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Server 2016 Hyper-V Free für Enterprise Umgebug & VMM tauglich RRS feed

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  • Am 19.01.2019 schrieb Dimon1234:

    So wie es aussieht, gibt es mit Server 2016 ein kostenloses Hyper-V Server.

    Den kostenlosen Hyper-V gab es AFAIR schon mit 2008R2.

    https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/virtualization/hyper-v/hyper-v-server-2016

    * Ist diese Version im Enterprise Umfeld auch genauso in VMM integrierbar und kostenlos nutzbar?

    Ob man damit den Hyper-V und die darauf installierten VMs mit VMM
    bearbeiten kann, weiß ich nicht. Es geht auf jeden Fall mit den
    Verwaltungsprogrammen Hyper-V aus der dazu passenden Client- und/oder
    Server Version heraus. Zumindest ging es mit W7/W2008R2 so.

    * MS Support auch kann man nutzen?

    Mit passendem Münzeinwurf, sicherlich.

    Hat jemand Tipps dazu?

    Anders gefragt, was möchtest Du damit erreichen/einsparen? Wenn Du
    einen W2016 Server kaufst, und nur die Hyper-V Rolle installierst,
    darfst Du mit dieser Lizenz 2xW2016 als VM auf diesem Server
    installieren.

    Bei der o.g. Core-Version brauchst Du für jedes OS das als VM auf dem
    Hyper-V läuft eine Lizenz.

    Servus
    Winfried


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    Samstag, 19. Januar 2019 14:22
  • Am 19.01.2019 schrieb Dimon1234:

    So wie es aussieht, gibt es mit Server 2016 ein kostenloses Hyper-V Server.

    Den kostenlosen Hyper-V gab es AFAIR schon mit 2008R2.

    Das ist richtig, und da machte er nämlich auch Sinn, denn:

    Server Standard konnte nur 32 GB RAM und kein Clustering. Hyper-V Server konnte 1 TB RAM und Clustering, dafür halt keine GUI. Wenn Du also nur Linux und/oder max. 2x Windows Server virtualisiert hast, hattest Du mit Hyper-V Server handfeste Vorteile.

    Mit Server 2016 verhält es sich lizenzrechtlich genauso, nur hast Du die technischen Benefits nicht. Sprich, sobald Du auch nur einen Server 2016 virtualisieren musst, kannst Du auf den Hosts mit der Standard arbeiten und gut is'.


    Evgenij Smirnov

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    Sonntag, 20. Januar 2019 14:57
  • Diese Beschreibung ist ja ganz gut:
    https://www.datacenter-insider.de/das-sind-die-neuen-maximalwerte-fuer-hyper-v-und-vsphere-a-631497/

    Unverständlich oder auch eher erschreckend ist das Kapitel: "Lizenzminimum":

    "Unternehmen müssen für jeden Server mindestens vier Lizenzen erwerben", da ja je Lizenz 2 VM's erlaubt sind wären das a bereits 8 VM's (oder rechne ich da wieder falsch?).
    Nehme ich als einen 4-Kern-Prozessor sind dies bereits 16 Lizenzen á 2 VM's?
    Ab wieviel Kernen lohnt sich als die Datacenter-Edition, in der die Anzahl VM's unbegrenzt scheint?

    Man findet einfach keine Lizenzrechner im Netz!

    Sonntag, 20. Januar 2019 15:55
  • Moin,

    ja, da hat sich der gute Herr Joos wohl unverständlich ausgedrückt.

    Server 2016-Lizenzen sind pro Core und werden in 2er Päckchen verkauft. Du kannst aber einem Blech nicht weniger als die Basislizenz zuweisen, und die deckt max. 16 Kerne in max. 2 Sockeln ab. Für mehr Kerne pro Sockel brauchst Du zusätzliche Core-Lizenzen, für mehr Sockel (als 2) brauchst Du zusätzliche Basis-Lizenzen.

    Ist das Blech durchlizenziert, gelten die gleichen Virtualisation Rights wie immer:

    Pro Standard - 2x VM + Ulimited Containers (das ist auch ein Fehler in dem Artikel)
    Pro Datacenter - Unlimited VMs + Unlimited Containers

    Dabei ist "Pro Standard" so zu verstehen, dass das ganze Blech durchlizenziert ist. Wenn ich also 2x12 Cores habe und 1x Standard Base + 8x Standard Core kaufe, kann ich 2x VM fahren. Für die nächsten 2 VMs muss ich noch einmal dasselbe Lizenzvolumen dem Host zuweisen.

    Hier ist zwar kein Rechner, aber alles schön zusammengefasst: https://www.microsoft.com/en-us/licensing/product-licensing/windows-server-2016


    Evgenij Smirnov

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    Sonntag, 20. Januar 2019 16:21
  • Was soll dann imer die Angabe "pro Standard" und "pro Core"?

    Heißt das, dass Core-Lizenzen nicht zur VM-Ausführung berechtigen?
    Welche Lizenzen brauche ich, um mit den genannten 2*12 Cores, also letztlich 24 CPU's (?) z.B. 12 VM's á 2 CPU's zu fahren? Geht das überhaupt?

    Das geht mir bei den ganzen Berechnungen wirklich auf den Keks.
    Ich weiß, du kannst ja nichts dafür.

    Und letztendlich: was kostet der ganze Kram dann wirklich?

