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Virtuelle Desktop Infrastruktur - Lizenzierung - Software Assurance RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich habe bezüglich einer virtuellen Desktop Infrastruktur noch Fragen zur Lizenzierung von Windows 10 und Windows Server 2016.

    Windows 10 soll als virtueller Desktop bereitgestellt werden. Kann ich dafür Windows 10 Pro und VDA Lizenzen nehmen oder muss die Windows Lizenz Software Assurance enthalten? 

    Wie ist das mit der Lizenzierung von Windows Server 2016. Wenn ich einen Server habe auf dem Hyper-V als Hypervisor läuft und ich dann z.B. 6 virtuelle Server erstellen will. Wie viele Windows Server Lizenzen brauche ich dann? Ich habe gelesen, dass dies durch die Kernanzahl des physischen Servers bestimmt wird, ist das Korrekt?

    Ich danke für jeden hilfreichen Beitrag.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Michael Timm

    Donnerstag, 2. März 2017 06:52

Antworten

  • Jop, oder Du kennst jemanden der jemanden kennt mit MSDN Zugang ;)

    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)


    • Als Antwort markiert Timm, Michael Samstag, 11. März 2017 11:15
    Freitag, 3. März 2017 08:52

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  • Windows 10 soll als virtueller Desktop bereitgestellt werden. Kann ich dafür Windows 10 Pro und VDA Lizenzen nehmen oder muss die Windows Lizenz Software Assurance enthalten? 

    Meines Wissens nach geht das nur mit Windows 10 Enterprise + SA.

    Wie ist das mit der Lizenzierung von Windows Server 2016. Wenn ich einen Server habe auf dem Hyper-V als Hypervisor läuft und ich dann z.B. 6 virtuelle Server erstellen will. Wie viele Windows Server Lizenzen brauche ich dann? Ich habe gelesen, dass dies durch die Kernanzahl des physischen Servers bestimmt wird, ist das Korrekt?

    Ich nehme an Windows Server 2016 Hyper-V (Core)?

    Der Hypervisor selbst ist nicht lizenzierungspflichtig, für die Lizenzierung der VMs gilt folgendes:

    1 Windows Server Standard Lizenz berechtigt zum Betrieb 1 physischen oder 2 virtuellen Instanzen von Windows Server 2016 Standard.

    Das bedeutet für Deinen Fall: 3 Lizenzen Windows Server 2016 Standard zum Betreiben von 6 VMs.

    Des Weiteren ist bei der Lizenzierung die Anzahl der CPU-Sockets und Cores zu beachten. Du musst IMMER die physische Maschine, also den Hypervisor, lizenzieren - nicht die Cores oder Sockets der VMs zählen. Außerdem gilt pro Socket müssen mindestens 8 Cores lizenziert werden.

    Angenommen Du hast einen Xeon Prozessor mit 2 CPU Sockets und je 6 Cores, dann musst Du für den Betrieb der 6 VMs 3 x Windows Server 2016 Standard 16 Cores beschaffen (obwohl Du eigentlich nur 12 Cores bräuchtest).

    Das wiederrum berechtigt Dich aber nur zum Betrieb der VMs auf einem Hypervisor, hast Du ein Failover-Cluster worauf die VMs im Fehlerfall überspringen, so musst Du die o.g. Lizenzen pro Hypervisor beschaffen.

    https://www.microsoft.com/en-us/cloud-platform/windows-server-pricing


    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)





    • Bearbeitet SandroReiter Donnerstag, 2. März 2017 07:02
    • Als Antwort vorgeschlagen SandroReiter Montag, 13. März 2017 07:12
    Donnerstag, 2. März 2017 07:00
  • Hallo,

    Ich danke dir für die schnelle und Ausführliche Antwort.

