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Windows Print Server Hochverfügbar - Wie es richtig laufen sollte. RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen, wir haben im Unternehmen zur Zeit einen 2012R2 Server als Printserver laufen. Die Maschine ist eine HyperV Instanz. Es sind zur Zeit 150+ Drucker installiert. Tendenz steigend. 

    Desöfteren haben wir das Problem das ein fehlerhafter Treiber den Print Spooler zum abstürzen bringt und ich ihn erst wieder ans laufen bekomme wenn ich den Drucker in der Registry entfernt habe.

    Ich habe mich nun ins High Availability Printing eingelesen. Ich frage mich nun, was soll mir das bringen? Wenn der Service Spooler abstürzt, dann wird er auf einem anderen Node auch nicht wieder laufen da der Dienst ja aufgrund des fehlerhaften Treibers abstürzt. 

    Nun meine Frage. Wie kann ich Folgenes umsetzen? 

    2 (oder mehr) Printserver bei denen einer der Primäre ist. Er ist unter printers.domain.local erreichbar. Falls bei diesem der Spooler abstürzt (z.B. aufgrund einer fehlerhaften Treiberinstallation) sollen alle Druckaufträge die an printers.domain.local gehen an den sekundären Printserver gehen welcher die gleichen Drucker unter identischen Namen installiert hat. Die Drucker würde ich jede Nacht per Export am Primären und Import am Sekundären Printserver abgleichen (Vielleicht geht das auch eleganter) 

    Ich würde mich sehr über Tips freuen!

    Gruß

    Julian

    Dienstag, 9. August 2016 08:25

Antworten

  • Grundsätzlich finde ich es schon kritisch 150 Drucker des Unternehmens auf einer Maschine abzubilden. Da müsste auf jeden Fall (meiner Meinung nach) gesplittet werden.

    Das ist der Grund für meinen Post :) 

    Danke schon mal für eure Infos. Ich merke, so wirklich gibt es keinen gescheiten Weg dafür. 
    Zusätzliche Software ist nicht gewollt da wir als Hochschule MS Server günstig bekommen. Es gibt da z.B. noch Thinprint. Verursacht aber jede Menge zusätzlicher kosten. 

    Externe Cloudlösungen kommen nicht in Frage -> da Hochschule.

    Ich denke da bleibt dann wohl erst mal nur die Snapshot Strategie und die VM packe ich ins Failover Cluster. Zwei Redundante Printserver haben leider zur Folge das jeder Drucker doppelt im AD angezeigt wird was auch nicht wünschenswert ist. 

    Ich denke solch eine Funktion ist generell wünschenswert und ich bin sicher nicht der einzige der sich über sowas freuen würde. 

    MfG

    Julian


    Julian

    Mittwoch, 10. August 2016 13:59

Alle Antworten

  • Hi Julian

    Die Best-Practice ist die Drucker auf mehrere VMs zu verteilen und abhängig wie viele ihr habt in Hersteller zu gruppieren.

    Ich baue immer eine VM für HP, dann eine für Lexmark und eine führ den Rest ...

    Nun zu Deiner Idee :-)

    Deine Überlegung ist, einen oder mehrere Druckserver hinter einem DNS-Alias / Hostname an zu sprechen und beim Ausfall des einen auf dem anderen weiter zu drucken?! Dazu müsstest Du auf den Printservern das StrictNameChecking deaktivieren:

    https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff660057(v=ws.10).aspx

    Und dann entweder manuell (im Falle von DNS) oder über einen Loadbalancer einen nicht mehr funktionierenden Server aus dem Verbund heraus nehmen. Als Kriterium müsstest Du hier explizit den Spooler überwachen, da im Gegensatz zu Windows NT Zeiten die Printserver nicht mehr in einem BSOD gehen.

    Yep, geht zwar - wird von uns aber nicht unterstützt.

    Ich selbst arbeite auf Printserver immer mit einem SnapShot (wenn es um neue Treiber und vor allem leider auch Printmonitore geht), läuft die Büchse eine hinreichend lange Zeit stabil dann lösche ich den Snapshot einfach und mache einen neuen wenn wieder die Updates kommen. Funktioniert ganz gut, zumal in großen Umgebungen dann mehrere VMs zum Einsatz kommen - eben mit getrennten Herstellern von Druckern.

    Mir ist klar, dass Dich das mit Deinem eigentlichen Anliegen nicht weiter bringt - vielleicht hilft es aber ein klein wenig.


    Viele Grüße, Bernd Pfann [Microsoft] - This posting is provided "AS IS" with no warranties, and confers no rights.

    Mittwoch, 10. August 2016 09:42
    Moderator
  • Hallo Julian,

    Du kannst das ganze Thema auch einfacher haben indem Du die Druckserver ganz los wirst und gleichzeitig beispiellose Ausfallsicherheit erreichst. Klingt zu gut um wahr zu sein, ich weiß.

    Möchte hier keine Werbung machen, bei Interesse einfach melden.

    Grüße

    Damien

    Mittwoch, 10. August 2016 11:11
  •  Ich selbst arbeite auf Printserver immer mit einem SnapShot (wenn es um neue Treiber und vor allem leider auch Printmonitore geht), läuft die Büchse eine hinreichend lange Zeit stabil dann lösche ich den Snapshot einfach und mache einen neuen wenn wieder die Updates kommen.

    Hi Julian,

    Diese Idee von Bernd ging mir auch als erstes durch den Kopf. Ich mache das genauso. Gerade hier sind Checkpoints doch gut verträglich.

    Es sind zur Zeit 150+ Drucker installiert.

    Grundsätzlich finde ich es schon kritisch 150 Drucker des Unternehmens auf einer Maschine abzubilden. Da müsste auf jeden Fall (meiner Meinung nach) gesplittet werden.

    So habe ich das jedenfalls verstanden, 150 auf einer Maschine bis dato.

    Gruß,
    Marcel

    https://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    I write here only in private interest

    Disclaimer: This posting is provided AS IS with no warranties or guarantees, and confers no rights.

    Mittwoch, 10. August 2016 11:20
  • Grundsätzlich finde ich es schon kritisch 150 Drucker des Unternehmens auf einer Maschine abzubilden. Da müsste auf jeden Fall (meiner Meinung nach) gesplittet werden.

    Das ist der Grund für meinen Post :) 

    Danke schon mal für eure Infos. Ich merke, so wirklich gibt es keinen gescheiten Weg dafür. 
    Zusätzliche Software ist nicht gewollt da wir als Hochschule MS Server günstig bekommen. Es gibt da z.B. noch Thinprint. Verursacht aber jede Menge zusätzlicher kosten. 

    Externe Cloudlösungen kommen nicht in Frage -> da Hochschule.

    Ich denke da bleibt dann wohl erst mal nur die Snapshot Strategie und die VM packe ich ins Failover Cluster. Zwei Redundante Printserver haben leider zur Folge das jeder Drucker doppelt im AD angezeigt wird was auch nicht wünschenswert ist. 

    Ich denke solch eine Funktion ist generell wünschenswert und ich bin sicher nicht der einzige der sich über sowas freuen würde. 

    MfG

    Julian


    Julian

    Mittwoch, 10. August 2016 13:59