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Snapshot Restore (Revert) schlägt fehl, Systemobjekte seien schreib geschützt ... RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich habe hier ein Problem mit dem Revert eines DB Snapshots.

    Ich habe einen SQL 2012 Enterprise mit SP3/CU9 und einer Datenbanken (mit 9 DB Files).
    Für diese DB haben wir einen Snapshot erstellt und öfters auch genutzt und öfters auch einen Revert durchgeführt.

    Im Herbst wurde der SQL 2012 auf SP4 aktualisiert.

    Nun lässt sich der Snapshot nicht wiederherstellen, wir erhalten bei dem Kommando ..

    RESTORE DATABASE [DB_Name] FROM DATABASE_SNAPSHOT='DB_Name_SS_20180731' GO

    Nach wenigen Sekunden folgende Fehlermeldung.

    In der DB_Name_SS_20180731 Datenbank konnten keine Systemobjekte aktualisiert werden, da sie schreibgeschützt ist.

    (System objects could not be updated in database 'db_name_SS_20180731' because it is read-only.

    Hat jemand so einen Fehler schon einmal gesehen und kann helfen?

    Ich habe bereits versucht die DB_Name_2.. auf Read/Write zu setzen, aber das ist bei einem Snapshot nicht möglich.




    Montag, 24. September 2018 13:37

Alle Antworten

  • Hallo Jürgen,

    ich vermute mal, dass es an dem Upgrade liegt!

    Einschränkungen für Datenbankmomentaufnahmen

    Momentaufnahmen sind schreibgeschützt. Da sie schreibgeschützt sind, können sie nicht aktualisiert werden. Deshalb sind Datenbankmomentaufnahmen nach einer Aktualisierung nicht mehr gültig.

    (Snapshots are read-only. Since they are read only, they cannot be upgraded. Therefore, database snapshots are not expected to be viable after an upgrade.)


    Einen schönen Tag noch, Christoph - http://www.insidesql.org/blogs/cmu

    Montag, 24. September 2018 13:50
    Beantworter
  • Hallo Christoph,

    Microsoft schreibt hier aber wieder mal nicht eindeutig, was mit einem Update gemeint ist.

    Man kann wohl vermuten, es ist ein SQL Service Pack gemeint.
    Aber da selbst Microsoft hier ratlos erscheint (zumindest höre ich hier nichts vom SQL Engineer) hoffe ich noch auf einen Lösung …

    Gruß

    Jürgen

     


    Montag, 24. September 2018 13:55
  • ...

    Microsoft schreibt hier aber wieder mal nicht eindeutig, was mit einem Update gemeint ist.

    Man kann wohl vermuten, es ist ein SQL Service Pack gemeint.
    Aber da selbst Microsoft hier ratlos erscheint (zumindest höre ich hier nichts vom SQL Engineer) hoffe ich noch auf einen Lösung …

    ...

    Christoph hat völlig Recht.
    Und im Original ist der Entrag auch eindeutig:

    "Snapshots are read-only. Since they are read only, they cannot be upgraded. Therefore, database snapshots are not expected to be viable after an upgrade."

    Im Deutschen ist das "aktualisieren" vielleicht nicht ganz so eindeutig, aber das ist eine Sprachungenauigkeit (und das in der so akkuraten Sprache Deutsch, Ja Ja :-D) Das "andere" wäre ein "Ändern" = "UpDATE". Das das nicht gemeint sein kann, ist aber eigentlich klar. Denn ginge das nicht, wäre der DB-Snapshot für Nichts gut :)

    der

    Andreas

    PS: Die Engineere von Microsoft sitzen nicht in Deutschland, daher sehen die hier selten nach, zumal diese dann doch eher weniger Deutsch sprechen. Das hier ist halt ein "User-Forum". Wesentlich mehr Chancen hat man im Englisch-sprachigen. :)


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
    MCSM: Microsoft Certified Solutions Master Data Platform/SQL Server 2012
    MCM SQL Server 2008
    MVP Data Platform MCSE Data Platform
    MCSM Charter Member, MCITP Charter Member etc.
    www.SarpedonQualityLab.com
    (Founder)

    Montag, 24. September 2018 20:57
  • Und in eigener Sache, passend dazu: da ich ab in 6 Wochen den Redmonder "Engineers" in verantwortungsvoller Rolle zugehörig sein werde, werde ich hier vermutlich auch noch weniger vorbeischauen können. Sorry dafür schon mal vorab.

    Ich lade aber alle dazu ein, SQL Server & Azure SQL DB Sicherheitsbezogene Probleme hier im dafür speziellen Forum "SQL Security" zu melden: https://social.msdn.microsoft.com/Forums/sqlserver/en-US/home?forum=sqlsecurity
    Dort schauen auch jetzt schon meine zukünftigen Kollegen durchaus häufiger nach.

    Aber auch dort gilt: Die ist kein Herstellersupport sondern durch Freiwillige User mit Leben gefülltes Forum.

    Machts gut

    der

    Andreas


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
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    Montag, 24. September 2018 20:59
  • Danke Andreas,

    als ich meinte ich höre nicht vom SQL Engineer, meinte ich den Support von Microsoft.
    Nicht hier im Forum.

    Ich hatte am Donnerstag einen Support Fall eröffnet, Einstufung Kritisch mit 4h Reaktionszeit.

    Letztendlich hat dann am Montag der Rückruf (kurz vor Feierabend) das gleiche Ergebnis gebracht wie hier im Forum.

    Eine Frage aber noch...

    Microsoft hatte folgende Idee für mich.

    Im 6 Node SQL Always On Cluster solle ich bei dem betroffenen Server das SP4 deinstallieren und zurück zum SP3 / CU9 gehen.

    Dann könne ich den Snapshot wieder einspielen, die DB sichern und wieder den SP4 einspielen.

    Während dessen soll der SQL Node nicht teil der HA Gruppe sein...

    Hat das in der Praxis schonmal funktioniert?

    Gruß

    Jürgen

    Dienstag, 25. September 2018 07:28
  • ...

    Microsoft hatte folgende Idee für mich.

    Im 6 Node SQL Always On Cluster solle ich bei dem betroffenen Server das SP4 deinstallieren und zurück zum SP3 / CU9 gehen.

    Dann könne ich den Snapshot wieder einspielen, die DB sichern und wieder den SP4 einspielen.

    Während dessen soll der SQL Node nicht teil der HA Gruppe sein...

    Hat das in der Praxis schonmal funktioniert?

    Hallo Jürgen

    Ja, das Deinstallieren eines Service Packs vom SQL Server funktioniert auch in einem WSFC tatsächlich gut.

    Obwohl das sicherlich eine Ausnahmeaktion ist.

    Mit "Always On" Cluster kann nun eine "Failover Cluster Instanz" als auch eine "Availability Group" gemeint sein. Wenn es um eine Datenbank in einer AG geht, ist das Handling natürlich noch etwas komplexer, da die Synchronisierung beachtet werden muss.

    Auch frage ich mich, ob man anstelle dieses Weges nicht auch ein Zurücksetzen auf einen Zeitpunkt mithilfe eins ganz normalen SQL Backups durchführen könnte. Also Restore aus den Transaktionsprotokollen anstelle eines Revert to Snapshot.

    Das nur als Gedankenanstoß. Mir fehlen zu viele Umgebungsparameter um das Szenario gut beurteilen zu können.

    der

    Andreas


    Andreas Wolter (Blog | Twitter)
    MCSM: Microsoft Certified Solutions Master Data Platform/SQL Server 2012
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    Dienstag, 25. September 2018 19:55