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Hyper-V und SAN? RRS feed

  • Frage

  • Hallo meine Lieben,

    wir haben bei uns gerade die Planung für eine neue Exchange Umgebung. Diese Exchange Server soll als virtuelle Maschinen laufen. Ein Berater hatte uns abgeraten Hyper-V als Plattform zu verwenden da es Probleme mit der SAN Anbindung geben soll.

    Da wir hier keine Erfahrungen haben würde ich gerne mal Fragen ob die Aussage stimmt oder was man ggf. beachten muss wenn man virtuelle Server unter Hyper-V mit SAN Anbindung betreiben will.

    Für Links zu offiziellen Aussagen von MS wäre ich dankbar.

    Danke schön schon mal

    Benjamin


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform
    MCSA: Windows Server 2012
    Blog

    Donnerstag, 3. März 2016 10:46

Antworten

  • Hi Benjamin,

    dann würde aber ganz Office365 nicht funktionieren, oder glaubt der Berater, dass Microsoft VMWare als Hypervisor für seine Cloud verwendet? :-)

    Also ich habe mehrere Exchange und andere Server unter HyperV virtualisiert und auch keine Probleme mit der SAN-Anbindung. Als SAN solltest du natürlich etwas vernünftiges verwenden, nicht unbedingt ISCSI von Netgear oder so ;-)

    Gruß

    Christian


    Christian Groebner MVP Forefront

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Donnerstag, 3. März 2016 11:56
    Donnerstag, 3. März 2016 11:06
  • Moin,

    es gibt in Abhängigkeit von der eingesetzten Exchange Version zwar ein paar Dinge zu beachten, aber es gibt kaum triftige Gründe gegen eine Virtualisierung von Exchange mit SAN Backend.

    Einfach mal nach 'Exchange Hyper-V best practice' suchen.

    Ich würde eher fragen womit der 'Berater' seine Aussage belegen kann ;-)


    This posting is provided AS IS with no warranties.

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Donnerstag, 3. März 2016 11:56
    Donnerstag, 3. März 2016 11:41
  • Hallo Benjamin,

    ich habe mittlerweile schon einige Exchange auf Hyper-V virtualisiert. Hyper-V ist aktuell der einzige voll supportete Hypervisor für Exchange.

    Wichtig ist, ja du braucht ein gescheites SAN wie Christian schon sagt. Beim Exchange arbeitest du eh mit localem Storage sprich VHDs und speicherst nicht im SAN. 

    Ich gehe mal davon aus das dein Berater sich noch nicht komplett mit dem Thema beschäftigt hat, keine Ahnung von Hyper-V oder einfach Geld an den VMware Lizenzen verdienen will. 

    Bzgl. Best Practice siehe hier: 

    Best Practices for Virtualizing & Managing Exchange 2013

    16 Tips to Optimize Exchange 2013


    Kind regards, Flo

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Donnerstag, 3. März 2016 11:56
    Donnerstag, 3. März 2016 11:52
  • Hallo meine Lieben,

    wir haben bei uns gerade die Planung für eine neue Exchange Umgebung. Diese Exchange Server soll als virtuelle Maschinen laufen. Ein Berater hatte uns abgeraten Hyper-V als Plattform zu verwenden da es Probleme mit der SAN Anbindung geben soll.

    Da wir hier keine Erfahrungen haben würde ich gerne mal Fragen ob die Aussage stimmt oder was man ggf. beachten muss wenn man virtuelle Server unter Hyper-V mit SAN Anbindung betreiben will.

    Für Links zu offiziellen Aussagen von MS wäre ich dankbar.

    Danke schön schon mal

    Benjamin


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform
    MCSA: Windows Server 2012
    Blog

    Das Einzige was mir zu diesem Thema einfallen würde ist, dass es mal ein Update von MS gab, das das MPIO zerschossen hat. Anschließend waren die SAN's nicht mehr am Host verfügbar. Dies galt aber nur in bestimmten Konstellationen.

    Ich kann gleiches wie die Kollegen über unsere Kundenumgebungen berichten. Dabei kommt es nicht wirklich auf den MS Service an, der innerhalb der VM läuft. Wobei du natürlich bei dem Design in Bezug auf IOPS aufpassen solltest.

    Die SAN würde ich noch über 2 HBA's per MPIO (DSM vom Hersteller) an die SAN Controller anschließen. Hier kannst du dann auch noch eine Lastenverteilung einstellen und hast gleichzeitig noch eine Redundanz.

    Im Übrigen arbeiten wir mit Entry Lösungen aus dem Hause IBM (Storwize), recht erschwinglich und eine gute Performance. 



    • Bearbeitet SADFR Freitag, 4. März 2016 19:15
    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Samstag, 5. März 2016 16:21
    Freitag, 4. März 2016 19:12
  • Ein Berater hatte uns abgeraten Hyper-V als Plattform zu verwenden da es Probleme mit der SAN Anbindung geben soll.

    Hallo,

    eine seriöse Aussage des Beraters sieht anders aus ;) zumindest mit mehr Details zu den "Erfahrungswerten" des "Consultants". Ich setze lange auf Hyper-V in Verbindung mit SANs (Equallogic oder Netapp) und kann nur gutes berichten. IOPS stimmen, VMs lassen sich zügig Live migrieren, Exchange als Guest macht was es soll, performant, etc. Für mich spielt auch eine homogene Struktur eine Rolle, soll heißen MS Hyper-V, MS Exchange, MS SQL usw. Die SAN Hersteller können es sich doch nicht erlauben Hyper-V zu vernachlässigen, behaupte ich mal.

