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Windows Server 2012 R2 - shutdown /r /o funktioniert nicht RRS feed

  • Frage

  • Hallo zusammen

    Ich wollte mein Windows Server 2012 R2 Datacenter (Testversion Build 9600 Lizenz noch 86 Tage)
    im Windows RE booten.

    Im CMD habe ich shutdown /r /o eingegeben, um die Boot-Optionen aufzurufen. Da kommt dann aber die Fehlermeldung "Falscher Parameter.(87)"

    Ich bin als Administrator angemeldet, das zeigt auch das CMD-Fenster an. Ich kann mit shutdown /r das System runterfahren. In der Hilfe wird /o auch als Option angezeigt.

    Das geht wohl auch wenn man Shift gedrückt hält bei der Auswahl zu rebooten, was bei mir aber nicht funktioniert

    Sicherlich kann ich auch die DVD einlegen und darüber booten oder F8 beim booten drücken, was ich auch letztendlich gemacht habe, aber das sollte doch auch so gehen!?

    Grüße - Patrick


    Sonntag, 11. Februar 2018 02:10

Alle Antworten

  • Auch wenn ich Admin bin gibt es leider noch den Unterschied, ein Programm "als Administrator" auszuführen.
    Warum Microsoft sich das hat einfallen lassen (vielleicht als Virenschutz?), entzieht sich mir.
    Hast du die Eingabeaufforderung "als Administrator" ausgeführt?
    Sonntag, 11. Februar 2018 11:09
  • Auch wenn ich Admin bin gibt es leider noch den Unterschied, ein Programm "als Administrator" auszuführen.
    Warum Microsoft sich das hat einfallen lassen (vielleicht als Virenschutz?), entzieht sich mir.

    Um gewisse Operationen nur im Wege einer bewussten und absichtlichen Handlung zuzulassen. Denk daran wie an den Unterschied zwischen "Anmeldung als Root" und "Anmeldung mit Root-Rechten". Im zweiten Fall musst Du halt "sudo" eingeben, obwohl Du die Rechte hast.

    Die Analogie wird sogar noch treffender, wenn man bedenkt, dass für den defaultmäßigen "Administrator" UAC ab Werk ausgeschaltet ist (das wäre dann quasi "Anmeldung als Root").


    Evgenij Smirnov

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    Sonntag, 11. Februar 2018 11:47
  • Am 11.02.2018 schrieb bfuerchau:

    Warum Microsoft sich das hat einfallen lassen (vielleicht als Virenschutz?), entzieht sich mir.

    Stell dir vor, du bist als Admin angemeldet und hast dir ein kleines
    Schädlingsprogramm eingefangen. Sofort kann das Programm loslegen,
    wenn Du bei der UAC dann aber Nein anklickst, passiert erst mal
    nichts.

    Vielleicht hilft dir der Artikel beim Verständnis:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerkontensteuerung

    Servus
    Winfried


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    Sonntag, 11. Februar 2018 12:04
  • Wie immer das Thema der Bevormundung;-).
    Wenn ich als Admin arbeite, dann bin ich Admin.
    Wenn ich nicht als Admin arbeite bin ich eben User.

    Warum habe ich also ein Admin-Konto, wenn ich dann trotzdem jedesmal gefragt werde, ob ich das denn unter Admin machen will?
    Gott sei Dank habe ich irgendwo eine Einstellung gefunden, die bei mir als Admin das ständige Rückfragen sein lässt. Denn gegen Viren schützt das ja nicht, wenn ich weiß, dass ich alles und jedes sowieso per rechter Maustaste als Admin ausführen muss um weiterzukommen.

    Sonntag, 11. Februar 2018 19:14
  • Am 11.02.2018 schrieb bfuerchau:

    Wie immer das Thema der Bevormundung;-).
    Wenn ich als Admin arbeite, dann bin ich Admin.
    Wenn ich nicht als Admin arbeite bin ich eben User.

