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SW/OS Verteilung in Branches RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

     

    in einer Win-Umgebung mit einem Hauptsitz sowie  ~30 Niederlassungen, pro Niederlassung ~50 Clients wird derzeit ein SCCM Sp2 R3 unter Server 2008 Sp2 eingesetzt.

    Dieser fungiert als einziger Server (2008 R2 Sp2) als Prim. Siteserver, PXE Servicepoint, MP, und DP; es gibt für jede Niederlassung eine AD Site.

    In den Niederlassungen steht jeweils ein 2008R2 Server, der als Druckserver und für diverse andere Funktionen benutzt wird (kein DC)

    Angebunden sind die Niederlassungen per Standleitung, meist 10Mbit.

    Nun ist geplant, zwecks "Ausfallsicherheit" für die Leitungen und vorallendingen weniger Datenaufkommen auf den Leitungen Distribution Points in den Niederlassungen zu implementieren.

    Hier stellt sich nach Studium der MS Papers die Frage, ob ein einfacher Branch Distribution Point (als ein Share) reicht, wenn auch in den Niederlassungen, neben Softwareverteilung,PXE Boot bzw. ein OSD realisiert werden soll. Alternativ wäre es dann ein Standardistribution Point als Server, für den ich jedoch extra eine (bzw. mehrere) Lizenzen für die Server brauche-richtig?.

    Meiner Meinung nach reicht der "kleine" Stand aus (also nur Branch DP´s / Shares auf den Servern), da im HQ ein PXE Service Point vorhanden ist. Wenn nun auch die OSD Images auf den DP in den Niederlassungen zu finden sind, so holen sich die Clients auch dort das Image-richtig?

    Welche grossen Vorteile hätten neue Primary/Secondary Site Server in den NDL´s für dieses Szenario?

    Hier habe ich noch was gefunden, was ich nicht ganz verstehe (oder vielleicht doch, und die benötigten Lizenzen im Hinterkopf...):

    "Do not configure a distribution point as a branch distribution point if any of the following conditions are true:

    The distribution point is a server share instead of a server."

    Heisst dies, ich brauche auch für die Niederlassungsserver eine SCCM Lizenz, und konfiguriere die Server als weitere Siteserver?

    André

     

    Dienstag, 5. Juli 2011 09:57

Antworten

  • Secondaries brauchen keine SCCM-Lizenzen.
    Wenn Du aber eh schon Secondaries planst: dann kannst Du auch gleich jwls einen (Standard) DP dort verwenden, denn die Primary kommuniziert mit den Secondaries über Addresses/Sender und da wird compressed, gescheduled und gethrottled.
    Torsten Meringer | http://www.mssccmfaq.de
    Dienstag, 5. Juli 2011 13:01
    Beantworter

Alle Antworten

  • Wenn der PXE-Boot über die WAN-Leitung zufriedenstellend funktioniert (d.h. Download des WinPE's schnell genug geht und die Leitung nicht überlastet wird), dann kannst Du Dir eigentlich eine Secondary Site an jedem Standort sparen.
    "Ausfallsicherheit" wirst Du nie haben, da entweder die Clients oder die Secondary Site den MP bzw die Datenbank der Primary Site kontaktieren müssen - beides geht nicht, wenn die WAN-Leitung weg ist.
    Sprich es bleibt die Frage: (1) Standard-DP, (2) DP-Share oder (3) BDP. (1) und (2) sind eigentlich gleichwertig zu betrachten. Also musst Du dich zwischen (1)/(2) und (3) entscheiden. Lizenztechnisch (aus SCCM-Sicht) ist das IMHO egal. Die Empfehlung von MS wäre ganz klar ein BDP (da Packages von Site zu BDP per BITS übertragen werden) und ein DP normalerweise nicht an das andere Ende einer WAN-Leitung soll (Packages per SMB). BDPs erfordern aber gerne mal mehr Aufmerksamkeit als DPs (fehleranfälliger). Also würde ich zu DPs tendieren. Diese Einschätzung lässt sich aber nur sicher treffen, wenn man die Umgebung genau kennt; dies geht über die Möglichkeiten eines Forums hinaus.
    Torsten Meringer | http://www.mssccmfaq.de
    Dienstag, 5. Juli 2011 10:40
    Beantworter
  • Halllo Torsten,

    danke für die Rückmeldung.

    >Wenn der PXE-Boot über die WAN-Leitung zufriedenstellend funktioniert (d.h. Download des WinPE's schnell genug geht und die Leitung nicht überlastet wird), dann kannst Du Dir eigentlich eine Secondary Site an jedem Standort sparen.

    ...Da der PXEService Point auch der TFTP Server muss bzw. ist, auf dem der Client sein PXE Image holt....also doch Secondary Site mit extra PXE SP in jeder Niederlassung..mmmh.

    >"Ausfallsicherheit" wirst Du nie haben, da entweder die Clients oder die Secondary Site den MP bzw die Datenbank der Primary Site kontaktieren müssen - beides geht nicht, wenn die WAN-Leitung weg ist.

    Deswegen die Ausfallsicherheit in Anführungszeichen... ;-)

    >Sprich es bleibt die Frage................

    OK, dann würde ich sagen, BDP´s (da BITS und Leitungsprobleme-vorbeugen; SMB Traffic eher ungünstig, da ich die Bandbreite nicht steuern kann (ohne zus. HW etc)) und PXE Service Points in den Branches als bzw. auf den Secondary Site Servern.

    Dann heisst es zwar trotzdem SCCM Lizenz für jede Niederlassung, aber das Ziel ist erreicht.

    Danke Dir ganz herzlich

    André

     

    Dienstag, 5. Juli 2011 11:27
  • Secondaries brauchen keine SCCM-Lizenzen.
    Wenn Du aber eh schon Secondaries planst: dann kannst Du auch gleich jwls einen (Standard) DP dort verwenden, denn die Primary kommuniziert mit den Secondaries über Addresses/Sender und da wird compressed, gescheduled und gethrottled.
    Torsten Meringer | http://www.mssccmfaq.de
    Dienstag, 5. Juli 2011 13:01
    Beantworter