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Windows Defender mit Dauerzugriff auf USB-Laufwerke RRS feed

  • Frage

  • Hallo Forum,

    .

    ich nutze an verschiedenen PCs/Server den hauseigenen Defender. Dieser verursacht ein Problem:

    ist der Echtzeitschutz aktiviert (ist er natürlich) so greift der Defender im Intervall auf alle USB-Laufwerke zu. Das Intervall ist ca. 1-2 Sekunden.

    Zu erkennen ist das, wenn man am USB-Stick oder ext. HDD eine Zugriffs-LED hat. Selbst wenn man stundenlang nichts tut flackert diese LED immer wieder auf. Schaltet man den Echtzeitschutz ab hören die Zugriffe sofort auf.

    .

    Das Problem dabei: unser Offsite-Medium (ein RDX-Laufwerk) geht dadurch niemals in den Stromsparmodus. Die Platten laufen 24/7 und erzeugen Wärme.

    .

    Kennt jemand dieses Verhalten oder besser noch eine Lösung?

    Einen Ausschluss auf das USB-Laufwerk setzen bringt keinen Erfolg.

    .

    Vielen Dank

    Thomas

    Dienstag, 30. Juli 2019 08:47

Alle Antworten

  • Wenn ich mir die Einstellungen so ansehe, kann ich nichts erkennen, dass da was automtisch läuft.
    Da es sich um einen Zugriffsschutz handelt, muss also noch irgend eine andere Komponente einen Zugriff machen, die dann den Defender aktiv werden lässt.
    Mein Virenscanner prüft ausschließlich, wenn auf eine Datei zugegriffen wird.

    Dienstag, 30. Juli 2019 12:11
  • Hallo,

    .

    habe es soeben mit Kollegen nochmals getestet:

    Windows 7 mit MSE installiert -> keine ständigen Zugriffe auf USB

    Windows 10 (1903) mit build-in Defender -> sekündlich ein kurzes Blinken am USB-Stick (keine Dateizugriffe laut Ressourcenmonitor)

    Windows Server 2016 mit build-in Defender -> ebenso sekündlich kurzes Blinken

    .

    und eben das Blinken verhindert ein Einschlafen der Laufwerke. Es blinkt sogar wenn ich mich als Benutzer abmelde.

    .

    Hingegen mit Abschalten des Echtzeitschutzes ist das Blinken sofort beendet. Mit Einschalten ist das Blinken sofort wieder da.

    Definitiv liegt es nur am Defender-Echtzeitschutz.....

    Der Server 2016 ist ein HyperV-Host. Da ist nix installiert außer der HyperV-Rolle. Der ist also praktisch blanco... Es kann demzufolge auch keine andere Software sein.

    .

    Schrecklich :/

    Grüße

    Dienstag, 30. Juli 2019 12:47
  • Da habe ich wohl im Unterbewustsein die korrekte Entscheidung getroffen, diesen Defender nicht einzusetzen und einen klassischen Virenscanner zu verwenden.
    Dieser wird tatsächlich nur aktiv, wenn auf eine Datei zugegriffen wird. Das nennt sich da ebenso Echtzeitschutz (neben Internet-Schutz u.v.m.).

    Zumal ich derselben Meinung bin wie hier:
    https://www.netzsieger.de/ratgeber/windows-defender-als-virenschutz-ausreichend

    Mein Virenschutz bekommt stündliche Updates, manchmal aber auchschin zwischendurch (Beispiel Outbreaks).
    Bei Defender muss man erst auf Updates warten, die gerade in Firmen per WSUS gerne aufs Wochenende verlegt werden.

    Dienstag, 30. Juli 2019 15:31