    Nein, Du hast es nicht verstanden.

    Servus
    Winfried


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    Sonntag, 11. Februar 2018 20:16
  • Doch, der Link war ja eindeutig genug.

    Aber wenn ich ein Profil als Admin anlege und verwende, will ich auch Admin sein.
    Laut der Beschreibung bin ich aber erst mal trotzdem nur User und erst bei Anforderung des Privilegs kommt die UAC-Meldung, die ich allerdings im Gegensatz zum normalen User, nur bestätigen muss (was ich abgeschaltet habe).

    Bei einem normalen User reicht die Bestätigung nicht, hier wird dann auch noch User/Kennwort des Admins erfragt, was ja auch OK ist.

    Und trotzdem gibt es Einschränkungen auch als Admin z.B. bei der Registrierung von sog. COM-Componenten.
    Hier kommt keine UAC-Meldung sondern sie schlägt einfach fehl.
    Eine Auswahl mit "Ausführen als Administrator" funktioniert dann aber doch (solange sie nicht in System32 ausgeführt wird).

    Was ich einfach nicht einsehe, ist eben die Bevormundung:
    Das Konto ist als Administrator der Gruppe Administratoren zugeordnet.
    Was soll also die Bevormundung, dass ich trotzdem noch "Ausführen als Administrator" wählen muss obwohl ich doch bereits Administrator bin?

    Wenn ich in der Wirtschaft Geschäftsführer meines eigenen Untenehmens bin, brauche ich bzgl. meines Unternehmens ja auch niemand anders zu fragen (nun ja, vielleicht außer meiner Frau).

    Ich finde dies einfach nur lästig, da es doch tatsächlich keinen echten Schutz bietet.

    Montag, 12. Februar 2018 08:07
  • Am 12.02.2018 schrieb bfuerchau:

    Doch, der Link war ja eindeutig genug.

    Aber wenn ich ein Profil als Admin anlege und verwende, will ich auch Admin sein.
    Laut der Beschreibung bin ich aber erst mal trotzdem nur User und erst bei Anforderung des Privilegs kommt die UAC-Meldung, die ich allerdings im Gegensatz zum normalen User, nur bestätigen muss (was ich abgeschaltet habe).

    Du hast es trotzdem noch nicht verstanden. Lass gut sein, EOT für
    mich.

    Servus
    Winfried


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    Montag, 12. Februar 2018 15:34
  • Leider muss ich da trotzdem drauf antworten:

    Warum liest man dann immer wieder: du must dies oder das explizit "als Admin" ausführen da es sonst nicht funktioniert obwohl man Admin ist?

    Warum kann ich Software nicht installieren, wenn sie integrierte Installer hat, "als Admin" startet, die eingebetteten Installer dann aber wieder "normal" aufgerufen werden?

    Es ist eine Bevormundung durch Microsoft als "Mitfahrer", die immer wieder aufhält, zu Fehlern führt, Installations- und Konfigurationsprobleme verursacht. Viele Beträge in den Foren würden gar nicht erst gepostet, da die Aufgabe ja problemlos als Admin funktioniert hätte.

    Das Risiko des obigen Schädlings ist vergleichbar geringer, da die massiven Schädlinge wie Ransom o.ä. sowieso ganz ohne Admin auskommen.

    Dienstag, 13. Februar 2018 08:22
  • Es ist eine Bevormundung durch Microsoft als "Mitfahrer", die immer wieder aufhält, zu Fehlern führt, Installations- und Konfigurationsprobleme verursacht.

    Es ist bei Linux und macOS nicht anders, ohne sudo vor dem Befehl bist du auch als Root nix. Und wie du treffend formuliert hast: Auch als Geschäftsführer musst du erst an deiner Frau vorbei ;-)

    Es steht dir ja auch frei, ein eigenes (besseres) OS auf den Markt zu bringen und die Großen vom Thron zu stoßen :-)

    ... es wäre mal wieder Zeit für etwas ernst zunehmende Konkurrenz.


