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Exchange mit gemeinsamen Postfach, aber verschiedenen Mail-Alias RRS feed

  • Frage

  • Hallo,

    ich habe derzeit folgendes Problem zu lösen, hoffe das iss lösbar auch wenn die Anfrage meiner Schwester mir seltsam erscheint.

    Folgendes Szenario:

    eingesetzt werden:

    Serverseitig: Microsoft SBS 2011 (Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010)

                        Abholung der eingehenden E-Mails per POP3-Connector

    Clientseitig: Microsoft Outlook 2010 (für Mailverkehr, Aufgaben, Kalender usw.)

    Meine Schwester hat eine einziges Postfach bei einem externen E-Mail-Anbieter. Alle E-Mails kommen an diesem Postfach an. Auf dieses externe Postfach gibt es aber mehrere Mail-Alias. Die Logins sind außer Ihr und Ihrem Sohn Standard-Logins, die nicht personalisiert sind. Dem derzeitigen Mitarbeiter wurde eine neues E-Mail-Alias angelegt bei dem externen Anbieter, jedoch auf das einzig existierende Postfach. Senden kann der Mitarbeiter bereits mit seinem Alias.

    Jetzt soll der Mitarbeiter nur die E-Mails erhalten, die auf seinem E-Mail-Alias eingehen. Meine Schwester will jedoch die Mail, die der Mitarbeiter bekommt, gleichzeitig auch bekommen. Ich wollte dies per Verteilergruppe lösen, das Problem dabei ist das wenn der das Postfach die smtp-Adresse bekommt, geht das Senden, wenn nicht dann nicht. Bekommt nun die Verteilergruppe nun die smtp-Adresse der Mail-Adresse, geht das selbstverständlich nicht, da ja schließlich das Postfach des Benutzers die smtp-Adresse hat, welche ja eindeutig sein muss. Der Empfang klappt aber nur an dem Account, bei dem es bisher auch geht, sprich bei meiner Schwester, die E-Mails werden per POP3-Connector abgeholt.

    Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marko

    Samstag, 7. Mai 2016 15:08

Antworten

  • Moin Marko,

    klingt lösbar:

    1. Du tust Dir den Gefallen, beerdigst den POP-Connector und nimmst einen, der Mails per POP3 abholt und per SMTP weiterleitet - E.F.S von Chimera, P2S von Stefan Kittel, SmartPOP2Exchange von Jam Software, whatever. Damit kann jeder seine Standardadresse behalten, und die Zustellung von extern funktioniert trotzdem.
    2. Die andere Anforderung (Schwester kriegt Mails von Mitarbeiter in Kopie) kannst Du auf zwei Arten lösen. Am elegantesten ist aus meiner Sicht eine Transportregel (wenn Mail von extern und Empfänger=Mitarbeiter, dann CC an Schwester). Man kann es aber auch über die Eigenschaften (Zustellen an Schwester und Kopie beibehalten) abbilden. Transportregel ist aber schöner.

    Besten Gruß


    Evgenij Smirnov

    msg services ag, Berlin -> http://www.msg-services.de

    my personal blog (mostly German) -> http://it-pro-berlin.de

    Windows Server User Group, Berlin -> http://www.winsvr-berlin.de

    Mark Minasi Technical Forum, reloaded -> http://newforum.minasi.com


    Samstag, 7. Mai 2016 19:58
  • Moin,

    > Du tust Dir den Gefallen, beerdigst den POP-Connector und nimmst einen, der Mails per POP3 abholt und per SMTP weiterleitet

    Besser: Tue Dir einen Gefallen und verzichte auf POP-Connectoren komplett und stell auf saubere SMTP-Zustellung um. Sie schaffen mehr Probleme, also sie lösen. Besondern, wenn Du mit mehreren Mail-Adressen arbeitest. Dann musst Du auch beim Provider für jede Mail-Adresse ein Postfach haben und diese einzeln abholen.

    Früher oder später wirst Du sehen, dass Mails "weg" sind und niemand kann es nachvollziehen. Technisch sind POP-Connectoren nicht vorgesehen und daher nur eine Hilfskrücke. Und rechtlich ist es auch problematisch, wenn Du eine wichtige Mail im SBS nicht bekommen hast, der Absender aber belegen kann, dass er sie beim Provider eingeliefert hat.

    Zur Lösung der ursprünglichen Frage würde ich lieber auf ein Funktionspostfach setzen.

    Transport-Regelen und Gruppen gehen auch, haben aber immer den Nachteil, dass die Mails doppelt sind. Deine Schwester kann dann nicht sehen, welche Mail beantwortet wurde und wie. Außerdem kann sie bei Transport-Regeln selbst auch keine Mail mit diesem Absender schreiben, wenn der Mitarbeiter mal krank ist.

    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    Sonntag, 8. Mai 2016 08:17

Alle Antworten

  • Moin Marko,

    klingt lösbar:

    1. Du tust Dir den Gefallen, beerdigst den POP-Connector und nimmst einen, der Mails per POP3 abholt und per SMTP weiterleitet - E.F.S von Chimera, P2S von Stefan Kittel, SmartPOP2Exchange von Jam Software, whatever. Damit kann jeder seine Standardadresse behalten, und die Zustellung von extern funktioniert trotzdem.
    2. Die andere Anforderung (Schwester kriegt Mails von Mitarbeiter in Kopie) kannst Du auf zwei Arten lösen. Am elegantesten ist aus meiner Sicht eine Transportregel (wenn Mail von extern und Empfänger=Mitarbeiter, dann CC an Schwester). Man kann es aber auch über die Eigenschaften (Zustellen an Schwester und Kopie beibehalten) abbilden. Transportregel ist aber schöner.

    Besten Gruß


    Evgenij Smirnov

    msg services ag, Berlin -> http://www.msg-services.de

    my personal blog (mostly German) -> http://it-pro-berlin.de

    Windows Server User Group, Berlin -> http://www.winsvr-berlin.de

    Mark Minasi Technical Forum, reloaded -> http://newforum.minasi.com


    Samstag, 7. Mai 2016 19:58
  • Moin,

    > Du tust Dir den Gefallen, beerdigst den POP-Connector und nimmst einen, der Mails per POP3 abholt und per SMTP weiterleitet

    Besser: Tue Dir einen Gefallen und verzichte auf POP-Connectoren komplett und stell auf saubere SMTP-Zustellung um. Sie schaffen mehr Probleme, also sie lösen. Besondern, wenn Du mit mehreren Mail-Adressen arbeitest. Dann musst Du auch beim Provider für jede Mail-Adresse ein Postfach haben und diese einzeln abholen.

    Früher oder später wirst Du sehen, dass Mails "weg" sind und niemand kann es nachvollziehen. Technisch sind POP-Connectoren nicht vorgesehen und daher nur eine Hilfskrücke. Und rechtlich ist es auch problematisch, wenn Du eine wichtige Mail im SBS nicht bekommen hast, der Absender aber belegen kann, dass er sie beim Provider eingeliefert hat.

    Zur Lösung der ursprünglichen Frage würde ich lieber auf ein Funktionspostfach setzen.

    Transport-Regelen und Gruppen gehen auch, haben aber immer den Nachteil, dass die Mails doppelt sind. Deine Schwester kann dann nicht sehen, welche Mail beantwortet wurde und wie. Außerdem kann sie bei Transport-Regeln selbst auch keine Mail mit diesem Absender schreiben, wenn der Mitarbeiter mal krank ist.

    Gruesse aus Berlin schickt Robert - MVP Office Servers and Services (Exchange Server)

    Sonntag, 8. Mai 2016 08:17