    Zwei theoretische Beispiele:
    Ich habe einen Server mit einer CPU mit 10 physischen Kernen
    Ich habe einen Server mit zwei CPUs. Einmal 6 Kerne und einmal 4 Kerne

    Bei Windows Server 2016 Datacenter, darf ich dann so viele virtuelle Instanzen erstellen wie ich will, korrekt?

    Freundliche Grüße

    Donnerstag, 2. März 2017 10:43
  • Zwei theoretische Beispiele:
    Ich habe einen Server mit einer CPU mit 10 physischen Kernen
    Ich habe einen Server mit zwei CPUs. Einmal 6 Kerne und einmal 4 Kerne

    Ja, aber den zweiten Server dürfte es so nicht geben ;-)


    Evgenij Smirnov

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    • Als Antwort vorgeschlagen SandroReiter Montag, 13. März 2017 07:12
    Donnerstag, 2. März 2017 10:55
  • Bei Windows Server 2016 Datacenter, darf ich dann so viele virtuelle Instanzen erstellen wie ich will, korrekt?

    Ja, aber Du musst darauf achten ausreichend Cores für die physischen Server zu lizenzieren.

    In Deinem Beispiel:

    Server 1: 1 x Windows Server 2016 Datacenter 10 Cores

    Server 2: 1 x Windows Server 2016 Datacenter 16 Cores


    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)


    Donnerstag, 2. März 2017 10:59
  • Ah okay,

    ich danke euch beiden für die Hilfe. Dann habe ich es jetzt verstanden.

    Bei der Windows 10 Lizenzierung steige ich noch nicht so ganz durch wegen VDA und SA.

    Also ist man, wenn man so will daran gebunden mindestens Windows 10 Enterprise E3 + SA zu Lizenzieren?

    Donnerstag, 2. März 2017 11:23
  • Bei der Windows 10 Lizenzierung steige ich noch nicht so ganz durch wegen VDA und SA.

    Hier mal eine MSFT Quelle dazu:

    https://www.microsoft.com/de-de/Licensing/lizenzprogramme/software-assurance-mobilitaet.aspx


    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)


    Donnerstag, 2. März 2017 14:07
  • Guten Morgen, 

    danke nochmal für die Hilfreichen Beiträge.

    Nochmal eine andere Frage. Gibt es eigentlich noch RDS Beta CALs, also sogesehen um eine virtuelle Desktop Infrastruktur auf Basis von Microsoft RDS zu testen?
    Falls jemand etwas weiß, kann er mir einen Link schicken? Danke nochmals

    Freundliche Grüße

    Freitag, 3. März 2017 06:40
  • Schau mal hier unter Schritt 4:

    https://msdn.microsoft.com/de-de/library/jj134160(v=ws.11).aspx

    Remote Desktop Server License Code Request
    
    Evaluation Remote Desktop Services Client Access Licenses (RDS CALs) for Beta / 120 Day Evaluation are no longer available.
    
    To test RDS Licensing you will need to use one of the following:
    
        Non production RDS CALs available with the Microsoft Developer Network (MSDN) subscriptions.
        Production RDS CALs purchased under an appropriate licensing program (Retail/Volume license, Select license, Open license, etc).


    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)




    Freitag, 3. März 2017 06:45
  • Das hatte ich auch schon gefunden. 
    Man muss jetzt ein Abonnement abschließen um an die Non Produktion CALs zu kommen
    Freitag, 3. März 2017 08:08
  • Jop, oder Du kennst jemanden der jemanden kennt mit MSDN Zugang ;)

    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)


    • Als Antwort markiert Timm, Michael Samstag, 11. März 2017 11:15
    Freitag, 3. März 2017 08:52
  • Wenn Deine Frage damit beantwortet ist, markiere hilfreiche Antworten doch bitte noch als solche mit einem Klick auf "Abstimmen" und Lösung(en) mit einem Klick auf "Als Antwort markieren".

    Freundliche Grüße

    Sandro
    MCSA: Windows Server 2012
    Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration (IHK, 07/2013)


    Freitag, 3. März 2017 13:45