    Zu diesen Themen gibt es hier viele Beiträge aber letztlich immer noch keine Hinweise auf die benötigten Lizenzen um eine gegebene Serverlandschaft abzulösen.
    Alle halten sich da schön stickum.
    Einer meiner Neukunden (kleiner Mittelständler) hat ein Gebot von über 400.000€ nur für Lizenzen erhalten!!!
    Kein Wunder, dass dies abschreckt.

    Sonntag, 20. Januar 2019 16:31
  • Moin,

    vieviele CPUs die VMs jeweils haben, spielt keine Rolle. Auch die, wo kein Windows Server drauf läuft, spielen für die Windows Server-Lizenzierung keine Rolle. Auch der verwendete Hypervisor spielt übrigens keine Rolle ;-)

    Wenn Du also 12 Windows Server VMs auf einem Blech laufen lassen willst, das 2*12 Cores hat, brauchst Du:

    - entweder 1x Base Datacenter (deckt 2*8 Cores ab) + 8 Cores Datacenter (deckt restliche 2*4 Cores ab)

    - oder 6x Base Standard (deckt 2*8 Base Cores ab, jeweils für 2 VMs) + 48 (6x 8) Cores Standard.

    Die Preise von heute habe ich nicht im Kopf, früher war die Matrix ungefähr so:

    Standard=900 EUR Base + 120 EUR á 2 Cores
    Datacenter=6.000 EUR Base + 750 EUR á 2 Cores

    Das heißt, der Break Even liegt bei 6 VMs. Ab der 7. VM ist Datacenter günstiger, zumal man da auch gar nicht mehr zählen muss.


    Evgenij Smirnov

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    Sonntag, 20. Januar 2019 16:52
  • Nun ja, du betonst da immer Blech!

    Wenn ich also einen Linux-Host mit Virtual-Box benötige und 12 VM's mit Windows 2016 Standard (bereits mit 199€ angeboten) lizensiere müsste ich da doch dann mit 2400 Euro schon auskommen;-).
    Hyper-V und Datacenter wären vollkommen unnötig.
    Alleine schon die Kopplung ans Blech halte ich da für sehr bedenklich. Zumal ja die Virtualisierung das Blech austauschbar machen soll, aber beim Blechwechsel neue Lizenzen fällig sind.

    Gut, dass ich da nicht in der Lage bin, meine Kunden von diesem Gebaren überzeugen zu müssen.
    Und verständlich ist da auch, dass man verzwifelt nach Linux-Alternativen sucht.

    Aber Oracle ist da auch nicht besser.
    Alleine um ein sog. Testsystem aufzuziehen, wurde da eine Lizenz von 20.000€ genannt, ohne die dazu nötigen Windowslizenzen. Da ist das Wort Abzocke ja noch zahm.

    Sonntag, 20. Januar 2019 18:44
  • Moin,

    leider falsch in allen Punkten.

    1. Du *kannst* eine VM nicht lizensieren, Punkt. Jedenfalls nicht on-prem und nicht mit Windows Server. Windows Server-Lizenzen kleben immer am Blech.

    2. Wie ich bereits schrieb, Punkt 1 ist unabhängig davon, ob Du auf Hyper-V, ESX, Xen oder KVM virtualisierst.

    3. Mit Austausch des Blechs werden bei kommerzieller Lizensierung *keineswegs* neue Lizenzen fällig. Retail oder Volume Licensing kannst Du ohne Angabe von Gründen alle 90 Tage neu zuweisen. Oder sogar sofort, wenn das ursprünglich Blech defekt ist und nicht mehr in Betrieb genommen wird. Volume Licensing mit Software Assurance kannst Du jederzeit neu zuweisen.

    3a. Der einzige Fall, wo mit neuem Blech tatsächlich auch neue Lizenzen fällig werden, ist OEM. Aber da hat man in der Regel beim Kauf auch schon die Hälfte gespart. 5 Jahre sollte ein Server schon halten, 10 Jahre ist der Lebenszyklus. Du zahlst also für einen Lebenszyklus immer den vollen Preis - entweder einmal Retail oder zweimal OEM.

    Wie "sozial" dieses Lizenzmodell ist, ist vollkommen irrelevant. Als Kunde fände ich möglicherweise auch meinen Tagessatz ziemlich asozial. Als ich finde ich ihn vollkommen in Ordnung und sogar noch ausbaufähig.

    Es freut mich übrigens sehr zu hören, dass Du als Software-Entwickler Deinen Kunden endlich eine Linux-Alternative anbietest. Wenn alle Software-Entwickler das täten, hätten wir schon bald eine echte Wahl in Sachen Betriebssystem.


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    Sonntag, 20. Januar 2019 19:23
  • Am 20.01.2019 schrieb bfuerchau:

    Man findet einfach keine Lizenzrechner im Netz!

    Eine Hilfe sollte das hier schon sein:
    https://www.mcseboard.de/topic/206136-microsoft-windows-server-2016-lizenzierungshilfe/

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    Sonntag, 20. Januar 2019 19:37
  • Ein Linux-Host ist ja lizenzrechtlich dann eben keine Alternative.
    Vor allem, wenn 90% oder auch mehr sowieso windowsbasiert ist.

    Ich als Entwickler kann eben keine Linux-Alternative anbieten, da auch unsere BI-Lösung komplett windowsbasiert ist und nun mit der Weblösung auch noch auf den IIS angewiesen ist.
    Oder kennst du eine Linux-Alterative für IIS mit ASP/ASPX (.Net)?

    Mono ist da leider noch nicht weit genug.

    Montag, 21. Januar 2019 08:33
  • .NET Core?

    Evgenij Smirnov

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    Montag, 21. Januar 2019 09:34