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PST auf Netzlaufwerk - Abstürze von Outlook RRS feed

  • Frage

  • Guten Morgen,

    wie viele andere nutze ich PST-Dateien auf einem Netzlaufwerk. Ja ich weiß, highly unsupported - ohne Archivierungstool aber derzeit nicht anders möglich.
    Unter Outlook 2010 funktioniert der Zugriff auf die PSTs völlig problemfrei. Seit ich Outlook 2016 nutze, stürzt Outlook mehrmals täglich ab, allerdings nur wenn ich die PST-Dateien eingebunden habe. Ich kann die Schuld daher vermutlich auf die PSTs schieben.

    Auch wenn ich wahrscheinlich kaum Zuspruch erhalten werde, einen solchen Weg weiter zu nutzen :-) - hat jemand ebenfalls solche Erfahrungen gemacht bzw. kennt eine Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen?

    Danke für die Hilfe :-)

    Donnerstag, 11. April 2019 04:46

Alle Antworten

  • Moin,

    PST auf Netzlaufwerk ist nicht "highly unsupported", jedoch beschränkt sich der Support auf Phänomene, die auch bei lokaler Speicherung aufträten, und auch das nur in einem Terminalserver-Szenario. Also vielleicht im Endeffekt doch "highly unsupported" ;-)

    Welches System stellt denn die Freigabe(n) bereit, wo die PSTs liegen? Wenn es ein Windows Fileserver ist, hast Du noch die Chance, die PST-Ablage auf ein Nicht-Windows-System zu verlegen. In meiner Erfahrung hat das ein paarmal geholfen.

    Ansonsten musst Du halt alles unternehmen, das Netz zwischen den Clients und der Fileshare so performant und zuverlässig wie möglich zu machen. SMB3, Gigabit bis zum Client, mehr Bums unter dem Fileserver (CPU und Storage-I/O), Antivirus temporär auf Client und Server abschalten oder zumindest rigorose Ausnahmen machen...

    Auch den Indexing Dienst solltest Du dir anschauen. Manchmal führt die Indizierung der PST auf einer Fileshare dazu, dass versucht wird, die gesamte Shre zu indizieren. Dem musst Du natürlich einen Riegel vorschieben.


    Evgenij Smirnov

    http://evgenij.smirnov.de

    Donnerstag, 11. April 2019 06:15
  • Vielen Dank schonmal für die Rückmeldung.

    Die Freigabe liegt auf einem Windows Server, zum Test mittlerweile auch mal auf zwei Verschiedenen. Den Test mit der Unix-Maschine werden ich vielleicht mal als Erstes probieren, Gigabit bis zum Client ist leider aufgrund der Verkabelung nicht möglich, CPU und Storage-I/O Aufrüstung auch nicht so einfach. 

    Ich frage mich halt, was sich im Unterschied zu Outlook 2010 geändert hat, denn dort lief die Konstellation ja noch ohne Probleme. Und gerade das erwähnte "Terminalserver"-Szenario macht noch die meisten Schwierigkeiten :)

    Donnerstag, 11. April 2019 06:28