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Lässt sich das Anhalten konfigurieren (HyperV)? RRS feed

  • Frage

  • Im Hyper-V werden bei kritischen Platzproblemen alle VMs angehalten. Das ist in einer produktiven Umgebung unter Umständen eine sehr ungünstige Konstellation. Warum wird der zweite AD-Controller angehalten, wenn der Buchhaltungsserver gerade etwas zuviel Festplattenplatz beansprucht?

    Einleuchtender wäre, wenn der betroffene Server angehalten wird, ohne andere VMs zu beeinflussen. Aber ist das möglich? Kann das Verhalten konfiguriert werden? Ist dieses Verhalten für Failoverlösungen vielleicht nicht zu umgehen?

    Viele Grüße

    Sabine

    Dienstag, 16. Oktober 2012 07:54

Antworten

  • Hi,

    der "Stopp" der VMs ist darauf zurückzuführen, das auf der Festplatte kein Speicherplatz mehr frei ist. Wenn eine VM den restlichen Platz einnimmt, können die anderen VMs natürlich auch nichts mehr auf die Platte schreiben. Dies lässt sich umgehen, indem VHDs mit einer festen Größe erzeugt werden oder alternativ (allerdings nicht wirklich alternativ) pro VM eine eigene Partition oder Festplatte genutzt wird.

    Bei dynamischen VHDs das System bzgl. Speicherplatz im Auge behalten, besser die VHDs auf feste Größe stellen bzw. die vorhandenen VHDs in feste konvertieren. Hierbei natürlich auch auf die Gesamtgröße achten.

    Gruß, Jan


    MCITP Windows Server 2008 R2 Virtualization Administrator, MCITP Server & Enterprise Administrator, MCITP Exchange 2010, Blogger @ technikblog.rachfahl.de ,Blogger @ www.hyper-v-server.de & DJ

    Mittwoch, 17. Oktober 2012 11:06
    Moderator

Alle Antworten

  • Hi,

    setzt ihr in der produktiven Umgebung dynamische VHDs ein?


    Viele Grüße Daniel Neumann - This posting is provided "AS IS" with no warranties, and confers no rights.

    Mittwoch, 17. Oktober 2012 08:50
  • Hi,

    der "Stopp" der VMs ist darauf zurückzuführen, das auf der Festplatte kein Speicherplatz mehr frei ist. Wenn eine VM den restlichen Platz einnimmt, können die anderen VMs natürlich auch nichts mehr auf die Platte schreiben. Dies lässt sich umgehen, indem VHDs mit einer festen Größe erzeugt werden oder alternativ (allerdings nicht wirklich alternativ) pro VM eine eigene Partition oder Festplatte genutzt wird.

    Bei dynamischen VHDs das System bzgl. Speicherplatz im Auge behalten, besser die VHDs auf feste Größe stellen bzw. die vorhandenen VHDs in feste konvertieren. Hierbei natürlich auch auf die Gesamtgröße achten.

    Gruß, Jan


    MCITP Windows Server 2008 R2 Virtualization Administrator, MCITP Server & Enterprise Administrator, MCITP Exchange 2010, Blogger @ technikblog.rachfahl.de ,Blogger @ www.hyper-v-server.de & DJ

    Mittwoch, 17. Oktober 2012 11:06
    Moderator
  • Vielen Dank.

    Ich werde dann versuchen auf dynamische Festplatten zu verzichten.

    Viele Grüße...Sabine

    Montag, 22. Oktober 2012 13:55
  • Hallo!

    Auch ich habe nun das Problem mit den angehaltenen VMs.

    Ich habe ein großes 10TB Laufwerk, auf dem meine VHDs liegen, davon sind noch 700 GB frei. Da keine meiner VHDs, die der Hyper-V direkt nutzt, größer als 100GB ist, sollten doch Snapshots kaum ein Problem sein. Aber jedes mal wenn der DPM sichert, hält er Maschinen mit Snapshot an.

    Es gibt nur ein größere VHD mit 6TB, die aber das iSCSI-Target verwaltet und dieser nutzt eh nur statische Dateien - und diese sind auch nicht von den Snapshot des Hyper-V abhängig.

    Lässt diese Grenze irgendwie beeinflussen, die das anhalten verursacht?

    Gruß, Thomas

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    MLP, MSCA2012, LCS

    Mittwoch, 29. Mai 2013 12:21