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  • Frage

  • Hallo,

    ich habe in meinem Active Directory serverbasierende Benutzer.

    Wenn eim Benutzer etwas verändert, wird dies dann in \\%username%\appdata\roaming gespeichert.

    ich brauche ein template, dass virtualstore "%username$\appdata\local\virtualstore" in meinem ..appdate/roaming landet (evtl Umleitung).

    Wenn sich ein benutzer an einem anderen pc anmeldet, soll er den ordner virtualstore auch bekommen.

    VirtaulStore ist standrardmäßig in lokal und dies wird nicht mitgenommen, wenn er sich wo anders anmeldet.

    ich bitte um euere hilfe, idden oder evtl. policy oder template.

    danke

     

    gruss

    Freitag, 8. Oktober 2010 17:11

Antworten

  • Hallo,

    ich glaube, das was Du willst, ist nicht möglich und auch nicht gewollt.

    Es gibt zwar in der Registry die Einträge für Local App Data, aber ich würde mich nicht trauen, daran rumzudoktorn.

    HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders: Local AppData

    HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders: Local AppData

    Die Einführung des virtualstore in appdata\local dient ja dazu, dass Applikationen, die normalerweise in Program Files schreiben wollen, was normale Benutzer mangels Zugriffrechte nicht dürfen, automatisch die Umleitung in den virtualstore nutzen, um dort Änderungen zu speichern. Die Anwendung bekommt davon gar nichts mit. Neuere Anwendungen sollten gleich so entwickelt sein, dass sie in Appdata\roaming schreiben, dann bräuchte man die Umleitung in den Virtual Store gar nicht.

    Gleiches gilt für die Umleitung bei Schreibprozessen in die Registry, die ja als User in HKLM nicht möglich sind, daher findet auch dort die Umleitung in HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\VirtualStore\MACHINE statt.

    Siehe auch:

    https://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb756960.aspx

    Mein Fazit: Bei Applikationen, die diese Zugriffe auf geschützte Bereiche nutzen (HKLM oder Program Files), hat man durch den VirtualStore wenigstens eine Technik, die es ermöglicht, das Anwender diese Programme weiter nutzen können seit Windows Vista. Leider muss man damit leben, dass die Einstellungen, die Anwender darin machen, nicht geroamt werden. Wenn man nicht damit leben will bleibt nur: Neue Software einführen, die Vista/W7-kompatibel ist oder den Programmierer bitten, die Anwendung anzupassen.

    VG René

    Mittwoch, 3. Mai 2017 11:46

Alle Antworten

  • Hi,

    Am 08.10.2010 19:11, schrieb sascha-graf1:

    ich brauche ein template, dass virtualstore
    "%username$\appdata\local\virtualstore" in meinem ..appdate/roaming
    landet (evtl Umleitung).

    Suche nach dem PFad oder %localappdata%\VirtualStore in der Registry
    und verlege ihn dann mit den GPPreferences Registry nach %appdata%
    Wenn das nicht geht bleibt dir nur ein An- und Abmeldescript.

    Ich habe keine Ahnung wo der Wert in der Registry steht, da ich
    grundsätzlich UAC deaktiviere. Das einzige, was UAC verhindert ist
    eine zentrale Verwaltung und die Administration. Es ist ein Security
    Feature für den Heimanwender und hat in meiner Umgebung nichts zu
    suchen.

    Tschö
    Mark


    Mark Heitbrink - MVP Windows Server - Group Policy

    Homepage:    www.gruppenrichtlinien.de - deutsch
    NNTP Bridge: http://communitybridge.codeplex.com/releases

    Freitag, 8. Oktober 2010 18:42
  • Hallo,

    ich glaube, das was Du willst, ist nicht möglich und auch nicht gewollt.

    Es gibt zwar in der Registry die Einträge für Local App Data, aber ich würde mich nicht trauen, daran rumzudoktorn.

    HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders: Local AppData

    HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders: Local AppData

    Die Einführung des virtualstore in appdata\local dient ja dazu, dass Applikationen, die normalerweise in Program Files schreiben wollen, was normale Benutzer mangels Zugriffrechte nicht dürfen, automatisch die Umleitung in den virtualstore nutzen, um dort Änderungen zu speichern. Die Anwendung bekommt davon gar nichts mit. Neuere Anwendungen sollten gleich so entwickelt sein, dass sie in Appdata\roaming schreiben, dann bräuchte man die Umleitung in den Virtual Store gar nicht.

    Gleiches gilt für die Umleitung bei Schreibprozessen in die Registry, die ja als User in HKLM nicht möglich sind, daher findet auch dort die Umleitung in HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\VirtualStore\MACHINE statt.

    Siehe auch:

    https://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb756960.aspx

    Mein Fazit: Bei Applikationen, die diese Zugriffe auf geschützte Bereiche nutzen (HKLM oder Program Files), hat man durch den VirtualStore wenigstens eine Technik, die es ermöglicht, das Anwender diese Programme weiter nutzen können seit Windows Vista. Leider muss man damit leben, dass die Einstellungen, die Anwender darin machen, nicht geroamt werden. Wenn man nicht damit leben will bleibt nur: Neue Software einführen, die Vista/W7-kompatibel ist oder den Programmierer bitten, die Anwendung anzupassen.

    VG René

    Mittwoch, 3. Mai 2017 11:46
  • Der VirtualStore dient ja ausschließlich den installierten Programmen und hat mit den Benutzerprofilen (eigentlich) nichts zu tun (eingeführt mit Vista).
    Das Problem sind die Programme, die sich Einstellungen im eigenen Programmverzeichnis merken. Da dieses nun schreibgeschützt ist (außer Admin oder bei Installation) werden die Zugriffe eben umgeleitet.
    Ein Mitnehmen auf andere Rechner ist daher nicht möglich (und sollte auch nicht gemacht werden) da sie ja programm und nicht userspezifisch sind.

    Das Verlegen von Local Appdata wird außer Abstürzen des kompletten Systems nichts bringen.

    Mittwoch, 3. Mai 2017 12:11