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Problem mit Speicherverteilung bei wachsender Datenmenge RRS feed

  • Frage

  • Hallo, bei uns entstehen alle 6 Monate ca. 1TB an neuen Daten. Wenn Der vorhandene Festplattenplatz aufgebraucht ist, wird eben eine neue Platte eingebaut. Allerdings finde ich die Organisation der Freigaben langsam unübersichtlich. Da wir nicht ständig die Daten umverteilen wollen, kann es vorkommen, das zu einem Projekt gehörige Daten in unterschiedlichen Freigaben liegen. Das stört. Außerdem stört, dass bei frei gewordenem Speicherplatz (ältere Projekte werden gelöscht) die User aus Gewohnheit auf die neuen Freigaben kopieren und plötzlich ungenutzter Speicher entsteht, der so überhaupt nicht genutzt wird. Kurzzeitig hatten wir daher den Windows Home Server 2003 mit seinem Drive Extender am laufen. Prinzipell war der sehr gut zu gebrauchen, aber die Freigaben sind im Vergleich zu einem Win 2008 Standard wesentlich langsamer. Mich würde interessieren wie andere damit umgehen. Eigentlich müsste es doch hierfür eine Lösung geben. Gruß Thorsten
    Freitag, 27. Mai 2011 18:33

Antworten

  • Ein SAN muss nicht zwangläufig immer extrem teuer sein.

    Speziell Dell bietet mit den EqualLogic Modellen schon bereits kleinere relativ preiswerte Modelle an.
    (im 4stelligen Bereich).

    Aber wie gesagt, das hängt natürlich alles von euren Anforderungen und Budget ab.

     

    Weil du gerade Storage Server erwähnst, hier gibt es oft günstige Angebote,
    da dieser ja nur in Zusammenhang mit Hardware verkauft wird.

    Sonntag, 29. Mai 2011 12:15
  • Hi Thorsten,

    deine Umgebung wächst um 2TB/Jahr. Das sind 10TB in fünf Jahren. Wenn du jetzt mal deine Zeit pro halbes Jahr und eine neue HDD gegenrechnest, solltest du schon etwas Budget freischaufeln können.

    Du kannst dir dann überlegen, ob du einen Server mit freien Slots vollpumpst oder dich für ein NAS/SAN entscheidest. Möglichkeiten gibt es genügend, aber du solltest den Bedarf vorher feststellen, damit du nicht 2x im Jahr alles umschaufelt - das ist wirklich furchtbar chaotisch... :-)


    Viele Grüße
    Christian

    Dienstag, 31. Mai 2011 05:17

Alle Antworten

  • Hallo,

    das Thema Storage ist fast immer ein sehr kompliziertes Thema und es gibt selten Pauschallösungen.

    Ab einer gewissen Datenmenge lohnt sich ggf. der Einsatz eines SANs.
    Dort kannst du dir deine LUNs konfigurieren wie du sie brauchst und natürlich dann auch transparent und im laufenden Betrieb erweitern.

    Rein vom OS her wäre natürlich die Möglichkeit gegeben dynamische Disks anzulegen und diese dann zu erweitern (zumindest wenn es spanned volumes sind).
    Darunter kann dann natürlich auch ein RAID liegen (und sollte auch).

    Wie gesagt, es gibt viele viele Lösungen, was letztendlich Sinn macht, hängt von vielen Faktoren ab.

    Freitag, 27. Mai 2011 19:32
  • Hallo.

    Vielleicht wäre DFS ein Lösungsansatz.

    Gruss Ingo

    Freitag, 27. Mai 2011 22:51
  • Hallo,

    nunja, ich hoffte es gibt was neues:-)

    Ich finde DFS bei mehreren Maschinen durchaus praktisch. Bei einem Server scheint mir der Administratoraufwand für den Nutzen zu hoch.

    Das SAN klingt erstmal interessant, aber auch verdammt teuer. Ich habe diese Geschichten bisher immer mit wesentlich mehr Datenaufkommen gesehen als wir es produzieren. Ich meine aber auf Technet neulich mal den Storage Server 2008 gesehen zu haben. Damit kann man ja mal etwas testen und Erfahrungen sammeln.

    Gruß Thorsten

    Sonntag, 29. Mai 2011 09:03
  • Ein SAN muss nicht zwangläufig immer extrem teuer sein.

    Speziell Dell bietet mit den EqualLogic Modellen schon bereits kleinere relativ preiswerte Modelle an.
    (im 4stelligen Bereich).

    Aber wie gesagt, das hängt natürlich alles von euren Anforderungen und Budget ab.

     

    Weil du gerade Storage Server erwähnst, hier gibt es oft günstige Angebote,
    da dieser ja nur in Zusammenhang mit Hardware verkauft wird.

    Sonntag, 29. Mai 2011 12:15
  • Hi Thorsten,

    deine Umgebung wächst um 2TB/Jahr. Das sind 10TB in fünf Jahren. Wenn du jetzt mal deine Zeit pro halbes Jahr und eine neue HDD gegenrechnest, solltest du schon etwas Budget freischaufeln können.

    Du kannst dir dann überlegen, ob du einen Server mit freien Slots vollpumpst oder dich für ein NAS/SAN entscheidest. Möglichkeiten gibt es genügend, aber du solltest den Bedarf vorher feststellen, damit du nicht 2x im Jahr alles umschaufelt - das ist wirklich furchtbar chaotisch... :-)


    Viele Grüße
    Christian

    Dienstag, 31. Mai 2011 05:17