Zahlen.

    soweit meine "2cents" :-)

    Andreas Wolter


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
    MCSM: Microsoft Certified Solutions Master Data Platform, MCM, MVP
    www.SarpedonQualityLab.com | www.SQL-Server-Master-Class.com


    Dienstag, 26. Mai 2015 13:08
  • Also hier noch mal ein paar weitere Informationen:

    Auf dem SQL-Server soll hauptsächlich die Datenbank für das ERP-System laufen. Die Datenbank ist zur Zeit ca. 75 GB gross und es greifen ca. 100 Benutzer auf das System zu.

    Die in dem Server verbauten Festplatten sind ja Hybrid-Festplatten mit 32 GB SSD integriert.

    Hat jemand schon mal Erfahrungen gemacht mit Hybrid-Festplatten in einem SQL-Server?

    Matthias Jürgens

    Donnerstag, 28. Mai 2015 11:15
  • Also hier noch mal ein paar weitere Informationen:

    Auf dem SQL-Server soll hauptsächlich die Datenbank für das ERP-System laufen. Die Datenbank ist zur Zeit ca. 75 GB gross und es greifen ca. 100 Benutzer auf das System zu.

    Die in dem Server verbauten Festplatten sind ja Hybrid-Festplatten mit 32 GB SSD integriert.

    Hat jemand schon mal Erfahrungen gemacht mit Hybrid-Festplatten in einem SQL-Server?

    Matthias Jürgens

    Hallo Herr Jürgens,

    75 GB sind ja nicht sonderlich groß. Wobei es sicherlich sehr schnell weitere Datenbanken geben wird. Insofern würde ich bei meinen Eingangsaussagen bleiben.

    Hybride Festplatten sind eher im Consumer-Bereich zu sehen. Da kann ich mit keinen Erfahrungswerten dienen.

    Möglicherweise langt das aber alles ja für ihre spezielle Last mit der ERP-Software aus. 100 Nutzer ist ja nicht immer gleich 100 aktive Nutzer. Nur spätestens bei Sharepoint wird sich das Lastverhalten sicherlich ändern, wenn dieser auch aktiv genutzt wird. Mit 6 Platten sind die Konfigurationsvarianten eher gering und Trennung Log. von Daten nicht so leicht. Man könnte einmal die Konfiguration mit Raid5 + Raid 1 + HotSpare mit 1 x Raid 10 vergleichen, also mit SQLIO oder anderen Tools durchmessen, um zu sehen, was man an Durchsatz erreicht. Mit nur einem Controller ist es durchaus fraglich, ob eine Trennung unbedingt sinnvoll ist.


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
    MCSM: Microsoft Certified Solutions Master Data Platform, MCM, MVP
    www.SarpedonQualityLab.com | www.SQL-Server-Master-Class.com

    Donnerstag, 28. Mai 2015 14:54
  • Hallo Herr Wolter,

    vielen Dank schon mal für die schnelle Antwort.

    Man könnte die Hardware (bevor wir das System installieren) ja auch noch etwas aufrüsten.

    Meine Überlegungen gehen in der Richtung wie folgt (Vor allem im Hinblick darauf das System später auch für die SharePoint-Datenbanken nutzen zu können):

    1 x RAID 1 mit 2 Festplatten für das Betriebssystem (die brauchen ja auch nicht ganz gross sein)

    1 x RAID 1 mit 2 Festplatten für die Logfiles (Hier würde ich dann 15k SAS nehmen)

    1 x RAID 5 mit 4 Festplatten (ggf. auch 5 oder noch mehr und auch hier dann 15k SAS) für die Daten

    Evtl. zusätzlich noch SSD-Platten nur für die Temp-DB. Wäre es bei den SSD dann notwendig oder sinnvoll, diese auch als RAID ( 1 oder 0 ) zu konfigurieren?

    Freitag, 29. Mai 2015 05:52
  • Hallo Herr Wolter,

    vielen Dank schon mal für die schnelle Antwort.

    Man könnte die Hardware (bevor wir das System installieren) ja auch noch etwas aufrüsten.

    Meine Überlegungen gehen in der Richtung wie folgt (Vor allem im Hinblick darauf das System später auch für die SharePoint-Datenbanken nutzen zu können):

    1 x RAID 1 mit 2 Festplatten für das Betriebssystem (die brauchen ja auch nicht ganz gross sein)

    1 x RAID 1 mit 2 Festplatten für die Logfiles (Hier würde ich dann 15k SAS nehmen)

    1 x RAID 5 mit 4 Festplatten (ggf. auch 5 oder noch mehr und auch hier dann 15k SAS) für die Daten

    Evtl. zusätzlich noch SSD-Platten nur für die Temp-DB. Wäre es bei den SSD dann notwendig oder sinnvoll, diese auch als RAID ( 1 oder 0 ) zu konfigurieren?

    Hallo Herr Jürgens,

    bei einem kleineren System, und danach klingt es ja, ist diese Aufteilung durchaus realistisch. Die Frage ist halt, ob ca 200 IOPS für das Log ausreichen.

    SSDs für die Tempdb macht im Sharepoint Umfeld tatsächlich meistens Sinn. Auch diese sollte man Redundant, wie Sie schon schreiben mit Raid 1, auslegen.


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
    MCSM: Microsoft Certified Solutions Master Data Platform, MCM, MVP
    www.SarpedonQualityLab.com | www.SQL-Server-Master-Class.com

    Montag, 1. Juni 2015 09:21