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unterschiedliche Mailboxgrössenbeschränkungen wie administrieren RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen

    bisher hatten wir auf EXchange 2010 verschiedene Mailboxdatenbanken für die unterschiedlichen Mailboxgrössen. Um eine bessere Verteilung zu erreichen möchte ich nun auf Exchange 2013 die Mailboxquoten nicht mehr über die Datenbank sondern per Script auf Basis Mailbox steuern. Spricht irgendwas dagegen?

    Ich habe mir gedacht dies über ein ExtensionAttribute zu steuern. Anhand eines in diesem Feld definierten Werts würde ich dann auf Mailboxebene die Default Postfachgrösse übersteuern.

    Ist dieses Vorgehen denkbar oder sollte ich besser einen anderen weg einschlagen?

    Kühle Grüsse ;-)

    Florian

     

    Dienstag, 14. Juli 2015 09:06

Antworten

  • Technisch kannst Du das so machen.

    Es gibt aber einen praktischen Grund, der dagegen spricht: Das Backup.

    Die Datenbank ist im Backup die kleinste Einheit, die Du sichern kannst.

    Wenn Du nun VIP-Kunden und normale zusammen bringst, brauchst Du für alle den gleichen Backup-Plan.

    VIP-Kunden in einer eigenen Datenbank können z.B. öfter gesichert werden.

    Und es gibt einen anderen technischen Punkt, der aufwendiger wird: Das Sizing.

    Wenn Du nur begrenzten Storage zur Verfügung hast, dann musst Du planen, wie groß Deine Datenbanken werden kann.

    Beispiel: 200 User x 5 GB -> ca 1 TB (da kommt dann noch Sicherheit dazu).

    Wenn da aber nun plötzlich PowerUser drin sind, die viel mehr Daten haben, kann es sein, dass die Datenbank aus Deinem Sizing läuft.

    Ist alles machbar, bedeutet aber mehr Aufwand beim Monitoring und fehlende Flexibilität beim Backup.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Exchange Server

    Dienstag, 14. Juli 2015 09:45

Alle Antworten

  • Moin,

    nicht probiert, müsste gehen - aber warum nicht auf DB-Ebene?

    ;)


    Gruß Norbert

    Dienstag, 14. Juli 2015 09:23
    Moderator
  • Ich habe aktuell 4000 User. Die Standardpostfachgrösse beträgt 5 GB. Einigen Benutzer ist dies leider nicht genug. Daher hatten wir früher einzelne VIP-DB's gemacht. Da die Anzahl "VIP-User" mit grossen Postfächern stetig steigt musste ich immer die Mailboxen verschieben und erhielt so ein Ungleichgewicht in der Ungebumg. Dies könnte ich so einfach (?) umgehen.

    Dienstag, 14. Juli 2015 09:27
  • Dann schnappe dir ein paar Test-User und probiere das aus.

    Wenn das Feedback OK ist, weißt du es.


    Gruß Norbert

    Dienstag, 14. Juli 2015 09:43
    Moderator
  • Technisch kannst Du das so machen.

    Es gibt aber einen praktischen Grund, der dagegen spricht: Das Backup.

    Die Datenbank ist im Backup die kleinste Einheit, die Du sichern kannst.

    Wenn Du nun VIP-Kunden und normale zusammen bringst, brauchst Du für alle den gleichen Backup-Plan.

    VIP-Kunden in einer eigenen Datenbank können z.B. öfter gesichert werden.

    Und es gibt einen anderen technischen Punkt, der aufwendiger wird: Das Sizing.

    Wenn Du nur begrenzten Storage zur Verfügung hast, dann musst Du planen, wie groß Deine Datenbanken werden kann.

    Beispiel: 200 User x 5 GB -> ca 1 TB (da kommt dann noch Sicherheit dazu).

    Wenn da aber nun plötzlich PowerUser drin sind, die viel mehr Daten haben, kann es sein, dass die Datenbank aus Deinem Sizing läuft.

    Ist alles machbar, bedeutet aber mehr Aufwand beim Monitoring und fehlende Flexibilität beim Backup.


    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Exchange Server

    Dienstag, 14. Juli 2015 09:45
  • Hallo zusammen

    danke für eure Inputs. Ich habe genug Speicherplatz und ein entsprechendes Monitoring dahinter. Weiter habe ich nur ein Backupplan. VIP heisst bei mir lediglich mehr Speicherplatz. Somit müsste es ja so klappen wie ich meinte.

    Ich bin der Meinung das das Sizing so einfacher wird, da ich auf Anpassungen schnell reagieren kann.

    Danke & Gruss

    florian

    Freitag, 17. Juli 2015 13:11