    Gruß,
    Marcel


    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Samstag, 5. März 2016 16:22
    Donnerstag, 3. März 2016 12:30

Alle Antworten

  • Hi Benjamin,

    dann würde aber ganz Office365 nicht funktionieren, oder glaubt der Berater, dass Microsoft VMWare als Hypervisor für seine Cloud verwendet? :-)

    Also ich habe mehrere Exchange und andere Server unter HyperV virtualisiert und auch keine Probleme mit der SAN-Anbindung. Als SAN solltest du natürlich etwas vernünftiges verwenden, nicht unbedingt ISCSI von Netgear oder so ;-)

    Gruß

    Christian


    Christian Groebner MVP Forefront

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Donnerstag, 3. März 2016 11:56
    Donnerstag, 3. März 2016 11:06
  • Moin,

    es gibt in Abhängigkeit von der eingesetzten Exchange Version zwar ein paar Dinge zu beachten, aber es gibt kaum triftige Gründe gegen eine Virtualisierung von Exchange mit SAN Backend.

    Einfach mal nach 'Exchange Hyper-V best practice' suchen.

    Ich würde eher fragen womit der 'Berater' seine Aussage belegen kann ;-)


    This posting is provided AS IS with no warranties.

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Donnerstag, 3. März 2016 11:56
    Donnerstag, 3. März 2016 11:41
  • Hallo Benjamin,

    ich habe mittlerweile schon einige Exchange auf Hyper-V virtualisiert. Hyper-V ist aktuell der einzige voll supportete Hypervisor für Exchange.

    Wichtig ist, ja du braucht ein gescheites SAN wie Christian schon sagt. Beim Exchange arbeitest du eh mit localem Storage sprich VHDs und speicherst nicht im SAN. 

    Ich gehe mal davon aus das dein Berater sich noch nicht komplett mit dem Thema beschäftigt hat, keine Ahnung von Hyper-V oder einfach Geld an den VMware Lizenzen verdienen will. 

    Bzgl. Best Practice siehe hier: 

    Best Practices for Virtualizing & Managing Exchange 2013

    16 Tips to Optimize Exchange 2013


    Kind regards, Flo

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Donnerstag, 3. März 2016 11:56
    Donnerstag, 3. März 2016 11:52
  • Herzlichen Dank für die Antworten, wir werden uns der Sache so annehmen.

    Danke


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform
    MCSA: Windows Server 2012
    Blog

    Donnerstag, 3. März 2016 11:56
  • Ein Berater hatte uns abgeraten Hyper-V als Plattform zu verwenden da es Probleme mit der SAN Anbindung geben soll.

    Hallo,

    eine seriöse Aussage des Beraters sieht anders aus ;) zumindest mit mehr Details zu den "Erfahrungswerten" des "Consultants". Ich setze lange auf Hyper-V in Verbindung mit SANs (Equallogic oder Netapp) und kann nur gutes berichten. IOPS stimmen, VMs lassen sich zügig Live migrieren, Exchange als Guest macht was es soll, performant, etc. Für mich spielt auch eine homogene Struktur eine Rolle, soll heißen MS Hyper-V, MS Exchange, MS SQL usw. Die SAN Hersteller können es sich doch nicht erlauben Hyper-V zu vernachlässigen, behaupte ich mal.

    Gruß,
    Marcel


    http://www.windowspro.de/marcel-kueppers

    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Samstag, 5. März 2016 16:22
    Donnerstag, 3. März 2016 12:30
  • Hallo meine Lieben,

    wir haben bei uns gerade die Planung für eine neue Exchange Umgebung. Diese Exchange Server soll als virtuelle Maschinen laufen. Ein Berater hatte uns abgeraten Hyper-V als Plattform zu verwenden da es Probleme mit der SAN Anbindung geben soll.

    Da wir hier keine Erfahrungen haben würde ich gerne mal Fragen ob die Aussage stimmt oder was man ggf. beachten muss wenn man virtuelle Server unter Hyper-V mit SAN Anbindung betreiben will.

    Für Links zu offiziellen Aussagen von MS wäre ich dankbar.

    Danke schön schon mal

    Benjamin


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform
    MCSA: Windows Server 2012
    Blog

    Das Einzige was mir zu diesem Thema einfallen würde ist, dass es mal ein Update von MS gab, das das MPIO zerschossen hat. Anschließend waren die SAN's nicht mehr am Host verfügbar. Dies galt aber nur in bestimmten Konstellationen.

    Ich kann gleiches wie die Kollegen über unsere Kundenumgebungen berichten. Dabei kommt es nicht wirklich auf den MS Service an, der innerhalb der VM läuft. Wobei du natürlich bei dem Design in Bezug auf IOPS aufpassen solltest.

    Die SAN würde ich noch über 2 HBA's per MPIO (DSM vom Hersteller) an die SAN Controller anschließen. Hier kannst du dann auch noch eine Lastenverteilung einstellen und hast gleichzeitig noch eine Redundanz.

    Im Übrigen arbeiten wir mit Entry Lösungen aus dem Hause IBM (Storwize), recht erschwinglich und eine gute Performance. 



    • Bearbeitet SADFR Freitag, 4. März 2016 19:15
    • Als Antwort markiert Benjamin.Hoch Samstag, 5. März 2016 16:21
    Freitag, 4. März 2016 19:12
  • Nochmals Danke,

    wir werden uns der Sache so annehmen. Es gibt halt Berater oder Berater. 

    Da wir hier gleich 3 Mailsysteme ablösen wollen, und von VMware nach Hyper-V wechsel und noch ein zusätzliches Rechenzentrum aufbauen ist dass halt sehr viel auf einmal. 

    Herzlichen Danke


    Benjamin Hoch
    MCSE: Data Platform
    MCSA: Windows Server 2012
    Blog


    Samstag, 5. März 2016 16:21