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RAW-Volume oder Passthrough Disk im Hyper-V Failovercluster? RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen,

    ich bin derzeit beim Sammeln aller für uns relevanter Informationen für den Aufbau eines Failover Clusters für Hyper-V Server auf Basis Windows Server 2012.

    In unserer derzeitigen Konfiguration betreiben wir 3 Standalone Hyper-V-Hosts, welche zur Ablage der VHD's (später VHDx's) eine iSCSI-LUN aus einer NetApp als lokalen Datenträger D:\ verwenden.

    Dieses Volume eines jeden Hyper-V-Hosts wird ja später als Clustered Shared Volume im Failover Cluster eingebunden.

    Jetzt haben wir aber für die einzelnen Gast-OS auch Speicher, der aus dem SAN kommt.

    Hier haben wir uns an die Vorgehensweise aus dem Artikel http://technet.microsoft.com/de-de/library/ee344823.aspx, hier "So konfigurieren Sie direkt an einen virtuellen Computer angeschlossene physische Datenträger" gehalten und dies konsequent für alle Gast-OS, welche Festplattenplatz aus dem SAN benötigen, umgesetzt.
    Sprich, der Hyper-V-Host hat diesen SAN Speicher lediglich als Offline-Datenträger in seiner Datenträgerverwaltung und jedes relevante Gast-OS bekommt diesen Speicher als Physische Festplatte über iSCSI zugewiesen.

    So kommt es schon mal vor, dass wir ca. 10 On- und Offline Datenträger in der Datenträgerverwaltung des Hyper-V-Host abbilden.

    Was passiert nun mit diesen Datenträgern, die als sogenannte RAW-Volumes im Offline-Modus dem Hyper-V angebunden sind, wenn ein Failover Cluster eingerichtet werden soll.

    Diese Volumes müssten im Falle des Failover ja ebenfalls von einem Cluster-Partner, und zwar vom gleichen, der das CSV übernimmt, übernommen werden!?!?!?

    Hat hier jemand eine Lösung bzw. hat jemand aus einer ähnlichen Konfig heraus schon mal einen Cluster aufgebaut und wenn ja, was habe ich hier zu beachten?

    Danke für jede Info rund um das Thema...


    Mit freundlichen Grüßen - Harald - MCITP Enterprise Administrator & MCTS Exchange Server 2010 Configuration

    Donnerstag, 21. März 2013 05:46

Alle Antworten

  • Hallo !

    Dient das iSCSI als Backup-Ziel, oder als aktives Ziel für die eingebundene HDD des virtuellen OS?

    Letzteres wäre zu überlegen, da sich wahrscheinlich Performance Probleme einstellen werden, wenn nicht die entsprechende Netz-Hardware vorhanden ist. Die HDDs der Hyper-V guests würde ich direkt in den Cluster einbinden und nicht über eine iSCSI Verbindung, da ich denke, dass Offline Datenträger nicht in ein CSV übernommen werden können und bei einem Failover die Bindung verlieren.

    Hier wäre es denke ich besser, über eine professionelle Speicher-Virtualisierungslösung nachzudenken, wie z.Bps. vSpehre Storage Appliance, da die Möglichkeiten - auch von Hyper-V V3 - begrenzt sind.

    Grüße

    Gabriel

    Donnerstag, 21. März 2013 11:28
  • Hallo Herr Haas,

    ich würde die LUN per iSCSI-Initiätor aus dem VM anbinden. Damit kann sie jederzeit mit der VM mitwandern und Sie haben nicht den "Mist" mit RAW-Volume oder Passthrough Disk. Den TechNet Artikel den Sie angegeben haben gibt es nicht mehr oder der Link ist falsch.


    Grüße/Regards Carsten Rachfahl | MVP Virtual Machine | MCT | MCITP | MCSA | CCA | Husband and Papa | www.hyper-v-server.de | First German Gold Virtualisation Kompetenz Partner ---- If my answer is helpful please mark it as answer or press the green arrow.

    Freitag, 22. März 2013 11:56
    Moderator
  • Hallo Raul,

    vielen Dank der Nachfrage...

    Wir sind derzeit dabei, die ursprünglich gewählte Konfiguration der Passthrough-Disks wieder dahingehend zu ändern, dass die LUNs über iSCSI wieder der VM zugewiesen werden. Das geht immer nur außerhalb der Produktionszeiten, da eine Downtime notwendig ist und braucht somit seine Zeit...

    Es sind zwar noch etliche Fragen offen, die wir derzeit am Sammeln sind aber der von Gabriel vorgeschlagene Weg hin zu vSphere wird definitiv nicht der für uns richtige Weg sein, da wir uns ja erst weg von VMWARE hin zu Hyper-V entschieden haben.

    Ich bin sicher, dass ich mich hier wieder melde, sobald die Hardware beschafft ist und wir mit der - testweisen - Aufsetzung des ersten Clustermitgliedes des Hyper-V-Failoverclusters und der Netzwerkkonfig beginnen.


    Mit freundlichen Grüßen - Harald - MCITP Enterprise Administrator & MCTS Exchange Server 2010 Configuration

    Dienstag, 2. April 2013 05:50