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Migration EX2010-EX2016 - Neuen Server unter IP des alten Servers weiterbetreiben RRS feed

  • Frage

  • Hallo Forengemeinde!

    Ich betreue ein eher kleines Lan mit (u.a) einem EX2010-Server mit ca. 250 Postfächern und wenigen öffentl. Ordnern. Ich übe nun gerade für die Migration von auf EX2016. Mein Plan ist es, den EX2016 parallel zum EX2010 aufzubauen und dann in einer Art "Nach-und-Nebel-Hau-Ruck-Aktion" die Postfächer vom alten auf den neuen Server zu migrieren. Danach möchte ich den EX2010 deinstallieren und abschalten und dem dann ja eigentlich fertigen EX2016 noch die IP-Adresse geben, die der EX2010 vorher hatte.

    Spricht etwas gegen dieses Vorgehen?

    Vielen Dank im Voraus!

    TJ
    Donnerstag, 26. Mai 2016 11:10

Antworten

  • Moin,

    natürlich spricht da nichts gegen, denn logischerweise kann man bei Exchange auch IP-Adressen ändern. Aber du kannst Dir auch ein Loch ins Knie bohren. Ist auch nicht empfohlen, spricht aber auch nichts gegen.

    Aber warum umständlich und fehlerträchtig, wenn es auch einfach geht?

    Der Server bekommt doch auch einen anderen Namen (den man übrigens nicht mehr ändern kann, falls die Frage kommt), dann kann er auch eine andere IP haben.

    Und sollte dich die IP stören, kannst Du die am Ende, wenn Du mit allem fertig bis und alles sonst läuft, auch wieder ändern.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    • Als Antwort markiert T.J. Hooker Donnerstag, 26. Mai 2016 12:51
    Donnerstag, 26. Mai 2016 12:29

Alle Antworten

  • Moin,

    gibt es einen technischen Grund für die Übernahme der IP-Adresse?

    Denn bei einer korrekten Migration ist weder die Übernahme der IP-Adresse notwendig, noch eine "Nacht-und-Nebel-Hauruk"-Aktion. Der neue Server wird installiert und korrekt konfigurert, die DNS-Einträge für die Client-Dienste und SMTP auf diesen eingestellt und dann beginnt man mit einem stinknormalen Postfachverschiebe-Vorgang. Gut geplant merken die Anwender davon überhaupt nichts (außer einer Meldung, Outlook neuzustarten) und der Admin kann das ganz entspannt bei Sonnenschein machen.

    (OT: Grundsätzlich sollte man "Nacht-Aktionen" immer nur dann machen, wenn man genau weiß, dass man alle Probleme alleine in den Griff bekommt. Denn nachts ist selten jemand zu erreichen, den man für Problemlösungen braucht.)


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    Donnerstag, 26. Mai 2016 12:01
  • Hallo Robert!

    Vielen Dank!

    Nein, einen technischen Grund gibt es nicht, ich möchte nur einfach gerne bei meiner bisherigen Adress-Vergabe bleiben. Insofern: Nicht notwendig aber gewünscht.

    Das eine sanfte Migration möglich wäre (und vlt. sogar vorgesehen ist) habe ich mir übrigens bereits an vielen Stellen angelesen. Ich bin aber in der glücklichen Lage, auch tagsüber Down-Time haben zu können. Das mit der Nach-und-Nebel-Aktion war mehr eine plakative Formulierung, ich werde das in der Tat auch "bei Sonnenschein" machen können.

    Meine Frage scheint mir aber noch offen zu sein: Spricht etwas dagegen (Außer, dass man es eigentlich und/oder üblicherweise nicht so macht)?

    TJ

    Donnerstag, 26. Mai 2016 12:13
  • Moin,

    natürlich spricht da nichts gegen, denn logischerweise kann man bei Exchange auch IP-Adressen ändern. Aber du kannst Dir auch ein Loch ins Knie bohren. Ist auch nicht empfohlen, spricht aber auch nichts gegen.

    Aber warum umständlich und fehlerträchtig, wenn es auch einfach geht?

    Der Server bekommt doch auch einen anderen Namen (den man übrigens nicht mehr ändern kann, falls die Frage kommt), dann kann er auch eine andere IP haben.

    Und sollte dich die IP stören, kannst Du die am Ende, wenn Du mit allem fertig bis und alles sonst läuft, auch wieder ändern.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    • Als Antwort markiert T.J. Hooker Donnerstag, 26. Mai 2016 12:51
    Donnerstag, 26. Mai 2016 12:29
  • Ach Robert...  <schmunzel...>

    Danke!

    Das mit dem Bohrer, dem Loch und dem Knie werde ich lassen.

    Die Umstellung der IP-Adresse aber wohl eher nicht, nachdem Du mir jetzt die Unbedenklichkeit bestätigt hast.
    Über den Zeitpunkt werde ich allerdings noch mal nachdenken. Vlt. doch sanft migrieren und dann erst am Ende, mal sehen...

    TJ


    P.S.: Die Frage nach der Namensänderung hätte ich mich nicht zu stellen getraut...  ;-)
    • Bearbeitet T.J. Hooker Donnerstag, 26. Mai 2016 12:33
    Donnerstag, 26. Mai 2016 12:32
  • P.S.: Die Frage nach der Namensänderung hätte ich mich nicht zu stellen getraut...  ;-)
    Besser so. Denn das schon seit Exchange 2000, also seit 16 Jahren nicht geht, sollte nun wirklich langsam mal bekannt sein. :)

    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    Donnerstag, 26. Mai 2016 12:47