    Freundliche Grüße

    Sandro Reiter
    Consultant Cloud Infrastructure

    Microsoft Azure
    Office 365
    Microsoft 365




    Dienstag, 13. Februar 2018 09:16
  • Vielleicht sollte man einfach aufhören, die Leute vor sich selber schützen zu wollen.
    1. funktioniert das sowieso nicht
    2. behindert dies alle anderen, die diesen Schutz nicht brauchen

    Und zu Microsoft:
    Dann sollte man den Admin einfach abschaffen bzw. nicht permanent anmeldefähig machen und dann kann die UAC ja kommen und eine temporäre Anmeldung erzwingen, die dann genau für diese eine Aktion gilt.
    Dazu lässt man sich dann von Microsoft gegen eine geringe Gebühr ein Token geben.

    Server-Admins benötigen dann einfach nur ein überschaubares Budget von wenigen 100€/Monat.
    Oder man lässt sich da direkt von Microsoft bedienen. Dann merken die vielleicht, was sie da so verbockt haben.

    Und zu Linux:
    Wie häufig benötigt man da tatsächlich den Root oder sudo für die Installation und ggf. Konfiguration einer Anwendung?
    Der größte Teil funktioniert doch sowieso per Copy-Install und Config-Dateien.

    Dienstag, 13. Februar 2018 10:00
  • Danke für eure Antworten :)

    Soweit ich weiß, habe ich in der Schulung mit rechtem Mausklick auf das CMD-Icon in der Taskleiste "Ausführen als Administrator" auswählen können. Die Auswahl habe ich bei mir leider nicht. Ich konnte allerdings die PowerShell als Administrator ausführen, erhielt aber denselben Fehler wie vorher.

    Ich wollte gerade unter anderem die Information geben, das ich remote auf den Server zugreife, als mir einfiel es einfach mal direkt am Server zu probieren. Und siehe da: es funktioniert.

    Hab mal versucht im RE andere Rechner in meinem Netzwerk anzupingen. Ich bekomme die Meldung "Mit dem IP-Treiber konnte keine Verbindung hergestellt werden. Allgemeiner Fehler."

    Dann will der Server also den Befehl nicht remote ausführen, weil er weiß, das er dann remote nicht mehr erreichbar ist!? Okay, ist nicht unbedingt unsinnig :)

    Naja, dann ist das Problem ja gelöst. Danke nochmal.

    Grüße - Patrick
    Freitag, 16. Februar 2018 21:03
  • Am 16.02.2018 schrieb Patrick Kresse:

    Danke für eure Antworten :)

    Soweit ich weiß, habe ich in der Schulung mit rechtem Mausklick auf das CMD-Icon in der Taskleiste "Ausführen als Administrator" auswählen können. Die Auswahl habe ich bei mir leider nicht. Ich konnte allerdings die PowerShell als Administrator ausführen, erhielt aber denselben Fehler wie vorher.

    Windows Taste drücken, cmd eingeben. Wenn jetzt die
    Eingabeaufforderung als Auswahlmöglichkeit kommt, mit STRG + SHIFT +
    ENTER die Commandline auswählen. Das UAC-Fenster sollte jetzt
    erscheinen.

    Für die Mausschubser:
    Startknopf oder windows Knopf drücken, durch das Menü hangeln bis die
    Eingabeaufforderung kommt, rechsklick drauf > Ausführen als
    Administrator.

    Servus
    Winfried


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    Samstag, 17. Februar 2018 09:18
  • Startknopf drücken und anfangen einzutippen: "eingabea", da braucht man sich nicht zu hangeln.

    Übrigens: Taste WIN+X bietet ein Schnellmenü, da findet man bereits die beiden Eingabeaufforderungen (mit und ohne Admin).

    Samstag, 17. Februar 2018 12:59
  • Ich danke euch für die Tips :)

    Grüße - Patrick

    Sonntag, 18. Februar 2018 11:34