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Windows 2008R2: Windows-Backup -> Frage zu einem Konzept RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich habe einen Fileserver in einer VM eines Hyper-V-Servers am laufen. Da momentan USB in einer VM noch nicht unterstützt wird, stehe ich vor dem Problem mein geplantes Backup-Konzept umzusetzen.

    Die VM wird als Fileserver verwendet und geplant war es ein Backup auf zwei USB-Harddisks zu machen, die im täglichen Wechsel an den Server angehängt sind. Wegen des fehlenden Supports muss ich jetzt umdenken, folgende Idee:

    Ich habe in der VM eine kleine NAS von Synology (DS212+) per iSCSI angeschlossen. Diese verwende ich im ersten Backupjob. Hier habe ich den Vorteil, dass das anhängen der Änderungen funktioniert und ich dann verschiedene Backup-Stände zur Verfügung habe. Wenn die NAS voll läuft, kümmert sich Windows Backup darum, sich auf der Platte wieder ausreichend Platz zu schaffen etc.

    Bleibt nun noch das Problem, dass ich die Anforderung habe, ein Offsite-Backup zu haben! Hier würde ich nachdem der erste Job gelaufen ist, einen zweiten Job starten, der dann via UNC-Pfad auf die USB-Hard disk ein Backup schreibt. Die USB-Platte ist an die Synology angeschlossen.

    Ich mache dies mit dem folgenden Befehl:

    WBADMIN start backup -systemState -backuptarget:\\nas\usbshare1\BACKUP_Server -include:d:\ -exclude:d:\temp  -allCritical -vsscopy -quiet

    Soweit ich es bisher verstanden habe, wird hier immer nur ein Backup erstellt, beim nächsten Lauf wird hier das vorhandene Backup überschrieben...oder gibt es hier auch die Möglichkeit, dass hier anhängende Backups möglich sind (sorry bin mir bei dieser Frage nach wie vor unsicher..)!

    Wichtig ist auch, dass diese beiden Backups komplett getrennt voneinander laufen, bedeutet, dass das eine Backup das andere Backup für ein erfolgreiches nicht benötigt.

    Ich denke hier an die Problematik, falls das Gebäude abbrennt und die NAS kaputt ist, sollte ein restore durch die USB Platte ausreichend sein!

    Any ideas?



    • Bearbeitet Julian79 Donnerstag, 9. Februar 2012 09:41
    Donnerstag, 9. Februar 2012 09:23

Antworten

  • Hallo zusammen,

    habe das oben von mir beschriebene Konzept getestet und funktioniert sehr gut!

    1. Ich musste die /usr/syno/etc/smb.conf der Synology um den Eintrag "strict allocate = yes" in der global section erweitern. Dazu muss man sich per ssh oder telnet mit root an der Synology anmelden und mittels vi den Eintrag hinzufügen. (kleiner Tipp: Das root Passwort ist dasselbe wie das admin Passwort)

    2. Die an der Synology per USB angebundene HDD muss im EXT4 Format formatiert sein.

    Punkt 1 und 2 sind wichtig, da man sonst Probleme mit den VHD's die durch das Backup erstellt werden bekommt.

    3. Backup-Schedule erstellt, welches ich für die Datensicherung auf die Synology verwendet wird. Diesen Schedule starte ich mittels Template-IDe aus einem einfachen Skript.

    4. nach dem das Backup von Punkt 3 beendet wurde, starte ich aus dem gleichen Skript das Offsite Backup auf die USB-Platten:

    WBADMIN start backup -systemState -backuptarget:\\nas\usbshare1\BACKUP_Server -include:d:\ -exclude:d:\temp  -allCritical -vsscopy -quiet

    Mit diesem Befehl wird ein komplettes Backup auf die USB Platte gemacht und läuft völlig losgelösst von dem ersten Backupjob!

    Muss jetzt nur noch das Skript umbauen, damit es vorher prüft welche USB-Platte gerade dran hängt, aber das sollte kein größeres Problem darstellen. Einfach ne Abfrage ob \\nas\usbshare1 od. \\nas\usbshare2 dran hängt und fertig!

    Der Restore von beiden backuptargets funktioniert.

    Vielen Dank & Grüße

    Julian.



    • Bearbeitet Julian79 Mittwoch, 15. Februar 2012 05:54
    • Als Antwort markiert Julian79 Mittwoch, 15. Februar 2012 05:56
    Mittwoch, 15. Februar 2012 05:33

Alle Antworten

  • Hallo,

    also bei Backup per Netzwerkfreigabe gibt es meines Wissens nach keine Möglichkeit mehrere Backups anzulegen. Es wird immer nur ein Satz aufbewahrt und der andere überschrieben / inkrementell gesichert.
    Eine Möglichkeit wäre alles lokal zu sichern und dann per täglichem Job (xcopy, robocopy, ...) die Backups auf die USB Platte zu schieben.
    Nicht besonders schön, aber sollte funktionieren.

    Grüße
    Lenniey

    Freitag, 10. Februar 2012 07:14
  • Hallo zusammen,

    habe das oben von mir beschriebene Konzept getestet und funktioniert sehr gut!

    1. Ich musste die /usr/syno/etc/smb.conf der Synology um den Eintrag "strict allocate = yes" in der global section erweitern. Dazu muss man sich per ssh oder telnet mit root an der Synology anmelden und mittels vi den Eintrag hinzufügen. (kleiner Tipp: Das root Passwort ist dasselbe wie das admin Passwort)

    2. Die an der Synology per USB angebundene HDD muss im EXT4 Format formatiert sein.

    Punkt 1 und 2 sind wichtig, da man sonst Probleme mit den VHD's die durch das Backup erstellt werden bekommt.

    3. Backup-Schedule erstellt, welches ich für die Datensicherung auf die Synology verwendet wird. Diesen Schedule starte ich mittels Template-IDe aus einem einfachen Skript.

    4. nach dem das Backup von Punkt 3 beendet wurde, starte ich aus dem gleichen Skript das Offsite Backup auf die USB-Platten:

    WBADMIN start backup -systemState -backuptarget:\\nas\usbshare1\BACKUP_Server -include:d:\ -exclude:d:\temp  -allCritical -vsscopy -quiet

    Mit diesem Befehl wird ein komplettes Backup auf die USB Platte gemacht und läuft völlig losgelösst von dem ersten Backupjob!

    Muss jetzt nur noch das Skript umbauen, damit es vorher prüft welche USB-Platte gerade dran hängt, aber das sollte kein größeres Problem darstellen. Einfach ne Abfrage ob \\nas\usbshare1 od. \\nas\usbshare2 dran hängt und fertig!

    Der Restore von beiden backuptargets funktioniert.

    Vielen Dank & Grüße

    Julian.



    • Bearbeitet Julian79 Mittwoch, 15. Februar 2012 05:54
    • Als Antwort markiert Julian79 Mittwoch, 15. Februar 2012 05:56
    Mittwoch, 15. Februar 2012 05:33