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ODBC-Verbindungen (Access -> SQL-Server) mit stark unterschiedlicher Anzahl an Connections RRS feed

  • Frage

  • Für eine unserer Client-Server Applikationen (Microsoft Access 2016 - ODBC mit SQL Native Client 11.0 - MS SQL-Server) ist die Verbindung offenbar deutlich langsamer, als sie sein könnte. Laut Netzwerkprotokollierung ist daran die Anzahl der aufgebauten Connections schuld. Vergleicht man diese mit dem Zugriff auf einen anderen Test SQL-Server, erhält man für eine ausgewählte Test-Aktion 110 Connections im Standardfall und nur 18 Connections für den Vergleichsfall.

    Der Anwender-Rechner, das Access-Frontend und der ODBC-Client sind in beiden Fällen gleich. Beim ODBC-Client ist für das Verbindungspooling ein Timeout von 60 eingetragen. Es wird NT-Authentifizierung verwendet. Der Standard-SQL-Server hat die Version 2016, der Test-SQL-Server die Version 2012. Auf dem Test-Server ist TLS 1.0 verboten, auf dem Standardserver nicht. Der (schnelle) Testserver ist hardwareseitig viel schlechter ausgestattet als der (langsame) Standard-SQL-Server.

    Es würde uns sehr weiterhelfen zu wissen, warum die Anzahl der Connections so unterschiedlich ist, obwohl doch auf Client-Seite die gleichen Voraussetzungen herrschen. Gibt es z.B. Einstellungen auf den SQL-Servern oder Netzwerk-Komponenten, die die Anzahl der Connections beeinflussen?

    Vielleicht noch eine zusätzliche Detail-Information: im Netzwerkprotokoll (erstellt mit Wireshark) sind die Einträge sehr ähnlich, aber die folgende Zeile taucht nur bei der langsamen Verbindung auf (vermutlich für jede der 110 Connections einmal):

    TDS   636 SSPI message, NTLMSSP_AUTH, User: <domäne>\<user>

    Kann man daran sehen, was bei der schnellen Verbindung anders/besser läuft, wo diese Authentisierung offenbar nicht benötigt wird?


    • Bearbeitet hevoho Montag, 28. Oktober 2019 12:55
    Montag, 28. Oktober 2019 10:11